As der Schwerter

6. April 2012

Gott

Filed under: AdS-Autoren,Kairos (A) — osimandia @ 10:40
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Unübersehbar gibt es eine Tendenz der Entweltlichung des Holocausts. Das geschieht dann, wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird, die letztlich dem Verstehen und der Analyse entzogen ist. Offensichtlich suchen bestimmte Milieus postreligiöser Gesellschaften nach der Dimension der Absolutheit, nach dem Element des Erschauerns vor dem Unsagbaren. Da dem Nichtreligiösen das Summum Bonum – Gott – fehlt, tritt an dessen Stelle das absolute Böse, das den Betrachter erschauern lässt.

Das ist paradoxerweise ein psychischer Gewinn, der zudem noch einen weiteren Vorteil hat: Wer das Koordinatensystem religiöser Sinngebung verloren hat und unter einer gewissen Orientierungslosigkeit der Moderne litt, der gewann mit der Orientierung auf den Holocaust so etwas wie einen negativen Tiefpunkt (…) Würde der Holocaust aber in einer unheiligen Sakralität auf eine quasireligiöse Ebene entschwinden, wäre er vom Betrachter nur noch zu verdammen und zu verfluchen, nicht aber zu analysieren, zu erkennen und zu beschreiben. Wir würden nicht begreifen.”

Joachim Gauk

Elf Thesen zu Gott

 von Kairos

 Einleitung:

Ja, es ist endlich soweit. Ich befasse mich mit dem Thema, vor dem ich mich jetzt seit über einem Jahr gedrückt habe. Ich höre sie schon wieder schreien, wir hätten doch wichtigeres zu tun, als über Gott zu philosophieren.

Tatsächlich halte ich die Notwendigkeit des Nachdenkens über Gott für erwiesen.

Zum einen führt uns die spirituelle Leere direkt in eine Quasireligion, in welcher es nicht mehr die Erbsünde gibt, sondern den Holocaust, nicht mehr die Schlange und den Teufel, sondern Hitler, eine Religion, die um Deutsche Schuld und jüdisches Opfer kreist und in der es keinen Erlöser und keine Erlösung gibt.

Zum anderen wirft der Atheismus Fragen auf, die er nicht beantworten kann.

Für Atheismusgläubige ist es mindestens genauso erwiesen, dass es keinen Gott gibt, wie dass links wählen richtig ist, die Vorstellung eines Weltenlenkers erscheint ihnen geradezu obszön in ihrer Obsoletheit, so als behaupte man die Erde sei eine Scheibe oder Frauen und Männer wären unterschiedlich.

Ein „Versuch über Gott“  aber setzt die Annahme, dass es Gott gibt, als Prämisse. Es geht nicht darum, den fruchtlosen Versuch zu starten, seine Existenz etwa beweisen zu wollen.

Wer Gott nicht sehen kann, der kann Gott eben nicht sehen. Da wird ihm auch niemand anderes die Augen öffnen, am Wenigsten ich. So lange ich selbst im Gefängnis des Atheismus gefangen war, waren mir die Menschen, die mir sagten, ich könne Gott eben nur nicht sehen, ein Greuel.

Wer also glaubt, es gäbe keinen Gott, der fasse diese Zeilen bitte nicht als den Versuch eines Gottesbeweises auf, als Argumentation zur Existenz Gottes.

Ich werde in diesem Text Thesen dazu aufstellen, wie Gott sich auf der Welt manifestiert, wie unser Verhältnis zu Gott ist und ob Gott eine Person ist oder nicht. Sie bauen auch nicht logisch aufeinander auf (in dem Sinne, dass 2 aus 1 geschlussfolgert ist), aber ich glaube schon, dass sie zusammen ein schlüssiges Konzept ergeben.

Diese Thesen stelle ich nicht auf, um die Dogmen der Kirche (bzw. irgendeiner Kirche) zu widerlegen, Moslems zu beleidigen oder wissenschaftliche Theorien zu bilden. Es sind einzig und allein Thesen, die sich mir aus verschiedenen Gründen aufdrängen. Sie sind nur meine Glaubenswahrheit, die für niemand anderen gelten muss.

Warum schreibe ich sie trotzdem hierher und behalte sie nicht für mich? Nun, ich denke, dass es doch recht hohe Übereinstimmungen im religiösen Denken und Fühlen der Deutschen, insbesondere der nationalen Deutschen gibt. Gott ist einer der Säulen des Neuen Paradigmas, das wir als neue Rechte schaffen müssen. Daher müssen wir uns darüber unterhalten, wie wir ihn sehen.

Es geht also, ich wiederhole das lieber noch einmal, nicht darum, dass wir uns unsere verschiedenen Vorstellungen von Gott um die Ohren hauen und das Ziel der Diskussion soll auch nicht sein, dass wir hinterher alle das gleiche Gottesbild haben. Hier ist wirklich mal „der Weg das Ziel“, die Diskussion dieses Themas wird, wenn sie anständig verläuft, selbst das Ergebnis sein, auch und gerade wenn nicht zu erwarten ist, dass wir Einigkeit darüber herstellen werden.

Elf Thesen zu Gott:

  1. Gott ist erkennbar
  2. Gott manifestiert sich in der Natur
  3. Gott manifestiert sich im Wirken einzelner Menschen
  4. Gott manifestiert sich in den verschiedenen Völkern
  5. Gott manifestiert sich im Geschichtsprozess
  6. Wir können Gott nicht in Gänze erkennen
  7. Wir können nur nach dem Göttlichen streben
  8. Das Göttliche ist depersonal
  9. Die Alten Götter werden wiederauferstehen
  10. Jahwe ist ein sterbender Gott, bzw. der Teufel
  11. Jesus wollte uns vor Jahwe warnen

Wenn ich nun von „Gott“ rede sollte klar sein, dass ich nicht von Rauschebärten und Wolken rede. Die paulinisch- christliche Gottesvorstellung ist unglaublich infantil. Der BigBrother (bzw. Father) richtet es schon! Die Vorstellung eines alten Mannes mit Bart wird zwar von den meisten erwachsenen Christen abgelehnt, aber da sie keine Ersatzvorstellung zu bieten haben (Gott bleibt einfach unerkennbar) bleibt er ein Widerspruch in sich. Ein Vater, der kein Vater ist, ein Geist ohne Geist.

Das ist der Grund, warum Nietzsche den Tod Gottes ausruft. Der Glaube an den christlichen Gott sei unglaubwürdig geworden.

Eine Religion, die sich auf die Nichterkennbarkeit ihres Kerninhaltes zurückzieht, macht sich innerhalb einer Kultur, die Wissen und Wahrheit über alles schätzt, einfach nur lächerlich (weshalb man ja auch versucht uns diese Kulturgüter zu nehmen – ein Krämervolk braucht einen Gott, mit dem es handeln kann, ein Volk von Dichtern und Denkern einen Gott, den es erkennen kann). In der Scholastik galt Gott noch als Synonym für Vernunft. Die Wissenschaft verdrängte Gott an den Rand des Rationalen, an den Rand unserer Wahrnehmung, unserer Welt.

Die Intuition ist ein prä- bzw. nicht- rationales Erkenntnisinstrument, im Volksmund auch „Bauchgefühl“ oder „Gespür“ oder „Siebter Sinn“ benannt. Sie sagt uns unabhängig von rationalen Überlegungen, was richtig und was falsch ist. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung kann die Ratio überhaupt keine Werte setzen, sondern nur schlussfolgern. Deshalb treffen Millionen „verkopfter“ Menschen trotz hoher Intelligenz immer wieder falsche Entscheidungen, da sie verlernt haben auf ihr Bauchgefühl zu hören.

Die entfesselte Ratio dieser Menschen (in der verminderten atheistischen Seele zum Widerpart und Regulator des Instinktes verkommen) tut nun so, als könne sie selbst Werte setzen und „rationalisiert“ intuitive Wahrheiten.

In diesem Prozess wird auch Gott zur „Diskussion“ durch die Ratio gestellt. Die mittelalterlichen Philosophen, die neuzeitlichen Theisten und selbst die Atomphysiker (Heisenberg, Einstein) sahen in der Welt noch das Wirken Gottes. Die Berufsatheisten von heute sehen in der Welt keinen Gott mehr. Die Welt ist entzaubert und so ist Gott entzaubert.

Nur wer sich von der Welt wieder „bezaubern“ lässt, wer den Menschen nicht als eine Ansammlung von „Gelee und Scheiße“ (vgl. den Film „Lord of Illusions“) ansieht, wer im tierischen Daseinskampf nicht Grausamkeit und Fluch, sondern Schönheit sehen kann, wird verstehen, dass Gott sich uns in der Natur offenbart.

Die Physiker schauen in ein unendliches Universum voller Sterne, Planeten und anderer Phänomene. Sie sehen einen perfekt organisierten – anorganischen!!! – Kosmos, in dem wir Organismen der völlig unwahrscheinliche, und daher noch faszinierendere, Ausnahmefall sind.

Die Atheisten sehen nur Staub (anorganisch) und Qualen (organisch). Aber selbst der Chefatheist Dawkins schreibt in „the God Delusion“, dass er diesen Naturtheismus ausdrücklich nicht kritisiert, wenn er Religion kritisiert.

Wahrscheinlich weil dieser Glaube allein harmlos ist.

Fragt man die Religiösen, so werden sie mit tödlicher Sicherheit den Hinweis nicht auslassen, das Wirken Gottes erkenne man am Besten im Wirken der Menschen.

Wenn ich auf meine schwierige Beziehung zu Gott hinweise, höre ich immer wieder „die hat er am Liebsten.“ Früher habe ich mich schrecklich darüber aufgeregt, ich bekämpfte Gott ja schließlich nicht, weil es ihn gab, sondern weil es ihn nicht gab. Heute kann ich darüber lächeln, weil ich glaube, dass es stimmt.

Aber die Leute, denen man den größten Heiligenschein angedichtet hat, ob Ghandi, Martin Luther King oder Mutter Theresa, entpuppen sich so gut wie immer als (bestenfalls) zwielichtige Gestalten. Das Wirken der normalen Menschen degegen, das Wenige, was wir an Gutem tun können, wird unterbewertet.

Wenn man die Leute fragt, wie sie „Gutes tun“, dann sagen die meisten, sie würden spenden. Man sollte diesen Gutgläubigen vor Augen führen, dass ihre alten Kleider in Afrika verkauft und nicht verschenkt werden (die Leute, welche die alten Kleider sammeln und nach Afrika verschiffen, müssen ja auch von irgendwas leben) und noch mehr, dass „Brot für die Welt“ an Bösartigkeit nicht zu überbieten ist. Völker, die sich nicht selbst ernähren können, wurden durch unsere „Mildtätigkeit“ in die Lage versetzt ihre Population zu verachtfachen. Entweder wir stellen unsere Mildtätigkeit ein und Millionen Menschen sterben oder wir füttern eine weitere Generation heran, die dann unser Todesurteil nicht mehr fällen muss, weil sie selbst unser Todesurteil ist.

Gutes tun bedeutet vielmehr im Kleinen, im Nahen zu wirken. Es heißt nicht „Liebe Deinen Fernsten!“ Und genau das wird ja zunehmend verhindert. Alte Leute ins Heim, Kinder in die Krippen, überall sollen sich „Professionelle“ um das Zwischenmenschliche kümmern. Auch die „normalen“ Beziehungen zu Freunden, zu Kollegen sollen möglichst oberflächlich bleiben. Jeder ist sich selbst der Nächste, kümmere dich gefälligst um dienen eigenen Scheiß, bloß nicht nach links oder rechts sehen, jedem seine Privatsphäre (nur der Staat darf durchs Schlüsselloch linsen, um den Terrorismus zu bekämpfen).

In „deutschen“ Filmen ist immer wieder die Idylle eines Dorfes „dekonstruiert“ worden, Missbrauchsfälle, welche dem ganzen Dorf bekannt waren, aber ein Leben lang verschwiegen wurden. Solche Fälle mag es gegeben haben, aber sie waren nie die Regel!

In den amerikanischen Großstädten aber rät man Frauen, die vergewaltigt werden, besser „Feuer“ zu schreien. Auf „Hilfe“ reagiert niemand! Frauen, die von einer Großfamilie oder auch nur von ihrer Mama unterstützt werden, können ihre nervenden Babys nicht einfach unauffällig im Blumentopf entsorgen (wenn ich mich recht erinnere kam das erst raus, als die seit Jahren toten Kinder nicht antraten, um ihre Schulpflicht zu erfüllen).

In dem Abschnitt unseres Kampfes, in dem wir uns befinden, ist es immens wichtig, dass wir wieder lernen, zusammenzuhalten. In kleinen Situationen, aber als großes Volk. Solidarisch sein, sich gegenseitig helfen und nicht fragen „was habe ich davon?“

Diese Einstellung ist übrigens bis zum Erbrechen von den linksverwirrten Lehrern der 68er und ihrer Nachfolger „gelehrt“ worden. Warum hat es nicht funktioniert? Warum sind wir Egoisten geworden? Weil man (genau wie Politiker und andere „Vorbilder“ auch) Wasser predigte und Wein getrunken hat! Sie haben es eben nur gesagt und niemals vorgelebt! Sie haben von uns erwartet Dinge zu tun, die sie selbst nicht zustande brachten.

Wir müssen anders an die Sache herangehen! Fromme Predigten nützen nichts, Ärmel hochkrempeln und zupacken. Auch wenn es immer wieder schwer ist, auch wenn es Nachteile bedeutet – und wenn wir uns dazu zwingen müssen und es nicht mit einem Lächeln tun können, dann lassen wir es lieber sofort sein!

Wenn aber einer dem anderen in die Augen sieht und weiß, was dieser denkt. Egal, ob es der Partner auf der heimischen Couch ist oder der Typ vor Dir in der Supermarktschlange – dann wirkt Gott.

Das Christentum versucht mit seinen heiligen Messen und seinem Friede, Freude, Eierkuchen Gelaber ein solches Gemeinschaftsgefühl künstlich zu erzeugen! Wie kann aber ein künstlich erzeugtes Gefühl göttlich sein? Und wie soll ein natürliches Gefühl der Verbundenheit in einem „bereicherten“ Stadtteil entstehen? Richtig, das geht gar nicht. Das heißt aber nicht, dass unser Gefühl kaputt ist! Nur dort, wo dieses Gefühl sich natürlicherweise einstellt, oder, um genauer zu sein, dort wo wir es endlich wiederentdecken, dort wirkt Gott.

An dieser Stelle möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass Birthelm in seinem fulminanten Buch „Komm heim!“ eine ausgefeilte Theorie darüber, wie Gott sich in den Völkern offenbart, geliefert hat, die ausführlich, gut formuliert und zudem stimmig ist. Ich kann hier aus Platzgründen nur einen Teil wiedergeben:

„Der Mensch (der endliche Geist) sieht in der Geschichte sich selbst als Völker

(unendlicher Geist) an, die mit ihren Taten in die allgemeine Erinnerung eingetreten

sind. Man spricht, will man die Geschichte aufzeigen, von den Ägyptern, den Persern,

den Griechen, den Germanen oder den Franzosen, den Russen usw. Geschichte sind

aber vor allem Entwicklungen, und der Geschichtsprozeß Entwicklungsprozesse.

Maßgebend für die Entwicklung und die Entwicklungsprozesse sind die geschichtsmächtigen

Völker, die Träger des unendlichen Geistes (Gottes). Nach HERDER sind

Völker Gedanken Gottes, nach HEGEL sind die Staaten Dasein Gottes auf Erden und

Völker Gestalten Gottes.

Geschichte ist nicht ohne Gott. Und eben deshalb, weil Geschichte nicht ohne Gott

ist, der durch den Menschen und die Völker wirkt, ist Geschichte aus dem Atheismus

heraus nicht zu begreifen. Geschichte kann nur durch den Geist, durch Gott gefaßt

werden.1646

Dazu sind die alte, die jüdische und an sich atheistische Gottesvorstellung und die

neue, von HEGEL in genialer Weise als Essenz des Deutschen Denkens herauskristallisierte

und bewußt gemachte Gottesvorstellung gegenüber zu stellen. In der alten

Gottesvorstellung ist Gott gedacht als der schon ewig Vollkommene, Allwissende und

Allmächtige, der die Geschichte der Menschen lenkt und die Menschen nach einem

„Heilsplan“ erlöst. Hier kommt einem allerdings die ketzerische Frage in den Sinn:

Warum hat Gott den Menschen und die Natur überhaupt erschaffen, wenn ER für sich

schon vollkommen war? Etwa nur als Spielzeug zum Zeitvertreib?

