As der Schwerter

31. August 2012

Kleingeld

Morgan-Dollar

Von Baron Bodissey, übersetzt von Deep Roots. Das Original Chump Change erschien am 18. Februar 2009 auf Gates of Vienna. Das Bild der Federal-Reserve-Dollarnote nach dem Ein-Dollar-Silberzertifikat wurde von mir eingefügt.

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Als ich sieben Jahre alt war, begann ich mit dem Münzensammeln als Hobby. Damals waren noch eine Menge interessanter Münzen im Umlauf: der Buffalo Nickel, der Mercury Dime, die Halbdollarmünze Liberty Walking und – wenn man geduldig war und genug Münzrollen durchsah – gelegentlich ein Indianerkopf-Penny oder „V“-Nickel.

Die aufregendste Münze jedoch war der Silberdollar. Der „Peace“-Dollar von 1921 würde passen, aber der Morgan-Dollar war vorzuziehen – er hatte ein seriös wirkendes Design aus dem 19. Jahrhundert und war genau derselbe Dollar, der jene schweren Lohnsäcke füllte, die in Westernfilmen von Postkutschenräubern erbeutet wurden. Er war ein hübsches deftiges Stück echter amerikanischer Geschichte, und er konnte die Handfläche eines kleinen Jungen ausfüllen.

Bis zu meinem zehnten Geburtstag betrug mein Taschengeld fünfzig Cents pro Woche, die ich in Form einer zweiwöchentlichen Dollarnote erhielt. Während meines Silberdollarfimmels pflegte ich die Dollarnote zur Bank zu bringen und im Austausch dafür um einen Silberdollar zu ersuchen. Die Bankangestellten kannten mich alle und taten mir immer den Gefallen, mich ihre Auswahl von Silberdollars durchsehen zu lassen, bis ich einen Jahrgang fand, den ich noch nicht hatte. Ich konnte mir das erlauben, weil die meisten der damals in Umlauf befindlichen Dollarnoten immer noch Silberzertifikate waren.

Die Bank hatte keine Wahl: nach ihrer Charta war sie gesetzlich dazu verpflichtet, „dem Überbringer auf Verlangen“ einen Dollar in offiziellen Silbermünzen der Vereinigten Staaten für jedes ihr vorgelegte Silberzertifikat zu zahlen.

 

Niemand hat heute dieselbe Option. Heute besteht alles in Umlauf befindliche Papiergeld aus Banknoten der Federal Reserve, die gegen nichts Bestimmtes einlösbar sind. Man kann zur Bank gehen und seine Dollarnote gegen vier Vierteldollar wechseln, aber diese sind nicht mehr die glänzenden Silberscheiben, die so erfreulich auf dem Marmortresen beim Schalterfenster klangen. Heutzutage sind die Dimes, Quarters und Halbdollarmünzen alles „Johnson slugs“, die hässlichen Nickel-Kupfer-Sandwiches, die 1964 eingeführt wurden, als die Silbermünzen abgeschafft und die Silberzertifikate aus dem Umlauf zurückgezogen wurden. 1968 war das letzte Jahr, in dem das Gesetz verlangte, daß irgendein Papierdollar in Silber einlösbar sei.

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Die Abschaffung der Silbermünzen war der Gipfelpunkt eines langen Prozesses, dessen Vollendung mehr als ein Jahrhundert dauerte: die Trennung der amerikanischen Papierwährung von irgendeinem fixen Wertmaßstab, wie er durch Edelmetalle verkörpert wurde.

Zu der Zeit, als die Johnson-Slugs erschienen, war die Abschaffung der Silbermünzen eine absolute Notwendigkeit. Man hatte den Silberpreis „floaten“, also frei schwanken lassen, und wegen der Inflation war das Silber in einem Dollar mehr als $ 1,25 wert. Unternehmer konnten einen hübschen Gewinn machen, indem sie Silberdollars en gros aufkauften, einschmolzen und als Barren an Silberhändler verkauften. Die alten Münzen mußten verschwinden, was bedeutete, daß die Silberzertifikate ebenfalls verschwinden mußten.

Von da an war die Bundesregierung nicht verpflichtet, einem irgend etwas für seine Dollarnote zu geben. Wenn man eine hatte, konnte man hinausgehen und etwas kaufen, das andere Leute einem im Austausch für sein Stück Papier zu geben bereit waren. Aber das Schatzamt war nicht verpflichtet, irgend etwas von Wert für dieses Stück Papier zu geben außer den „vollen Treu und Glauben [full faith and credit] der Regierung der Vereinigten Staaten“, was 1964 eine Menge mehr wert war als heute.

Im 19. Jahrhundert hielten die Vereinigten Staaten sich zuerst an einen „bimetallischen“ Standard – sowohl Silber- als auch Goldmünzen – und dann an den Goldstandard. Unter dem Druck der Großen Depression leitete Franklin Delano Roosevelt ein allmähliches Abrücken vom Gold- und hin zum Silberstandard ein, obwohl das Schatzamt und die Federal Reserve bis 1971 beim Goldstandard blieben.

Seit damals ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten durch nicht mehr als das globale Vertrauen in die Bonität des Dollars verankert gewesen. Solange alle an dieselbe Fantasie glaubten, konnte das System funktionieren. Die Dollars wurden gedruckt, Kredite wurden gewährt, die Finanzmärkte funktionierten, und Wirtschaftsunternehmen waren profitabel. Die Menschen gingen zur Arbeit und wurden bezahlt und kauften Sachen.

Sie liehen sich auch Geld und nahmen Hypotheken auf, was uns zu dem Schlamassel bringt, in dem wir uns heute befinden.

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Das heutige Wirtschafts- und Konsumkreditsystem wird durch die Praxis des Mindestreserve-Bankwesens möglich gemacht. Bis zum späten 18. oder frühen 19. Jahrhundert verliehen die Banken ihre Barreserven an Geld der Einleger nicht. Das Erscheinen des Mindestreserve-Bankwesens machte es legal, daß eine Bank einen Teil ihrer Einlagen weiterverleiht, und verlangte von ihr nur, einen Bruchteil jener Einlagen – in heutiger Zeit typischerweise 20 % – als tatsächliche Barreserve zu behalten.

Dies bedeutet, daß, wenn Otto Normalverbraucher $ 1000 auf sein Bankkonto einzahlt, die Bank bis zu $ 800 davon verleihen und $ 200 der Einlage als Mindestreserve zu behalten, wobei sie den Kredit als Aktivposten in ihren Büchern behält. An diesem Punkt haben sich die ursprünglichen $ 1000 in $ 1800 in Barvermögen und Kredit verwandelt – faktisch ist Geld im Wert von $ 800 geschaffen worden.

Wenn der Kreditnehmer die $ 800 bei einer anderen Bank einzahlt, kann diese Bank ihrerseits § 640 verleihen. Und so setzt sich der Prozeß fort und bildet dabei eine geometrische Folge von Vermögenswerten, die $ 5000 (500 % der ursprünglichen Einlage) nicht überschreiten kann, wovon $ 4000 als Aktivposten in den Büchern der jeweiligen Banken geführt werden.

Diese Praxis erscheint auf den ersten Blick bizarr und unklug, aber sie war während der Expansion unserer industriellen Volkswirtschaften absolut notwendig. Die Industrialisierung schuf Reichtum, wo zuvor keiner existierte, aber ohne einen Weg zur Ausweitung der Geldmenge, um dem zusätzlichen Reichtum zu entsprechen, wäre die Kapitalausstattung der Industrie zurückgeblieben, und das Wachstum wäre viel langsamer gewesen. Das Mindestreserve-Bankwesen ermöglichte die Vergabe von Krediten an Industrieunternehmer, und solange die Kredite umsichtig vergeben und pünktlich zurückgezahlt wurden und die Banken das Vertrauen der Sparer behielten, funktionierte das System gut.

Die Beibehaltung eines Gold- oder Silberstandards setzte der Inflation der Geldmenge eine natürliche Grenze. Solange die Banken ihre Kapitalausstattungsauflagen erfüllten und die Vorschriften für Mindestreserven einhielten, konnte die Geldmenge niemals die besagte Grenze überschreiten.

In Zeiten wirtschaftlicher Schrumpfung scheiterte das System manchmal. Dann gab es einen Run auf die Banken, und manchmal gingen Banken bankrott. Obwohl das System sich mit der Zeit immer wieder aufrichtete, wurden Unternehmen ruiniert und Individuen verarmten dabei, sodaß der politische Druck nach einem System von Kontrollen durch die Regierung unwiderstehlich war.

So wurde 1913 die Federal Reserve geboren. Die Fed ist ein Konsortium privater Banken, das eng mit der Regierung verbunden ist, und funktioniert mehr oder weniger so, wie es eine Zentralbank in vielen Ländern tun würde. Ihre Aufgabe ist die Kontrolle des Geldumlaufs durch Festlegung der Zinssätze für Regierungskredite. Durch die Stabilisierung von Schwankungen im Geldumlauf ist es die Mission der Fed, Runs auf die Banken zu verhindern. Sie ist nicht immer erfolgreich: siehe den kürzlichen Run auf Washington Mutual und deren nachfolgenden Zusammenbruch – die größte Bankenpleite der Geschichte.

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Das gegenwärtige ungeheure Regierungssystem, so weit jenseits der Größe und des Kompetenzbereiches, die sich die Gründerväter ursprünglich vorgestellt hatten, verdankt seine Entstehung dem Bürgerkrieg und Abraham Lincoln. Unter Einsatz militärischer Mittel demonstrierte Lincoln, daß die Regierung in Washington der absolute Herr der einzelnen Staaten war.

Aber mit der aufgeblähten Bürokratie ging es erst richtig los, als Woodrow Wilson sich während des Ersten Weltkrieges auf seine Autorität als Präsident berief, um Befugnisse und Funktionen des Bundes zu schaffen, die es nie zuvor gegeben hatte und die ganz zufällig in seinen progressiven Rahmen paßten.

Nicht all diese Befugnisse wurden nach 1918 aufgehoben, und Franklin Delano Roosevelt führte alles einen Schritt weiter, als er den New Deal zur Bekämpfung der Großen Depression schuf – wiederum ein Vorwand für massive progressive Intervention – und dann den Zweiten Weltkrieg.

Um 1945 war die Bundesregierung einfach „too big to fail“, und all die Schichten von Notstandsbefugnissen, die sich während der dreißig Jahre davor angesammelt hatten, wurden zu permanenten bürokratischen Institutionen. Sobald es einmal ins Leben gerufen war, wurde ein neues Programm der Bundesregierung niemals aufgegeben. Kein Kabinettsbüro ist jemals abgeschafft worden – neue können geschaffen werden, aber sie können nicht vernichtet werden; sie können einfach bestehen bleiben und wachsen.

Jahrzehnt um Jahrzehnt hat sich die Regierung fortwährend ausgedehnt, Behörde um Behörde hinzugefügt und Büro um Büro. Sie ist über den District of Columbia hinausgewuchert in Satelliten-Lehnsgüter in Maryland und im nördlichen Virginia und hat überall im Rest der Nation Nester regionaler Büros geschaffen. Wann immer ein Kongreßabgeordneter oder Senator ein wichtiges „Wählerbedürfnis“ wahrnimmt, wird eine neue Funktion der Bundesregierung geschaffen und finanziert und wird zu einem neuen Inventarstück im Washingtoner Ökosystem.

