As der Schwerter

20. März 2013

X und Y zur Wahlalternative 2013

800Ein Gastbeitrag von Thomas

und gleichzeitig  der 800. Artikel auf AdS

Die folgende Kommunikation entspricht in großen Teilen einer tatsächlich geführten Korrespondenz. Zum besseren Verständnis wurden einige Erweiterungen und Umformulierungen vorgenommen. Nach dem Dialog an sich noch ein abschließender Kommentar.


Werter X!

Heute erreichte mich eine Nachricht der Wahlalternative 2013, die ich zur Kenntnisnahme beifüge.

Mit besten Grüßen,
Y

Anhang:

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Gesendet: Donnerstag, 07. März 2013 um 11:20 Uhr Von: infos@wa2013.de

An: Y

Betreff: Die Alternative fuer Deutschland ist online!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer der Wahlalternative 2013,

die Alternative für Deutschland ist seit heute online! Sie erreichen die Webseite der Partei unter http://www.alternativefuer.de

Meine bloße Ankündigung einer eurokritischen Partei in der letzten Woche fand schnell ihren Weg an die Presse und hat uns einen fulminanten Start beschert. Nicht nur die inländische Presse, auch führende ausländische Medien haben über uns berichtet oder werden das tun. Dazu werden wir von emails geradezu überflutet und aus allen emails spricht eine große Zustimmung bis hin zum Enthusiasmus.

Bitte besuchen Sie die Webseite der Alternative für Deutschland. Sie können dort der Partei beitreten oder sich als parteiloser Förderer registrieren. Sie finden eine Seite mit unserem Wahlprogramm und (auf der Vorstandsseite) das Regelwerk der Partei.

Der jetzt amtierende Vorstand der Alternative für Deutschland ist als ein Gründungsvorstand zu verstehen. Alle Vorstandsmitglieder haben angekündigt, nur bis zum ersten Parteitag zu amtieren, auf dem der gesamte Vorstand neu gewählt und über das Wahlprogramm beschlossen werden wird. Dieser sog. Gründungsparteitag wird am 14. April in Berlin stattfinden. (Wir haben uns für Berlin als Tagungsort entschieden, weil wir dort das größte Medienecho erwarten. Wir haben uns für den Sonntag als Tag entschieden, damit für weiter entfernt wohnende Mitglieder die Anreise nicht an einem Werktag erfolgen muss.)

Alle Mitglieder sind herzlich zum Gründungsparteitag eingeladen! Einen geeigneten Saal müssen wir noch mieten, und dafür müssen wir möglichst verlässlich wissen, wieviele Teilnehmer wir erwarten können. Da jetzt das genaue Datum feststeht, möchte ich die Frage erneut stellen: Bitte senden Sie eine (leere) email an parteitagsbesuch@gmail.com, wenn Sie am Gründungsparteitag teilnehmen werden. (Senden Sie zwei leere emails, wenn Sie zu zweit teilnehmen möchten etc.). Herzlichen Dank!

Eine formelle Einladung mit genauer Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung wird allen Mitgliedern in der kommenden Woche zugehen.

Bitte werben Sie in Ihrem Bekanntenkreis für die Alternative für Deutschland und tragen Sie so zu unserem Erfolg bei! Flugblätter zum Selbstausdruck finden sich auf unserer Webseite.

Eine letzte Bemerkung: Heute abend bin ich um 22.15 Uhr im ZDF bei Maybrit Illner zu Gast.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bernd Lucke

PS: Wir haben in der Gründungsphase hohe Sachkosten, deshalb freuen wir uns sehr über großzügige Spenden. Falls Sie spenden wollen, überweisen Sie bitte auf das Konto Nr. 27115551 bei der Sparkasse Oberhessen, BLZ 51850079. (Für Überweisungen aus dem Ausland: IBAN: DE16 5185 0079 0027 1155 51, BIC: HELADEF1FRI). Vielen Dank!



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13. März 2013

Viva Chávez!

Das englische Original von Kerry Bolton erschien am 8. März 2013 unter dem Titel Viva Chávez! auf Counter Currents Publishing. Übersetzt von Osimandia.