In der HEGEL’schen Gottesvorstellung muß Gott als (absoluter) Geist sich erst zudem

machen, was er ist. Dieser erschafft sich als Mensch und Welt (Natur), um daran

einen Spiegel seiner selbst zu haben, in dem er sich erkennt und begreift. In dieser

Vorstellung ist die Natur, als das Andere des Geistes, ein verfremdetes Dasein Gottes.

Dem vorausgesetzt macht nun der Geist im Gang der Geschichte die Erfahrung,

daß Welt und Natur sich wohl von ihm unterscheidet, aber nicht von ihm getrennt

sind, daß sie nur andere Gestalten seiner selbst sind. Er erkennt in der Natur sich

selbst und die Natur als seine endliche Gestalt. Und so erkennt der Geist, daß er im

Anderen – in der Natur und in der Welt – bei sich, wahrhaft unendlich (grenzenlos),

also frei ist. Mit dieser Erkenntnis ist der Gegensatz von Subjekt und Objekt aufgehoben

und damit die Moderne überwunden.

Aus dem Verständnis, daß Geschichte nicht ohne Gott ist bzw. ohne Gott nicht

wirklich zu begreifen ist, wird auch verständlich, worauf die Macht der Juden tatsächlich

erwächst. Sie erwächst nicht aus der Lüge, die nur ihre Hauptwaffe ist, sondern

aus dem Glauben, das durch JAHWE auserwählte Volk zu sein, sowie der Geistesschwäche

der Gojim-Völker, die nicht mehr an Gott glauben.“ (Komm Heim, S. 929)

Ich selbst glaube an die Göttlichkeit der Völker, seit mir bewusst geworden ist, dass „zum Deutschen Volke gehören“ mehr bedeutet, als nur deutsche Vorfahren zu haben.

Gerade unsere Diskussionen im Netz haben gezeigt, dass wir nicht Einzelne sind, die isoliert voneinander denken, sondern ein organisches Gebilde, das zusammengehört. Wir sind die Speerspitze, der Großteil des Volkes liegt noch im Schlafe. Wenn wir aber genug Kraft aufbringen, es in eine bestimmte Richtung zu ziehen, dann wird es folgen. Die Anzeichen dafür, dass die Menschen aufwachen, mehren sich, Löcher, Risse und Ausfälle in der Matrix häufen sich.

Mir geht es gar nicht so sehr darum, die Geschichte als Heilsgeschehen zu begreifen (was Birthelm ungeheuer wichtig ist), sondern nur darum, unser Volk als eine Transzendenz zu verstehen. Wie ich in „Weißer Zorn II“ geschrieben habe, haben wir einen bestimmten Zugang zum Göttlichen, der anderen nicht offensteht.

Die Vermischung der Völker verklebt diese verschiedenen Zugänge und lässt Menschen ohne Wurzeln, ohne Transzendenz zurück. Das muss verhindert werden!

Die Multikulturalisten handeln gegen Gottes Willen und gegen die göttliche Ordnung.

Wenn die Geschichte ein Prozess ist, in dem Gott sich erkennt oder sich als Freiheit verwirklicht, dann gibt es nur ein Modell, das funktionieren kann. Ich gehe aber davon aus, dass mehrere Modelle funktionieren können und es durchaus vorgesehen ist, dass mehrere Völker und Rassen nebeneinander leben, jede mit einem eigenen Zugang zum Göttlichen.

Eine Bekehrung anderer Völker zu unserem Glauben ist daher nicht nur überflüssig, sondern kontraproduktiv. Die Angehörigen anderer Völker können mit unserer Art von Transzendenz nichts anfangen und werden so dem Göttlichen entfremdet. Auch das Umerziehen von Moslems zu „guten Menschen“ entfremdet sie von ihrer Art, sich dem Göttlichen zu nähern. Vielleicht ist der Islam selbst schon so eine Entfremdung, ganz so wie das paulinische Christentum, aber das ist nicht unser Problem, das sollen die Moslems mit ihrem Allah ausmachen.

Wenn die Weltgeschichte einen Sinn hat, dann ist diese Zeit größter Unterdrückung und Falschheit nichts anderes als eine Prüfung unseres Volkes. Wir werden geprüft und wir müssen uns als würdig erweisen, sonst gehen wir unter.

Wir werden Gott auch nicht um Hilfe bitten können. Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott, so heißt es ja. Vikernes hat das in seinen „Heidentum“ Artikeln, insbesondere in Teil 5, sehr schön dargestellt: Wenn man etwas nicht selbst erreicht hat, dann gehört es einem nicht. Es spielt keine Rolle, ob die Götter einem geholfen haben oder wer anders.

Wenn wir uns also nur befreien können, indem wir uns mit den Russen oder den Chinesen verbünden, dann werden wir nur eine Sklaverei gegen die nächste eintauschen! Wir müssen uns aus eigener Kraft von den Knien erheben und wieder stehen lernen!

Das alles sind Überlegungen, die sich mir aufdrängen, wenn ich über den Sinn von Geschichte nachdenke. Wir erkennen Gott – indirekt – indem wir das Leben als eine schwierig gestellte Aufgabe deuten und die Geschichte als eine Prüfung der Völker.

Eine direkte Gotteserkenntnis dagegen halte ich derzeit nicht für möglich. Ich glaube sogar, dass diese Form von Religiösität etwas mit Wahn zu tun hat. Die Universalisten glauben, sie wüssten, was Gott will. Sie sehen sich als seine Erfüllungsgehilfen bei der Umsetzung seiner Pläne an.

Ich glaube, nach allem, was ich gesagt habe ist klar geworden, dass ich mir Gott nicht als ein personales Wesen vorstelle, das getrennt von uns ist und einen von uns verschiedenen Willen hat. Vielmehr halte ich das individuelle und gemeinschaftliche Streben nach dem Göttlichen, so wie es die Völker zu allen Zeiten getan haben – und wir es fast gänzlich verlernt haben – schon für die Transzendenz. Gott ist nichts von uns Getrenntes, sondern manifestiert sich in unseren Taten und schlußendlich im geschichtlichen Prozess.

Wir können also Gott nacheifern, nicht indem wir den angeblichen Willen irgendeines Geistwesens zu erfüllen versuchen, sondern indem wir die Form des Göttlichen, die unserem Volke zu eigen ist, mehren. Für uns Deutsche bedeutet das tatsächlich, dass dichten und denken als Gebet zu verstehen sind, aber auch forschen und ausprobieren, rechnen und schlußfolgern, all die Dinge, die wir gut können oder mal gut konnten, sind unsere Art und Weise, göttlich zu sein.

Das ist etwas ganz anderes als die Anmaßung, man wäre Diener oder Kumpel eines höheren Wesens. Wir alle sind ein Teil Gottes, indem wir Teil der Schöpfung sind, das ist alles.

Gott selbst oder das Göttliche aber ist kein Geistwesen, das getrennt von uns existiert.

Wie aber können wir dann überhaupt Gott um Hilfe bitten?

Ich verabscheue diejenigen, die zwar ähnlich wie ich von einer depersonalen Gottheit ausgehen, zugleich aber Leute, die an eine personale Gottheit glauben, verachten und sich über sie lustig machen. Diese Leute wissen nicht, was Religiösität bedeutet, sie sind Atheisten, welche die Welt ein wenig magisch aufladen wollen. Gott kennen sie nicht. Manchmal braucht man einfach einen persönlichen Ansprechpartner, das hat nichts mit Schwäche zu tun.

Genau deswegen haben unsere Ahnen Naturgewalten und Prinzipien personifiziert. Ein Prinzip, zum Beispiel “die Liebe” anzubeten, ist sinnlos. Man kann nicht mit einem Prinzip reden. Aber wenn man dieses Prinzip in eine Form gießt, es personalisiert, dann kann man sich an die Gottheit wenden und vielleicht Trost finden.

Ich glaube, dass die Alten Götter unserer Vorfahren nichts anderes waren als ein Ausdruck ihres Strebens nach Perfektion. Sie waren der personfizierte Stolz auf sich selbst und seine Ahnen. Man kann in ihnen Statthalter für die Ahnen sehen. Nicht umsonst wurden die Geister der Ahnen ja neben und mit den Göttern angebetet.

Ich glaube diese Ahnenverehrung ist im Christentum nur sublimiert worden. Die Heiligen und die Jungfrau Maria als Statthalter Gottes sind Sinnbilder für die Ahnen (nur eben leider universalisiert), welche „Fürbitte“ leisten können, um Gott zu erweichen. Auch Propheten und heilige Männer erfüllen diese Funktion.

Sie sind aber nur Mittler, keine Vermittler, wie die Priester. Jedesmal, wenn jemand uns sagt, er habe einen exklusiven Draht zu Gott, sollten wir misstrauisch werden. Diejenigen, die von Amts wegen mit dem Chef per Du sind, waren mir immer suspekt und werden es immer bleiben. Ein Prophet muss wirklich einen Draht nach oben haben und er muss das durch sein Wesen und Wirken beweisen, sonst ist er ein falscher Prophet. Ein Priester ist nur dann etwas wert, wenn er die Distanz zwischen Gott und den Menschen verkürzt und schließlich aufhebt. All diejenigen, die diese Distanz, die ja nur eine Illusion ist, künstlich aufrechterhalten, sind keine Priester, sondern Pfaffengeschmeiß! Ein Priester, der diese Bezeichnung verdient, versöhnt die Menschen mit Gott.

Wagner hat Ragnarök, die Götterdämmerung, in seinem „Ring des Nibelungen“ nacherzählt. Ich glaube tatsächlich, dass mit dem Siegeszug des Christentums die Alten Götter gestorben sind.

Aber die Vorzeichen einer neuen Ära werden immer sichtbarer. Im Zeitalter des Wassermannes werden die Karten neu gemischt. Wenn wir sie nur laut genug rufen, dann werden auch tote Götter uns hören und wieder auferstehen.

Wir sollten uns aber nicht an die Nordsee stellen und buchstäblich „Odin, Odin!“ rufen. Da die Götter nichts anderers sind als die Sinnbilder unserer Ahnen, müssen wir wieder anfangen unsere Ahnen zu verehren. Dann werden auch die Götter wieder auferstehen.

Die Geister unserer Ahnen sind nicht vergangen, nur ihre Körper. Wenn wir den Geist unserer Ahnen wieder zu erspüren lernen, dann werden wir auch die Alten Götter wiederfinden.

Unsterbliche kennen den Tod nicht, sie schlafen nur. Aber warum sollten die Alten Götter jetzt zu uns kommen und sich das Elend hier ansehen? Es ist unsere Aufgabe eine Welt zu schaffen, welche der Alten Götter würdig ist. Dann werden wir sie nicht mehr herbeirufen müssen, dann werden sie bei uns sein.

Jahwe dagegen, oder Allah, wie die Moslems dieses Monster nennen (wenn sie nicht, wie bei PI mal behauptet, eine Wüstengottheit vererhen, die nichts mit Jahwe zu tun hat. Die Annahme hat den Haken, dass es sehr viele Parallelen zwischen Judentum und Islam gibt), ist nicht die Verkörperung irgendwelcher Ahnen, nicht einmal der jüdischen. Er ist ein Dämon, eine Chimäre, ein künstlich geschaffenes Wesen, das in die Irre führt, lügt und unsere Energie von den wahren Dingen, vom Streben nach dem wahren Göttlichen ablenkt. Und genau dazu ist er auch erschaffen worden!

Wenn ich sage, dass Gott tot ist, dann meine ich damit, dass der Scharlatan Jahwe entlarvt ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Materialist Nietzsche etwas anderes damit meinte, nämlich dass es gar keinen Gott gibt. Ich aber habe den Glauben daran, dass das Unendliche sich uns auch hier im Endlichen offenbart, wiedergewonnen.

Wenn man sich einmal überwunden hat konkret zu denken: „Jahwe ist Satan“ – dann lässt sich tatsächlich eine einheitliche Theorie bilden, die trotz aller Wahrscheinlichkeit, dass Geschichte nicht linear ist und von den verschiedensten Interessen der verschiedensten Gruppen und Individuen bestimmt wird, einen Sinn ergibt.

Osimandia schreibt in einem Kommentar zu „Weißer Zorn III“, dass die Juden nicht zu beneiden sind. Selbst wenn sie „gewinnen“ sollten und ihre Prophezeiungen Wirklichkeit werden lassen, sind sie gefangen in der Hölle eines Monsters namens Jahwe. Ihr Gott ist kein guter Gott, Jahwe hat mit dem „lieben Gott“, den wir kennen, nichts zu tun. Er ist ein Tyrann. Ich verweise noch einmal auf die eklatanten Unterschiede zwischen der neutestamentarischen Gottesvorstellung und den Beschreibungen im Alten Testament.

La Vey, der „Satanspapst“ und Begründer der „Church of Satan“, über den ich in einem anderen Artikel schon einmal ausführlich berichtete und der zufälligerweise eigentlich Anton Levi hieß, schreibt in seiner „satanischen Bibel“:

„Für den Satanisten ist „Gott“ – mit

welchem Namen, wenn überhaupt, er auch benannt

werden mag – der ausgleichende Faktor in der Natur und

kein Lebewesen, das  für das  Leid zuständig ist. Diese

mächtige Kraft, die das Universum durchdringt und im

Gleichgewicht hält, ist viel zu unpersönlich, um sich um

das Glück oder Unglück von Lebewesen aus Fleisch und

Blut zu sorgen, die auf diesem kleinen schmutzigen

Erdball leben.

Wer glaubt, dass Satan böse ist, sollte einmal an all die

Männer, Frauen, Kinder und Tiere denken, die gestorben

sind, weil es „Gottes Wille“ war. Jeder Mensch, der den

plötzlichen Tod geliebter Angehöriger betrauert, würde

diese wohl lieber bei sich als in der Hand Gottes wissen!

Statt dessen werden sie salbungsvoll von ihrem

Geistlichen getröstet, der sagt „Es war Gottes Wille,

meine Liebe“; oder „Er ist jetzt bei Gott, mein Sohn.“

Derartige Phrasen waren schon immer ein bequemer Weg

der Frommen, die Erbarmungslosigkeit Gottes zu dulden

oder zu rechtfertigen. Wenn jedoch Gott alles so völlig

unter Kontrolle hat und so gütig ist, wie behauptet wird,

warum lässt er dann zu, dass derartige Dinge passieren?

Viel zu lange schon haben sich religiöse Eiferer auf ihre

Bibeln und Gesetzbücher zurückgezogen, um zu

beweisen, zu wiederlegen, zu rechtfertigen, zu verurteilen

oder zu interpretieren.“ (S. 29f.)

Satan dagegen sei das Prinzip des Lebens: „live-evil“, alles, was rückwärts geschrieben einen Sinn ergibt, stimmt auch (oder so ähnlich). Zum Leben gehöre eben auch Kampf, Selbstbehauptung, Aggression.

Hier passieren zwei Dinge: Erstens wird der christliche Gott als böse, unnachgiebige und unpersönliche Kraft der Zerstörung gemalt, ein fieser „Grim Reaper“, der die Lebenszeit der Menschen begrenzt (vgl. dazu Byrons „Cain“, Gott nicht als „maker“, sondern „destroyer“).

Zweitens wird der Materialismus glorifiziert.

Satan steht für das Leben im Diesseits, für den hedonistischen Genuss, die Lebensfreude. Aber eben auch für das Gesetz des Stärkeren. „Die Sklaven sollen dienen!“ (das ist von Crowley, aber La Vey schlägt in die gleiche Kerbe).

Dabei schafft La Vey es, dass atheistische Gedankengut Nietzsches wieder zu spiritualisieren, das nur nebenbei.

Wenn man nun die These vertritt, dass der Judaismus ebenfalls eine materialistische Ideologie ist, die mit dem, was wir eigentlich unter „Religion“ verstehen, nicht allzuviel zu tun hat, dann fallen einem sofort die Parallelen auf. Die satanischen Kirchen in den USA wären dann keine innerchristliche Reformbewegung (Satanismus funktioniert nur vor christlichem Hintergrund), sondern ein jüdisch- antichristlicher agent provocateur.

Nimmt man weiter an, dass auch der Atheismus in seiner aufklärerischen Prägung, stark jüdisch beeinflusst, ja vielleicht sogar ebenfalls eine jüdische Strategie zur Bekämpfung des Christentums ist und ist man sich seiner materialistisch- hedonistischen Konsequenzen (es gibt keinen Gott, also lasst uns das Leben genießen!) bewusst, so stellt es sich plötzlich so dar, als wenn Judaismus, Satanismus und Atheismus quasi aus einem Guß sind.