Unnötig zu sagen, daß all dies sehr teuer ist. Während der ersten etwa dreißig Jahre der Explosion der Bundesregierung reichten erhöhte Steuern aus, um die Lieblingsprojekte und progressiven Fantasien der Bundes-Mandarine zu finanzieren. Aber dann flachte der Nachkriegsboom ab, noch während die Great Society eine dickere Schicht Schmalz auf dem Regierungspudding gebot.

Erhöhte Besteuerung war nicht gut genug. Zum Pech für die Bundesregierung war es politisch unmöglich geworden, die Steuern noch viel mehr zu erhöhen, aber die innere Logik der Regierungsexpansion verlangte, daß mehr Geld gefunden werde.

An dieser Stelle kamen die Johnson slugs ins Spiel.

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Die Entkopplung des Geldumlaufs von irgendeiner Edelmetallreserve verurteilte das Land nicht automatisch zu Inflation, Verschuldung, Verschwendung und Ruin.

Wenn die einzelnen Funktionäre innerhalb des Systems ihre Aufgaben ordentlich erledigen würden – wenn sie rechtschaffen, umsichtig, mit treuhänderischer Integrität, Ehrlichkeit und im Interesse des Volkes handeln würden, dem sie angeblich dienen – dann hätte das System des Mindestreserve-Bankwesens unbegrenzt weiterbestehen können.

Aber es sind zu viele perverse Anreize in ein Banksystem eingebaut, das an keine äußere Reserve von tatsächlichem, greifbarem Wert gekoppelt ist. Durch Hinzufügen neuer Vorschriften, Stärkung existierender Prozeduren und Herumbasteln an den Arkana der Buchhaltungsterminologie konnte neuer Reichtum geschaffen werden, wo zuvor keiner existierte. Das Schatzamt konnte weiterhin Anleihen ausgeben, und solange der Preis für Milch und Schuhe nicht zu sehr stieg, nun, dann mußte doch alles in Ordnung sein, oder?

Aber es war nicht in Ordnung. Jahrzehnt um Jahrzehnt defizitärer Finanzen schufen die berüchtigte Staatsverschuldung, die beständig wuchs und wuchs. Aber, wiederum, solange die Produktivität zunahm und wie Wirtschaft weiterhin expandierte, konnte die Inflation in Schach gehalten werden. Die Staatsschulden, so riesig sie auch waren, könnten theoretisch zurückgezahlt werden – eines Tages.

Leider ist die Produktivität während der letzten zwei Jahrzehnte oder so in Wirklichkeit nicht so hoch gewesen, wie es schien. Unser nationaler Reichtum wird jetzt zumindest teilweise in Vermögenswerten angegeben, die überbewertet sind, wobei Immobilien ein relevantes Beispiel sind. Jene Hauspreise in Kalifornien – eine Million Dollars für einen winzigen Bungalow auf einer briefmarkengroßen Parzelle – mögen auf der Aktivseite einer Bilanz gut ausgesehen haben, aber sie waren kein wirkliches Geld.

Dieser Wert wurde von zynischen oder kurzsichtigen Leuten aus der Luft herbeigezaubert, die das System zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzten – in den meisten Fällen ziemlich legal. Aber der so geschaffene Reichtum war illusorisch und konnte genauso leicht verschwinden, wie er geschaffen wurde – was sogar jetzt gerade geschieht.

Der letzte Streich, der das Banksystem kaputtmachte – und es Jahre oder Jahrzehnte früher zusammenbrechen ließ, als es ansonsten der Fall gewesen wäre – war die Einmischung der Bundesregierung aus politischen Gründen.

Die Einmischung war unwiderstehlich. Und ohne einen Goldstandard, der finanzielle Zurückhaltung erzwungen hätte, war sie unvermeidlich. Geld konnte immer aus dem Nichts erschaffen werden, daher schuf die Bundesregierung welches und wies ihre Behörden an, den privaten Sektor zu zwingen, gewisse Dinge damit zu tun, Dinge, die man ansonsten als töricht oder unklug betrachten würde.

Im Fall des Fiaskos mit den Subprime-Hypotheken – dem sichtbarsten und berüchtigtsten Beispiel – schuf die Bundesregierung von ihr geschützte Kreditinstitute und zwang durch sie die Banken, Geld an Hauskäufer zu verleihen, die ansonsten nicht für die Kredite qualifiziert gewesen wären und von denen man vernünftigerweise nicht erwarten konnte, daß sie sie zurückzahlen würden.

Beginnend in den 1970ern und fortlaufend bis zum Einsturz des ganzen Kartenhauses letztes Jahr benutzte die Regierung Fannie Mae und Freddie Mac – zwei quasi-regierungseigene Kreditinstitute, die nicht an normale Marktbeschränkungen gebunden waren – um unzählige Milliarden Dollar in den Wohnbaumarkt zu pumpen. Hypothekenkredite wurden an Leute vergeben, die arm waren oder Vaginas besaßen oder schlecht Englisch sprachen oder genügend Melanin in ihrer Haut hatten – weil sie sie verdienten. Egal, ob sie sie sich leisten konnten: es war unfair, wenn sie keine Häuser besitzen würden, und so wurden die Hypothekenkredite vergeben, gedeckt vom vollen Treu und Glauben der Regierung der Vereinigten Staaten.

Die Vorschriften wurden weiter gelockert, das System wurde noch korrupter, immer mehr Geld floß durch immer mehr Hände und schuf einen ständig wachsenden Nachschub perverser Anreize für Bürokraten und Unternehmen, um zu lügen, die Regeln zu manipulieren und ihre eigenen Taschen auszupolstern.

Im Zuge dessen wuchs die Nachfrage nach Immobilien, was die Hauspreise weit jenseits dessen trieb, wie sie ansonsten gewesen wären, und schuf somit den Immobilien„boom“ – der in Wirklichkeit eine Blase war und die jetzt offiziell geplatzt ist.

In diesem Zeitraum entstanden barocke neue Vorschriften, um zusätzliche Schulden zu ermöglichen. Exotische neue Finanzderivate wurden entworfen. Buchhaltungsvorschriften für die Bewertung von Vermögenswerten wurden gelockert. Anleihenbewertungsagenturen wurden durch ihre Abhängigkeit von den Institutionen korrumpiert, deren Schulden sie bewerteten. Die Besicherung von Schulden entfernte die gehandelten Derivate immer weiter von irgend etwas, das greifbaren Wert hatte. Schuldeninstrumente wurden als Kollateral für neuen Schulden verwendet, die ihrerseits als Kollateral für noch mehr Schulden verwendet wurden, bis die Geldmenge so geschwächt und verdünnt wurde, daß sie fast keine Verbindung mit irgend etwas Realem hatte. Die gesamte komplizierte Finanzstruktur des Banksystems des Landes war aus reinsten, spekulativen Altweiberfäden gesponnen.

Und auf jeder Ebene des Prozesses machte irgend jemand einen Schnitt, daher arbeitete jeder sehr fleißig daran, den Kuchen größer zu machen.

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Um all jene wertlosen Hypothekenkredite vergeben zu können, mußte der letztendliche Garant – Uncle Sam – das Geld erschaffen, indem er es sich selber ausborgte. T-bills wurden ausgegeben, und die Käufer schnappten danach.

Viele der Kunden für Papiere der US Treasury waren ausländische Regierungen, insbesondere in Asien. Die Chinesen häuften einen großen Überschuß an Dollars an und führten sie der Wiederverwertung zu, indem sie weitere auf Dollar lautende Schuldtitel aufkauften. Solange China weiter billige Produkte herstellte und sie an uns exportierte, konnte der Prozeß weiterlaufen. Unsere Produktionskapazität wurde vermindert, und unser Geld floß aus dem Land, um chinesische Waren zu kaufen. Aber sie liehen es uns wieder zurück, sodaß wir den Bundes-Behemoth und seine verschwenderischen Gewohnheiten weiter finanzieren konnten.

Das gesamte System hängt vom Vertrauen in den Dollar ab – solange fremde Länder weiterhin glauben, daß echter Wert hinter dem Dollar steckt und daß die amerikanische Wirtschaft stark genug ist, um diesem Ausmaß an Verschuldung zu widerstehen, werden sie uns weiterhin Geld borgen und Liquidität in das System pumpen.

Aber das Vertrauen in den Dollar wird nicht anhalten. Das kann es nicht, weil all jene im Umlauf befindlichen Dollars, die in Zentralbanken überall auf der Welt als Reserven gehalten werden, nicht von genug Kollateral gedeckt sind. Die letzte Schätzung, die ich gelesen habe – was über einen Monat her ist, und die Immobilienpreise sind seither vermutlich noch weiter gefallen – nahm die Zahl der Dollars, die im Umlauf sind und überall auf der Welt als Reserve gehalten werden, mit dem dreizehnfachen Betrag der greifbaren Vermögenswerte in US-Finanzinstituten an, die sie stützen. Das heißt, wenn alle Inhaber von Dollars überall auf dem Globus beschließen würden, sie zur selben Zeit einzutauschen, müßte die Währung eine Inflation von mindestens 1300 % durchmachen, um sie einzulösen.

Das kürzliche Stimulus-Paket hinzugerechnet, übersteigt die amerikanische Verschuldung jetzt den gesamten kollektiven Reichtum jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes in den Vereinigten Staaten.

Und diese Schulden sind fast gänzlich durch das Vertrauen in den Dollar besichert. Es gibt sonst nichts, das unsere Währung deckt.

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Die nationale Verschuldung ist noch alarmierender, wenn unsere nicht fundierten Verbindlichkeiten in Rechnung gezogen werden. Einer der Wege, wie aufeinanderfolgende Präsidentschaften die Defizite auf einem theoretisch beherrschbaren Niveau hielten, war, den Social Security Trust Fund „außerhalb des Budgets“ zu stellen, d. h. außerhalb dessen fiskalischer Kalkulationen. Der „Trust Fund“ ist natürlich ein Witz – es ist nichts drin außer IOUs [d. Ü.: IOUs = „I owe you“ = „ich schulde dir“, also Schuldscheine]. Das FICA-Geld, das von Ihrem Gehaltscheck einbehalten und von Ihrem Arbeitgeber eingezahlt wird, verschwindet sofort im unersättlichen Rachen der Bundesausgaben und läßt nur ein Versprechen zurück, daß Ihr Pensionsfonds für Sie verfügbar sein wird, wenn Sie soweit sind, ihn zu kassieren. Ihre zukünftige soziale Sicherheit hängt wie alles, was mit dem Bund zu tun hat, allein vom „vollen Treu und Glauben der Regierung der Vereinigten Staaten“ ab, ein Gut, dessen Wert steil abstürzt.

Eine kürzliche Schätzung nimmt die ungedeckten Verbindlichkeiten aus Social Security und Medicare – das Geld, welches das System den heutigen Bürgern laut gesetzlicher Verpflichtung irgendwann in der Zukunft zur Verfügung stellen muß – mit mehr als 100 Billionen Dollar an. Und das nur für die beiden größten Anwartschaften an die Bundesregierung – man füge die Bundespensionen hinzu, die Leistungen für Veteranen und staatliche, lokale und private Pensionen, und der Betrag der ungedeckten Verbindlichkeiten ist unvorstellbar riesig.

All jene Hunderte Billionen Dollar sind gesetzlich gefordert und müssen eines Tages ausbezahlt werden. Aber das Geld ist jetzt nicht vorhanden – woher wird es kommen?