 

Hugo Chávez 28.07.1954 - 05.03.2013

Hugo Chávez 28.07.1954 – 05.03.2013

“Letzendlich wird sich eine verantwortungsbewusste Führerschaft für die störrische Masse von ungefähr 180 Millionen Lateinamerikanern herausbilden. Die Saat für eine Revolte gegen die jüdisch-amerikanische wirtschaftliche Beherrschung ist bereits gelegt. Kuba gibt Zeugnis davon”.Francis Parker Yockey, 1961.[1]

Die Geier sind über ein Jahrzehnt lang über Venezuela gekreist und haben auf eine Gelegenheit gewartet, eine Nation leerzufegen, die  ihre Souveränität unter der inspirierenden Führerschaft eines modernen Perón – Hugo Chávez – starrsinnig aufrecht erhalten hat. Für Pseudokonservative war Chávez einfach nur ein weiterer marxistischer Tyrann, eine Bezeichnung, die auf jeden angewandt wird, der auch nur im entferntesten der globalen US-Hegemonie kritisch gegenübersteht, sei es auf politischem, wirtschaftlichem, moralischem oder kulturellem Gebiet. Er war jedoch etwas anderes als einfach nur ein weiterer “Dritte-Welt-Diktator”; wie Perón hatte er sich einer Idee verschrieben, und während die durchaus als “links” bezeichnet werden könnte, war sie weit davon entfernt, marxistisch zu sein. Rechtsgerichtete politische Realisten wie Yockey, sein Kollege H. Keith Thompson und der Belgier Jean Thiriart hätten ohne weiteres Größe in Chávez gesehen, um die sich eine antiglobalistische Achse in Lateinamerika und weit darüber hinaus schmiedete.

In Yockeys letztem Essay, das er in Zusammenarbeit mit H. Keith Thompson verfasste, anerkennen sie die Bedeutsamkeit der “Bildung nationalistischer, neutralistischer Regimes” in der Dritten Welt, und hatten auch keinerlei Probleme damit, einige Dunkelhäutige als “brillante Staatsmänner” zu bezeichnen, zu denen sie auch Nkrumah von Ghana  zählten. “Diese Persönlichkeiten” so schrieben sie “verkörpern eine Idee, keiner davon ist auf Geld oder Ruhm aus. Sie führen ein einfaches Leben, arbeiten und leben für ihre Ideen. Ein solcher Mann in einer Führungsposition ist eine welthistorische Kraft.” [2] Kann irgendjemand ernsthaft bestreiten, dass wenn Yockey heute noch leben würde, er Chávez als etwas anderes als einen “brillanten Staatsmann” und eine “welthistorische Kraft” bezeichnet hätte, und er es sehr wohl Ceresole nachgetan hätte, der ins bolivarische Venezuela reiste, wie er auch ins Ägypten Nassers gereist ist?

Chávez, der den Rang eines Oberstleutnants innehatte, hatte 1992 an einem fehlgeschlagenen Putsch teilgenommen, wurde inhaftiert und dann 1994 begnadigt. Er nutzte diese Zeit dazu, seine politischen Ideen zu formulieren und sich mit Geschichte zu befassen. Die revolutionäre Bewegung Bolivars ist von radikalen Militäroffizieren geprägt worden. Wie der Name schon sagt, verehrten sie Simón Bolívar und nicht Karl Marx, und hatten eine weiterführende Vision für Lateinamerika. Obwohl die Oppositionsparteien sich gegen ihn vereinigten, gewann Chávez die Wahl zum Präsidenten im Jahr 1998 mit 56% der Stimmen.

Der Name des Staates wurde zu “Bolivarische Republik Venezuela” geändert. (weiterlesen…)

15. Oktober 2012

Was auf dem Spiel steht

„Vielleicht ist das die Krankheit unserer Tage überhaupt: Nicht zu wissen, daß wir nicht allein sind, sondern nur ein Glied in einer Kette, die nicht nur weit in die Vergangenheit reicht, sondern gleichermaßen auch in die Zukunft.“
(„Acht der Schwerter“-Leserin Lepanto1 in einem Kommentar zu einem „Silvestertreffen“ am 31. Dezember 2008 auf „Acht der Schwerter“; dieser kleine Austausch treuer 8dS-Leser ist in meinem AdS-Silvesterbeitrag Zum Jahreswechsel: Was die Pummerin uns sagt wiedergegeben.)