Ich will nicht verschweigen, dass es satanistische Strömungen gibt, die explizit antimaterialistisch sind und eher nach geistiger Tiefe streben. Aber der auf Crowley zurückgehende Arm ist wie der von LaVey beeinflusste zutiefst materialistisch. Während die „Church of Satan“ eine Art Schulungszentrum im Christenhass darstellt (die „Rituale“ der CoS sind häufig Exzesse der Christusschmähung , angeblich geht es darum, mit diesen „Psychodramen“ die vom Christentum traumatisierten Geister wieder ins Leben zurückzuholen, damit ihnen klar wird, dass Sex etwas Tolles ist) weist der OTO (Ordo Templis Orientis, der crowleyanische Satanismus) große Ähnlichkeit mit freimaurerischen Sekten auf und es hat auch immer Verknüpfungen gegeben (ich erwähne noch einmal, dass Rudolf Steiner, der Begründer der Waldorfschule, damals den deutschen Zweig des OTO leitete und sowas wie Crowleys Stellvertreter war. Hitler hat übrigens Crowleys Briefe, die ihre Freude darüber zum Ausdruck brachten, dass der Antichrist nun gekommen sei, ignoriert).

Die Chefatheisten Richard Dawkins und Michael Schmidt- Salomon hätten wahrscheinlich ihre helle Freude an der Vorstellung, dass die CoS dabei hilft die Menschen von ihrem christlichen Trauma zu befreien.

An dieser Stelle ergibt sich natürlich eine grundsätzliche Frage: Wir haben viel darüber diskutiert, dass das Christentum in seiner katholisch- protestantisch (wir sagen „paulinisch“ oder auch „mosaisch“) geprägten Form vielleicht eine Art geistiges Gefängnis für Nichtjuden darstellt, genauso wie der Islam.

Beide Religionen hassen den Materialismus jedoch geradezu. Argumentiert man nun, das sei auch so beabsichtigt (wenn die Viehmenschen nur am Jenseits interessiert sind, bleibt mehr für mich), dann muss man sich fragen, warum wir dann dem Atheismus und Satanismus ausgesetzt werden, die uns dann doch wieder den Materialismus lehren.

Ich kann das natürlich nicht beantworten, nur Vermutungen aussprechen. Anscheinend ist zumindest ein Anteil des Christentums nichtjüdisch, dieser Anteil hat mit dem Christus selbst zu tun. Er vertrat nach allem, was man hört, eine streng antimaterialistische Lehre, sagte den Juden auf den Kopf zu, dass sie Kinder des Teufels seien und sie hassen ihn bis heute (vgl. dieses Video aus dem israelischen Fernsehen oder die Aufregung um Mel Gibsons Film).

Dabei glaube ich persönlich, dass es gar nicht der Neid ist. Den Anspruch, der Messias zu sein, hat man nach allem, was ich von der kritischen Bibelforschung gelernt habe, dem Nazarener nachträglich in den Mund gelegt. Ich glaube sogar, dass dies die entscheidende Lüge bei der Umgestaltung des Christentums von einer nordischen (oder buddhistisch inspirierten, vgl. Schopenhauer) Religion der Erlösung zu einer jüdischen Religion des Erlösers war. Die Rückbindungen des Christentums an den Judaismus wurzeln ja hier: In der Behauptung, Jesus sei Jude gewesen. In der Behauptung, er stamme aus dem Hause David. In der Behauptung er habe gesagt, er sei der Messias.

Aber der jüdische Messias ist eben ein weltlicher Prophet, Jesus war das nicht („mein Reich ist nicht von dieser Welt“). Ich kann mir gut vorstellen, dass die Angst, ein nichtjüdischer Prophet würde den gleichen weltlichen Anspruch erheben, wie man es von einem jüdischen Messias zu erwarten hat, die Hohepriester zu ihrer Kabbale veranlasste, die Jesus ans Kreuz brachte, bzw. geht das ja sogar aus den „offiziellen“ Evangelien hervor.

Desweiteren wage ich die Behauptung, dass überall dort, wo Materialismus, Nepotismus und Dekadenz das Bild des christlichen Klerus bestimmten, nur „Christentum“ draufstand und was ganz anderes drin war. Die Borgias, das Sinnbild für päpstliche Dekadenz, waren Marranen, spanische Juden, auch bezüglich der spanischen Inquisition (wer war Torquemada?) gibt es Indizien. Das, was Panizza also wirklich im „Liebeskonzil“ kritisiert, ist nicht das Christentum.

Wenn Jesus aus Galiläa (dem Land der Nichtjuden!) ein „Deutscher“ (vgl. etym. Wurzel des Wortes „Nazarener“), also mehr oder weniger germanisch- europäischer Abstammung war, dann wäre damit die Erzfeindschaft von Juden und Deutschen (vgl. auch „Amalek“) genauso erklärt wie der Umstand, dass die Juden die christliche Religion zwar so umgestaltet haben, dass sie ein Gefängnis für Goyim darstellt, es aber trotzdem nicht lassen können, Jesus zu schmähen.

Warum, wenn mit AT und „judäo-christlichen Wurzeln“ und endlosen Fälschungen von Paulus über Augustinus bis ins Hochmittelalter alles dafür getan wurde, das Christentum zu judaisieren, sollten sie noch Hass empfinden gegen den, der nie als ihr „Messias“ aufgetreten ist (weshalb diese Erklärung für ihren Hass auf ihn ausscheidet)?

Man könnte konstruieren, dass Jesus das germanische Denken, den Idealismus, die Sanftheit, die Liebe (Agape) in das Zentrum des Bösen bringen wollte, um es an seiner Wurzel zu besiegen. Er ging sozusagen den Weg hinab in die Hölle, um sich dort den Flammen auszusetzen. So ist dann auch sein Opfer für uns zu verstehen, als Warnung vor dem Teufel.

Alle Anstrengungen zur Verweltlichung der römischen Kirche, Prunk, Dekadenz und Nepotismus wären dann, wie Nietzsche sagt: Die Kirche ist auf dem Gegenteil des Evangeliums aufgebaut worden.

Sollte ich an dieser Stelle Recht haben (ich gebe zu, es ist gewagt), dann bin ich sogar damit einverstanden, Jesus nicht nur als Propheten anzusehen, sondern als göttliche Erlösergestalt, wobei ich denke, wenn er wirklich der Allmächtige Gott in menschlicher Gestalt war, dann war sein Opfer kein wirkliches Opfer.

Aber es ist die einzige schlüssige Erklärung, die ich für den Christushass des Stammes finde.

Wenn Jesus auch noch wusste, dass Jahwe Satan ist, also die Juden einen Gott anbeten, der das Gegenteil von dem verkörpert, was die heidnischen Götter symboliseren, dann beantworten sich doch viele Fragen…

Das würde bedeuten, dass „man“ überall dort, wo es möglich war, auch innerhalb des Christentums den Materialismus befördert hat. Als Europa reif für die Aufklärung war sprang „man“ eben auch auf diesen Zug auf.

Und genauso wird „man“ versuchen unser „Neues Paradigma“ zu stehlen und sich an die Spitze eines neuen geistigen Germanismus zu setzen, um ihn dann von innen her zu korrodieren und in die eigene Agenda anzupassen. Manch einer behauptet, dieser Prozess sei schon in vollem Gange. Passt auf jeden Fall höllisch auf, wenn ihr hört wie angebliche „Patrioten“ behaupten der Nationalstaat sei veraltet und hütet Euch vor geistigen Blendwerken. Wenn Leute immer „Einigkeit“ schreien, diese aber nicht herzustellen wissen, sondern dreist einfordern (Einigkeit ist, wenn mir alle folgen), dann stimmt etwas nicht. Wenn spirituelle Konzepte Euch mit dem Gefühl zurücklassen „wie, das wars jetzt? Was hab ich denn nicht verstanden?“, dann seid ihr nicht zu doof, das Konzept zu verstehen. Das Konzept selbst ist wahrscheinlich das Problem.

Es ist meine tiefe Überzeugung, dass die Wahrheit auch verstanden werden kann.

Sollten meine hier gesammelten Annahmen der Wirklichkeit nahe kommen, dann haben wir es tatsächlich mit einer Situation zu tun, wie sie in dem Film „Sie leben!“ gezeichnet wird: Eine Gruppe von Andersartigen, die sich perfekt zu tarnen weiß, macht mit den korrupten und gierigen Exemplaren unserer Gruppe gemeinsame Sache, um Macht und Geld aufzuhäufen und…

… ja, und um was zu tun?

Ich glaube, dass dieser soundsovielte Imam, der jüdische Messias und der Antichrist nur drei Worte für ein und denselben Menschen (oder auch ein und dasselbe Ereignis, ein und dieselbe Ära) sind. Ich glaube nicht daran, dass seine „Ankunft“ irgendwie vorherbestimmt ist, aber ich glaube, dass die das glauben. Ich glaube die NWO hat tatsächlich neben der politischen nicht nur eine religiöse (vgl. Ryssen), sondern auch eine spirituelle, metaphysische Komponente.

So wie wir das Wassermannzeitalter damit einläuten wollen, einen Neuen Germanismus zu schaffen, echte Völkerverständigung auf der Basis gegenseitigen Respekts (und mit jedem Volk in seinem eigenen Land) zu erreichen, so haben auch die Globalisten einen Plan für die neue Ära:

Es geht ihnen wortwörtlich darum, die Hölle auf Erden zu schaffen.

******************

Liebe Freunde, es tut mir leid, dass ich nicht selbst an der spannenden Diskussion teilnehmen kann, die sich hoffentlich aus diesem Artikel entwickelt, weil ich ein paar Tage nicht zu Hause bin. Ich bitte Euch um Verzeihung, wenn ich mich auch in Zukunft nur noch sporadisch zu Wort melde, wichtige Angelegenheiten in 3D erfordern meine ganze Aufmerksamkeit. Wer nicht genug von meinen Artikeln kriegt, findet sicherlich im Archiv den einen oder anderen, den er noch nicht gelesen hat. 

Liebe Grüße

Kairos

31 Kommentare »

  1. Wie aus Kairos’ Nachwort am Ende des Artikels hervorgeht, ist der Artikel ausschließlich von ihm.

    Mein Name erscheint oben unter der Überschrift nur aus dem einen Grund, weil Kairos bereits nicht mehr zu Hause ist und er mich gebeten hat, den fertigen Artikel heute – am Karfreitag – für ihn einzustellen.

    Kommentar von osimandia — 6. April 2012 @ 10:44

  2. wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht ???????????????

    Kommentar von hanss — 6. April 2012 @ 17:41

  3. Das ist ein Zitat des Herrn Bundespräsidenten, hanss.

    Wir interpretieren das nicht und äußern uns auch nicht zu dem Sachverhalt.

    Kommentar von osimandia — 6. April 2012 @ 17:59

  4. “Jahwe ist ein sterbender Gott, bzw. der Teufel”
    Nicht nur im übertragenen Sinne… es gibt etymologische und historische Abhandlungen, wonach das Wort “Jahwe” eine Ableitung von “Seth” sein könnte – dem altägyptischen Gott des Bösen, der auch mit seinen sonstigen Attributen Allah und dem alttestamentarischen Jahwe recht ähnlich ist (Gott der Wüste, Stürme, Seuchen, Naturkatastrophen, Verwirrung).
    Das würde auch zur biblischen Überlieferung, v.a. dem Auszug der Juden aus Ägypten passen: Wahrscheinlich waren sie am Anfang einfach ein bösartiger Kult oder ein Haufen Gesindel, der aus Ägypten vertrieben wurde und sich dann in die Wüste zurückziehen musste. Da kamen dann Moses u. Co als Propheten auf und stärkten allmählich die “religiöse” Komponente, um die Masse beisammen und sich an der Macht zu halten. Und als die Horde stark genug war, Gebiete zu erobern, konnte sich der Sethismus in einem eigenen Staat nach und nach zu einer neuen Religion herausbilden.
    Passt auch zu dem, was die griechischen und römischen Schriftsteller berichten: die halten ausdrücklich fest, dass die Juden ursprünglich aus Ägypten kamen und gewaltsam vertrieben wurden, angeblich weil sie vom Aussatz befallen worden wären (Seuche = Seth?).

    “Wenn Jesus auch noch wusste, dass Jahwe Satan ist, also die Juden einen Gott anbeten, der das Gegenteil von dem verkörpert, was die heidnischen Götter symbolisieren, dann beantworten sich doch viele Fragen…”
    Bezeichnenderweise ist das Bild des Teufels in der jüdischen Religion recht schwach ausgeprägt – nun ja, wenn Jahwe = Satan, braucht man ja keinen zweiten mehr…
    Auch hat es ein Geschmäckle, dass sich die Vorstellungen vom Bösen in den heidnischen Religionen und im Christentum drastisch voneinander unterscheiden: Bei den Griechen, Römern, Germanen, Kelten etc. kommen breitärschige Riesen, Giganten und andere Monster daher, die meist eine Verbindung mit Elementargewalten haben (Feuerriesen, Frostriesen), totale Zerstörung wollen und Menschen so teilnahmslos und beiläufig vernichten, wie ein Panzer Käfer überrollt.
    Im Christentum dagegen sieht der Teufel schon sehr… jüdisch aus: Tricksen, Bescheißen, der offenen Konfrontation aus dem Weg gehen; Kreditgeschäfte, mit Teufelsvertrag (könnt ihr euch Surthur oder Kali vorstellen, wie sie euch ein Stück Papier hinhalten?); stets menschliche Schwächen ausbeutend; den Menschen nicht einfach platt machen, sondern umständlich und mühsam verführen und verderben;

    Kommentar von Melmoth — 6. April 2012 @ 18:16

  5. Kairos’ Absatz

    Genau deswegen haben unsere Ahnen Naturgewalten und Prinzipien personifiziert. Ein Prinzip, zum Beispiel “die Liebe” anzubeten, ist sinnlos. Man kann nicht mit einem Prinzip reden. Aber wenn man dieses Prinzip in eine Form gießt, es personalisiert, dann kann man sich an die Gottheit wenden und vielleicht Trost finden.

    findet eine interessante Parallele in diesem Absatz von Dominique Venners Homer: Die europäische Bibel, Teil 2:

    Verglichen mit den heiligen Texten anderer Völker und Kulturen sind die Freiheit und Souveränität der Helden Homers einzigartig. Zugegeben, die Götter greifen in der Ilias ein, zu günstigen und ungünstigen Zeiten, aber ohne die Autonomie der Menschen wirklich aufzuheben. Ihre vielen Interventionen nehmen nur vorweg, was ohnehin geschehen wäre. Und es scheint wirklich, daß Homer sie nicht völlig ernst nimmt (außer vielleicht Athene), was bei Platos gestelzter und moralistischer Empfindsamkeit Anstoß erregte. In Wirklichkeit sind die Götter von Homer Allegorien der Kräfte der Natur und des Lebens.

    Kommentar von Deep Roots — 6. April 2012 @ 18:56

  6. Dass Jahwe mit dem Teufel identifiziert wird, ist in der christlichen Geschichte keineswegs neu.

    Bereits die Urchristengemeinden sahen das zu einem großen Teil so. Die sehr weit verbreiteten Markionisten betrachteten die Gottheit des Alten Testaments zwar nicht als Satan, immerhin jedoch als bösartigen tyrannischen Demiurgen, von dessen Herrschaft Jesus Christus, der Gott der Liebe, die Menschen zu befreien suchte.

    Die Markionisten wurden verfolgt und vollständig ausgelöscht, während die Jahwe-Anbeter seither – mit einigen bemerkenswerten Ausnahmen – als “Christen” gelten, eben auch dadurch, dass unglücklicherweise das AT beim Konzil von Nicäa in die Heilige Schrift mit aufgenommen wurde. Die Unterschiede in den zwei dadurch zusammengewürfelten Lehren tragen nicht unwesentlich dazu bei, dass die christliche Religion auf viele Menschen abstoßend und in sich unlogisch und dümmlich erscheint.

    Insbesondere im dem vom Vatikan weit entfernten Orient hielten sich allerdings markionistische Überzeugungen länger als in Rom. Bat Ye’Or geht in ihrem Buch “Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam” darauf ein. Sie sieht den Markionismus als ursächlich dafür, dass der Islam die orientalische Christenheit überrennen konnte. Ich kann mich nicht mehr sehr gut an das Buch erinnern, glaube aber, sie erklärte es damit, dass dem markionistischen Christentum wegen der Abwendung vom Judentum die “Kraft”(?) fehlte, sich dem Islam zu widersetzen und warnt heute – angesichts der Einwanderung zahlloser Moslems nach Europa – eindringlich vor Markionismus (den sie unter palästinensischen Christen verbreitet sieht; ob das zutrifft weiß ich nicht und ist mir auch egal). Das ist im Grunde eine lächerliche Warnung, es gibt im so genannten “Christentum” beider Konfessionen so gut wie keine Gedanken in der Richtung, und erst recht nicht bei fundamentalistischen Evangelikalen. Selbst Atheisten und religiös Desinteressierte gehen vollkommen unhinterfragt und selbstverständlich davon aus, dass Jahwe mit dem christlichen Gott identisch ist – und dass das niemals anders gesehen wurde.