Und das „eines Tages“ rückt schnell näher. Vieles von den ungedeckten Verbindlichkeiten wird in den nächsten paar Jahren ins Spiel kommen, wenn meine Generation, die Boomer, in Pension zu gehen und all ihre Leistungen zu beanspruchen beginnt. Deshalb sind die politischen Führer beider Parteien so scharf darauf, Pedro und Achmed ins Land zu bringen – sie suchen nach jemandem – irgend jemandem – der zur Arbeit gehen und die nötige FICA [Federal Insurance Contribution Act tax – Steuer gemäß Bundesversicherungsbeitragsgesetz] und Einkommenssteuer zahlen wird, um die Beautiful People zu erhalten, wenn sie ins betreute Wohnen ausziehen.

Aber es wird nicht funktionieren. Selbst wenn all die Einwanderer qualifiziert und arbeitswillig wären, selbst wenn die Masseneinwanderung nicht dazu verurteilt wäre, die Kultur und Bürgergesellschaft zu zerstören, die dieses gesamte Potemkinsche Dorf zusammenhält, selbst wenn der multikulturelle Traum voll verwirklicht werden könnte – selbst wenn alles andere ideal wäre, wäre das System nicht in der Lage, die Last zu bewältigen. Die Schlußfolgerung ist unausweichlich: Der Fortbestand unserer gegenwärtigen politischen Arrangements ist fiskalisch und versicherungsstatistisch unmöglich.

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Dies ist der breite Zusammenhang, in dem die gegenwärtige Finanzkrise entstanden ist.

Das System wird scheitern. Das Scheitern ist unvermeidlich. Die großen Fragen lauten:

1. Wie bald wird es scheitern?
2. Welche Form wird dieses Scheitern annehmen?
3. Wieviel innere Unruhen, Gewalt, Entbehrung und Zerstörung werden den Wechsel zu welchem auch immer neu entstehenden System begleiten?

Die groben Umrisse dessen, was kommen wird, sind bereits sichtbar. Die Bankensysteme des Westens steuern bereits auf die Insolvenz zu, und keine Menge von Rettungsgeldern wird all die großen Banken retten. Ihnen zu helfen wird nur bewirken, daß die Katastrophe aufgeschoben und schlimmer wird, wenn sie schließlich da ist. Echte Werte, die den neu geschaffenen Hilfsgeldern entsprechen, gibt es nicht, und irgendwann wird der Markt alles auf seinen wahren Wert herabsetzen und dabei ungefähr 90 % des Reichtums im System vernichten.

Eines der ersten Symptome des Zusammenbruchs wird ein Run auf den Dollar sein. Wenn das Vertrauen schließlich über einen bestimmten Punkt hinaus erodiert, werden die Spekulanten anfangen, ihre Dollars massenhaft abzustoßen, und die US-Regierung wird sich zwischen der Inflationierung der Währung und der Unfähigkeit, ihre Verbindlichkeiten zu bezahlen, entscheiden müssen.

Die Vereinigten Staaten befinden sich im Epizentrum der Bankenkrise, aber die europäischen Währungen leiden als erste darunter. Nachdem die österreichischen Banken sich der Uneinbringlichkeit der osteuropäischen Schulden gegenübersehen, könnte der Euro in Schwierigkeiten sein, und vom [Pfund] Sterling gibt es ebenfalls verbreitet Gerüchte, daß er dem Zusammenbruch nahe sei. Der Dollar hält seinen Wert relativ zu diesen Währungen (und zum Yen), aber sie alle sitzen im selben Boot. Es wird nicht lang dauern, bis die Investoren anfangen, ihre Währungsreserven abzustoßen und Zuflucht in Gold, Silber, Platin und anderen unverderblichen Gütern suchen, von deren Wert erwartet wird, daß er alles überdauert, was an Unerfreulichkeiten vor uns liegt.

Danach werden die größeren westlichen Nationen eine beispiellose fiskalische und monetäre Krise erleben. Masseninsolvenz, Bankenpleiten, eine Unfähigkeit, Zahlungsansprüche zu erfüllen, und die Aussetzung der normalen kommerziellen Aktivitäten werden die Folge sein.

Die moderne globale Wirtschaft hängt vom Massenkonsum von in der Dritten Welt produzierten Waren durch reiche westliche Nationen ab, gekauft mit Ersparnissen, die man sich von der Dritten Welt geliehen hat. Dieser Teil des Systems befindet sich bereits auf dem Rückzug – der Konsum im Westen ist dramatisch gesunken, die chinesischen Exporte sind eingebrochen, und die Chinesen signalisieren ihre Unwilligkeit, uns mehr Geld zu borgen, sofern wir nicht garantieren können, daß wir unsere Währung nicht inflationieren werden, um unsere Schulden abzuzahlen. Welche geistig gesunde Person würde solch einer Garantie glauben, selbst wenn das Schatzamt so töricht wäre, sie abzugeben? Die Inflation kommt, und das gegenwärtige System wird knirschend zum Stehen kommen.

Mit einem Wort: wir sind erledigt.

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All dies wird nicht einfach passieren. Keine der mißlichen Konsequenzen wird in einem Vakuum stattfinden, und es wird Reaktionen und Gegenreaktionen seitens der Regierungen und der Öffentlichkeit geben, die das System chaotisch und unberechenbar machen werden.

Regierungen werden weiterhin intervenieren, um den Markt zu „reparieren“, und damit werden sie die Probleme im Allgemeinen verschlimmern. Unruhen, Bürgerkriege, Aufstand und Revolution werden wahrscheinlich sein, wenn die Dauermedikation der Regierungsgelder den Empfängern in den größeren Wohlfahrtsstaaten vorenthalten wird. Viele andere negative Konsequenzen sind wahrscheinlich, aber niemand weiß, wann, wo und wieviel.

Selbst der weisesten und fähigsten politischen Führung wird es schwer fallen, in einer Weise einzugreifen, die die schlimmsten Auswirkungen mildert. Irgendwann wird der Markt die Vermögenswerte des Systems realistisch neu bewerten müssen, und die Ergebnisse werden schmerzlich sein. Die Konsequenzen können nur aufgeschoben und somit verschlimmert werden; sie können nicht vermieden werden.

Leider ist weise und fähige politische Führung überall im Westen Mangelware. Unsere Sozialdemokratien – mit ihren Wohlfahrtssystemen und ideologisch einheitlichen Medien – belohnen keine Risikoübernehmer und Visionäre. Zynische Opportunisten, Technokraten, gehorsame Funktionäre und korrupte Mittelsmänner tendieren dazu, nach oben aufzusteigen. Dies ist die Gruppe, die während des kommenden Debakels mit Besenstiel und Mülleimerdeckel die Führung übernehmen wird.

Bisher scheinen der Kongreß und die Obama-Administration entschlossen zu sein, das wirtschaftlich gesprochen Schlimmstmögliche zu tun. Mehr Schulden ins System zu pumpen, ineffiziente und unprofitable Privatkonzerne zu retten, Wahlgeschenkemacherei und Günstlingswirtschaft zu verstärken, Finanzinstitute zu verstaatlichen, korrupte und unfähige Verwalter zu belohnen, Steuern zu erhöhen, mehr Regulierung… Wieviel perverser können sie es noch treiben?

Konkursrichtern das Recht zu geben, Zinssätze für individuelle Hypotheken „anzupassen“, wird nur dazu führen, die Kreditmärkte weiter zu verzerren und den Crash viel schlimmer zu machen, wenn er schließlich kommt. Riesige Mengen öffentlicher Mittel für die Erzwingung einer Umstrukturierung privater Hypotheken zu bewilligen, ist sinnlos, wenn der Marktwert der hypothekenbelasteten Immobilien nur die Hälfte des Nennwerts jener Kredite ausmacht und schnell fällt.

Barack Obama hat in der gegenwärtigen Farce die Rolle König Knuts übernommen, der mit erhobener Hand am Ufer sitzt und der Flut befiehlt, anzuhalten. Eine armselige und vergebliche Geste, aber eine, die er und all die anderen Führer unvermeidlicherweise machen müssen. Sie haben keine anderen Lösungen.

„Flut, ich befehle dir: kehr um!“

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Es gibt ein paar positive Aspekte des gegenwärtigen Schlamassels. Während die Krise reift, werden supranationale Institutionen scheitern und irrelevant werden, bevor es die Nationalstaaten tun. Einzelne Nationen werden ihre Autorität und Souveränität zurückerobern im Versuch, für die Ihren zu sorgen.

Hier in den Vereinigten Staaten haben die verschiedenen Bundesstaaten sich angesichts neuer unfinanzierter Aufträge, von Billionen Dollars an großzügigen Gaben der Bundesregierung, an die Bedingungen geknüpft sind, und Bänden voll neuer Bundesvorschriften plötzlich an den Zehnten Verfassungszusatz erinnert und berufen sich auf ihre eigene Souveränität. Dies ist alles gut, denn während der letzten sechzig Jahre oder so hat die Bundesregierung ihren effektiven Einflußbereich erweitert, indem sie den Staaten Geld vor die Nase hielten und sie dafür tanzen ließen. So wie das Geld verschwindet, wird der Tanz sein Ende finden. Ohne eine bodenlose Kassenlade ist die Bundesregierung ein armseliger Schwächling, und der Großteil der Macht wird auf die Bundesstaaten übergehen.

Ein weiteres mögliches Nebenprodukt des kommenden Finanzzusammenbruchs ist, daß sich das Problem des Islam von selbst lösen wird. Eine der Konsequenzen der Depression ist, daß die Nachfrage nach Öl dramatisch gefallen ist und der Preis jahrelang niedrig sein wird. Nicht nur werden die Scheichs viel von ihrem Einkommen verlieren, sondern viele von ihnen sind stark fremdfinanziert und kommen gerade über die Runden, während ihr Vermögen in den westlichen Finanzmärkten gebunden ist. Wie alle anderen werden sie erleben, daß der Großteil ihres Reichtums verschwindet.

Und anders als viele andere Länder haben die ölabhängigen Staaten des Nahen Ostens sonst nichts, worauf sie ausweichen können. Wenn das Ölgeld verschwindet, dann war’s das. Die gesamte Bevölkerung – Millionen Menschen auf der arabischen Halbinsel und im Iran – leben direkt oder indirekt von staatlichen Öleinnahmen.

Die Auswirkungen dessen werden bereits offensichtlich. Hunderttausende Gastarbeiter in Saudi-Arabien und in den Emiraten werden nach Malaysia, Indonesien, Nepal, Bangladesch und auf die Philippinen heimgeschickt. Diese letzteren Länder werden somit die bedauerlichen Nebeneffekte des Ölpreiskollaps erleben. Angesichts dessen, daß der Großteil ihrer restlichen Volkswirtschaft von der Produktion billiger Konsumgüter für den Westen abhängt, werden sie in ernstlichen Schwierigkeiten sein.

Falls dieser Prozeß schwerwiegend ist und lange genug andauert, könnte es leicht sein, daß Unruhen, innerer Aufstand und Revolution überall entlang des langen Halbmonds dere blutigen Grenzen des Islam Epidemien und tatsächlichem Massenhunger Platz machen, von Marrakesch bis Mindanao.

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All das Obige ist reine Spekulation.

Ich bin ein absoluter Amateur, wenn es um Ökonomie und Finanzwesen geht. Während der vergangenen drei Monate habe ich ein riesiges Volumen an Informationen gelesen und verdaut, im Versuch, die Katastrophe zu verstehen, die sich in Zeitlupe um uns herum abspielt.