Angeregt von Trainspotters Zähmung der Eliten habe ich diesen Beitrag verfaßt, der verdeutlichen soll, welch unfaßbares, unvorstellbar weit in die Zukunft reichendes Ausmaß die Konsequenzen des Verrats unserer Eliten im Falle ihres Erfolgs haben werden. Es geht bei weitem nicht nur um unsere eigene Zukunft oder die unserer heutigen Kinder und deren Kinder, sondern um viel, viel mehr.  Dazu muß ich etwas weiter ausholen:

Nach heutiger Erkenntnis erschienen die Cro-Magnon-Menschen, die ersten europäischen Vertreter des Homo sapiens, vor ungefähr 45.000 Jahren in Europa. Da sie zu der Zeit schon mindestens so weit entwickelt waren wie die Neandertaler, die es etwa 170.000 Jahre lang gegeben hat, müssen sie sich schon eine Weile zuvor anderswo in ähnlicher geographischer und genetischer Isolierung wie der Homo neanderthalensis entwickelt haben. Die mit einem Alter von 195.000 Jahren ältesten Fossilien des modernen Homo sapiens wurden in Omo Kibish in Äthiopien gefunden (National Geographic März 2006, „Der lange Marsch um die Erde“). Laut dieser Karte aus „bild der wissenschaft“ 5-2012 („Denisova-Mensch: Ein Phantom tritt aus dem Schatten“; Bildtext auch von dort) begannen diese anatomisch modernen Menschen sich spätestens vor 110.000 Jahren ins südliche, zentrale und nördliche Afrika sowie in den Nahen Osten auszubreiten.

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23. September 2012

Nationalphilosophie

Nationalphilosophie

Ein Aufsatz wider die Meinungsdiktatur

von Kairos

Dieser Aufsatz fasst einige der wichtigsten Gedanken zu unserem Kampf zusammen und versucht die verschiedenen Fäden aus (Meta-) Politik, Spiritualität und Philosophie zusammenzuführen. Dabei versteht er sich auch als Einführung in mein Denken und das der Wahren Rechten Deutschlands. Ich habe viele Links auf ältere Artikel von mir in den Text eingefügt, vielleicht regt auch die thematisch Liste meiner Aufsätze zum Weiterlesen an. Aber auch die Artikel der anderen “As der Schwerter” Autoren und unsere Übersetzungen bieten einigen Lesestoff. Ich selbst werde in Form dieses Artikels wieder einmal nur sehr kurz auftauchen, um direkt wieder abzutauchen und mich anderen Aufgaben zuzuwenden. Bleibt mir, Euch und Deutschland treu, liebe Kameraden!

Es ist Konsens in philosophischen Kreisen, dass Nationalismus und Philosophie sich ausschlössen. Nationalistische Ausrichtungen deutscher Philosophen (z.B. Fichte, Hegel) werden heruntergespielt oder als „dem Zeitgeist geschuldet“ gedeutet. Eine gegenwärtige deutschnationale Philosophie scheint undenkbar.

Ist Philosophie nicht eng verknüpft mit dem kantischen „Weltbürgertum“, der Toleranz gegenüber dem Fremden und vor allem mit der Rationalität, während Nationalismus irrational, intolerant und geistig beengend ist?

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20. Juni 2012

Finden Sie die Korrelation: Reichtum versus Einwanderung

Obere Kurve: Anteil des Nationaleinkommens, das an die 1 % Spitzenverdiener ging; untere Kurve: Anzahl (in Millionen) und Prozentanteil der Einwanderer in den Vereinigten Staaten von 1910 bzw. 1913 (nicht 1970, wie fälschlicherweise in der Titelzeile steht!) bis 2010.

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Spot the Correlation: Wealth vs. Immigration erschien am 16. Juni 2012 auf Mangan’s Adventures in Reaction.