    Ich tendiere dazu, Bat Ye’Ors Ansicht, dass der Markionismus ursächlich für die Vernichtung des orientalischen Christenstums durch den Islam war, zuzustimmen. Allerdings auf etwas andere Weise als sie. Ein Christentum, das Jahwe nicht anbetet und sogar als bösartige mindere Gottheit radikal ablehnt, war vermutlich auch damaligen Juden schon genauso ein Dorn im Auge wie heute Bat Ye’Or. Und was eignet sich besser als Religions-Zerstörungswerkzeug als der Islam?

    Wie gesagt wurde das keineswegs immer so gesehen, dass der christliche Gott mit Jahwe identisch ist und dass Jesus “sein Sohn” war, an dem er einen widerwärtigen Ritualmord begehen ließ, angeblich um unsere Sünden zu vergeben. Für das große Opfer Jesu gibt es sehr viel einleuchtendere und weniger widerliche spirituelle Erklärungnen. Zum Beispiel die, dass er die Wahrheit sprach.

    Auf englisch gibt es bei Wikipedia eine oberflächliche Übersicht dazu : God as the Devil

    Herausragend in dieser Liste sind in Westeuropa die Katharer oder Albigenser, in Osteuropa die Bogomilen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gab es auch in Deutschland christlichen Gruppierungen, die in diese Richtung tendierten, unter dem Nationalsozialismus konnten sie unter den Deutschen Christen eine Zeitlang in dieser Richtung Forschung betreiben. Selbstverständlich sind sie seit 1945 ausgelöscht.

    Die Katharer bildeten über rund 300 Jahre eine große und bedeutende christliche Ströumg, sie hatten ihr Zentrum in Südfrankreich, allerdings fanden sich Gemeinden auch in Italien, Spanien, vor allem Deutschland, aber auch in England und Skandinavien. Es wird vermutet, dass der Kartharismus auf einige (keineswegs alle) Tempelritter zurückgeht, die bei ihrem Aufenthalt in Jerusalem, wo sie auf dem Tempelberg Quartier nahmen, Schriften gefunden haben sollen, welche die Auffassung, dass Jahwe Satan ist und Jesus kam, um ihn zu entlarven und die Menschen von ihm zu befreien, belegten.

    Die katholische Kirche rottete sie komplett aus, in den so genannten Albigenserkreuzzügen sollen über eine Million dieser Abweichler vom judäo-christlichen Dogma ermordet worden sein. Der deutsche Begriff “Ketzer” für Häretiker selbst ist übrigens von “Katharer” abgeleitet. Nachdem die Zentrale in Südfrankreich komplett ausgelöscht war, starben auch die anderen Gemeinden langsam. Oder gingen vielleicht in den Untergrund.

    Obwohl die Existenz der Katharer und der Teil ihrer Lehre, dass sie Jahwe für den Teufel hielten, in Historikerkreisen bekannt ist (und auch heute bei Wikipedia steht), ist es in der Bevölkerung unbekannt. Auf fast Orwellsche Weise ist dieses Wissen aus der Erinnerung von Christen gelöscht worden.

    Das zeigt, dass die katholische Kirche sehr wohl in der Lage war, eine ihr missliebige Religionsgemeinschaft komplett zu vernichten und sogar die Erinnerung an sie fast vollständig auszuradieren. Dass die zahlenmäßig viel geringere Judenheit diese Zeiten sehr gut und oft äußerst wohlhabend und prosperierend überstanden hat, lässt die Vermutung aufkommen, dass sie dem Vatikan niemals missliebig war.

    Kommentar von osimandia — 6. April 2012 @ 19:35

  7. @Melmoth Surthur kann man sich in dieser Rolle nicht gerade vorstellen, aber Loki ist ein durchaus ambivalenter Charakter, der gerne mal ein wenig beschiss und trickste. Hast du für die Geschichte mit Seth/Jahwe irgendwelche Quellen oder Literaturangaben?

    @Osimandia Eine Million scheint mir für die damalige Zeit ein bisschen eine hohe Opferzahl zu sein. Andererseits ging man ja auch nicht zimperlich vor. Auf die Frage, wie die Häretiker denn zu erkennen seien, soll Innozenz geantwortet haben, man solle einfach alle umbringen, Gott würde die seinen dann schon zu sich nehmen.
    Möglich ist auch, dass der Vatikan anfänglich noch Leute brauchte, die in der Geldleihe tätig sein konnten. Dagegen spricht dann aber, dass ab dem 13. Jahrhundert auch christliche Norditaliener ganz offiziell im Wuchergeschäft tätig waren. Da hätte man sich, wenn gewollt, ja der Juden entledigen können. Interessant ist aber in diesem Zusammenhang, dass sich gerade die Kirche bei Pogromen in Folge der Kreuzzüge schützend vor die Juden stellte. Scheinbar empfand der Vatikan christliche Häretiker schlicht als die grössere Gefahr. Juden tendierten nicht dazu zu missionieren. Wie konnten sie dem Vatikan da den offiziellen Glaubensinhalten gefährlich werden…

    Kommentar von nino — 6. April 2012 @ 21:11

  8. @Osi:
    ” Dass die zahlenmäßig viel geringere Judenheit diese Zeiten sehr gut und oft äußerst wohlhabend und prosperierend überstanden hat, lässt die Vermutung aufkommen, dass sie dem Vatikan niemals missliebig war.”

    Spätestens seit Paul VI ( Zweites Vatikanisches Konzil) und auch der Ermordung Johannes Paul I. werden die Gerüchte lauter, daß der Vatikan selber schon lange von “ihnen” gekapert ist.
    Die jüdische Mutter Johannes Paul II scheint wahrscheinlich zu sein:
    War Johannes Paul II. ein Jude?

    http://www.kreuz.net/article.4921.html

    Nun scheinen auch jüdische Wurzeln Benedikt XVi. gesichert zu sein:
    Die Gerüchte über die jüdische Abstammung des Papstes

    http://autarkes-rattelsdorf.blogspot.de/2011/11/die-geruchte-uber-die-judische.html

    Interessant wird sein, ob entsprechend den Weissagungen des Malachias tatsächlich der kommende Papst ein Römer und damit vermutlich der letzte Papst vor er Zerstörung Roms sein wird:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Malachias_(Heiliger)#Die_Malachias_zugeschriebenen_Weissagungen

    Kommentar von IanS — 6. April 2012 @ 23:30

  9. schon wieder ein Beitrag im Äther (23:25 Uhr).
    Warum verschwinden meine Beiträge denn nur immer im Nirwana?

    Kommentar von IanS — 6. April 2012 @ 23:32

  10. Ich weiß auch nicht, warum das passiert, IanS. der Spamfilter macht, was er will, das ist nervig.

    Aber wenn wir ihn entfernen, hätten wir entweder alles voll mit Spam oder wir müssten die Kommentarfunktion auf angemeldete WordPress-User beschränken, was wahrscheinlich für viele Kommentatoren noch lästiger wäre. Vielleicht hilft es aber, ein WordPress-Konto anzulegen, um den Spamfilter “gnädiger zu stimmen”, aber sicher bin ich da auch nicht.

    Kommentar von osimandia — 6. April 2012 @ 23:40

  11. Viele für mich interessante Aspekte im Artikel, vielen Dank.

    Das würde sich dann also für mich so darstellen: ein arischer Mensch, Jesus, offenbart die Feindseligkeit (Satanismus) der Juden und greift ihr entscheidendes Machtinstrument, die betrügerische Fassung des Geldwesens, an (“Geldwechsler” gewaltsam aus Tempel vertrieben… bitte eine Anmerkung zur ganzen Schwert-As-Geldreihe: ich halte den Ausdruck “Geldwechsler” für sehr irreführend und verharmlosend: der entscheidende Aspekt ist das EMITTIEREN von Währung, zu willkürlichen Konditionen; nicht irgendwelches Wechseln). Der arische Jesus vertritt die Idee der Liebe. Daraus bildet sich eine Bewegung.

    Aus diesem Frontalangriff und Aufdeckung ihres Wesens und Machtinstruments machen die Juden nun was? Sie sorgen mittels des Paulinismus dafür, daß diese Bewegung Juden als einen ihrer Hauptinhalte hat, indem Jesus als Jude, jüdischer Prophet, möglicher jüdischer Messias, Erfüller des jüdischen Gesetzes usw. usw. dargestellt wird. Das Ergebnis eines Frontalangriffes auf die Juden ist nicht eine nicht-jüdische Bewegung: sondern mit einem Mal dreht sich wieder alles um die Juden. Juden sichern sich eine prominente Rolle, von wo aus dann die Kaperung der ganzen Bewegung gelingt.
    Das ist: genial. Unbegreiflich genial. Das ist ein Überlebenswille und eine Überlebensfähigkeit, die mich beeindrucken, derer man sich jedenfalls sehr bewußt sein sollte.

    Übrigens ist es WIEDER UND WIEDER: das Prinzp des Spiegels: die ganze Wucht, die sich, durch ihre Entlarvung und öffentliche Darstellung, gegen die Juden richtete, wird um 180 Grad umgelenkt und arbeitet jetzt: FÜR die Juden. Prinzip des Spiegels (übrigens ganz explizit in dieser Geschichte mit Salomon oder David oder was, wo die Juden am anbrechenden Morgen der vernichtenden Niederlage gegen die überlegenen Feinde entgegensehen und… sich wie retten? Sie müssen auch noch gegen die aufgehende Sonne antreten, sind geblendet: da polieren sie ihre Schilde, SPIEGELN die vernichtende Wucht der Blendung gegen die Angreifer, und die geblendeten Angreifer fallen bei ihrem Angriff in eine Schlucht). Prinzip des Spiegels also…was hat es mit Spiegeln auf sich? Sagt die Sage nicht, daß der Teufel kein Spiegelbild habe…? Hat das was mit Energien zu tun, mit Polarität, wo die Pole ja auch als Spiegelbilder voneinander gesehen werden könnten? (übrigens meine ich.. wieder einmal….;-) das Prinzip des Speigels abgeleitet zu haben einfach so, daß es umnmittelbar naheliegend ist, eine angreifende Kraft erstmal abzulenken, zur Seite, weg von sich. Das muß man nur weiterdenken und kommt dann irgendwann drauf, daß je weiter man die Kraft zur Seite ablenkt, man irgendwann dahin kommt, diese Kraft gegen den Angreifer selbst zu richten).

    Dann wiederum… vielleicht ist es gar nicht so schwer zu verstehen: wenn die Juden sich auf einmal einer Bewegung gegenüber sahen, welche judenkritisch war… ok was ist das leitende Prinzip: es ist: WAS IST GUT FÜR DIE JUDEN. Das nun wiederum ist ebenfalls überhaupt kein besonders geheimnisvolles Prinzip, daß jede Entität einfach danach fragt, was ihr dienlich ist. Viel eher ist es geheimnisvoll, daß es gelingen konnte, die halbe Welt dahingehend gehirnzuwaschen, daß solches gruppenegoistisches Denken pös wäre.

    Also mit der Haltung “was ist gut für die Juden” mag es dann gar nicht so sehr schwer sein sich vorzustellen, welche Schritte Juden zu unternehmen hätten, um dieser neuen judenkritischen Bewegung zu begegnen: es muß eben… alles mögliche Juden-POSITIVE in diese Bewegung injiziert werden. Stückchen für Stückchen, soweit es eben möglich ist. da wird dann eine mögliche jüdische Abstammung Jesu nahegelegt, daraus wird dann
    irgendwelche Erfüllung von Prophezeiung phantasiert, usw… So könnte ich mir das vorstellen, wie das langsam passierte.

    Da meine Arbeitshypothese für die Juden die einer damals bereits sehr dominanten Kaste von Händlern ist, so erscheint es plausibel, daß sie allerhand Möglichkeiten der Éinflußnahme hatten. So wie heute… man muß ja nur diejenigen unterstützen, die die eigene günstige Sicht vertreten, unterstützen mit.. Stipendien, Beihilfen, Aufträgen, Werbung in deren Medien, usw.
    Kurzum, so kann ich mir schon vorstellen, wie die Jesus-Bewegung hübsch kontinuierlich umgebogen und schließlich zum Entgleisen bzw. zu ihrem Gegenteil gebracht wurde. Ein faszinierendes Stück Machtpolitik dennoch sicherlich (und als Sozialdarwinist sage ich: nicht deren Stärke und Geschick mache ich zum Vorwurf, sondern es offenbart nur das Unzureichende der eigenen Gruppe und daß da eben Verbesserungsbedarf ist).

    Ein weiterer Gedankensplitter: Chechar hat derzeit eine Reihe, wo er darstellt, daß der jüdische Erfolg nur möglich ist aufgrund allerlei inhärenter Aspekte des Christlichen, und das bringt er auf einen Begriff, der für mich begeisternd ist in seiner Knappheit und Griffigkeit: “deranged altruism”, gestörter Altuismus; und ein Großteil unserer heutigen Probleme seien, und das klingt sehr plausibel, “Ergebnis der säkulären Erfüllung universeller christlicher Werte”.

    Aber worauf ich hinauswollte, ist einer der Aufsätze dieser Reihe: über einen römische Kaiser namens Julian . Dieser Julian verfaßte ein Werk “Against the Galileans”, in welchem er das Christentum kritisierte: und zwar hauptsächlich, soweit ich das verstehe, insofern, als das Christentum schon zu Julians Zeit, 364 n.Chr., voll auf alles Jüdische und Alttestamentlcihe abfuhr ! und daß dies völlig unlogisch wäre und mit dem, was der Begründer Jesus sagte, überhaupt nicht zusammenpasse. Und z.B: die Frage, ob Jesus sich als Gott, oder Gottes Sohn, bezeichnet habe oder so betrachtet wurde: und Julian führt aus, daß von den Evangelisten keiner Jesus als Gott bezeichne außer schließlich erst Johannes:

    “You are so misguided that you have not even remained faithful to the teachings that were handed down to you by the apostles. And these also have been altered, so as to be worse and more impious, by those who came after. At any rate neither Paul nor Matthew nor Luke nor Mark ventured to call Jesus god. But the worthy John, since he perceived that a great number of people in many of the towns of Greece and Italy had already been infected by this disease, John, I say, was the first to venture to call Jesus god.”.

    Julian wurde ermordet. Seine Schriften von der katholischen Kirche vernichtet, nur Reste sind noch übrig. Hitler empfahl ihn überschwänglich.

    Bleibt dieser Gedanke: wenn (da) Juden so erfolgreich in der Ausrottung ihrer Gegner sind, wie in Osimandias Kommentar aufgeführt, der Markoniter und der Katharer zum Beispiel…: was harrt dann unser;-) .
    Naja… wenn meine Interpretation der Juden als einflußreichem Händlervolk und übrigens mittlerweile Besitzer der ganzen Welt richtig ist, so wird es ihnen nicht schwerfallen, uns wegzuwischen. Es gibt einige optimistische Stimmen, die meinen, daß irgendwie ein globales spirituelles Erwachen passieren würde. Im Moment arbeitet auch die Existenz des Internets für uns. Naja, man wird sehen.

    Kommentar von Pit — 7. April 2012 @ 03:07

  12. Auch wenn das nicht besonders geistreich klingt, ich unterschreibe nahezu jedes Wort von Kairos’ brilliantem Artikel. Ich glaube allerdings auch, daß Gott aich ebenfalls als Persönlichkeit manifestieren kann (“Avatar” von mir aus), aber Kaios hat ja angedeutet, daß er das auch in Beracht zieht. Zwischen “göttlich inspirierten” und “göttlich manifestierten” Menschen können wir ohnehin praktisch nicht unterscheiden.

    Kommentar von Eulenbär — 7. April 2012 @ 08:00

  13. bitte eine Anmerkung zur ganzen Schwert-As-Geldreihe: ich halte den Ausdruck “Geldwechsler” für sehr irreführend und verharmlosend: der entscheidende Aspekt ist das EMITTIEREN von Währung, zu willkürlichen Konditionen; nicht irgendwelches Wechseln

    Yep! Das stimmt, Pit. Ich habe das hier beantwortet.

    Kommentar von osimandia — 7. April 2012 @ 11:06

  14. Die These, Jahwe sei Satan, hat den Makel, daß sie im evangelium des Johannes, Kapitel 8 widerlegt wird:

    Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
    Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Samen, sind niemals jemandes Knecht gewesen; wie sprichst du denn: “Ihr sollt frei werden”? Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. Der Knecht aber bleibt nicht ewiglich im Hause; der Sohn bleibt ewiglich. So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.
    Ich weiß wohl, daß ihr Abrahams Samen seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn meine Rede fängt nicht bei euch. Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; so tut ihr, was ihr von eurem Vater gesehen habt. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut eures Vaters Werke. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren, wir haben einen Vater, Gott. Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin ausgegangen und komme von Gott; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören. Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben. Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht.