Ich weiß nicht, ob meine Vorhersagen korrekt sind. Leider kann auch sonst niemand vorhersagen, was passieren wird. Die gegenwärtige Situation ist beispiellos. Sie ist inhärent instabil, chaotisch und unberechenbar. Glauben Sie niemandem, der sagt, er wisse, was nächstes Jahr passieren wird. Niemand weiß das.

Die vorläufigen Anzeichen deuten darauf hin, daß die globale Wirtschaft in Wirklichkeit mindestens seit dem Beginn der industriellen Revolution ein planetenweites Pyramidenspiel gewesen ist. Wie jedes andere Pyramidenspiel hing es von einem stetigen Zufluß neuer Trottel ab. Solange die Weltbevölkerung wuchs und die Effizienz der Industrieproduktion zunahm, konnte sich die Finanzblase weiter aufblähen.

Aber der Traum ist vorbei, und die Rechnung wird fällig. Die Blase ist geplatzt. Das Pyramidenspiel bricht zusammen. Das gesamte Finanzsystem wird bald wie ein Albanien von 1997 im Großformat werden.

Wenn das Fieber seinen Lauf genommen hat, wird ein neues System entstehen. Der Markt wird sich schließlich wieder behaupten, und Produktion und Konsum werden wieder aufgenommen werden.

Aber wieviel Schwierigkeiten und Leiden uns bevorstehen, ist schwer vorherzusagen.

Angesichts dessen, daß die Wirtschaft der Vereinigten Staaten den schwersten Schlag abbekommen wird – und den tiefsten Fall vor sich hat – wird die Ära der amerikanischen Hegemonie fast sicher innerhalb des nächsten Jahrzehnts zu einem Ende kommen. Unterm Strich wird dies für den Rest der Welt eine heilsame Sache sein. Europa wird lernen, alleine mit Rußland und dem Iran fertig zu werden. Drittweltdiktaturen werden von einem anderen Klienten Schutzgeld erpressen müssen. Die Japaner werden schnell den Wert einer Raketenabwehr und eines starken Militärs entdecken. All die Brände, die von der amerikanischen Militärmacht verhindert oder eingedämmt worden sind, werden unkontrolliert wüten, bis ihr menschlicher Brennstoff völlig verzehrt ist.

Und Amerika wird in irgendeiner Form weiterbestehen, vielleicht in mehreren Teilen, oder als lockere Konföderation, die das Herz von Jefferson Davis’ Geist erwärmen wird.

Oder vielleicht werden wir als eine einzige Nation weiterleben, viel ärmer und unfähig, Macht im Ausland zu projizieren, aber beherrscht von einer despotischen Zentralregierung, die eine Bürgerarmee aus multikulturellen Blockwarten benutzt, um die Bürgerschaft auf Linie zu halten – ein kontinentweites Kuba von einem glänzenden Meer zum anderen.

Oder vielleicht wird irgend eine andere gegenwärtig unvorstellbare Form einer Regierung und Bürgergesellschaft entstehen.

Das einzig Sichere ist, daß das System in seiner gegenwärtigen Form nicht viel länger fortbestehen kann. Die Gesetze der Ökonomie – die nichts weiter als ein mathematisches Modell sind, welches beschreibt, was geschehen muß – sagen uns, daß ein Zusammenbruch irgendeiner Art unvermeidlich ist.

Ihr werdet über die Veränderungen bald Bescheid wissen.

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Kommentare aus dem Originalstrang bei „Gates of Vienna“:

Whiskey:

Amerika hat ein As im Ärmel.

Die Goldreserven in Fort Knox.

Angenommen, der Dollar bricht wirklich zusammen, und findet nirgendwo mehr Treu und Glauben, bei niemandem, im Ausland wie im Inland?

Anders als Argentinien oder Hongkong oder andere kleine Länder, die ihre Währung an den Dollar „koppelten“, können die Vereinigten Staaten ihre Währung nicht an, sagen wir, den Euro oder Yen „koppeln“.

Aber sie können Golddollarmünzen prägen. Und eigentlich auch silberne. Die als Edelmetalle alle wirklich echten Wert haben und somit einen Boden eingebaut haben, unter den die Währung nicht reduziert werden kann.

Es kann sein, daß der Weg für China, Japan, Europa und andere Nationen, insbesondere die Vereinigten Staaten, zur Vermeidung der sicheren Inflation und einer wertlosen Währung (wegen eingebautem Bedarf der Regierung nach Defizitfinanzierung) in Edelmetallmünzen besteht.

Dies schadet auch Fälschern wie Nordkorea und Iran, die die staatlichen Druckerpressen benutzen um (wie die US Treasury behauptet) routinemäßig die US- und andere Währungen zu fälschen.

Dies hat jedoch seinen Preis. Münzen sind unhandlich, sind nicht gut zu versenden, aber es könnte leicht sein, daß eine Kombination aus Münzwährung und elektronischen Krediten, die auf der Währung beruhen, die Papierwährung erledigt, die jetzt in den meisten Nationen der Inflation unterliegt.

american redneck:

Klingt für mich ungefähr richtig, aber ich bin ebenfalls ein Amateur, was die Wirtschaft betrifft. Dies ist der interessanteste Essay, den ich seit sehr langer Zeit gelesen habe.

Ich denke, das wird sehr hässlich werden. Letztes Jahr, als es Wochen gab, in denen Benzin in meinem County schwer zu finden war, erlebte ich, wie Leute einander verfluchten und bedrohten, weil die Schlange sich nicht schnell genug weiterbewegte. Oder sie dachten, daß sich jemand vor ihnen hineingedrängelt hatte. Mein Schwager im angrenzenden County sagte, daß es sogar einen Faustkampf wegen Benzin gegeben hat. Könnt ihr euch vorstellen, wie die Leute reagieren werden, wenn alles Mangelware ist? Wieviele Leute werden in der Lage sein, auf sich gestellt zu überleben? Zum Beispiel für ihre eigene Nahrung Unterkunft und Sicherheit zu sorgen, vielleicht ohne Strom oder Geld, um irgendwas zu kaufen. Können wir uns das Chaos vorstellen?

Kauft mehr Munition.

Baron Bodissey:

Ah, Whiskey, aber da liegt der Haken – es gibt zu gegenwärtigen Preisen nicht genug Gold und Silber, um all den Dollars zu entsprechen, nicht einmal nur in den USA, ganz zu schweigen vom Besitz im Ausland.

Das bedeutet, daß, sagen wir, 80 % des Reichtums von jedermann verschwinden wird müssen. Und das ist nur ein Durchschnitt; manche werden mehr verlieren, andere weniger.

Und manche Leute, die gut positioniert sind, um die Währungsmärkte zu manipulieren – Soros fällt einem ein – werden aus dem Desaster wahrscheinlich reicher hervorgehen, so wie es 1923 in Deutschland passierte.

Aber der Preis für Gold und Silber wird weiter steil steigen, und das ist genau das Wesentliche der Inflation.

Terry Morris:

Baron, dies ist bei weitem der beste Artikel zu diesem Thema, den ich persönlich bis dato gelesen habe. Danke für die Veröffentlichung. Meisterlich gemacht, Sir!

Ich schätze, der Turm zu Babel muß irgendwann fallen.

Baron Bodissey:

Terry Morris, vielen Dank.

Ich hätte in dem Artikel erwähnen sollen, daß es wegen der Menge und Quellen meines Lesestoffs keine Links gibt – mindestens hundert Artikel, viele davon in Printmedien. Ich habe mir keine Notizen gemacht, nur gelesen und absorbiert, bis ich dachte, daß ich ein bißchen von dem Thema verstand.

Aber googelt nach ein paar der Schlüsselwörter, und ihr werden vieles von demselben Material finden wie ich.

blogagog:

Eine Frage: Der Baron sagte „Bis zum späten 18. oder frühen 19. Jahrhundert verliehen die Banken ihre Barreserven an Geld der Einleger nicht.“

Wie sollte eine Bank dann Geld mit Spareinlagen machen? Zahlten die Einleger eine Gebühr für die Deponierung ihres Reichtums in der Bank oder so ähnlich?

Interessante Randbemerkung: Es gibt mehr als zehnmal so viele Goldbarren unter dem Gebäude der Federal Reserve in New York City als im ganzen Fort Knox. Leider gehören etwa 99 % davon ausländischen Regierungen.

Dan:

Ein paar Gedanken zu deinem Artikel:

Diese „notwendige“ Ausweitung der Geldmenge ist die Grundursache von Inflation, und das resultierende höhere Preisniveau führt zu mehr Steuereinnahmen. Das ist der Grund dafür, daß Produktivitätsgewinne nicht zu niedrigeren Preisen führen – die Regierung bläht die Geldmenge auf, treibt die Preise in die Höhe und zapft es dann durch progressive Steuern ab, um Schikanierungsdienste zu finanzieren.

Es ist nicht notwendig, die Geldmenge auszuweiten, da das Geld mehr wert werden kann – wir werden einfach beschissen. Es ist auch erwähnenswert, daß ohne Schuldenlast fallende Preise den Armen nutzen.

Wenn „die Entkopplung des Geldumlaufs von irgendeiner Edelmetallreserve das Land nicht automatisch zu Inflation, Verschuldung, Verschwendung und Ruin verurteilte“, dann zeig mir unbedingt die früheren Beispiele von deckungslosem Papiergeld [„fiat money“], die nicht zusammenbrachen? Was ist diesmal anders?

„Die Staatsschulden, so riesig sie auch waren, könnten theoretisch zurückgezahlt werden“ – das ist nicht möglich, denn während das Geld zur Finanzierung der Schulden mittels Mindestreservebankwesen geschaffen wird, ist das bei dem Geld zur Bezahlung der Zinsen für die Schulden nicht der Fall, und sowie die Schuld abbezahlt wird, kehrt das erschaffene Geld in den Äther zurück. Das System dehnt sich entweder durch neue Schulden aus, sodaß die Zinsen bezahlt werden können, oder es bricht zusammen. Was das Problem verschärft, ist, daß jede Zahlung für längerfristige Schulden hauptsächlich für die Zinsen draufgeht.

Es ist nicht das Subprime-Fiasko, das dies verursachte; es war bloß der Auslöser. Wenn das nicht gewesen wäre, dann hätte irgend etwas anderes es verursacht. Wir haben zwei Themen, wo den Führungskräften an der Spitze immer höhere Gehälter bezahlt werden müssen, um Spitzentalente zu halten, und die Löhne aller anderen gedrückt werden müssen, um die Kosten zu verringern. Sobald das zu unausgewogen wird, können weder deine Angestellten noch die von irgend jemand anderem sich deine Produkte leisten, und es gibt niemanden, dem man sie verkaufen könnte. Unterschätze auch nicht die Notwendigkeit, neue Leute zu finden, die neue Kredite aufnehmen, um die Geldmenge auszuweiten und den Kollaps abzuwenden.

„diese Schulden sind fast gänzlich durch das Vertrauen in den Dollar besichert. Es gibt sonst nichts, das unsere Währung deckt.“

Unter der gegenwärtigen Architektur besteht der Dollar aus Schulden und wird von der Fähigkeit der Regierung gedeckt, zukünftige Steuern einzuheben. Er wird auch durch seine relative Stärke gegen andere Währungen unterstützt. Gegenwärtig gehen alle Fiat-Währungen runter, und anders als bei den meisten anderen Ländern lauten unsere Schulden auf unsere eigene Währung.

