As der Schwerter

13. März 2013

Viva Chávez!

Das englische Original von Kerry Bolton erschien am 8. März 2013 unter dem Titel Viva Chávez! auf Counter Currents Publishing. Übersetzt von Osimandia.

 

Hugo Chávez 28.07.1954 - 05.03.2013

Hugo Chávez 28.07.1954 – 05.03.2013

“Letzendlich wird sich eine verantwortungsbewusste Führerschaft für die störrische Masse von ungefähr 180 Millionen Lateinamerikanern herausbilden. Die Saat für eine Revolte gegen die jüdisch-amerikanische wirtschaftliche Beherrschung ist bereits gelegt. Kuba gibt Zeugnis davon”.Francis Parker Yockey, 1961.[1]

Die Geier sind über ein Jahrzehnt lang über Venezuela gekreist und haben auf eine Gelegenheit gewartet, eine Nation leerzufegen, die  ihre Souveränität unter der inspirierenden Führerschaft eines modernen Perón – Hugo Chávez – starrsinnig aufrecht erhalten hat. Für Pseudokonservative war Chávez einfach nur ein weiterer marxistischer Tyrann, eine Bezeichnung, die auf jeden angewandt wird, der auch nur im entferntesten der globalen US-Hegemonie kritisch gegenübersteht, sei es auf politischem, wirtschaftlichem, moralischem oder kulturellem Gebiet. Er war jedoch etwas anderes als einfach nur ein weiterer “Dritte-Welt-Diktator”; wie Perón hatte er sich einer Idee verschrieben, und während die durchaus als “links” bezeichnet werden könnte, war sie weit davon entfernt, marxistisch zu sein. Rechtsgerichtete politische Realisten wie Yockey, sein Kollege H. Keith Thompson und der Belgier Jean Thiriart hätten ohne weiteres Größe in Chávez gesehen, um die sich eine antiglobalistische Achse in Lateinamerika und weit darüber hinaus schmiedete.

In Yockeys letztem Essay, das er in Zusammenarbeit mit H. Keith Thompson verfasste, anerkennen sie die Bedeutsamkeit der “Bildung nationalistischer, neutralistischer Regimes” in der Dritten Welt, und hatten auch keinerlei Probleme damit, einige Dunkelhäutige als “brillante Staatsmänner” zu bezeichnen, zu denen sie auch Nkrumah von Ghana  zählten. “Diese Persönlichkeiten” so schrieben sie “verkörpern eine Idee, keiner davon ist auf Geld oder Ruhm aus. Sie führen ein einfaches Leben, arbeiten und leben für ihre Ideen. Ein solcher Mann in einer Führungsposition ist eine welthistorische Kraft.” [2] Kann irgendjemand ernsthaft bestreiten, dass wenn Yockey heute noch leben würde, er Chávez als etwas anderes als einen “brillanten Staatsmann” und eine “welthistorische Kraft” bezeichnet hätte, und er es sehr wohl Ceresole nachgetan hätte, der ins bolivarische Venezuela reiste, wie er auch ins Ägypten Nassers gereist ist?

Chávez, der den Rang eines Oberstleutnants innehatte, hatte 1992 an einem fehlgeschlagenen Putsch teilgenommen, wurde inhaftiert und dann 1994 begnadigt. Er nutzte diese Zeit dazu, seine politischen Ideen zu formulieren und sich mit Geschichte zu befassen. Die revolutionäre Bewegung Bolivars ist von radikalen Militäroffizieren geprägt worden. Wie der Name schon sagt, verehrten sie Simón Bolívar und nicht Karl Marx, und hatten eine weiterführende Vision für Lateinamerika. Obwohl die Oppositionsparteien sich gegen ihn vereinigten, gewann Chávez die Wahl zum Präsidenten im Jahr 1998 mit 56% der Stimmen.

Der Name des Staates wurde zu “Bolivarische Republik Venezuela” geändert. (weiterlesen…)

8. Dezember 2012

„NovaEuropa: Sammlungsbewegung für eine Europäische Republik“

EU 2020

Die „Europäische Republik“ als künftig größter Mitgliedsstaat der EU, wie es sich der ÖVP-nahe Verein „Nova EUropa“ für das Jahr 2020 vorstellt. Man beachte: In diesem Superstaat sollen Deutschland, Österreich und die Niederlande aufgehen – zusammen mit sämtlichen PIGS sowie den anderen Problemländern Frankreich, Belgien und Slowenien.

Am 2. Dezember 2012, brachte die „Kronen-Zeitung“ den folgenden Artikel, der mir den Sonntag verdorben und mir wieder einmal klargemacht hat, daß ÖVP-Politiker wohl die ärgsten NWO-Knechte Österreichs und genauso schlimme Volksverräter wie die Grünen sind:

Zwei Ex-Parteichefs, Minister und 2. Nationalratspräsident:

ÖVP-naher Verein bastelt an der „Europäischen Republik“

Wien. – Ein obskurer Verein mit ehemals führenden ÖVP-Politikern wie den Ex-Parteichefs Taus und Riegler, Ex-Verteidigungsminister Fasslabend und dem früheren Zweiten Nationalratspräsidenten Neisser bastelt hinter den Kulissen an der Gründung einer „Europäischen Republik“, in der auch Österreich aufgehen sollte.