    Jesus sagt ganz klar: Abraham ist Gott gefolgt, jene aber mögen zwar Abrahams Samen sein, aber tun Sünde und folgen dem Teufel. Jesus, als Sohn Gottes, als der Gottmensch, sagt ihnen dies.

    Das zentrale Paradigma Gottes ist das Verbot leistungslosen Einkommens – von Adam bis Paulus: “im Schweiße Deines Angesichts sollst Du Dein Brot verdienen”, über das Diebstahls- und Begehrensverbot bis hin zu “wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen” – wobei sich der Ungehorsam und der Abfall nicht nur in der Nichtbefolgung dieses Gebots erschöpft. Was wir also haben, das ist, daß die mühseelige Arbeit, das Verdienen des Brotes im Schweiße des Angesichts, die Strafe für den Sündenfall ist. Wer nun nach leistungslosem Einkommen strebt, der sucht sich der Strafe für den Sündenfall zu entziehen, er ist Gefangener, Knecht der Sünde, nicht nur im metaphysischen Sinne, sondern auch im wirklichen, denn er ist als Parasit abhängig vom Wirt. Wer hingegen sich sein Brot im Schweiße seines Angesichts verdient, der ist wahrlich frei, im metaphysischen und im reellen Sinne. Genau deswegen stand über den Toren das, was dort stand.

    Zieht man nun Vikernes Aussage heran, daß einem nichts gehört, was man nicht selbst erarbeitet (oder erkämpft) hat, dann wird klar, wem die Gnade der Auserwähltheit durch Jesus gegeben wurde. Auserwähltheit bedeutet aber vor allem eines: keine von Pflichten losgelösten Rechte.

    Der Punkt ist dabei, daß die Heilsgeschichtliche Bedeutung des Lichts der Nationen ganz klar ist: OHNE deren Abfall wäre Jesus nicht zum Christus geworden. Die sind dadurch, daß sie selbsterwählt Antithese zu Logos sind ein Segen für die Nationen, weil sie die These kontrastieren, bei allen Problemen, die sie mit sich bringen.

    Kommentar von Thomas Völker — 7. April 2012 @ 14:49

  15. @Pit: Prinzip des Spiegels also…was hat es mit Spiegeln auf sich? Sagt die Sage nicht, daß der Teufel kein Spiegelbild habe…? Hat das was mit Energien zu tun, mit Polarität, wo die Pole ja auch als Spiegelbilder voneinander gesehen werden könnten? (übrigens meine ich.. wieder einmal….;-) das Prinzip des Speigels abgeleitet zu haben einfach so, daß es umnmittelbar naheliegend ist, eine angreifende Kraft erstmal abzulenken, zur Seite, weg von sich. Das muß man nur weiterdenken und kommt dann irgendwann drauf, daß je weiter man die Kraft zur Seite ablenkt, man irgendwann dahin kommt, diese Kraft gegen den Angreifer selbst zu richten).

    “Kraft zur Seite lenken” klingt ein bißchen nach Aikido oder Kung-Fu.
    Dort ist es ja Grundlage dieser Kampftechnik.

    Bezüglich des Spiegels gibt es ein altes persisches Sprichwort:

    “Drei Dinge regieren die Welt: Schwert, Edelstein und Spiegel.
    Und von allen Dreien ist der Spiegel am gefürchtetsten.”

    Kommentar von IanS — 7. April 2012 @ 16:00

  16. Stehe ich unter Moderation? Wenn ja: warum? Wenn nein: warum ist meine Antwort weg?

    Kommentar von Thomas Völker — 7. April 2012 @ 16:44

  17. Stehe ich unter Moderation?

    Nein!

    Wenn nein: warum ist meine Antwort weg?

    Siehe Kommentar # 10.
    Dein Kommentar ist aber jetzt da,

    Kommentar von osimandia — 7. April 2012 @ 17:33

  18. Die These, Jahwe sei Satan, hat den Makel, daß sie im evangelium des Johannes, Kapitel 8 widerlegt wird:

    Sie wird zweifellos an manchen Stellen des NT widerlegt.

    Um sie für möglich zu halten, muss man nicht nur das AT als verwerflich erkennen, sondern auch davon ausgehen, dass das NT voller Fälschungen ist. Mit Bibeltreue ist die These nicht vereinbar, das stimmt.

    Es gibt zwar Schriften, die sie stützen, aber die Quellenlage ist genauso miserabel wie die der Bibel (wer hat die biblischen Originalschriften gesehen???). Da wir nicht das selbsternannte “Volk der Schrift” sind und daher auch nicht über die Zaubermacht verfügen, dass uns alles geglaubt werden MUSS, gehen wir nicht mit diesen Schriften hausieren, sondern überlassen es der Intuition jedes Einzelnen, das zu glauben, was ihn ihm wahr klingt.

    (Achso damit keine Missverständnisse aufkommen: Mit “wir” habe ich hier nicht das AdS-TEam gemeint, sondern die undefinierte Gruppe von Leuten, die solche Schriften teilweise kennen)

    Kommentar von osimandia — 7. April 2012 @ 17:46

  19. Da heute Ostern ist … und es auch zum Inhalt des Artikels paßt, möchte ich noch einmal auf einen Vortrag hinweisen, den ich schon früher einmal verlinkt hatte. Es kommen aber auch immer wieder neue Leser hinzu, und für die sind die dort entwickelten Gedanken vielleicht auch interessant…

    Kommentar von Sir Toby — 8. April 2012 @ 10:51

  20. Osimandia, das ist eine sehr interessante Information, daß die Katharer und die von ihnen abgespaltenen Albigenser dieses Bild von Jahwe als Teufel hatten und daß das ein wesentliches Motiv bei der Auslöschung dieser Glaubensgemeinschaften war. Das war mir nämlich bisher nicht bekannt; in meiner Bertelsmann-Lexikothek von Mitte der 1970er steht über die Albigenser und Katharer nur:

    Albigenser [nach der südfranzös. Stadt Albi] südfranzösische Sekte, Gruppe der ->Katharer; übten im inneren Gemeindekreis Geistestaufe (consolamentum) und strengste Askese, verwarfen die kirchlichen Sakramente, Altäre, Kreuze und Bilder, Heiligen- und Reliquienverehrung. Weder die Versuche Bernhards von Clairvaux und des Dominikus, sie für die Kirche zurückzugewinnen, noch die mit blutiger Grausamkeit geführten Albigenserkriege (1209 – 1229), zu denen Papst Innozenz III. aufgerufen hatte, führten zu einem Erfolg. Erst das Eingreifen des französischen Königs brach die politische Macht und die religiöse Kraft der Albigenser; die Bewegung wurde um 1330 durch die Inquisition ausgerottet.

    Katharer [grch. „die Reinen“], Selbstbezeichnung Christiani und Boni homines, Sekte des Mittelalters, von den Bogomilen beeinflußt. Vom Balkan kommend, verbreitete sie sich seit dem 12. Jahrhundert schnell über Oberitalien und Südfrankreich, faßte aber auch in Deutschland, Spanien und Sizilien Fuß. Die ursprünglich von den neutestamentlichen Motiven der mittelalterlichen Armutsbewegung ausgehende Sekte nahm bald dualistisch-neumanichäische Gedankengänge auf. Die Katharer spalteten sich in mehrere Gruppen (->Albigenser). Da durch völlige Weltenthaltung das Heil erlangt werden könne, lehnten die strengen Katharer jede Berührung mit der Welt (wie Ehe, Krieg, Eid, Fleischgenuß, Arbeit) ab und lebten als die Vollkommenen völlig abgeschlossen von der übrigen Welt. Sie richteten eine eigene Hierarchie und einen eigenen Kult ein. Die Kirche konnte durch Einsetzung der Inquisition die Sekte nicht überwinden. Erst nach der Entstehung der Bettelorden verloren die Katharer an Einfluß. In den ersten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts kam die Sekte zum Erliegen.

    Als ich allerdings unter „Bogomilen“ nachschlug, fand ich dies:

    Bogomilen [slaw. „Gottesfreunde“], Angehörige einer mittelalterlichen Sekte in Osteuropa und Kleinasien, die aus der dem Teufel, dem „Gott“ des Alten Testaments, untertänigen Welt durch ein apostolisches Leben erlöst werden wollten. Sie lebten weiter in den französischen Katharern. Im Balkanraum im 14./15. Jahrhundert bis zur türkischen Eroberung Einwirkung auf das politische Leben, vor allem in Bosnien.

    Irgendwo in einer meiner historischen Zeitschriften wurde ausführlicher über die Ausrottungskriege gegen die Albigenser berichtet, aber auch dort wurde meiner Erinnerung nach diese Haltung der Albigenser zu Jahwe nicht erwähnt (falls ich mal wieder auf diesen Artikel stoße, werde ich das nachlesen und hier darüber berichten). Und doch steht es in dem von Dir verlinkten Wikipedia-Artikel!

    Auch daß das Alte Testament nicht schon seit mindestens dem „Apostel“ Paulus Teil der Heiligen Schrift ist, sondern erst im Jahr 325 auf dem Konzil von Nicäa in diese aufgenommen wurde, war mir nicht bewußt und ist wohl auch vielen anderen nicht geläufig. Aus all dem ergibt sich ein beunruhigendes Bild von der infiltrativen Kooptierungsmacht des Judentums:

    - das Urchristentum wurde vom „Apostel“ Paulus mittels der bereits zu seiner Zeit in der gesamten römischen Mittelmeerwelt blühenden jüdischen Diaspora-Gemeinden unter den Europäern verbreitet. Diese Missionstätigkeit wurde auch dadurch erleichtert, daß er die Befreiung der bekehrungswilligen „Heidenchristen“ von der Einhaltung spezifisch jüdischer Religionsgesetze wie z. B. der Beschneidung durchsetzte (siehe hierzu Paulus: Der Erfinder des Christentums von Michael Zick, wo auch erwähnt wird, daß von Jesus selbst heute keine einzige Zeile überliefert ist);

    - der Einfluß des paulinischen Denkens auf das frühe Christentum, wodurch diese Religion fürderhin als eine Fortsetzung der „jüdischen Heilsgeschichte“ verstanden wird (sowie vielleicht auch weiterer jüdischer Infiltranten) bewirkt auch, daß auf dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 das Alte Testament in die Heilige Schrift aufgenommen wird. Somit sind nun jüdische Könige, jüdische Propheten und jüdische Legenden Bestandteil der kulturellen Identität der Europäer und aller anderen Völker, die sie mehr oder weniger zum Christentum bekehren, denn im Gegensatz zu der reinen Stammesreligion, die das Judentum verkörpert, ist das Christentum eine universalistische Religion.

    - Im frühen 7. Jahrhundert entsteht auf der arabischen Halbinsel, wo neben den ethnisch und kulturell eng mit den Juden verwandten Arabern auch viele jüdische Gemeinden leben, mit dem Islam eine weitere „abrahamitische“ Religion, die zwar wie das Christentum ebenfalls universalistisch ist, aber ansonsten aufgrund des gemeinsamen semitischen Hintergrundes viel mehr vom Judentum enthält – und von Anfang an sehr kriegerisch auftritt. Es liegt der Verdacht nahe, daß auch der Islam wie das paulinische Christentum vom Judentum initiiert wurde (siehe Die Herabkunft des Islam von Revilo P. Oliver: „Wie das Christentum, ist der Islam im Grunde ein jüdischer Kult für Goyim“); unter Mohammed und seinen Nachfolgern wurden die Araber zu einer frühmittelalterlichen „NWO-Armee“, die sich daran machte, den durch das frühe Christentum pazifizierten Europäern eine semitische Oberherrschaft aufzuzwingen und gleichzeitig die marcionistischen Gemeinden im Vorderen Orient auszulöschen, während paulinische Christen ebenso wie Juden gemäß den Regeln der Dhimma unter der islamischen Herrschaft weiterexistieren durften.
    In dieses Bild paßt auch, daß das Osmanische Reich als Erbe des arabischen Kalifats von all den eroberten europäischen Ländern neben Albanien nur Bosnien nachhaltig islamisierte, wo die Bogomilen stark vertreten waren, während Griechen, Serben, Kroaten und Ungarn, die unter ihre Herrschaft geraten waren, weiter Christen bleiben konnten. Aufschlußreiches hierzu findet sich auch in Dönmeh: Die judeo-islamischen Wendehälse der Türkei.

    - Im Mittelalter instrumentalisierte das Judentum seinen nördlichen NWO-Arm, die katholische Kirche und die von ihr beeinflußten europäischen Adeligen, zur Ausrottung der Katharer und Albigenser, wobei es gelang, das eigentliche Motiv hierfür gegenüber der breiten Öffentlichkeit bis heute zu verschleiern, obwohl es der historischen Fachwelt bekannt ist. Bei den Bettelorden, die im oben zitierten Lexikoneintrag über die Katharer erwähnt werden, beschleicht mich ebenfalls der Verdacht, daß die von der Kirche eigens als Konkurrenz zu den Katharern gegründet wurden, wobei ich aber hinzufügen muß, daß ich diese Weltentsagung der Bogomilen, Katharer und Albigenser weder für erstrebenswert noch für eine wirkungsvolle Strategie zur Selbstbehauptung in der Welt halte.

    Diese historischen Beispiele zeigen auch, daß das Judentum immer danach gestrebt hat, Konflikte zu erzeugen, um dann beide Seiten zu besetzen, und immer wieder mal einen „Wirtswechsel“ durchzuführen, wenn das für sie von Vorteil war. Sie haben noch jedes Land, jedes Volk, jede Bewegung – kurz, jede Gemeinschaft – die sie infiltriert haben, früher oder später an eine andere verraten, und wenn sie damit mal auf die Schnauze geflogen sind, zum Beispiel rausgeschmissen wurden (Ägypten, Babylon, Spanien), haben sie ihren Aufenthalt in dieser Gemeinschaft zu einer „Gefangenschaft“ und „Zeit der Verfolgung“ umgelogen, und es steht nicht zu erwarten, daß das in unserer Zeit, in unseren Ländern und in unseren Bewegungen (z. B. dem „Counterjihad“ und wohl auch im eigentlichen Nationalismus) anders sein wird.

    Kommentar von Deep Roots — 8. April 2012 @ 11:30

  21. In dem Lexikonwerk von Mitte der 1970er Jahre, aus dem ich oben zitiert habe, ist über die Religionsgeschichte der Juden dies zu lesen:

    Die Geschichte der jüdischen Religion gliedert man ähnlich wie die politische Geschichte der Juden auf:
    1. Die Patriarchen oder Erzväter gelten in der modernen religionsgeschichtlichen Forschung als Häupter halbnomadischer Sippen (Kleinviehzüchter) aramäischer Herkunft und als Stifter der Sippenkulte der sogenannten Vätergötter (nach Albrecht Alt, *1883, gest. 1956, u. a.). Es handelt sich dabei um die Verehrung jeweils eines bestimmten Gottes, der sich dem betreffenden Sippenoberhaupt offenbart und als hilfreich erwiesen hat. Die betreffende Sippe verehrte diesen Gott weiter als den „Gott (hebr. El) unseres (bzw. meines) Vaters“ (z. B. 1. Mose 31,53; 32,9). Unter seiner Führung und seinem Schutz begaben sich die Kleinviehhirten auf ihre jahreszeitlich bedingten Wanderungen zwischen Wüstensteppe und Kulturland (Weidewechsel, sogenannte Transhumanz) und brachen zuweilen in der Suche nach einem neuen Leben zu weiten Wanderungen auf (Transmigration). Auf diesem Hintergrund ist auch die Abwanderung einiger Patriarchen-Sippen nach Ägypten zu sehen (1. Mose 46f.). Bezüglich der zeitlichen Ansetzung der Patriarchen gehen die Meinungen weit auseinander (19./18. oder 15./14. Jahrhundert v. Chr.). Die charakteristischen Züge der Vätergötter sind später auf Jahwe übertragen worden, z. B. die freiwillige Bindung Gottes an eine bestimmte Menschengruppe (nicht aber an einen Kultort), Schutz des Rechts und des Lebens, Führung in der Geschichte, friedfertige Haltung. Wahrscheinlich gehörte die Verheißung des Kulturlandbesitzes bereits zur Religion der Patriarchen (z. B. 1. Mose 12,1-9). Beim Zusammenschluß der Patriarchen-Sippen mit der aus Ägypten kommenden Gruppe der Jahweverehrer (Jos. 24) verschmolzen die Kulte der Vätergötter mit dem Jahwekult (13./12. Jh. v. Chr.). Die Vätergötter wurden zu Offenbarungsgestalten Jahwes umgedeutet und so mit ihm identifiziert (2. Mose 3). Möglicherweise ist dem schon eine Identifizierung der Vätergötter mit dem gemeinsemitischen Hochgott El (= Gott) und damit ihre Vereinigung zu einer Gottheit voraufgegangen. Jedenfalls spiegelt sich der Vorgang der Vereinigung der Kulte der Vätergötter mit dem Jahwekult in der genealogischen Zusammenfassung der ursprünglich selbständigen Patriarchengestalten zu einer Ahnenreihe des sakralen 12-Stämme-Verbands (Abraham-Isaak-Jakob [Israel] und seine 12 Söhne als Ahnherren der 12 Stämme, 1. Mose 12-50) und in der entsprechenden Vereinigung der zahlreichen Vätergötter zu dem einen Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der mit Jahwe identifiziert wurde. Unter diesen Voraussetzungen konnten die alten Erzählungen über die Erscheinungen der verschiedenen Väteergötter auf Jahwe übertragen und an den vorisraelitischen Kultstätten Palästinas lokalisiert werden, um ihre Übernahme durch den Jahwekult religiös zu rechtfertigen (1. Mose 16; 18,1-16; 28, 10-22; 35).