Ein Kommentator brachte einen Link zur obigen Grafik, die er durch Gegenüberstellung zweier anderer Grafiken zusammengestellt hatte. Sie ist mehr als suggestiv: sie weist auf einen der Hauptgründe hin, warum die Reichen reicher geworden sind, während die Löhne für uns andere stagnierten. Ein größerer Anteil des Nationaleinkommens ist in den letzten paar Jahrzehnten an das Kapital gegangen, und ein geringerer Anteil an die Arbeitenden, und Masseneinwanderung ist eine Schlüsselstrategie beim Griff der Eliten nach mehr Geld gewesen.

Man kann erkennen, daß die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg das goldene Zeitalter für den Anteil der Arbeitenden am Nationaleinkommen gewesen ist, wobei dessen Zenit um 1970 fast genau dem Tiefpunkt des Bevölkerungsanteils entspricht, der aus Einwanderern besteht, etwa 4,7 %. Die Nachkriegszeit war auch die Hochphase für die Gewerkschaften, aber wenn dieses Diagramm irgendeine Gültigkeit hat, dann waren die Gewerkschaften erfolgreich, weil die Firmen sie nicht einfach durch Anheuern billiger Arbeitskräfte umgehen konnten.

Beachten Sie auch, daß die Spitzenzeit für den Anteil des Kapitals am Einkommen 1928 war, vier Jahre nach Inkraftsetzung des Einwanderungsbeschränkungsgesetzes von 1924, und daß er einen Abschwung begann, der Jahrzehnte dauerte. Zufall?

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2. Februar 2012

Barbarossa- Revival II: Grundgedanken

Grundgedanken (11.3.2011)

von Barbarossa

In Gesprächen mit vielen Menschen merkt man, dass im Volk derzeit wegen der politischen Geschehnisse Angst und Ratlosigkeit herrschen. Die Leute ahnen und fühlen, dass wir uns am Vorabend umfangreicher Umbrüche befinden.

Gleichzeitig muss festgestellt werden, dass diese Menschen hinsichtlich politisch-wirtschaftlicher Zusammenhänge kaum Informationen und Kenntnisse besitzen.

Ohne diese Kenntnisse aber kann niemand die notwendigen Zusammenhänge erkennen!

Und ohne die wiederum nicht reagieren, oder –besser noch- agieren!

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25. Januar 2012

Barbarossa-Revival I: Realitäten

[Lieber Barbarossa, wir werden Dich sehr vermissen! Damit Du nicht in Vergessenheit gerätst, werde ich ab und an hier alte Artikel von Dir einstellen. Beginnen will ich mit Deinem Meisterwerk, das zuerst am 10.4.2011 auf Einigkeit, Recht, Freiheit (blogspot) erschien - - Viele Grüße - Kairos]

 

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29. Dezember 2011

Der Gedenk-Kalender von „As der Schwerter“

An viele Menschen denk’ ich da,
Die sind schon längst nicht mehr…

 Aus „Bilbos Lied“ von J. R. R. Tolkien in „Herr der Ringe 1“; hier die entsprechende Strophe aus dem englischen Original, die für diesen Artikel passender weitergeht:

I sit beside the fire and think
Of people long ago
And people who will see a world
That I shall never know.

Nun, da sich dieses Jahr wieder dem Ende zuneigt, ist es angebracht, sich neben dem Blick in die Zukunft auch vergangener Ereignisse zu erinnern und dabei an die Botschaft der Tarot-Schwerter im Sinne der Symbolik zu denken, wie wir sie hier verwenden: die Zustandsfeststellung der „Acht der Schwerter“; das beginnende Erwachen der „Neun der Schwerter“ mit der Bereitschaft, die Schwerter von der Wand zu nehmen und zu handeln; die Warnung der „Zehn der Schwerter“ für den Fall, daß das nicht rechtzeitig geschieht, und der Durchblick des „As der Schwerter“.

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8. Dezember 2011

Europäische Integration und die Globalisierung

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original European Integration & Globalization erschien am 2. Dezember 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Die europäische Integration ist von anti-weißen Eliten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfochten worden.