Es sind nicht nur die Bundespensionen; die Pension Benefit Guaranty Corporation und die FDIC [Federal Deposit Insurance Corporation; seit 1933 bestehender Einlagensicherungsfonds] werden als erste in die Luft fliegen, und wahrscheinlich in dieser Reihenfolge, wobei die erste eine positive Rückkopplung für die zweite liefern wird. Es ist nicht länger das Problem zukünftiger Generationen.

„und die US-Regierung wird sich zwischen der Inflationierung der Währung und der Unfähigkeit, ihre Verbindlichkeiten zu bezahlen, entscheiden müssen.“

Sie versucht es bereits mit der Inflation. „Quantitative Lockerung“ ist Monetarisierung, und das einzige, was ihr Einhalt gebietet, ist daß das durch Mindestreserve-Kreditwesen geschaffene Geld schneller vernichtet wird, als die Fed Geld druckt, was uns eine Nettoschrumpfung der Geldmenge alias Deflation beschert. Ich glaube, wenn es ihnen wirklich gelingt, Traktion zu gewinnen, werden sie den Wert bis zum Währungs-Reset weginflationieren.

Ich bezweifle, daß die Vereinigten Staaten den schwersten Schlag abbekommen werden; wir haben vorher schon eine globalisierte Wirtschaft gehabt, und das letzte Mal kollabierte sie in den 1930ern auf nationale Währungen zurück. Während es weltweit eine massive industrielle Überkapazität gibt, gibt es keine massive Überkapazität in den Vereinigten Staaten, außer vielleicht bei der Autoproduktion und im Wohnbau. Wir werden uns wieder eine Industriebasis wachsen lassen müssen.

Entschuldigt, daß das ein wenig zusammenhanglos ist, aber es ist spät, und ich bin erschöpft.

Paul Green:

Bezüglich „Johnson slugs“: Johnson war eine Nacktschnecke [„slug“ in seiner zoologischen Grundbedeutung]. Der schlechteste Präsident aller Zeiten. Das Einwanderungsgesetz von 1965, das Waffenkontrollgesetz von 1968, der Vietnamkrieg, in den er auf verlogene Weise eintrat, etc., etc., ad nauseam.

Was Tauschmittel betrifft, vernachlässigt nicht, was der verstorbene große Jeff Cooper „ballistisches Wampum“ nannte. Eine Abhandlung dazu kann man in seinem Buch „Fireworks“ finden das bei

http://www.paladin-press.com/product/562/45

erhältlich ist.

Besser man hat es und braucht es nicht, als man braucht es und hat es nicht.

Baron Bodissey:

@ blogagog: Ja, die Banken berechneten eine Gebühr für die Aufbewahrung einer Einlage. Ziemlich wie bei einem Bankschließfach.

Baron Bodissey:

Dan, als ich sagte „die Entkopplung des Geldumlaufs von irgendeiner Edelmetallreserve verurteilte das Land nicht automatisch zu Inflation, Verschuldung, Verschwendung und Ruin“, meinte ich, daß, wenn die Leute, denen man die Verwaltung der Geldmenge anvertraute, denselben Regeln gefolgt wären, die von einem tatsächlichen Goldstandard auferlegt worden wären, Inflation und Ruin nicht das Ergebnis gewesen wären.

Mathematisch gesprochen hätte eine sorgfältige Einhaltung der Regeln die Inflation verhindert.

Dies lag jedoch jenseits der Fähigkeit bloßer menschlicher Wesen. Wir mußten den Goldstandard haben, um unsere natürliche Tendenz zu Unfug, Mißbrauch und Gier einzuschränken.

Wie so viele andere Ideologien beschloß das Ideal vom „fiat money“, die menschliche Natur zu ignorieren und aus der Existenz zu wünschen. Die Folge ist so, wie du sie beschreibst.

Hell is like Newark:

Die Vereinigten Staaten hatten früher bis zu sechs verschiedene Währungsarten. Eine, die direkt durch Gold gedeckt war, eine weitere durch Silber, eine weitere durch Gold im Besitz von Banken, und das, was wir heute verwenden (fiat money).

http://www.friesian.com/notes.htm

Afonso Henriques:

Paul Green, ich gebe dafür immer Kennedy die Schuld! :0

Snouck:

Baron Bodissey: „Ich bin ein absoluter Amateur, wenn es um Ökonomie und Finanzwesen geht.“

Snouck: Nun, wenn das dein Amateurniveau ist, dann mußt du in deinem Job wirklich beeindruckend sein, Baron!

Exzellenter Abriß.

Baron Bodissey: „Hier in den Vereinigten Staaten haben die verschiedenen Bundesstaaten sich … plötzlich an den Zehnten Verfassungszusatz erinnert und berufen sich auf ihre eigene Souveränität.“

Das ist ein besonders herrliches Schmuckstück für uns auf der anderen Seite des Teichs. Wärst du so nett, mich an weiteren Lesestoff zu verweisen?
Freundliche Grüße,

Snouck

Baron Bodissey:

Danke, Snouck.

Vor ein paar Wochen hat Dymphna hier eine Menge Recherche dafür betrieben. Folge ihren Links zwecks weiterer Information.

Dan:

Baron, wo ich es mit klarerem Kopf noch einmal lese, scheint es, als hätte ich letzte Nacht einen ziemlich schlimmen Fall von „happy to glad“-Syndrom erwischt.

Hier gibt es einen guten Hintergrundessay über den Ursprung der Fiat-Währungen und das Mindestreserve-Bankwesen.

Hier gibt es ein sehr gutes Gratis-Buch darüber.

*  *  *  *  *  *  *

Links:

Die Geschichte des Geldes – Teil 1 und Teil 2 von Xat.Org sowie Die Geschichte des Geldes – Teil 3 von Ellen Brown
Was ist Reichtum? von Kevin Alfred Strom,
Adam Fergussons „When Money Dies“ von Alex Kurtagic
Von der „Great Society“ zum Großen Verrat von Andrej Kievsky
Vier Szenarien für den kommenden Kollaps des amerikanischen Imperiums von Alfred W. McCoy

27 Kommentare »

  1. In diesem schon etwas älteren Artikel, der im Gefolge der von den USA ausgehenden Finanzkrise von 2008 entstand, erläutert Baron Bodissey eingängig die Luftnummer, mit der im Zuge des Mindestreserve-Bankwesens („fractional reserve banking“) fiktives Geld aus dem Nichts erschaffen wird.

    Dabei ist das Weiterverleihen eines Teils der Einlagen unter Zurückbehaltung eines nach Erfahrungswerten bestimmten Mindestbetrages, um Abhebungen von Einlegern im normalen Rahmen bedienen zu können, durchaus nicht das Problem. Auf diese Weise fungieren die Banken als Mittler zwischen Leuten, die Geld haben, es aber momentan nicht ausgeben wollen, und solchen, die etwas kaufen wollen, aber das Geld dafür momentan nicht haben. Hier wird noch kein „Luftgeld“ erschaffen, solange klar ist, daß es jeden der eingelegten und weiterverliehenen Dollars (oder Euros etc.) nur einmal gibt: 200 als Barreserve in der Bank und 800 zunächst beim Kreditnehmer und dann im Umlauf in der Wirtschaft, von wo der Kreditnehmer sie wieder erwerben muß (indem er etwas dafür gibt oder Arbeit leistet), um den Betrag der Bank zurückzahlen zu können, die ihrerseits die Gesamtsumme dem Einleger zurückgeben muß.

    Das eigentlich Perverse ist, daß die Bank so tut, als ob sie die gesamten 1000 Dollar noch besäße und noch 800 vom Kreditnehmer zu kriegen hätte, und daß dasselbe Spiel in kleinerem Maßstab bei einer weiteren Bank fortgesetzt werden könnte, falls der Kreditnehmer die 800 Dollar dort einlegen würde.

    Einem Denkfehler, den auch Kommentator „Dan“ schon kritisiert hat, und der an die eigenartige Eigentumsökonomik von Gunnar Heinsohn erinnert, unterliegt Baron Bodissey, wenn er meint, daß die Ausweitung der Geldmenge mit fiktivem Geld nach diesem Prinzip zunächst unproblematisch und vor allem notwendig gewesen sei, um die Expansion der sich industrialisierenden Volkswirtschaften möglich zu machen. Für den Aufbau der Industrie und der notwendigen Transportkapazität war vielmehr eine Vermehrung konkreter materieller Güter notwendig, die alle erst geschaffen werden mußten, unabhängig von irgendwelchem „Luftgeld“:
    Baumaterialien für Fabriken, Lagerhäuser, Verkaufsgeschäfte, Straßen und Eisenbahnen; Produktionsmaschinen, Schiffe, Lokomotiven, Eisenbahnwaggons sowie die Rohstoffe für all das; die Mittel für Abbau und Verarbeitung dieser Rohstoffe; Nahrung und alles andere, was die in diesen Industrien beschäftigten Arbeiter brauchten, etc.

    Auch mit der Federal Reserve geht Baron Bodissey recht schonend um und klammert deren eigentlichen Zweck ebenso aus wie die Art, auf die dieses private Bankenkonsortium mit dem Monopol, Geld zu drucken und gegen Zinsen an den amerikanischen Staat zu verleihen, am 23. Dezember 1913 im Kongreß der Vereinigten Staaten unter Präsident Woodrow Wilson überhaupt zustandegekommen ist, nämlich unter Ausnutzung der Tatsache, daß so kurz vor Weihnachten nicht mehr viele Abgeordnete im Kongreß anwesend waren. Präsident Wilson kommentierte die Folgen dieser Entscheidung später so:

    „Ich bin ein höchst unglücklicher Mann. Ich habe unwissentlich mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird von ihrem Kreditsystem kontrolliert. Unser Kreditsystem ist konzentriert. Das Wachstum der Nation und all unsere Aktivitäten liegen in den Händen einiger weniger Männer. Wir sind zu einer der am schlechtesten regierten, einer der am vollständigsten kontrollierten und dominierten Regierungen in der zivilisierten Welt geworden, nicht länger eine Regierung durch freie Meinung, nicht länger eine Regierung durch Überzeugung und die Wahl der Mehrheit, sondern eine Regierung durch die Meinung und Nötigung einer kleinen Gruppe dominanter Männer.“

    (Originaltext: “I am a most unhappy man. I have unwittingly ruined my country. A great industrial nation is controlled by its system of credit. Our system of credit is concentrated. The growth of the nation, therefore, and all our activities are in the hands of a few men. We have come to be one of the worst ruled, one of the most completely controlled and dominated Governments in the civilized world no longer a Government by free opinion, no longer a Government by conviction and the vote of the majority, but a Government by the opinion and duress of a small group of dominant men.”)

    Aber immerhin erwähnt er, daß Leute wie George Soros aus dem Desaster reicher hervorgehen werden, und nennt das in einem Satz mit dem, „was 1923 in Deutschland passierte“.