    Beim „gemeinsemitischen Hochgott El“ fällt mir nicht nur eine sprachliche Verwandschaft zu Allah auf, sondern ich denke da auch an Namen aus der stark jüdisch geprägten zeitgenössischen Populärkultur: Jor-El und Kal-El (Leseempfehlung: Marvel Comics, Ethnizität und Rasse und Von Krakau nach Krypton: Juden und Comics von Ted Sallis).

    Sodann paßt die obige Schilderung, daß die frühen Juden schon vor dem ägyptischen Zwischenspiel nomadisch im Bereich des heutigen Israel/Palästina herumzogen, wo sich die nach Ägypten ausgewanderte Gruppe wieder mit ihnen vereinigte, zu einem Artikel, den ich vor Jahren einmal in einem Wissenschaftsmagazin („bild der wissenschaft“ oder wahrscheinlicher „Spektrum der Wissenschaft“) gelesen habe, das ich leider nicht mehr besitze. Dessen Autoren wollten rein aufgrund archäologischer Befunde, ohne Rückgriff auf irgendwelche schriftliche Überlieferungen, die Besiedlungsgeschichte Palästinas rekonstruiert haben und kamen zu dem Schluß, daß nichts an ihren Funden darauf hindeutet, daß dort jemals eine früher vorhandene Kultur von einer späteren abgelöst worden wäre. Diese Autoren meinten übrigens auch, daß die biblische Geschichte von der Zeit in Ägypten, von Moses, der Verfolgung durch den Pharao und von der Suche nach dem „Gelobten Land“ erst im babylonischen „Exil“ als Durchhaltemythos entstanden sei, und daß nur der Teil der Juden, der daran glaubte und sich davon inspirieren ließ, als erkennbar jüdische Gruppe fortbestand, während die anderen in der babylonischen Gesellschaft aufgingen.

    Ich halte das für einen interessanten Ansatz, der jedoch nur ein Ausschnitt eines größeren Bildes sein dürfte, das ich in näherer Zukunft mal ausführlicher darlegen möchte. Hier sei nur mal ein Teil davon präsentiert; der älteste:

    Wie aus dem oben zitierten Lexikoneintrag hervorgeht, „transmigrierte“ ein Teil der Juden freiwillig nach Ägypten, wo sie eine Diasporagemeinschaft bildeten. Es gibt Hinweise darauf, daß sie mit der Invasion der Hyksos zu tun hatten, und wenn die Ägypter sie daraufhin nicht mehr so recht leiden konnten, ist es nur zu verständlich, daß sie fliehen mußten. Worauf sie die erste ihrer vielen Legenden von „Verfolgung“ und „Gefangenschaft“ bzw. „unfreiwilligem Exil“ schufen, die auf das Volk ihres Gastlandes nur ein schlechtes Licht werfen (weitere Fortsetzungen: Babylon, Rom, post-maurisches Spanien; in Zukunft vielleicht einmal Europa und der Westen…).

    Noch zwei Leseempfehlungen:
    Juden und Türken von Hervé Ryssen
    Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald zur ersten Paperback-Ausgabe, worin die evolutionäre Prägung der nahöstlichen Sippenkultur erläutert wird

    Kommentar von Deep Roots — 8. April 2012 @ 13:51

  22. @ Pit, zu Deinem Schlußabsatz in # 11: wenn man sich die Erfolgsgeschichte der Juden beim Ausrottenlassen ihrer Gegner durch andere Goyim, deren Gemeinschaften sie kooptierten, so ansieht, einschließlich der Verwischung ihrer diesbezüglichen Spuren im öffentlichen Bewußtsein, dann kann einen schon ein wenig das Grauen beschleichen, was unsere eigene Zukunft betrifft. Das Judentum, „der Stamm“, hat offenbar etliche Parallelen zum „Schwamm“ in Die Männer der Station Greywater: eine parasitäre Kollektivintelligenz, die das gesamte Leben eines Planeten kontrolliert und gegen ihre Feinde einsetzen kann. Wer’s noch nicht kennt: Lesenswert, und zum Schluß hin sehr dramatisch!

    Kommentar von Deep Roots — 8. April 2012 @ 14:17

  23. Die Übersetzung der judäischen Schriften erfolgte nach dem, was “überliefert” (?!) ist, zwischen 275 und 150 v.Chr. durch zweiundsiebzig jüdische Gelehrte in Alexandria. Der sogenannte “grosse Rat”, der Sanhedrin, der alles entschied , was die Judäer betraf.

    Dass die Übersetzung ins Griechische erfolgte, war nicht der Liebe zu den Griechen geschuldet, sondern lag darin begründet, dass die Judäer während ihrer “Gefangenschaft” in Babylon das Hebräische verlernt hatten und der Sanhedrin das judäische Volk nicht mehr erreichte.
    Zur alltäglichen Sprache der Judäer war das Aramäische geworden.

    Die grösste jüdische Gemeinde befand sich aber in Alexandria und dort war das Griechische die Umgangssprache.

    Da eben die meisten Judäer kein hebräisch mehr verstanden, wurde es notwendig eine griechische Version des Gesetzestextes, der fünf Bücher Moses, der Thora, zu schaffen.

    Der Sanhedrin konnte nicht ahnen, dass Jahrhunderte später das Christentum entstand, das die judäischen Schriften, an denen die politischen Priester Jahrhunderte herumgefeilt hatten, in die eigene Bibel einband und damit aller Welt bekannt machte.

    Bis zu dem Zeitpunkt der Übersetzung ins Griechische mussten alle “Änderungen” und Revisionen, die der Sanhedrin für notwendig hielt, bereits erfolgt sein, weil anschliessend nichts mehr geändert werden konnte, ohne die Glaubwürdigkeit zu verlieren.

    Nach Jesus Christus wurden die von den Judäern ins Griechische übersetzten Schriften, zusammen mit dem Neuen Testament, vom heiligen Hyronimus ins Lateinische übersetzt und diese beiden so grundverschiedenen Bücher galten fortan als “göttlichen” Ursprungs und Bestandteil eines einzigen Buches. Diese theologische Lehrmeinung wurde während des Konzils von Trent im 16. Jahrhundert bestätigt und von protestanischen Kirchen UNGEPRÜFT übernommen, obwohl es wahrhaftig genug Gründe gegeben hätte, gegen die Einbindung der judäischen Schriften in das Neue Testament, heftig zu protestieren.

    Wahrscheinlich wissen heute nur Judaisten, inwieweit die Texte des “Alten Testaments” in der hebräisch-aramäischen Originalversion mit dem Text übereinstimmen, der zuerst ins Griechische und von da ins Lateinische übersetzt wurde. Dass erhebliche Veränderungen vorgenommen wurden -aus welchen Gründen auch immer – steht ausser Frage. Abgesehen davon und zur Verwirrung der Christen gibt es ja auch noch die “mündliche Thora” und die talmudische Fortsetzung der Thora, so dass die gesamte nichtjüdische Welt null Ahnung von der Wahrheit judäischer Gesetze hat.

    Fakt ist leider, dass das Alte Testament bzw. eben die Thora, Bestandteil der christlichen Religion geworden ist.

    Ungeachtet sämtliche Revisionen, Streichungen, Veränderungen, ist der rachsüchtige Stammesgott der Judäer, die barbarischen Riten, die Gesetze der Versklavung und die Ausrottung der Nichtjudäer für jeden, der das Alte Testament liest, erkennbar und aus heutiger Sicht verabscheuungswürdig. Letztendlich drang dieser Hass mit dem Alten Testament ins Abendland ein. Rassenhass und Zerstörung.

    Man darf davon ausgehen, dass den damals Herrschenden nichts und niemand ungelegener kam, als der Mann aus Nazareth, von dem man zwar annimmt, dass er Jude war, was aber letzten Endes durch nichts bewiesen ist, berücksichtigt man dieses Völkergemisch, das den “fruchtbaren Halbmond” von jeher bevölkerte.

    Auf welche “Quellen” bezieht sich unser vermeintliches Wissen?

    Auf solche, wie diese:Josephus, 37 – 100 n.Chr , einen jüdischen Historiker, der sich den Einflussreichen erfolgreich andiente, vom Pharisäer zu “Flavius Josephus” mutierte und auf den sich die christliche (!) Kirche hinsichtlich “wichtiger Informationen” über zeitgeschichtliche Hintergründe des frühen Christentum bezieht.

    Was soll das? Märchen und Manipulationen. Man sollte darauf genausoviel geben, wie darauf, wenn uns heute die MSM die Hucke voll lügen.

    Kommentar von submarine — 8. April 2012 @ 16:22

  24. Wäre man außenstehend, könnte man den … nur gratulieren zu ihrer Strategie. Mit Bakterien wird man ja seit Pasteur und Koch irgenwie fertig, aber mit Viren schon weniger.
    Ist es ihnen sogar gelungen, Jesus als Arier darzustellen, der die…als solcher kritisiert hätte. Er hat zwar, aber eben als Jude, dem die meisten Zeit- und Volkgsgenossen nicht fromm und nicht aufmüpfig genug gegen die römische Herrschaft waren. Eli, Eli, lama asabtani – Mein Gott, Mein Gott, wieso hast du mich derart in den Arsch gekniffen? – NUR bei Markus 15.34. Das ist kein Gott oder 1/3-Gott, das ist ein Sektenführer, der irgendwie echt total (Scherz) merkt, daß er danebengelangt hat. Die meisten guten Sprüche sowie alle judenfeindlichen (nicht -kritischen) wurden ihm nach seinem unerfreulichen Ableben in den Mund gelegt/unterstellt.
    Schaul der Zeltmacher hat das Christentum nicht versaut, sondern geschaffen.
    So, nun freßt mich.

    Kommentar von Hildesvin — 8. April 2012 @ 19:11

  25. Was mir in Bezug zu einigen Kommentaren hier und zu dem Artikel im Besonderen aufgefallen ist: gerade gestern bei einer Ostermesse, die ich großenteils in einem bayerischen Radiosender hörte – daß wir von den christlichen Kirchen, der katholischen Kirche, eine durchdringende Gleichsetzung Jahwes und des christlichen Gottes vernehmen müssen und daß das Alte Testament und das Neue Testament für den christlichen Glauben und die Spiritualität der Christen als gleichbedeutend dargestellt werden, dies wiederholt und nach theologischer Selbstverständlichkeit heischend. Desweiteren wird einem bei einer christlichen Messe zu solch einem hohen Fest immerfort der Blick auf die Juden und ihren Auszug aus der Gefangenschaft (in Ägypten) gelenkt, ja die eigene Identität, die der eigene Glaube stiftet und die Transzendenz, die dem Glauben innewohnt, mit dem jüdischen Volk und seinem Schicksal verknüpft, wodurch von der eigenen Herkunft und dem Sein des Christen abgelenkt wird, ja dieses spirituell umgedeutet wird. Mir wird in letzter Zeit immer deutlicher bewußt, was mich im tiefen Grunde am Wesen des Christentums früher schon gestört hat – früher intuitiv, heute zunehmend faktisch. (Dazu interessant auch komm. Nr. 23 von submarine)
    Ja, und was mich schon sehr früh beschäftigte, obwohl ich beileibe keine christliche Erziehung genoß, war die Frage, warum das Alte Testament eine solche Bedeutung zuerkannt bekommt, obwohl es doch zu dem eigentlichen „heiligen Text“, der „religionsstiftenden Überlieferung“ , also zum NT, mit den Aussagen und sinnstiftenden Schilderungen für das Christentum, weitgehend im Widerspruch steht. Und gerade diese Tatsache macht es uns allen, ob nun Christen oder Nicht-Christen (bewußt sage ich nicht Atheisten) sind, so schwer macht, das Christentum und die christlichen Werte zu verteidigen gegenüber Islamverharmlosern, die die barbarische und grausame Seite der christlichen Wurzeln allzugerne hervorheben. Hebt man dann darauf ab, daß doch das NT die eigentliche Botschaft und religionsstiftende Schrift des Christentums ist, so wirkt man nicht unbedingt überzeugend.
    Der vielen unüberbrückbaren Klüfte und nicht nachvollziehbaren Widersprüche wegen hat das Christentum als Ganzes mich nie überzeugt, habe ich es gar zeitweise verabscheut; heute sehe ich es vor allem als wichtige kulturelle Klammer, eine Funktion, die es aber dank der „Schwäche“ (??) seiner großen westlichen Kirchen allerdings nicht wahrnehmen kann oder will… – ein Zufall?

    Da drängt sich einem selbstredend die Frage auf, ob wir hier, wie es von nationalen Deutschen, die sich dem germanischen, vorchristlichen Sein verbunden sehen, geäußert wird, um den „Judengott“ handelt (den falschen Gott für uns Europäer), oder aber Jesus, dieser „Messias“, tatsächlich ein Mahner und Warner – ein „Aufklärer“ wider den satanischen Kult um Jahwe war (wie hier mehrfach angedeutet oder von KAIROS erklärt), ob nun mitteleuropäischer ethnischer Herkunft, oder aber selbst ein Semit oder woher auch immer stammend. Sein nicht wirklich überliefertes Wort und seine Botschaft würden dann böswillig im Nachhinein verändert und aus vielerlei Gründen verdreht und verzerrt und mit dem AT und dem Judentum verbunden. Dies alles alleinig einer schon zur Entstehungszeit des Christentums durchgreifenden „Weltverschwörung“ des Judentums zu unterstellen, halte ich für eine gewagt Vermutung. Mißdeutungen, Mißverständnisse und Machtgier vieler Einzelner in verschiedenen Lagen und Zeiten haben zu dieser Verzerrung des Christentums sicherlich beigetragen, so daß es schließlich zu einer Religion wurde, die sich in das Gegenteil dessen verkehrte, was das NT als Botschaft bereithält und Institutionen schuf, die den Religionsstifter selbst gewiß Verfolgung ausgesetzt oder der Inquisition zugeführt hätte, wäre er zur Unzeit wieder erschienen.

    Mich beschäftigt besonders der Beitrag Nr.11 von PIT sehr, weil ich Allegorien in Mythen, Legenden von Völkern als wichtig ansehe und die Aussagen, die sie zwischen den Zeilen bereithalten, als verschlüsselte Botschaften zu betrachten sind, wie etwa bei den alten Märchen auch erzieherische und Werte vermittelnde. Ich meine in diesem Falle besonders die Allegorie des Spiegelns, die PIT hervorhebt.
    Daß es Juden verstehen, aus ihrer gegebenen Lage und trotz scheinbar ungünstiger Voraussetzungen das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden, etwas dahingehend zu beeinflussen, daß es dient, statt zu schaden, aus einer Defensivlage eine Starke Stellung zu schaffen, das ist die wahrlich bewundernswürdige Gabe dieses, sich selbst als das „auserwählte“ bezeichnenden, Volkes, das es über fast 2000 Jahre schaffte, ohne einen eigenen Staat als Basis, über die bekannte Welt verstreut, einen Zusammenhalt zu schaffen und zu walten, als sei es von einem einzigen Gehirn eines Organismus gesteuert, oder wie Deep Roots es nennt: Kollektivintelligenz.
    So wird auch aus dem Mißtrauen, der Verfolgung und der Tötung eines großen Teiles der Juden Europas schon gleich nach dem 2. Weltkrieg der große Trumpf geschaffen – gerade ist bekanntermaßen Günter Grass derjenige, der das zu spüren bekommt; der wird vor aller Augen gesteinigt, bis nix mehr von ihm übrig ist. Im Ernst, hätte vor wenigen Tagen jemand erwartet, daß es ausgerechnet den so erwischen könnte?