Angefangen mit der Zollunion der Benelux-Staaten (1948) erweiterten zunehmend mächtigere pan-europäische Organisationen ihren neuen institutionellen Wirkungsbereich buchstäblich ohne Unterlaß: die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS [auch „Montanunion“]) 1951, die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG oder „Gemeinsamer Markt“) 1957, die Europäische Gemeinschaft (EG) 1967 und schließlich die Europäische Union (EU) 1991.

Es ist wichtig zu verstehen, daß die Europäische Union eine supranationale Organisation statt einer Organisation zwischen Regierungen ist. Letztere hängen von freiwilliger Regeleinhaltung durch ihre Mitglieder ab. Sie besitzen keine direkte Zwangsmacht, um ihre Gesetze und Vorschriften durchzusetzen. Supranationale Organisationen andererseits können von ihren Mitgliedern verlangen, Kontrolle über ihre Politik abzutreten und die Einhaltung ihrer Anordnungen erzwingen.

In Osteuropa errichteten sowjetische Armeen und politische Agenten ein dicht verwobenes Kolonialregime, teilweise dank der intensiven ideologischen Identifikation jüdischer und westlicher Eliten mit ihren kommunistischen Bettgenossen und einer tiefe Zuneigung ihnen gegenüber während und gleich nach dem Krieg.

In der Sicht des Historikers William H. McNeill war der Krieg selbst ein bedeutender Katalysator des Pan-Europäismus gewesen:

Ungeachtet der rassischen und nationalistischen Doktrinen der Nazis erlebte der europäische Kontinent während der späteren Phasen des Zweiten Weltkriegs eine bemerkenswerte transnationale wirtschaftliche und administrative Integration. Nachdem sie bis 1942 den Großteil Europas erobert hatten, begannen die Nazis sich auf die menschlichen und materiellen Ressourcen des gesamten unter ihrer Kontrolle stehenden Gebietes zu stützen, um die deutschen Armeen zu versorgen…

Die Erinnerungen an Europas Wirtschaftsstrukturen der Kriegszeit konnten nicht weggewischt werden. Als die wirtschaftlichen Boomverhältnisse nach 1948 nach Westeuropa zurückkehrten, waren Männer, die während des Krieges als Sklavenarbeiter in deutschen Fabriken gearbeitet hatten, nur allzu bereit, wieder als Fabrikarbeiter nach Deutschland zurückzukehren. Tausende andere folgten. Allgemeiner gesprochen wurde der Nachkriegserfolg des Gemeinsamen Marktes sicherlich durch die Erinnerungen an die massiven transnationalen Migrationen begünstigt, die während des Krieges stattgefunden hatten, als Soldaten und Kriegsgefangene wie auch zivile Sklavenarbeiter Europas nationale Grenzen zu Hunderttausenden kreuz und quer überschritten hatten. Der Zusammenbruch von Europas nationalen Barrieren erscheint daher als das ironische und völlig unerwartete, aber wahrscheinlich dauerhafteste Monument von Hitlers Karriere. (The Shape of European History, 1974, S. 173 – 74).

In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel nicht allgemein bekannt, daß die SS-Generäle Otto Steinhäusl, Reinhard Heydrich, Arthur Nebe und Ernst Kaltenbrunner alle als Präsidenten von INTERPOL gedient haben.

Die signifikanteste Auslassung (von mehreren) in McNeills Darstellung ist, daß ein deutsches Europa, so unangenehm es von Standpunkt der Freiheit und repräsentativen Regierung gewesen wäre, wenigstens weiß gewesen wäre, wohingegen das Europa, das entstand, systematisch die Weißen vom Kontinent und vom Planeten säubert und dazu noch der Freiheit ermangelt.

Die europäische Integration nach dem Krieg war zum Teil eine gesunde Reaktion auf den brudermörderischen Nationalismus, der den Kontinent während des Ersten und Zweiten Weltkriegs dezimierte. Und gewisse Teilnehmer sahen den Prozeß als notwendig, um die amerikanische Dominanz nach dem Krieg auszugleichen. Sie glaubten, daß die Nationen Europas, wenn sie eine bedeutende Rolle in den Angelegenheiten der Welt spielen sollten, sich vereinen und über Ressourcen gebieten müßten, die jenen der USA vergleichbar wären.