Bereits in sieben Jahren möchte diese ÖVP-nahe „Sammlungsbewegung“ mit dem Vereinstitel „NovaEUropa“ erreicht haben, dass es eine „Europäische Republik“ gibt. Damit verbunden wäre für Österreich der Verzicht auf wesentliche Souveränitätsrechte.

In einem Positionspapier, in dem von einem „großen europäischen Staat“ die Rede ist und das der frühere ÖVP-Chef und Vizekanzler Josef Riegler unterzeichnet hat, wird die Gründung eines „souveränen europäischen Staats, einer ‚Europäischen Republik’“ bis zum Jahr 2020 gefordert. Mitglied der Bewegung ist übrigens auch einer der engsten Vertrauten von ÖVP-Chef und Vizekanzler Spindelegger, der ÖVP-Personalentwickler Lukas Mandl.

BZÖ-Chef Josef Bucher ist empört, daß „maßgebliche Teile der ÖVP jetzt Österreich abschaffen wollen“. Bucher sagt, man müsse weg „von einem teuren, entscheidungsunfähigen Einheits-Superstaat“. Das BZÖ verlangt nun Aufklärung darüber, ob der „Europa-Republik“-Verein von ÖVP-Ministerien finanziert werde?

*   *   *

Soweit die „Kronen-Zeitung“.  Auf der Webseite dieses ÖVP-Vereins, nach dessen Vorstellung bis zum Jahr 2020 auch Island und Norwegen schon EU-Mitglieder sein sollen (siehe diesbezüglich übrigens die Island-Reihe von Hjörtur J. Guðmundsson) findet sich auch eine Weltkarte, auf der die zukünftige EU im Weltmaßstab dargestellt ist, untergliedert in die „Europäische Republik“, das Vereinigten Königreich und „Sonstige“. Auffallend ist, daß zwar die „Europäische Republik“ und Großbritannien, nicht aber die EU als Ganzes ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sein sollen.

Nova EUropa Weltkarte

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5. August 2012

Die Olympische Idee im Jahr 2012

Das englische Original von Peter Stuyvesant erschien am 3. August 2012 unter dem Titel The Olympic Idea 2012 auf der Seite  Occidental Observer. Übersetzt von Osimandia. Die Bilder sind im Original nicht enthalten, sondern wurden bei der Übersetzung hinzugefügt.

Die Bedeutung der Olympischen Spiele der Moderne (ab 1896) ist in der Olympischen Charta niedergelegt, die beinhaltet, dass “die Olympischen Spiele Wettbewerbe zwischen einzelnen Athleten oder Athletenteams sind und nicht zwischen Ländern” (Kapitel 1, Artikel 6). In diesem Artikel möchte ich einige Ausführungen zu den Reibungspunkten zwischen Nationalismus und den Olympischen Spielen der Moderne machen.

Zunächst einmal waren  die Olympischen Spiele der Antike Ausdruck von griechischem Nationalismus und panhellenistisch. Die Welt der Griechen war in Stadtstaaten aufgegliedert, die entweder unabhängig waren oder zumindest eine gewisse Form der Selbstregierung hatten. Nur freie griechische Männer durften daran teilnehmen und die Spiele wurden zu Ehren der griechischen Götter abgehalten, weil man davon ausging, dass diese am Berg Olympus residieren. Beide Kriterien schlossen jegliche Möglichkeit der Teilname von Ausländern aus, die nicht einmal als Zuschauer zugelassen waren. Die Teilnahme an den Spielen war gleichbedeutend damit, den griechischen Göttern Ehre zu erweisen. Ein weiteres auffallendes Merkmal der antiken Spiele war, dass nur die Gewinner mit Ruhm und Ehre überhäuft wurden. Die Vorstellung eines zweiten oder dritten Platzes gab es nicht. Die Spiele waren eine Zurschaustellung griechen Stolzes und griechischer Leistungsstärke.