    Und wenn schon mit der Fed der eine Arm des Zangenangriffs, mit dem die Amerikaner in die Schuldensklaverei getrieben werden sollen, bei Baron Bodissey ziemlich ungeschoren bleibt, so wird doch immerhin der andere Arm, der zunehmende Sozialismus der US-Bundesregierung samt ihrer Kontrollfreak-Bürokratie und der Begünstigungskult um alle möglichen „benachteiligten Minderheiten“ (lauter jüdische Erfindungen, Wesensmerkmale und Anliegen) ausführlich behandelt. Die ebenfalls maßgeblich von jüdischen Kreisen betriebenen NWO-Kriege seit dem 1. Weltkrieg, welche enorme Summen kosteten und die Staatsschulden weiter in die Höhe trieben, hätten in diesem Zusammenhang allerdings auch Erwähnung verdient.

    Einigen weiteren, in judeo-korrekten Counterjihadi-Kreisen gängigen Vorstellungen hängt der gute Baron auch noch an, zum Beispiel, daß die Systemparteien Achmed und Pedro wegen ihrer erhofften Beitragsleistungen zum Sozialsystem der alternden einheimischen Gesellschaft ins Land holen würden. Oder daß die Islamisierung etwas sei, das hauptsächlich von reichen Ölscheichs mittels ihrer Petrodollars betrieben werde, mit denen sie gutmenschlich-verblendete oder schlicht korrupte westliche Politiker kaufen und Islaminstitute und Moscheen finanzieren.

    Seine Erwähnung der österreichischen Banken hat mir wieder in Erinnerung gerufen, wie damals herumgetrommelt wurde, daß sich die österreichischen Banken und vor allem die Bank Austria samt ihrer italienischen Muttergesellschaft UniCredit demnächst einem „finanziellen Stalingrad“ in Osteuropa gegenübersehen würden. Und wie sich Dominique Strauss-Kahn dann auf einmal hingestellt und sinngemäß verkündet hat: „Tut uns leid, waren bloß ein paar Rechenfehler von uns. Alles halb so wild!“ Da hat sich mir damals schon der Verdacht aufgedrängt, daß da im Hintergrund irgendein erpresserischer „Deal“ gelaufen sein könnte: Ihr (österreichische Banken, österreichische Regierung) tut in der und der Sache, was wir wollen, und wir geben dann diese Entwarnung ab.
    Fragt sich nur, ob eher die Schwarzmalerei vorher übertrieben war oder die Schönfärberei nachher – oder etwas von beidem?

    Kommentar von Deep Roots — 31. August 2012 @ 19:18

  2. Deshalb sind die politischen Führer beider Parteien so scharf darauf, Pedro und Achmed ins Land zu bringen – sie suchen nach jemandem – irgend jemandem – der zur Arbeit gehen und die nötige FICA [Federal Insurance Contribution Act tax – Steuer gemäß Bundesversicherungsbeitragsgesetz] und Einkommenssteuer zahlen wird, um die Beautiful People zu erhalten, wenn sie ins betreute Wohnen ausziehen.

    Tja … das mit ‘Achmed und Pedro … und dem anonymen Chinaman’ ist wohl auch nicht mehr wirklich eine tragfähige Option:

    http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,848000-4,00.html

    Kommentar von Sir Toby — 31. August 2012 @ 20:29

  3. Auch mit der Federal Reserve geht Baron Bodissey recht schonend um und klammert deren eigentlichen Zweck ebenso aus…

    Nun ja, der Artikel ist aus 2009 – heute sind wir 3 Jahre weiter … und der Baron um einige Erfahrungen reicher. Beispielsweise wohl die, daß es Leute gibt, die seinen Namen kennen (ist der jetzt eigentlich geoutet worden? Weiß ich gar nicht mehr…) und vielleicht noch andere Dinge wissen, die sie durchaus nachdrücklich in Forderungen umzusetzen verstehen. Heute … würde er vielleicht nicht mal mehr diesen Artikel schreiben.

    Kommentar von Sir Toby — 31. August 2012 @ 20:34

  4. Ist geoutet worden, und zwar im Zuge des Wirbels um Fjordmans “Outing” nach dem Fall Breivik. Ich weiß aber nicht mehr wo, und ich erinnere mich auch nur noch an den Vornamen, den ich hier sowieso auch nicht nennen werde.

    In einem Strang bei Tanstaafl wurde auch geschildert, wie armselig Baron Bodissey und Dymphna (die auch noch gesundheitlich ziemlich belastet ist) ihr Leben am Rande des Existenzminimums fristen müssen, und daß sie von der Förderung durch einen reichen Juden (oder mehrere) abhängig sind.

    Schon seltsam, daß Baron Bodissey seinerzeit seinen Arbeitsplatz als Programmierer verloren hat und jetzt von einem miesen Job zum anderen wechseln muß, immer wieder unterbrochen durch Zeiten der Arbeitslosigkeit. Ob “man” da nachgeholfen hat, um Baron Bodissey von “wohlwollender” Förderung abhängig zu machen? Jedenfalls ist das Programm von GoV über die Jahre immer “jüdisch-korrekter” geworden und hat sich weit von den Anfangszeiten entfernt, wo noch über Rassisches geschrieben werden konnte.

    Kommentar von Deep Roots — 31. August 2012 @ 20:55

  5. Hier ist der von mir erwähnte (sehr empfehlenswerte, aber auch sehr lange) Tanstaafl-Strang:

    Weißer Nationalismus und der Counterjihad

    Kommentar von Mary:

    „Nachdem eine Menge der allerbesten Leute, mit denen ich im Counterjihad zusammenarbeite, jüdische Konservative sind, paßt es nicht zu meinen strategischen Interessen, noch irgendeinen weiteren Fliegenfänger für Judenhasser zu schaffen.“

    Sagt der gute Baron.
    Ich weiß, daß sie finanziell ziemlich zu kämpfen haben, nach dem zu urteilen, was sie während ihrer ‚blegs’ über ihr persönliches Leben mitteilen.
    Ich war jedoch ein bißchen beeindruckt, daß er den Strang stehen ließ, trotz des schändlichen selektiven Löschens von Tanstaafls Kommentaren.
    Ich habe deine Beiträge zu dem Strang wirklich genossen, Rosalie, besonders die Analogie mit dem ‚alten Mann in einer Disco’… so witzig, so wahr!

    Weiterer Kommentar von Mary:

    (das Folgende wurde als Kommentar zu GoVs neuem „greift die Nazi-Juuudenhasser an“-Strang und blieb etwa 10 Minuten lang drin – was 10 Minuten länger war, als ich gedacht hätte, haha. Es war als Kommentar gar nicht bemerkenswert, er ist eigentlich recht langweilig, aber nachdem es gelöscht wurde, schätze ich, daß ich es euch trotzdem mitteile. Ich wollte sie im Grunde nur wissen lassen: Ich weiß, daß ihr lügt!)
    * * * * * * *

    „böse jooooos“
    „Judenhasser“
    etc. etc.
    Dies sind keine Zitate von irgend jemand in diesem Strang – sie sind in Wirklichkeit eine offensichtliche Verdrehung dessen, was wirklich gesagt wurde. Ich sah nie irgend jemanden sagen, daß sie „alle Juden hassten“. Alles, was ich sie sagen sah, war, daß sie unser eigenes Volk mehr lieben als zu tun, was im besten Interesse der Juden ist.
    Warum kommt das in euren Augen „Hass“ gleich?
    Es muß erschöpfend sein, ständig jene löschen zu müssen, die anderer Meinung sind als ihr, und das alles, während ihr ‚Freiheit’ fordert und jene verdammt, die euch zum Schweigen bringen und ostrazieren. Ein wahres ‚Doppelleben’.
    Ich verstehe jedoch, daß ihr, wie der Baron sagte, mit einer Menge Juden zusammenarbeitet und es nicht „euren Interessen dienen würde“, sie zu erzürnen.
    Übrigens, sowohl Fjordman als auch Takuan kamen in diesem Strang als völlige Betrüger rüber, und kein Maß an Schadenskontrolle und Zensur ehrlicher Kommentatoren durch euch kann das ändern.
    Trotz all dem wünsche ich euch alles Gute. Ihr scheint nette Leute zu sein, die in der Klemme sitzen. Ich hoffe, daß das Leben für euch leichter wird.

    * * * * * * * *
    Wißt ihr, es ist wirklich traurig zu sehen, wie Dymphna öffentlich zugibt, daß „Gates of Vienna das ist, womit wir unseren Lebensunterhalt verdienen“… und dies gleich nachdem der Baron zugibt, daß er „mit einer Menge Juden zusammenarbeitet“.
    Wenn das eure finanzielle Realität ist, euer Mittel zum Überleben, was KÖNNT ihr dann sonst tun als all die ‚jooooo haters’ zu attackieren! Müßt ja irgendwie diese Miete verdienen… Besser, als an einer Ecke zu stehen, vermute ich, aber die Situation ist in Wirklichkeit nicht gar so anders, wenn ich so darüber nachdenke.
    http://gatesofvienna.blogspot.com/2011/06/serbia-standard.html

    Kommentar von Pat Hannagan:

    Die Geschichte, die Dymphna hinsichtlich des Einkommens von GoV erzählt, ist interessant und traurig, wahrlich traurig.
    Die beiden sind beinahe mittellos, mit einer tragischen persönlichen Geschichte, die mein aufrichtiges Mitgefühl erweckt. Sie, Dymphna und der Baron, sind offensichtlich aufrichtig in ihren Bemühungen und stützen ihren Lebensunterhalt auf das, was ein mageres Einkommen aus ihrem Blog sein muß:

    Wenn die Spenden aufhören, schließen wir die „Gates“, und der Baron geht in der Obst- und Gemüseabteilung eines nahegelegenen Lebensmittelmarktes arbeiten.

    Wie sie in der Einleitung des „Serbien“-Beitrags sagen, „nachdem eine Menge der allerbesten Leute, mit denen ich im Counterjihad zusammenarbeite, jüdische Konservative sind, paßt es nicht zu meinen strategischen Interessen…“, und am Schluß „Gates of Vienna ist das, womit wir unseren Lebensunterhalt verdienen.“
    Ungeachtet der Versuche von Dymphna und dem Baron zu sagen, daß sie sauber sind, wenn es um ihre Strategie geht, lautet die Lektion, wie wir alle wissen: wer den Pfeifer bezahlt, bestimmt die Melodie.
    Das heißt nicht, wie ConSwede sagt, „Fjordman, dir ist vorgeworfen worden, eine Gruppe (!) von CIA-Agenten zu sein. Aber mir wurde vorgeworfen, ein Jude zu sein, der dabei ist, sich selbst massenzudeportieren. Ich denke, ich gewinne “, da wir wissen, daß CS so dement ist, daß er mit Leuten zu debattieren versucht, denen ständig ihre Kommentare gelöscht werden, während seine bleiben, aber es macht das Offensichtliche klar: GoV stützt sich auf jüdische Abonnements, um ihre Speisekammer zu füllen.
    Es ist keine beneidenswerte Position. Es ist auch eine Metapher für die USA heute, wo eine Präsidentschaftsanwärterin in Gestalt von Bachmann kategorisch behauptet, daß ihre eigene Nation, das Schicksal ihres eigenen Volkes völlig dem einer ausländischen Macht in Israel untergeordnet ist.
    Das erinnert sehr an Lindberghs Ehefrau, die einen zweiten Weltkrieg und die Vernichtung der eigenen jungen Männer gegenüber der verzerrten genozidalistischen Vorstellung vom „Antisemitismus“ vorzog, die ihr durch Jahre von Propaganda und einer pervertierten Interpretation des Christentums eingeimpft worden war.
    Eine wahrlich erbärmliche Situation rundum. Und das wirklich Bedauerliche ist, daß die Zukunft unserer eigenen Kinder notwendigerweise in ihren perversen Träumen von Israel oder Tod verstrickt ist.
    So verrückt und deppert, wie „Mad Pat“ zeitweise werden kann, nicht einmal er wünscht irgend jemandem eine solche falsche Dichotomie, ganz zu schweigen von seinem eigenen Volk.