Die Bildung der Europäischen Union 1991 wurde, auch wenn sie jahrzehntelang vorbereitet worden war, durch den plötzlichen Zusammenbruch des Kommunismus beschleunigt. Seit damals ist das ex-kommunistische Osteuropa methodisch einem einzigen, pan-europäischen Gebilde einverleibt worden, im fortgesetzten Versuch, die lang angestrebten „Vereinigten Staaten von Europa“ zu verwirklichen.

Man kann nicht anders, als sich in dieser Hinsicht der Aussage des ehemaligen Kongreß-Untersuchungsbeamten Norman Dodd (in der Zeit des Kalten Krieges) von 1982 gegenüber dem Interviewer G. Edward Griffin zu erinnern, die nachfolgend häufig von der John Birch Society zitiert wurde (ich habe eine Bandaufnahme des Interviews, aber es ist auch online verfügbar), daß ihm H. Rowan Gaither, der Präsident der Ford Foundation, in den 1950ern gesagt hatte, daß die Führer der größeren Privatstiftungen alle eine Vergangenheit entweder beim Office for Strategic Services (OSS) während der Kriegszeit oder in der „European Economic Administration“ (vermutlich das „European Recovery Program“ – ERP oder Marshallplan) nach dem Krieg gehabt hätten. Gaither sagte Dodd angeblich, daß die größeren Stiftungen unter Direktiven der Exekutive arbeiten würden, ihre Förderungsmacht so einzusetzen, „daß das Leben in den Vereinigten Staaten so verändert wird, daß sie bequem mit der Sowjetunion verschmolzen werden können.“

Dodds Behauptung klang zu der Zeit plausibel und erscheint im Lichte nachfolgender Ereignisse noch prophetischer. Falls sie stimmt, deutet sie auf einen Zeithorizont hin, der für von sich aus handelnde Weiße untypisch ist, wie auch auf eine Form von Elitedominanz, an die viele Leute trotz des Vorherrschens zentralisierter großer Diktaturen im 20. Jahrhundert, Medienoperationen, Sicherheitsdiensten und so weiter nicht glauben werden.

Zwischenstation

Die Europäische Union ist nur eine Komponente in einem viel größeren Prozeß der globalen Integration. In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die europäischen Eliten systematisch ihre Kolonialreiche ab und förderten die Einwanderung von Drittweltpopulationen ins europäische Mutterland.

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1. Oktober 2011

Multikulti der Welt aufdrängen

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Pushing the Multicult on the World erschien am 16. September 2011 in Mangan’s Adventures in Reaction.

Why Are We Pushing Multiculturalism On France, Russia, The World? („Warum drängen wir Frankreich, Rußland, der Welt den Multikulturalismus auf?“)

Von Henry McCulloch am 14. September 2011:

Ein „Festival der Kulturen des Islam“ ist nun (7. – 17. September) in Paris voll im Gange. Sie zahlen dafür. Warum?

Dieses Stück Multikulti-Showbiz wurde veranstaltet von der Stadt Paris und der U.S.-Botschaft – die so weit gegangen ist, die Stars and Stripes an die Islamopropaganda auszuleihen – zusammen mit (was für eine Überraschung) der Harvard University.

Auf der Webseite des Instituts heißt es, daß das Festival „durch eine Partnerschaft (réalisé en partenariat) zwischen der Stadt Paris, der Botschaft der Vereinigten Staaten in Frankreich und der Harvard University organisiert“ worden ist. Solche réalisations kosten Sie immer Geld.

Seit Barack Hussein Obama den ehemaligen Muppets-Generaldirektor Charles Rivkin als U.S.-Botschafter nach Frankreich schickte (was hat ihn dieses Juwel von einem Posten gekostet, frage ich mich?), hat Rivkin eine „Strategie der Verbindung zu Minderheiten“ verfolgt, das dazu bestimmt ist, ihn bei jenen Einwohnern Frankreichs beliebt zu machen, die, nun, nicht französisch sind, während sie deren politische Macht steigert. [In Smart Power Shifts, U.S. Now Actively Cultivating Muslim Minorities In The EU, von Garret Martin, European Affairs, April 2011] […]