    Ist es ein Zufall, daß ausgerechnet extrem reiche jüdische Kaufleute, also waschechte Kapitalisten – im 19. und frühen 20. Jahrhundert institutionelle antikapitalistische(!!) , linke und wiederum meist jüdische Kreise – Kommunisten, Sozialisten, verschiedene Internationalisten, Bolschewisten und so weiter – in vielfältiger Weise unterstützten oder selbst zu diesen gehörten?
    Man müsste meinen, da passe was nicht recht zusammen…
    So hat beispielsweise die „Frankfurter Schule“, das Institut für Sozialforschung (IfS), schon nach dem 1. WeltKrieg beträchtliche Gelder von dieser Seite erhalten, obwohl dieser Kreis von linken Akademikern doch diesen jüdischen Kapitalisten ein Dorn im Auge hätten sein müssen. Es ist nicht damit erklärbar, daß Herrmann Weil seinen Sohn Felix mit der Finanzierung des Projektes etwas unter die Arme greifen wollte… Nicht nur, daß aus dem IfS im us-amerikanischen Exil die Politische Korrektheit als Theorie und in ihrer Praxis hervorgegangen ist, sondern haben wir dieser an die Frankfurter Universität angebundene Institution auch die linke Dialektik zu verdanken, die mich im Prinzip ihres Wirkens an die Allegorie des Spiegelns und der Ableitung der gegnerischen Stärke erinnert. Diese Dialektik macht uns Konservative und Patrioten buchstäblich sprachlos oder drängt in die Ecke.
    Und dies ist nur ein kleines Beispiel von unzähligen, über die letzten Jahrhunderte europäischer Geschichte und Ideengeschichte. Heute ist das Ganze ein Selbstläufer geworden.
    Es hängt hieran eine Ideologie, die der westlichen Welt einhämmert, Nationales und völkisches Denken seien verwerflich, aber die einzigen, die die innige Verbindung zwischen Volkstum und Religion nutzbringend leben, sind die Angehörigen des auserwählten Volkes; das Judentum ist durchdrungen von völkischem Denken, aber niemand merkt das…?!

    Bemerkenswert scheint auch in dem Zusammenhang, daß schon der 30jährige Krieg jüdisch (kredit)finanziert und damit ermöglicht und endlos lange geführt wurde, ein Krieg, der die Ordnung Europas entscheidend veränderte und das deutsche Volk und das Heilige Römische Reich damals schon beinahe auslöschte; es fehlte nicht viel dazu.

    Kommentar von Der Heilige Bund — 9. April 2012 @ 00:54

  26. So, nun freßt mich.

    Dazu besteht kein Anlass, Hildesvin. Wenn Dich Deine persönlichen Versuche, Licht ein ein Lügendickicht zu bringen, zu der Auffassung gebracht haben, die Du geäußert hast, dann ist es wichtig, dass Du uns das mitteilst. Wir sind ja gemeinsam auf der Suche nach der Wahrheit. Das IST schwierig. Mir erschließt sich nur nicht, wie Du z.B. auf das da kommst: “Er hat zwar, aber eben als Jude, dem die meisten Zeit- und Volkgsgenossen nicht fromm und nicht aufmüpfig genug gegen die römische Herrschaft waren.” Weder biblische noch außerbiblische Quellen (die mir bekannt wären) weisen darauf hin.

    @Deep Roots: Genau dieses Bild, das du beschrieben hast, formt sich bei mir auch so langsam. Und Deine Ergänzungen, submarine, sind wieder ein paar Puzzleteile mehr in dem Rätsel.

    Ich habe jetzt auch in einer älteren Enzyklopädie nachgesehen (von 1955). Der Inhalt ist ähnlich wie bei Deiner, Deep Roots, aber es wird erwähnt:

    “Die Lehre der Katharer ist ein strenger Dualismus, dem guten Gott steht der Teufel, der Weltschöpfer als böser gegenüber.”

    Wer dieser böse Gott war, steht da aber auch nicht.

    Weiter wird erwähnt, dass die Askese und Weltabgewandtheit nur von einigen wenigen “Vollkommenen” praktiziert wurde, aber nicht von den einfachen Gläubigen. Das scheint einleuchtender, da sich die Relgionsgemeinschaft über fast drei Jahrhunderte hielt und derart groß und einflussreich war, sodass die Inquisition alle Geschütze auffahren musste, sie zu zerstören. Ganz ohne eigenen Nachwuchs und auch ganz ohne Leute, die ganz normal arbeiteten und sich auch sehr irdisch organisierten, wäre das wohl nicht möglich gewesen.

    Alles, was für heutige Historiker an Unterlagen darüber da ist, stammt aus Inquisitionsprotokollen und anderen Quellen der Gegner und letztendlich der vollständigen Vernichter der Katharer. Ihre eigenen Schriften sind alle weg! Historiker sind sich offenbar dessen schon bewusst und geben daher auch zu, dass “viel behauptet und wenig erwiesen worden” (Zitat Wikipedia) ist.

    Auch in dem Fall gilt wohl, dass der Sieger die Geschichte schreibt – ein Sieger, der garantiert nicht gezögert hat, neben Menschen auch alle Originalschriften zu verbrennen, derer er habhaft werden konnte. Es soll (!) noch Originalschriften in Familienbesitz geben, deren Inhalt teilweise vorsichtig an die Kreise der Öffentlichkeit gelangt, die gezielt danach suchen (es ist nicht geheim, nur sehr schwer zu finden) – nicht aber die Schriften selber, die viel zu wertvoll sind, um dadurch auch noch in die Gefahr der Vernichtung gebracht zu werden. Das ist nicht überprüfbar! (“Das kann jeder sagen” – richtig! Und da wo der koschere Genehmigt-Stempel nicht drauf ist, bringt diesen Einwand auch jeder! Daher: Welchen Sinn hätte es, wertvolle Quellen einer gehässigen Öffentlichkeit und Todfeinden zum Fraß vor zu werfen?)

    Selber täte man aber wohl dasselbe, wenn man einen solch unermesslich wertvollen Schatz besäße. Und was in den Geheimarchiven des Vatikan liegt, weiß natürlich auch kein Mensch. Die Quellenlage ist in der Tat katastrophal.

    In dem Zusammenhang möchte ich aus Kairos’ wunderbarem Artikel zitieren:

    Die Intuition ist ein prä- bzw. nicht- rationales Erkenntnisinstrument, im Volksmund auch „Bauchgefühl“ oder „Gespür“ oder „Siebter Sinn“ benannt. Sie sagt uns unabhängig von rationalen Überlegungen, was richtig und was falsch ist.

    Für historisches Wissen sind Quellen wichtig, am allerwichtigsten Originalschriften von denen, um die es geht. Die haben wir nicht! Ehrliche Historiker sind sich dessen auch bewusst, sowie auch der Tatsache, dass diejenigen Quellen, die sie haben, vermutlich zu einem großen Teil Gräuelpropaganda der Inquisition sind.

    Für die Spiritualität und religiöse Überzeugung hingegen ist es richtig, auf die Intuition zu hören. Quellen sind dann bestenfalls noch ein Sahnehäubchen . wobei ihre Authentizität dann weniger wichtig ist, und die Tatsache in den Vordergrund rückt, dass ja schließlich IRGENDWER diese Quellen verfasst hat, und man in diesem Autor einen verwandten Geist gefunden hat, dessen Intuition in dieselbe Richtung gegangen ist wie die eigene, wobei in den Hintergrund rückt, ob er im 14. oder 20. Jahrhundert gelebt hat.

    Wir sind nicht “das Volk des Buches”! Wir sind bei unserer Suche nach Wahrheit und Teilerkenntnis Gottes – im Gegensatz zu Anhängern semitischer Tyrannenreligionen – nicht sklavisch auf Texte angewiesen, die irgendwer irgendwann mal als “nicht veränderbar” und absolute Wahrheit postuliert hat. Und die man bestenfalls noch “im modernen Kontext” interpretieren, aber nicht in Gänze als dummdreiste Fälschung auffassen darf.

    Kommentar von osimandia — 9. April 2012 @ 10:51

  27. Hier noch eine Randbemerkung zu Originalquellen:

    Vor rund einem Jahr schlagzeilte die Daily Mail:

    Could this be the biggest find since the Dead Sea Scrolls? Seventy metal books found in cave in Jordan could change our view of Biblical history

    In einer Höhle in einem abgelegenen Teil Jordaniens wurden 70 kleine Metallbücher gefunden, die vermutlich aus der Zeit um 70 n.Chr. und aus einer Gegend stammten, die frühe Christen als Zufluchtsort (vor wem denn nur???) nahmen. Die Daily Mail schreibt, diese Bücher könnten einige Geheimnisse aus der zeit des frühesten Christentums enthüllen.

    Man sollte annehmen, dass das ein Sensationsfund ist – schließlich handelt es sich beim Christentum um die größte Religionsgemeinschaft der Welt. Aber wer hat davon gehört?

    Es sind auch Fotos davon abgebildet, wo die herkommen, ist mir nicht ganz einsichtig. Irgendwie müssen auch britische Historiker bereits einen ersten oberflächlichen (!) Blick darauf geworfen haben. Einer davon wird so zitiert (übersetzt):


    “Es ist ein atemberaubender Gedanke, dass wir diese Objekte [in Händen] gehalten haben, die vielleicht auch die frühen Heiligen der Kirche [in ihren Händen] gehalten haben.”

    Ich blicke bei dem Artikel nicht ganz durch, wie diese Historiker Zugang dazu bekommen – und dann offenbar wieder verloren haben. Denn weiter unten im Artikel heißt es:


    “Doch die Geheimnisse zwischen ihren antiken Seiten sind nicht das einzige Rätsel. Heute ist auch ihr Aufenthaltsort ein Mysterium. Nach ihrer Entdeckung durch einen jordanischen Beduinen, wurde der Schatz von einem israelischen Beduinen gekauft, von dem gesagt wird, er habe sie illegal über die Grenze nach Israel geschmuggelt, wo sie seither sind.

    Die jordanische Regierung arbeitet nun auf höchster Ebene daran, die Sammlung wieder zurück ins Land zu holen und zu schützen.”

    Seither wurde meines Wissens nie mehr über die Bücher berichtet. Ich fürchte, sie sind längst zerstört. Und… uups… ich bin nicht die einzige, die das argwöhnt Zitat:


    “Das britische Team, das die Arbeiten an der Entdeckung führte, fürchtet, dass der derzeitige israelische “Besitzer” danach trachten könne, manche der Bücher auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen oder schlimmer noch – sie zu zerstören.”

    Wie schön, dass die Juden an einer derart geschichtsträchtigen Stelle jetzt eine Heimstätte haben!

    Neben Israel/Palästina/Jordanien ist auch der Irak (Babylon) eine reiche Quelle für Ausgrabungen; weniger, was die Frühchristenheit angeht, dafür aber mehr, was das “böse” Babylon und seine Ansichten zu den armen unterdrückten gefangenen Juden angeht. Saddam Hussein war wohl sicher ein größenwahnsinniger Mann, aber er identifizierte sich mehr mit Nebukadnezar als mit Mohammed und spielte die “islamische Karte” wohl eher aus Rücksicht aufs Volk. Vieles ist ihm zuzutrauen, nicht jedoch die Vernichtung von historischen Ausgrabungsschätzen.

    Ich erinnere mich an Berichte, denen zufolge nach dem Einzug von “Freiheit, Demokratie und Menschenrechten” in Bagdad der Mob alles plündete und zerstörte, was durch die besiegten irakischen Sicherheitskräfte nicht mehr bewacht werden konnte. Unter anderem auch Museen! Und was immer da heute noch ausgegraben wird… unterliegt jetzt der jüdisch-christlichen Wertegemeinschaft und “westlichen Forschungsfreiheit” und ihrem islamischen Freunden aus dem abrahamitischen Trio.

    Kommentar von osimandia — 9. April 2012 @ 11:38

  28. Eli, Eli, lama asabtani – Mein Gott, Mein Gott, wieso hast du mich derart in den Arsch gekniffen? – NUR bei Markus 15.34.

    Also ich finde die Stelle – ich nehme zumindest an, daß es diese Stelle ist, auf die du dich beziehst – auch bei Matthäus:

    Matthäus 27, 46
    „Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani?

    Das ist kein Gott oder 1/3-Gott, das ist ein Sektenführer, der irgendwie echt total (Scherz) merkt, daß er danebengelangt hat.

    Das ist sicherlich eine mögliche Deutung. Man kann es allerdings auch anders interpretieren. Dethlefsen (auch in dem oben verlinkten Vortrag) schreibt dazu in der schriftlichen Fassung seines Vortrages (Thorwald Dethlefsen – Ausgewählte Texte – Seite 188 – Goldmann, 5. Auflage 1992:

    Das erste Kreuzeswort, das Mattäus und Markus überliefern, heißt: “Mein Gott, mein Gott, warum hast u mich verlassen?” Um diesen Satz richtig verstehen zu können, muß man drei Dinge wissen:

    1. Dieses Wort entstammt dem 22. Psalm

    2. Dieser Satz war,wie übrigens viele Psalme, ein Einweihungsspruch, der von denen gesprochen wurde, die durch die Prüfungen der Einweihung gingen.
    Der Sinn dieses Satzes bezieht sich auf die Loslösung des Geistigen vom Körperlichen während kathartischer Erlebnisse.

    3. In der hebräischen Sprache hat dieser Satz noh eine zweite, okkulte Bedeutung gehabt, unter der dieser SAtz in den Mysterien verwendet wurde. Dieser zweite Sinn heißt: “Wie hast du mich verherrlicht.” Diese zweite Bedeutung ist leidiglich die Umpolung der ersten Bedeutung.

    Ich halte es für einen Fehler, mit unserem heutigen Vorverständnis einfach die Bibel – besonders auch das Alte Testament – zu interpretieren als ob es sich es sich dabei um wahre Geschichtsberichte handele, ohne auchnur die Möglichkeit einzubeziehen, daß wir den Zugang zum tatsäclihen (= gestgen) Verständnis dieser Geschichten längst verloren haben. Unter anderem auch deswegen, weil die Institution, die das Verständnis eigentlich tradieren sollte – die Kirche – sich erfolgreich darum bemüht hat, die esoterischen Strömungen in ihr, die diesen Zugang hatten, so weit wie möglich zu vernichten.

    Aber nur weil wir die Schlüssel zum Verständnis verloren haben, sollten wir eben nicht unterstellen, daß das alles halt nur so Geschichten von geistig Unterbelichteten für geistig Unterbelichtete waren/sind, sondern uns selbst lieber einfach einmal zugestehen, daß wir diese Geschichten eben einfach … nicht (mehr) verstehen. Diese jüdischen Endzeitgruppen und -sekten, die daran arbeiten irgendwelche Katastrophen herbeizuführen, damit dann ‘ihr Messias’ kommt, verstehen das was sie zu verstehen glauben mit Sicherheit genauso wenig. Aber müssen wir es ihnen nach tun… ?

    Vielleicht noch zwei Beispiele zu den Schwierigkeiten richtigen Verständnisses – zum ‘sechsten Kreuzeswort’ schreibt Dethlefsen …

    “Mich dürstet”, ist das sechste Kreuzeswort. Das rechte Verständnis dieses wichtigen Satzes setzt eigentlich die Kenntnis alchemistischer Zusammenhänge voraus. Ich kann hier nicht so wet ausholen und möchte daher den Sinn nur andeuten. Essig ist die Polariät des Weines. Wein aber ist ein Merkur (Einschub von mir: gemeint ist der ‘alchemistische Merkur’) und vertritt damit das Geistprinzip – Essig ist ‘fixierter Geist’.

    Wenn Jesus am Kreuz Essig gereicht bekommt, so erhält er eine Kommunion mit umgekehrten Vorzeichen. Der Mensch empfängt in der Kommunion den’göttlichen Wein’ – Gott empfängt in der Kommunion den ‘irdischen Essig’. So wie das zweite und dritte Kreuzeswrt eine Vermählung mit links und rechts darstellt, so ist das sechste Wort eine Vermählung zwischen oben und unten.

    Ebenfalls aus dem oben verlinkten Vortrag ist dieser Abschnitt…

    Wir sollten nun genügend Voraussetzungen besitzen, um uns die Bilderwelt der Leidensgeschichte und Auferstehung Christi ansehen zu können. Man sollte die beiden Namen Jesus und Christus unterscheiden. Jesus ist der Name eines Menschen, der sich über viele Inkarnationen zu einem geeigneten Gefäß entwickelte, den Logos, das Christusbewußtsein für etwa drei Jahre aufzunehmen. Jesus ist der Mensch – Christus der Gott. Auch wenn sich beide für eine Zeit vereinigten, sind sie grundsätzlich nicht das gleiche.