    Es sind auch immer wieder Links in den Kommentaren enthalten, die ich hier gar nicht alle angeführt habe. Bei Interesse: Lesen!

    Kommentar von Deep Roots — 31. August 2012 @ 21:19

  6. Ja, das alte Lied … wes Brot ich eß, des Lied ich sing. Ohne ökonomische Unabhängigkeit – und sei es auf noch so niedrigem (na ja, nicht so niedrig natürlich …) Niveau (die Betonung liegt auf ‘Niveau’), kann man sich eine eigene Meinung eben nicht leisten. Noch viel weniger, sie auch noch zu äußern. Öffenlich noch dazu.

    Kommentar von Sir Toby — 31. August 2012 @ 22:44

  7. [...] der Schwerter has just translated to German an article by Ned May (“Baron Bodissey”) that explains beautifully why it is almost certain [...]

    Pingback von Our crystal ball (2) « The West’s Darkest Hour — 31. August 2012 @ 23:00

  8. Video “To All Europeans” mit netter, englischer Sprecherin :) läuft heute gut an, schon 14 positive Bewertungen. Wahrscheinlich wieder nicht in “Deutschland” und Frooonkreich sichtbar. Aber irgendwann wird es klappen.

    Kommentar von mickiandalusia — 1. September 2012 @ 11:55

  9. Der Baron hat allerdings vor kurzem auch einen judenkritischen Artikel veröffentlicht.

    In einem neuen Artikel von GoV “Whose Law” http://gatesofvienna.blogspot.de/2012/08/whose-law.html geht es um den Vorwurf eines Rabbiners gegen Geert Wilders, er sei antisemitisch, weil er gegen das Schächten von Tieren sei. Dieser Vorwurf geht an einen Politiker, der wie kein anderer Juden und ihre Interessen verteidigt hat. Sollte Wilders wirklich an dem neuen Gesetz gegen das betäubungslose Schächten festhalten, so könnte, wie in dem Artikel vermutet wird, ihm jegliche Unterstüzung von Pro-israelischen und pro-jüdischen Organisationen entzogen werden.

    Wer solche Freunde hat, braucht wohl keine anderen Feinde mehr.

    Dort heißt es auch noch: “Maybe it’s time the anti-Jihad movement separates themselves from the Jewish community. A community I might that is quite supportive of Islamic immigration and rights because of their Leftist bent.”

    Vielleicht ist es an der Zeit, daß die Anti-Jihad Bewegung sich von der jüdischen Gemeinschaft trennt… den zweiten Satz habe mangels Englischkenntnissen nicht übersetzen können.

    Ein Kommentator bemerkt hierzu: >”As a Jew, I am scared that the same laws and principles that will be necessary to stop the Jihadis, will encourage anti Semitic laws and practices as well.
    </i"

    Als Jude befürchte ich, daß die gleichen Gesetze, die notwendig sind, um die Jihadis zu stoppen, antisemitische Gesetze zur Folge haben werden."

    Kommentar von tagträumer — 1. September 2012 @ 19:37

  10. Hier im “wilden Schluchtistan” (Österreich) ist das Video jedenfalls zu sehen, mickiandalusia. Gut gemacht, und danke! Und Kompliment an die Sprecherin!

    Auf diesen neuen Artikel des Barons hat mich Dunkler Phönix vor kurzem aufmerksam gemacht, tagräumer – den werde ich jetzt gleich übersetzen.

    Kommentar von Deep Roots — 1. September 2012 @ 20:51

  11. Vielen Dank auch von mir, mickiandalusia. Das ist großartig geworden und hat inzwischen schon 201 views und 29 likes (bei nur einem dislike). Ich finde es auch schön, wie Du Dich um den Kommentarbereich kümmerst.

    Man kann es auch hier im Tal der Ahnungslosen sehen.

    Kommentar von osimandia — 1. September 2012 @ 20:59

  12. Wer solche Freunde hat, braucht wohl keine anderen Feinde mehr.

    Da, wo es nicht möglich ist, mit Opfer-Geplärre bei einem Mächtigen (z.B. Staat) Antisemiten zu ruinieren und wo es auch nicht möglich ist, sie zu töten, behandeln Juden Antisemiten viel freundlicjher und respektvoller als Philosemiten. Letztere behandeln sie üblicherweise wie Dreck. Die besten Beispiele dafür sind die amerikanischen Evangelikalen, aber auch PI bzw. GoV und jetzt eventuell Wilders. (uns machen sie möglicherweise irgendwann komplett kaputt, aber wenn das nicht geht und solange wir da sind, kriegen wir die verbalen Anschnauzer nicht ab, die PI abkriegt.)

    Kommentar von osimandia — 1. September 2012 @ 21:24

  13. So, „Whose Law?“ ist fertig übersetzt und als Entwurf gespeichert. Morgen klaube ich noch ein paar in diesem Zusammenhang interessante Links zusammen, um sie dranzuhängen, und schreibe noch einen Einleitungskommentar. Ihr könnt inzwischen ja vorab mal meinen Kommentar Nr. 1 zu Charlton Heston über Waffenbesitz und Political Correctness lesen.

    Kommentar von Deep Roots — 1. September 2012 @ 22:57

  14. Danke osimandia und deep roots, freue mich sehr hier im meinem “pueblo sin ley”. Jetzt sind schon 41 Daumen nach oben und nur 1 nach unten (wenn ich DEN erwische) und 300 views an einem fast Tag überschritten.
    Bei YT scheint endlich das Bremsseil gerissen zu sein. Jetzt kommt bald noch die deutsche Version für das Tal Ahnungslosen. Ach so, und viele Grüße von der sexy Sprecherin soll ich an deep roots ausrichten:)

    Kommentar von mickiandalusia — 2. September 2012 @ 00:21

  15. Sonntagmorgen 9:30
    1270 views !!! 55 likes, 3 dislikes und seitenweise positive Kommentare. Ich fass es nicht.:)
    AdS goes Europe.

    Kommentar von mickiandalusia — 2. September 2012 @ 10:10

  16. Letztere behandeln sie üblicherweise wie Dreck. Die besten Beispiele dafür sind die amerikanischen Evangelikalen, aber auch PI bzw. GoV und jetzt eventuell Wilders.

    Ja, das ist schon … interessant. Seit PI mit einer Satire auf die Angriffe des Broder-Blogs (vorgetragen durch Hannes Stein) reagiert hat, sind mir bei PI irgendwie keine Loblieder auf Broder und seine ‘Heldentaten gegen Zeitgeist und Islam’ mehr aufgefallen. Und irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, daß die Tatsache, daß PI kaum noch zu erreichen ist, vielleicht doch nicht auf technische Probleme (wie behauptet), sondern auf das segensreiche Wirken des Stammes zurückzuführen ist. Das wird aber hart für Stürzi & Co., wenn sie ihren Gläubigen irgendwann vielleicht mal beizubringen versuchen müssen, daß ‘der Tod kein Meister aus Deutschland’, sondern ‘ein Intrigant aus Judäa & Samaria’ ist. :cry:

    Kommentar von Sir Toby — 2. September 2012 @ 10:41

  17. Lieber Sir Toby

    vielen Dank für diesen witzigen und geistreichen Kommentar:

    “…wenn sie ihren Gläubigen irgendwann vielleicht mal beizubringen versuchen müssen, daß ‘der Tod kein Meister aus Deutschland’, sondern ‘ein Intrigant aus Judäa & Samaria’ ist..”

    Kommentar von mike — 2. September 2012 @ 15:42

  18. # mike

    Danke für die Blumen, aber ehrlich gesagt … mache ich mir schon einige Sorgen um PI. Ich bin ja wohl wirklich nicht im Verdacht ein Stürzi-Fan zu sein … aber die Seite ist seit einem kompletten Tag nicht zu erreichen, und auf dem Notfallblog nicht ein Sterbenswörtchen zum Grund der Abwesenheit. Wenn Broder &. Co es geschafft haben sollten die Seite aus dem Netz zu kippen, wäre das für uns alle schlußendlich doch ein herber Verlust. Zudem: Wenn die die Seite so einfach rauskegeln können sollten, die, obs einem gefällt oder nicht, die Sammlungsplattform für Einsteiger schlechthin ist (war?) … dann können wir uns für unsere Zukunft auf was gefaßt machen …

    Kommentar von Sir Toby — 2. September 2012 @ 20:02

  19. Sir Toby, ich sehe das anders. Wenn du recht hast und es nicht doch technische Probleme sind (was ich für wahrscheinlicher halte), dann werden die zwar erstmal doof gucken. Aber dann wird die Not sie erfinderisch machen und sie werden nicht drumrum kommen, ihre “Leitlinien” endlich infrage zu stellen – und vor allem weitere Fragen zu stellen. Tun sie das, dann treffen sie irgendwann auf uns oder vergleichbare Netzgemeinden.

    Ich sehe PI schon seit langem nicht mehr als “Einsteigerblog”, sondern als Auffanglager für Halbaufgewachte, wo sie im Halbschlaf gehalten werden.

    Wenn sie erst merken wie sehr sie beschissen worden sind, dann kommen sie zu uns auf die “dunkle Seite” und das wäre doch ein Gewinn! Diese Leute sind ja nicht doof! Wenn sie auf die gleichen Informationen stoßen wie wir werden sie auch ähnliche Schlüsse ziehen und zu unseren Verbündeten werden. Das wird hart für sie, so wie es für uns hart war dahin zu kommen wo wir jetzt sind. Aber im Endeffekt werden sie es als Befreiung erleben.

    Unabhängig davon, ob PI morgen wieder online geht oder nicht hat der Vorhautkrieg ein nicht mehr zu kittendes Loch in die Beziehungen zwischen den Juden und der europäischen Islamkritik gerissen. Die Reaktion auf völlig Selbstverständliches (körperliche Unversehrtheit von Babys schützen, gegen Tierquälerei sein) war einfach so übertrieben und grotesk, dass jeder mit nem IQ über der Zimmertemperatur anfangen musste Fragen zu stellen.

    Natürlich werden einige zu ihren “Freunden” halten. Aber wenn sie als nächstes damit kommen, sie hätten es ja schon immer gewusst, dass PIs Philosemitismus nur vorgekaukelt gewesen wäre und die in Wahrheit ja noch antisemitischer wären als wir – um so besser für uns!

    Es tut sich endlich wieder was, nach einer langen Zeit der Stagnation. Ich prognostiziere, dass die Ereignisse sich in den kommenden Wochen und Monaten überschlagen werden.