Charles Rivkin, der als französisch sprechender lebenslanger Frankophiler ausgegeben wird, hat offenkundig beschlossen, dem Land, das ihm über so viele Jahre solche Freude bereitet hat, zu danken, indem er tut, was er kann, um es zu zerstören. Als Absolvent von Yale und Harvard und Sohn eines Botschafters der Kennedy-Regierung kann Rivkin auch als weiteres Beispiel dafür dienen, wie unsere „elitärsten“ Institutionen eifrig eine Elite züchten, die – aus welchen Gründen auch immer – darauf aus ist, das Land zu ruinieren, das ihnen so viel geboten hat. Ist es ein Zufall, daß New York das Spektakel eines „Festivals der Kulturen des Islam“ in genau der Woche ertragen mußte, die den 10. Jahrestag der moslemischen Dschihad-Schläge gegen New York und Washington markiert?

Mr. McCulloch sagt weiters, daß, während die Vereinigten Staaten sich ständig in die inneren Angelegenheiten anderer Nationen eingemischt haben, dies immer im Interesse der Großmachtpolitik getan wurde, d. h. im vermeintlichen Interesse der USA. Jedoch sehe ich nicht, daß sich das irgendwie von der gegenwärtigen Situation unterscheidet, in der der amerikanische Botschafter in Finnland offen den finnischen Nationalismus kritisiert, oder die amerikanische Botschaft in Frankreich sich mit Öffentlichkeitsarbeit für “Diversity“ befaßt.

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25. September 2011

Feinde hier, Feinde dort, Feinde überall

Von Duke of Qin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Enemies here, enemies there, enemies everywhere erschien am 25. Juli 2011 auf Duke of Qins Blog („Atavistische Gedanken für ein hedonistisches Zeitalter“).

Jene, die glauben, daß die widerlichen rasseverräterischen Bolschewiken, die China regieren, auch nur irgendwie besser sind als die des Westens, irren sich traurigerweise. Die Han leiden unter denselben Demütigungen, die ihnen von ihrer eigenen kleptokratischen Elite untergeschoben werden, wie jene im Westen. Der einzige Unterschied besteht eher im Ausmaß als in der Art. Die Kommunisten haben die vergangenen sechs Jahrzehnte mit dem Versuch verbracht, der rassischen Identität des Han-Volkes, der chinesischen Rasse, jegliche Bedeutung zu nehmen. Im Zuge dessen haben sie eine schönfärberische „multi-ethnische“ Nation hochgewürgt, die keinen Unterschied zwischen den Han und den Anderen macht, als ob sie alle identisch wären. Die Kommunistische Partei würdigt die Geschichte des Han-Volkes herab und lobt an ihrer Statt jene der sogenannten Minderheiten. Erhebt fremde Tyrannen zu „Nationalhelden“. Dschingis Khan ein „chinesischer“ Held? Nur in den verblendeten Köpfen bolschewistischer Apparatschiks, die vergessen, daß er und seinesgleichen die Parasiten der Zivilisation sind, der Detritus der Geschichte, der so viel Verheerung über uns gebracht und den Fortschritt unserer Kultur verhindert hat. Solch ein Kunststück ist noch lächerlicher als jene des Westens, der schlimmstenfalls bloß einen mittelmäßigen kommunistischen zuhälterischen Neger in den Heiligenstatus erhoben hat.

In China ist die Zensur ein zweischneidiges Schwert. Sie schirmt die Han-Rasse vor dem quixotischen messianischen Unsinn der westlichen Elite ab, blendet sie aber gegenüber den gegen sie begangenen Ungerechtigkeiten genauso bereitwillig wie die Medien im Westen. Während eure Zensoren ihre Federn im Dienste des wahren Glaubens einsetzen, entstammen unsere den Diktaten verängstigter alter Männer, die sich vor der Zukunft fürchten und davor, was die losgelassenen Han erreichen können. Wenn mörderische Mohammedaner die Kehlen unserer Brüder durchschneiden, ist Xinhua schnell beim Beschwichtigen. Wenn sie die Ehre unserer Schwestern schänden, springt die People’s Daily herbei, um es zu leugnen. Wenn neidische Primitive unsere Lebensgrundlagen aus Gehässigkeit wegen ihrer eigenen Versäumnisse verbrennen, behauptet die Beijing Even News „ungleiche“ wirtschaftliche Entwicklung. Die Medien in China sagen viel über die Scheinheiligkeit und die Mängel des Westens. Aber sie schweigen zur wachsenden Präsenz gewalttätiger drogendealender Neger in Chinas Städten oder zu den stehlenden Uiguren auf unseren Straßen.