    Weihnachten feiern wir die Geburt Gottes auf Erden,. Das Licht kommt in die Finsternis – der Geist senkt sich in das Fleisch – Gott wird Form. Das, was wir Menschen als Geburt des Lichtes in unserer Welt feiern, ist aus der Perspektive Gottes sein Tod. Wenn wir das Ostermysterium feiern, geschieht etwas ähnliches, wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen :Gott steht aus dem Grabe der formalen Welt wieder auf , befreit sich von der Gefangenschaft der Dunkelheit, d.h. er erstirbt in der Form und wird wieder in die Ewigkeit geboren. Dazwischen liegt der Leidensweg Gottes auf Erden, welcher auch unser Weg ist. Jesus Christus zeigt, daß und wie der Mensch diesen Weg durch die formale Welt gehen muß, um von ihr erlöst zu werden. Die Lehre Jesu hat nur einen einzigen Inhalt: Er lehrt, was man tun muß, um diese Welt der Polarität zu verlassen und in die Einheit, ins Himmelreich, eingehen zu können – denn ‘mein Reich ist nicht von dieser Welt’ .

    Obwohl aber das Ziel des Weges nicht in dieser Welt ist, beinhaltet diese Lehre keine Weltflucht. Welt lässt sich nicht durch Abkehr, nicht durch Flucht überwinden, sondern allein dadurch, daß man sich ihr ganz hingibt, daß man hinabsteigt bis zum tiefsten und dunkelsten Punkt. Darin liegt das Geheimnis der christlichen Lehre. Der Einweihungsweg des Jesu dauerte knapp drei Jahre – nämlich von der Taufe bis zur Auferstehung – und auch hier dürfte die Zahl drei nicht zufällig auftauchen. Das Muster dieses dreijährigen Weges taucht dann in enormer Verdichtung und zeitlicher Raffung wieder in der Karwoche auf. Das Passionsgeschehen der Karwoche beinhaltet noch einmal den ganzen Weg Christi, der sich hier nun überdeutlich herauskristallisiert. Diese Karwoche in ihrer Siebengliedrigkeit erinnert zwangsläufig an die sieben Tage der Schöpfungswoche und darüber hinaus an die sieben Grade und Stufen der griechischen Mysterien. Es ist der Weg durch die sieben klassischen Planetenprinzipien, von denen seit alters her jedem Wochentag eines zugeordnet ist. In der östlichen Terminologie wäre es der Aufstieg durch die sieben Chakren – egal, wie wir es immer benennen mögen, die sieben Tage der Karwoche zeigen uns einen siebenfach gegliederten Einweihungsweg, der den Menschen zur Auferstehung führt.

    1. Tag - Sonntag - Sonne
    2. Tag - Montag - Mond
    3. Tag - Dienstag - Mars
    4. Tag - Mittwoch - Merkur
    5. Tag - Donnerstag - Jupiter
    6. Tag - Freitag - Venus
    7. Tag - Samstag - Saturn

    Am ersten Tag der Woche nach jüdischer Zählung – also am Palmsonntag, zieht Christus auf einem Eselsfüllen reitend in Jerusalem unter dem Jubel des Volkes ein. Jerusalem bedeutet in der Schrift immer mehr als eine bloße Ortsangabe – das wird deutlich, wenn wir an das himmlische Jerusalem der Apokalypse denken. Immer wieder begegnet uns die Polarität des irdischen und des himmlischen Jerusalem. Das irdische Jerusalem ist ein Symbol für die irdische Welt schlechthin. Jesus zieht in die materielle Welt ein – dieses Thema wird noch verdeutlicht durch das Bild, daß er auf einem Esel reitet. Das Symbol des Esels ist vielfältig und reicht weit in alttestamentliche Bereiche zurück.

    Vor allem aber ist der Esel ein Symbol für den Körper; in dieser Symbolik kommt es in vielen Märchen vor (wie z.b. ‚das Eselein’ von Grimm). Franziskus von Assisi nannte seinen Leib „Bruder Esel“. Auf einem Esel reiten, heißt soviel, wie die Herrschaft über seinen Körper erlangt haben und ihn bewusst als Fahrzeug auf dem Weg benützen. Das Göttliche, der wahre König, (Sonnensymbol) kommt also mit einem Körper in die materielle Welt. Das ist die erste Stufe und die Voraussetzung des Weges. Doch diese Welt tritt dem Menschen sofort als Versuchung entgegen. Die Welt jubelt und behandelt ihn wie einen König. Es ist verlockend, sich dieser Situation hinzugeben, die Rolle des Königs anzunehmen – das ist die Versuchung. Der Einzug in Jerusalem entspricht auch zeitlich der Versuchung Jesu in der Wüste am Beginn seines dreijährigen Weges.

    Auch der Satan bot ihm damals an, ihn unter bestimmten Bedingungen anzuerkennen. Die Versuchung der Welt besteht immer darin, daß wir uns in ihr verlieren. Psychologisch heißt dies, daß das Ich zum König ausgerufen wird – und das Ich möchte diese Rolle so gerne spielen. Das Ich aber ist ein sterblicher König, kein wahrer König, es ist nur ein Abglanz des Selbstes. Jesus ist am Palmsonntag noch nicht der wahre König, denn das große Werk ist noch nicht vollbracht. Genau eine Woche später ist er der wirkliche König – am Ostersonntag zieht er dann in das himmlische Jerusalem ein – doch dafür interessiert sich die Welt nicht. Jesus wird nicht Opfer dieser Welt, und so sagt er dieser verlockenden Welt den Kampf an. Die nächsten beiden Tage zeigen, mit welcher Schärfe er dieser äußeren Welt den Kampf ansagt und damit sich von all den Sympathien abschneidet, die ihm am Sonntag noch ekstatisch entgegenflammten. Er selbst verwandelt gezielt das „Hosianna“ ins „Kreuzige ihn“.

    Der Montag, der zweite Tag der Woche, ist dem Mond zugeordnet. Der Mond spiegelt das Licht der Sonne wieder, weshalb er ein Symbol der Polarität und damit auch der materiellen Welt ist, die ja ebenfalls nur die Wirklichkeit widerspiegelt. Am Montag hören wir von einer Geschichte, die für die meisten Menschen merkwürdig und schwer verständlich klingt. Jesus kommt auf seinem Weg von Bethanien nach Jerusalem an dem kleinen Ort Bethphage vorbei, was soviel wie „Haus der Feigen“ bedeutet. Von hier ließ Jesus am Vortage den Esel holen. Als er am Montag vorbeikommt, tritt Jesus vor einen Feigenbaum, der nur Blätter und keine Früchte trägt, denn es war gerade nicht die Zeit der Feigen und sagt zu ihm: “Es soll in Ewigkeit niemand mehr von dir Früchte essen.“ Dann geht Jesus mit den Jüngern weiter. Als sie am nächsten Tage wieder an dem Baum vorbeikommen, sagt Petrus: „Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.“

    Auf den ersten Blick und rein äußerlich betrachtet wirkt diese Geschichte sonderbar und wenig umweltfreundlich. Werfen wir kurz einen Blick zurück zur Schöpfungsgeschichte des Alten Testamentes. Im Paradies standen zwei Bäume, der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Der ‚Baum des Lebens’ ist ein Sonnenbaum, der ‚Baum der Erkenntnis’ ein Monden-baum. Das Essen der Frucht vom Erkenntnisbaum stürzte den Menschen in die Polarität, denn Erkenntnis bedarf der Polarität. Dieser Baum war aber ein Feigenbaum und nicht, wie sich fälschlicherweise volkstümlich eingebürgert hat, ein Apfelbaum. Es wird ausdrücklich berichtet, wie die Pardiesesmenschen ihre Nacktheit, die ihnen durch ihre Erkenntnis bewusst wird, mit den Blättern dieses Baumes, mit Feigenblättern also, bedeckten. Der Feigenbaum ist ein Mondbaum, ein Symbol der Polarität. Die Geschichte spielt eben auch an einem Mon(d)tag. Früchte vom Feigenbaum sind die Früchte der Erkenntnis und damit an die Polarität bindend. Die Verfluchung des Feigenbaumes ist die Absage an die polare Welt und damit an die Mondenkräfte, die das wahre Licht immer nur spiegeln – der Mond ist der Täuscher, der er leiht sich das Licht, wie das Ich sich das Licht des Selbstes leiht.

    Abschließend vielleicht noch ein Literaturhinweis für die, die sich für einen anderen Zugang zu diesen Texten interessieren – es ist nicht die Essenz aus Tausenden gelesener Bücher, sondern nur etwas, das ich selber als nützlich erfahren haben: Die Bücher von Arthur Schult (z.B ‘Urgeschichte der Menschheit’) …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Schult

    … zum Thema, sind sicher kein schlechter Einstieg in eine andere Sichtweise un ein anderes Verständnis dieser doch ziemlich kontroversen Materie.

    Kommentar von Sir Toby — 9. April 2012 @ 11:58

  29. @Der Heilige Bund:
    “Bemerkenswert scheint auch in dem Zusammenhang, daß schon der 30jährige Krieg jüdisch (kredit)finanziert und damit ermöglicht und endlos lange geführt wurde, ein Krieg, der die Ordnung Europas entscheidend veränderte und das deutsche Volk und das Heilige Römische Reich damals schon beinahe auslöschte; es fehlte nicht viel dazu.”

    Hast Du dazu eine gute Quelle? Ich lese zum erstenmal, dass sie damals schon die Finger drin hatten. Denken können, hätte ich es mir natürlich, weil ja bei allen subversiven Akivitäten, wo Goyim in grossen Mengen zu Schaden kamen, in den letzten 300 zumindest ihre Hand im Spiel war.
    Auch hier führt das CUI BONO? zuverlässig auf ihre Spur.

    Kommentar von IanS — 9. April 2012 @ 15:51

  30. @Sir Toby:
    1. Tag – Sonntag – Sonne
    2. Tag – Montag – Mond
    3. Tag – Dienstag – Mars
    4. Tag – Mittwoch – Merkur
    5. Tag – Donnerstag – Jupiter
    6. Tag – Freitag – Venus
    7. Tag – Samstag – Saturn

    In den romanischen Sprachen die Wochentage nach den vier hellsten sichtbaren Planeten (u Mond) benannt und bei uns nach germanischen Gottheiten:

    Bsp: (frz/it)
    lundi/lunedi (luna=Mond)
    mardi/martedi (Mars)
    mercredi/mercoledi (Merkur)
    jeudi/giovedi (Jupiter)
    vendredi/venerdi (Venus)

    dagegen der Samstag (jüdisch):
    frz: samedi aus lat:Sambati dies=sabbat
    it: sabato: Sabbat
    und Sonntag (christlich):
    dimanche/domenica aus lat: “dies Dominicus”= Tag des Herrn

    Zum Vergleich die germanische Woche

    Montag Mond-Tag (lat: dies lunae)
    Monday Moon Day

    Dienstag nordisch-germanischer Gott Tyr, Beschützer des Things(lat: Mars Thingsus )
    Tuesday from Old English Tiwesdæg and Middle English Tewesday, meaning “Tīw’s Day”, the day of Tiw or Týr

    Mittwoch Der Mittwoch ist nach bürgerlicher Zählung (ISO 8601*) der dritte Wochentag, nach jüdischer, christlicher und islamischer Zählung der Vierte (und somit der Mittlere).
    Wednesday Old English Wōdnesdæg (dt: Wotans Tag)

    Donnerstag germanischer Donnergott: Donar, Thor
    Thursday Thor

    Freitag Der Name geht auf den römischen Tagesnamen Dies Veneris, also Tag der (Liebesgöttin) Venus, und dieser wiederum auf den babylonischen Wochentagsnamen zurück. Als die südlichen Germanen die Siebentagewoche von den Römern übernahmen, übersetzten sie ihn mit ihrer als ähnlich wahrgenommenen Göttin Frija, die im Norden Frigg hieß (vgl. althochdeutsch frîatac, altenglisch frīgedeag).[1] Sie war in der isländischen Edda eher Schutzherrin der Ehe und Mutterschaft. Danach würde man eher die nordgermanische Liebesgöttin Freya an dieser Stelle erwarten, die deshalb auch fälschlich oft als Namensgeberin des Freitags genannt wird. Allerdings kann ihr Name, der urnordisch *fraujōn (Herrin) gelautet hätte, nicht zu frîatag geführt haben.[2] Vermutlich war Frijas Rolle ursprünglich der Venus ähnlicher als später in der isländischen Literatur des Mittelalters. In Skandinavien wurde der Name allerdings nicht nach der dortigen Namensform Frigg gebildet, sondern nur der südgermanische Name übernommen[3] (vgl. schwedisch fredag).

    Die romanischen Namen für Freitag (franz. vendredi, ital. venerdì, span. viernes) gehen ebenfalls auf die lateinische Bezeichnung Dies Veneris zurück.
    Friday Old English Frīġedæġ, meaning the “day of Frigg” (a Germanic goddess broadly equivalent to Venus).

    Samstag Der Name Samstag, althochdeutsch sambaztac, kommt von einer erschlossenen vulgärgriechischen Form sambaton des griechischen Wortes sabbaton, das letztlich auf eine Gleichsetzung der Bezeichnung vom „Tag des Saturn“ in Anlehnung an den hebräischen Begriff Šabbatai („Stern (Saturn) des Šabbats“) zurückgeht

    Sonnabend (im nord(ost)deutschen, ostdeutschen und ostmitteldeutschen Sprachbereich):
    Die Bezeichnung Sonnabend (althochdeutsch: sunnunaband, altenglisch sunnanæfen) stammt aus der germanischen Tageseinteilung, als ein Tag (in diesem Fall Sonntag) mit dem Vorabend begann.

    Saturday: Saturn (lat: dies Saturni )

    Sonntag Sonne (lat: dies solis)
    Sunday dito

    @Sir Toby:
    Am ersten Tag der Woche nach jüdischer Zählung – also am Palmsonntag

    Ist es nicht interessant, dass die UNO erst 1978 den Montag als ersten Wochentag festlegte?
    Spätestens mit der Übernahme der Wochentagszählung nach ISO 8601* durch die UNO im Jahre 1978 wird weltweit überwiegend der Sonntag als der siebte Tag gezählt.

    * ISO 8601: http://de.wikipedia.org/wiki/ISO_8601
    Außerdem definiert die Norm, wie ihre Vorläufer seit den 1970er-Jahren, den Montag als ersten Tag der Woche. Als erste Woche im Jahr wird die Woche mit dem ersten Januar-Donnerstag definiert. Dadurch fällt der 4. Januar immer in die erste Woche. Als Grundlage dient der Gregorianische Kalender, auch rückgerechnet für die Zeit vor dem Jahr 1582 (proleptisch).

    Kommentar von IanS — 9. April 2012 @ 17:57

  31. Als bestes Gleichnis dazu, sind des Kaisers Neue Kleider gut geeignet, wenn am nackten Kaiser jemand diese Kleider sehen möchte, dann nur zu!
    Seit es Schriftzeichen gibt und das ist seit 5000 Jahren, ist auch die Gotteserfindung aktuell. Vorher hat es dieses Phänomen “Gott” nicht gegeben und die davon Befallenen halten an ihrer EInbildung deswegen fest, weil sie darauf geprägt wurden. Von Menschen, welche sich davon Vorteile abgeleitet haben.
    Diese Gotteserfindungen allesamt, seit dieser kurzen Zeit von 5000 Jahren, haben hauptsächlich dazu gedient, Menschen über andere ihre Herrschaft ausüben zu lassen.
    Alle bisherigen solchen Gotterfindungen sind nach einger Zeit wieder in der Vergessenheit verschwunden, ohne dass deswegen sich irgendwas besonderes ereignet hätte. Genauso wird es auch bis in alle Zukunft weitergehn, wenn da nicht die zunehmende Kenntnis über
    unser Sein diese Naivität stören und damit beenden wird.
    Glauben kann jeder alles, wozu er imstande ist zu denken, das ist Naturgesetz und die Grundlagen dazuhat Konrad Lorenz aufgezeigt.
    Um gesellschaftlichen Frieden wegen der religiösen Streitere zu schaffen, haben die Europäer die so genannte Religiosfreiheit zum Gesetz gemacht und damit relativ Frieden erreicht, was aber jetzt durch faschistoide Zwangsreligion, welche unsere Religionfreiheit für sich pervertieren, in Gefahr gerät gewaltsam überwunden zu werden und unsere Religiongläubigen nehmen das lethargisch hin. Daher ist Religion ein Hindernis in die Zukunft!

    Kommentar von biersauer — 25. Dezember 2012 @ 18:32


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