    Kommentar von Dunkler Phoenix — 2. September 2012 @ 23:13

  20. # Dunkler Phoenix

    Die Funktion von PI ist/war doch seine relative Größe als ‘Umschlagplatz’ von Wissen und Meinungen. Ich habe viele gute Tipps in den Links gefunden, die natürlich wie hier eben auch von Kommentatoren verlinkt worden sind. Da waren immer wieder wirkliche Perlen dabei. Natürlich nicht unbedingt zum Juden-Thema, aber es gibt ja schon auch noch ein paar andere Themen, die auch wichtig sind. Wenn dieser Marktplatz weg ist, glaube ich nicht unbedingt, daß dadurch dann mehr Leute hierher finden – ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo diese spezielle Mischung, die sich auf PI getroffen hat, sonst hinorientieren sollte. Die Schwulen … na ja, keine Ahnung, ob es Schwulen-Blogs gibt, die sich mit Islam befassen … interessiert mich auch nicht. Und hier werden die wohl kaum landen. Die ‘fünfte Kolonne’ (Zahal et al)? Wird wohl hier auch kaum reüssieren können. :lol: Und die, vermutlich wohl, große Masse von Muselhassern und Grundgesetzliebhabern? Ich könnte mir eher vorstellen, daß die einfach ‘versickern’, weil sie nix geeignetes für sich finden. Wer grundsätzlich erstmal positiv gegenüber Israel und den USA eingestellt ist, der dürfte ziemliche Schwierigkeiten haben für diese Einstellung eine größere Plattform zu finden. Wenigstens haben die, die bis ‘heute’ dabei waren noch ihre ‘Broder-Schock’ gekriegt. Das wird zwar mit der inneren Verarbeitung noch dauern, aber immerhin … nicht wenige dürfte es weiterführen. Aber gut, warten wirs einfach ab … an diesem Problem können wir eh nicht viel ändern.

    Kommentar von Sir Toby — 2. September 2012 @ 23:41

  21. Beim Thema PI muss ich mich auch mal kurz einklincken…..immerhin wars für mich auch die “Einstiegsseite”.
    Dem Großteil der Pi Community sind die Texte auf AdS oder meinetwegen Sezession ganz einfach zu hoch, die fangen bei nem Artikel wie dem obigen gar nich erst an zu lesen….
    Die Leute finden dort einfach ihre unreflektierte Ausländerfeindlichkeit moralisch korrekt (pro israelisch) aufbereitet ! Da darf man was gegen Türken haben ohne Nazi zu sein !
    Nichtsdestotrotz find ich gut was der Stürtzenberger macht, nicht alle seine Inhalte aber dass er raus geht und sich vor die Leute hinstellt und wirklich Gesicht zeigt ! Im grossen und ganzen ist das schon wichtig, ebenso wie die Pro Demos, es setzt einfach ein Zeichen ! Wären die Grünen so mächtig geworden ohne ihre Demokultur….?!
    Den Doppelagenten Broder les ich aber schon lang nicht mehr, schlimm genug das so einer in Deutschland als Aushängeschild der Counterjihadszene gilt.
    Hat er sich aufgeregt wegen dem Beschneidungsverbot oder wie ? Wie können eigentlich so viele auf den hereinfallen ? Sowohl seine Gegner als auch seine Fans, dabei ist der Typ doch so durchschaubar….wobei wir aber wieder beim geistigen Niveau der meisten PI Stammleser wären ;)

    Kommentar von tronjer — 3. September 2012 @ 18:02


  22. Hat er sich aufgeregt wegen dem Beschneidungsverbot oder wie ?

    Ja, tronjer, hier:

    http://anonym.to/?http://www.welt.de/kultur/article107923098/Wie-viel-Zivilcourage-passt-auf-eine-Vorhaut.html

    Der jüdische Herr Edel-Dissident darf natürlich in Mainstreammedien schreiben, wann immer er will und was er will (und zusammen mit einem islamischen Edel-Dissidenten im TV auftreten und Deutsche “beobachten” wie ein Biologe Tiere), während das der normale Islamkritiker nicht darf. Wann merkt der kleine Islamkritiker das?

    Er hat aber auf seiner Achse des Guten auch einen speziell Stürzi angreifenden Artikel mit dem Titel: Juden raus von seinem Stammesbruder Hannes Stein veröffentlichen lassen. Stein nennt Stürzi auf Broders Seite:


    Dies schreibt ein intellektuell und moralisch Schwachsinniger auf dem rechtsradikalen Blog “Politically Incorrect”, zu dem ich aus ästhetisch-politisch Gründen keinen Link lege.

    Nachdem sich Stürzi zwar verärgert aber verbal vollkommen im Rahmen bleibend dagegen verwehrt hat, hat Hannes Stein noch einen draufgelegt.:


    Auch jenem geistig-moralischen Kretin, dessen lustige Zitat ich neulich verlinkt habe, werde ich nicht antworten.

    … genau das hat er aber getan; geantwortet. Nicht jedoch ohne sich in Selbstbeweihräucherung zu ergehen, dass das, was er gerade tut (antworten) unter seinem Niveau ist.

    Danach ließ Broders Achse noch (die Jüdin?) Antje Sievers zu Wort kommen, die das Thema vollends in den Dreck zog, indem sie die Öffentlichkeit über ihre sexuellen Erfahrungen aufklärte und einen Bericht der Sorte “Stiftung Warentest” über beschnittene und unbeschnittene Männer bereitstellte, als ob das Dildos wären. Die Feministin von Welt darf das, (Feminismus ist sowieso eine Ideologie, die kaltschnäuzig rumhurende und dummfreche Xanthippen anständigen und warmherzigen Frauen gleichstellen will, was ihnen nicht zusteht!), würde aber einen hysterischen Diskriminierungs-Anfall kriegen, wenn Männer das gleiche über beschnittene bzw. unbeschnittene Frauen täten.

    In Kreisen, die sich für die Beschneidung aussprechen, scheint es immer nur um Erwachsene und Sex zu gehen, bzw. um die Unterstellung, Beschneidungsgegner würden sich für den Unterleib jüdischer Männer interessieren.

    Sie sind vollkommen unfähig zu begreifen, dass es uns um Babys geht. Genauso wie sie völlig unfähig sind, zu kapieren, dass es uns beim Schächten um die Tiere geht und nicht darum, ob diejenigen, die gefühllos und grausam genug sind, sie nur zu fressen, wenn sie zu Tode gequält wurden, das irgendwie gesund finden oder ungesund oder religiös wertvoll oder nicht-schwul-machend oder was auch immer. Nichts könnte mir egaler sein als das Wohlbefinden solcher Leute (das gilt aber ausdrücklich NICHT für “normale” Fleischesser)

    Kommentar von osimandia — 3. September 2012 @ 19:04

  23. @ tronjer: Siehe dazu auch Broders neuer Schreibdurchfall von Killerbee.

    Kommentar von Deep Roots — 3. September 2012 @ 19:28

  24. Nun ja, Broders Anfänge sind weder fein noch geistig, insofern und unter normalen Umständen, wären die Kommentare die ein solcher Herr abgibt, eher vernachlässigbar. Nicht so in diesem von Tittentainment geprägten Staat, in dem die Führungsoma bei hochoffiziellen Anlässen Dekolleté trägt wie Damen in bestimmten Stadtvierteln.

    Der Schmuddeljournalist begann bei den St. Pauli-Nachrichten. Mit „Wer hat Angst vor Pornographie. Ein Porno-Report“ brach der
    68er das wichtigste Tabu des damaligen Kleinbürgers, dem der Puff (noch) zu teuer war und der sich mit Pornoheftchen und gutem Gewissen einen runterholen wollte. Der Tabubrecher bezeichnete sich deshalb zeitgeistig als links, protestierte gegen den Vietnamkrieg der USA – und schwupp saß der Wendehals plötzlich in Israel, gab weiter den Tabubrecher und schrieb für die Jerusalem Post und war fortan zeitgeistig nicht mehr links, sondern rechts, und nicht mehr gegen „die USA“, sondern für „die USA“.

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17021

    Im letzten Spiegel, Seite 41, ergeht sich übrigens Hans-Martin Gauger in Betrachtungen über die Vulgärsprache.
    Es wird uns Deutschen von einem US (?)Wissenschaftler unterstellt, wir seien ein Volk, das entwicklungspsychologisch in der analen Phase steckengeblieben ist, weil wir im Vergleich zu den übrigen Völkern Europas nicht Sexuelles in der Vulgärsprache heranziehen, sondern fäkalisch auf der “Scheiss-Linie” stehen geblieben seien.

    Ich denke, wir können stolz darauf sein, dass unsere Sprache kultiviert genug ist, dass wir auf primitive Vulgärsprache verzichten können und trotzdem unseren Unmut wirkungsvoll auszudrücken in der Lage sind. Das missfällt eindeutig unseren Beglückern, die uns lieber auf einer anderen Stufe stehen sehen würden.

    Dies nur am Rande Gedanken zu Herrn Broders Werdegang. Durch was auch immer kommen sie zwar aus dem Milieu heraus, aber das Milieu nicht aus ihnen.

    Kommentar von submarine — 3. September 2012 @ 21:22

  25. @ submarine: Analog zu dem Spruch
    “Man kann zwar den Neger aus dem Busch holen, aber niemals den Busch aus dem Neger.”

    Kommentar von Deep Roots — 3. September 2012 @ 22:00

  26. @submarine: Ich habe auch schon einige solcher Anglosächsischer Artikel gelesen, in denen diese angebliche Fixiertheit der Deutschen (bzw. Deutschsprachigen) auf Fäkalwörter thematisiert wurde. Damit sollte gesagt werden, dass die Deutschen in der sogenannten “analen Phase” steckengeblieben seien, wobei allerdings immer wohlweislich verschwiegen wird, dass diese Phase etwas ist, was in keiner seriösen Wissenschaft vorkommt, sondern vor allem in der Psychoanalyse auf rein hypothetischer Ebene.
    Ebenfalls ausgeschwiegen wird sich dann jeweils über das erfrischende Verhalten der Brits auf der ganzen Welt, die in jedem zweiten Wort “ficken” erwähnen müssen, alle Frauen (und manchmal auch Männer) als “Cunts” bezeichnen und ohnehin alles “Shit”, “Crap” und ähnliches finden. Ich habe keine Ahnung, wo die Schreiber von solchen Artikeln genau leben und ich pflege zwischendurch auch mal die Sprache von Vulgarien, aber scheinbar entgeht ihnen vollkommen, dass ausserhalb ihrer bescheuerten Journalisten-Ghettos die Leute eben einfach so reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist und dass eigentlich SIE die Exoten und Dummlaberer sind, weil sie keinerlei Bezug mehr dazu haben, wie das jeweilige Volk gerade so redet.
    Und abgesehen davon: Ich erlebe den deutschsprachigen Raum immer wieder so, dass sich die meisten Menschen Mühe geben, sich auf einem beachtlichen Niveau auszudrücken, egal ob sie in Rechtschreibung sattelfest sind oder nicht. Gerade von den Brits, den Amis und auch den Aussies kann man das nicht behaupten. Die Neuseeländer sind ein wenig eine Ausnahme, weil sie ein gewissermassen aristokratischeres Selbstverständnis haben als die Aussies und deshalb eher an die Schotten erinnern als an die Engländer.

    Kommentar von branfendigaidd — 3. September 2012 @ 22:13

  27. @ bran
    Verachtenswert ist doch, wenn die Frauen, Mütter, Schwestern oder Freundinnen mit Namen bzw. Bezeichnungen bedacht werden, daß es einen graust. Der Eklat zwischen Zidane/ Materazzi ist bekannt, ebenso die verbalen Entgleisungen der hiesigen Orientalen, die unsere Sprache in Ermanglung geistigen Vermögens primitiv deformieren.
    Manche angloamerikanischen Wissenschaftler, und nicht nur die, verlassen eben nie ihre Dummschwätzerphase.

    Kommentar von submarine — 3. September 2012 @ 23:59


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