Die vorgenannten Bedrohungen für den Frieden und die Sicherheit des chinesischen Volkes sind auch solche, die die Polizei nur allzu bereitwillig ignoriert. Diese schamlosen Kriminellen agieren straflos am hellichten Tag, während die Polizei einfach wegschaut. Zuviel Ärger, sie zu verhaften, oder zu gefährlich, sie zu konfrontieren; so oder so macht es keinen Unterschied. Aber wenn ein Mitglied der Han-Rasse seine Scheu abschüttelt, gegen die Plünderungen des mit der Staatsmacht verheirateten Kumpel-Kapitals aufzustehen, nun, das geht zu weit. Schläge, Schlagstöcke und willkürliche Verhaftungen für alle.

Das teuflischste Verbrechen von allen ist natürlich das Evangelium der Partei, das Bevölkerungskontrolle predigt. Wie üblich sind manche Menschen gleicher als andere. Die Han werden gegen ihren Willen von ihren eigenen Eliten demselben Zermürbungskrieg unterworfen, wie es jene im Westen tun. Rassenaustausch ist Rassenaustausch, ob er nun über den Rio Grande hinweg bewerkstelligt wird oder durch ständig verzögerte Generationen, die Endergebnisse sind dieselben.

24. September 2011

Afrikaner in Guangzhou, China

Von Fauna, übersetzt von Deep Roots. Das Original „Africans in Guangzhou – Opportunities and Discrimination“ erschien am 10. September 2011 auf „chinaSMACK“ und wurde vom Duke of Qin im Kommentarbereich zu Dennis Mangans Artikel Patriotismus und Entfremdung verlinkt:

http://www.chinasmack.com/2011/pictures/africans-in-guangzhou-opportunities-discrimination.html

Von NetEase, QQ und ifeng:

In Guangzhou gibt es etwa 200.000 Afrikaner, die jedes Jahr um 30 – 40 % zunehmen. Die Einheimischen glauben, daß ihre Sprachkenntnisse sehr schlecht sind, daß sie aber einen sehr beweglichen Geschäftssinn haben; Einheimische glauben, daß sie undiszipliniert und unorganisiert sind, daß aber ihre Religion und ihre Gruppen einen extremen Zusammenhalt haben; sie haben in Guangzhou die größte afrikanische Gemeinde in Asien errichtet.

So wie chinesische Firmen nach Afrika gegangen sind, um Ressourcen zu finden, sind auch afrikanische Geschäftsleute nach China gekommen, „der Fabrik der Welt“. Geschäftsleute verschiffen billige Waren nach Afrika, wo 50 ferne afrikanische Länder diese täglichen Konsumgüter, die in ihren eigenen Ländern nicht produziert werden können, rasch konsumieren. Am Ende der 90er-Jahre des 20. Jahrhunderts kam der erste Schub von Afrikanern nach Guangzhou, wobei ihre erste Anlaufstelle der Canaan-Kleidermarkt war. Jetzt jedoch, mit dem Canaan-Kleidermarkt als Zentrum, sind viele Güter für Exportmärkte im Umkreis von einem Kilometer entstanden. Die Menschen von Guangzhou haben allmählich begonnen, dieses Gebiet „Chocolate City“ zu nennen.

Die meisten Afrikaner leben nicht wirklich langfristig in China, sondern reisen oft nur zwischen Afrika und China hin und her, nur zweimal im Jahr oder auch bis zu einmal pro Monat. Die Mehrheit der Leute betreibt einen Laden in ihrem Land, kommt aber persönlich nach Guangzhou, um Waren für den Versand nach Hause auszuwählen. Das Foto zeigt mehrere afrikanische Geschäftsleute und einen chinesischen Geschäftsmann bei Preisverhandlungen.

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