Die Olympischen Spiele der Moderne wurden zuerst von griechischen Nationalisten wiederbelebt, und zwar während des 19. Jahrhunderts nachdem Griechenland 1832 unabhängig geworden war. Sie hatten wieder panhellenistischen Charakter, da Griechen rund um das Mittelmeer zur Teilnahme ermutigt wurden. 1890 gründete der Franzose Pierre de Coubertin das Internationale Olympische Kommittee (IOC), dem es gelang, die Olympischen Spiele, die 1896 in Athen stattfanden, zu einem internationalen Ereignis zu machen, an dem 14 Nationen aus Europa (oder von europäischer Herkunft) teilnahmen. Das nationalistische griechische Grundprinzip, dass jemand kein Staatsbürger sondern Mitglied einer Nation ist, wurde aufrechterhalten: Griechen aus dem Osmanischen Reich wurden als Griechen gelistet. Manche traten für Athen als dauerhaften Austragungsort der Olympischen Spiele ein, aber sie wurden vom IOC überstimmt. Seither werden die Spiele alle vier Jahre in unterschiedlichen Städten rund um den Globus ausgetragen. (weiterlesen…)

20. Juni 2012

Finden Sie die Korrelation: Reichtum versus Einwanderung

Obere Kurve: Anteil des Nationaleinkommens, das an die 1 % Spitzenverdiener ging; untere Kurve: Anzahl (in Millionen) und Prozentanteil der Einwanderer in den Vereinigten Staaten von 1910 bzw. 1913 (nicht 1970, wie fälschlicherweise in der Titelzeile steht!) bis 2010.

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Spot the Correlation: Wealth vs. Immigration erschien am 16. Juni 2012 auf Mangan’s Adventures in Reaction.

Ein Kommentator brachte einen Link zur obigen Grafik, die er durch Gegenüberstellung zweier anderer Grafiken zusammengestellt hatte. Sie ist mehr als suggestiv: sie weist auf einen der Hauptgründe hin, warum die Reichen reicher geworden sind, während die Löhne für uns andere stagnierten. Ein größerer Anteil des Nationaleinkommens ist in den letzten paar Jahrzehnten an das Kapital gegangen, und ein geringerer Anteil an die Arbeitenden, und Masseneinwanderung ist eine Schlüsselstrategie beim Griff der Eliten nach mehr Geld gewesen.

Man kann erkennen, daß die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg das goldene Zeitalter für den Anteil der Arbeitenden am Nationaleinkommen gewesen ist, wobei dessen Zenit um 1970 fast genau dem Tiefpunkt des Bevölkerungsanteils entspricht, der aus Einwanderern besteht, etwa 4,7 %. Die Nachkriegszeit war auch die Hochphase für die Gewerkschaften, aber wenn dieses Diagramm irgendeine Gültigkeit hat, dann waren die Gewerkschaften erfolgreich, weil die Firmen sie nicht einfach durch Anheuern billiger Arbeitskräfte umgehen konnten.

Beachten Sie auch, daß die Spitzenzeit für den Anteil des Kapitals am Einkommen 1928 war, vier Jahre nach Inkraftsetzung des Einwanderungsbeschränkungsgesetzes von 1924, und daß er einen Abschwung begann, der Jahrzehnte dauerte. Zufall?

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8. Dezember 2011

Europäische Integration und die Globalisierung

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original European Integration & Globalization erschien am 2. Dezember 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Die europäische Integration ist von anti-weißen Eliten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfochten worden.

Angefangen mit der Zollunion der Benelux-Staaten (1948) erweiterten zunehmend mächtigere pan-europäische Organisationen ihren neuen institutionellen Wirkungsbereich buchstäblich ohne Unterlaß: die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS [auch „Montanunion“]) 1951, die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG oder „Gemeinsamer Markt“) 1957, die Europäische Gemeinschaft (EG) 1967 und schließlich die Europäische Union (EU) 1991.

Es ist wichtig zu verstehen, daß die Europäische Union eine supranationale Organisation statt einer Organisation zwischen Regierungen ist. Letztere hängen von freiwilliger Regeleinhaltung durch ihre Mitglieder ab. Sie besitzen keine direkte Zwangsmacht, um ihre Gesetze und Vorschriften durchzusetzen. Supranationale Organisationen andererseits können von ihren Mitgliedern verlangen, Kontrolle über ihre Politik abzutreten und die Einhaltung ihrer Anordnungen erzwingen.

In Osteuropa errichteten sowjetische Armeen und politische Agenten ein dicht verwobenes Kolonialregime, teilweise dank der intensiven ideologischen Identifikation jüdischer und westlicher Eliten mit ihren kommunistischen Bettgenossen und einer tiefe Zuneigung ihnen gegenüber während und gleich nach dem Krieg.

In der Sicht des Historikers William H. McNeill war der Krieg selbst ein bedeutender Katalysator des Pan-Europäismus gewesen:

Ungeachtet der rassischen und nationalistischen Doktrinen der Nazis erlebte der europäische Kontinent während der späteren Phasen des Zweiten Weltkriegs eine bemerkenswerte transnationale wirtschaftliche und administrative Integration. Nachdem sie bis 1942 den Großteil Europas erobert hatten, begannen die Nazis sich auf die menschlichen und materiellen Ressourcen des gesamten unter ihrer Kontrolle stehenden Gebietes zu stützen, um die deutschen Armeen zu versorgen…

Die Erinnerungen an Europas Wirtschaftsstrukturen der Kriegszeit konnten nicht weggewischt werden. Als die wirtschaftlichen Boomverhältnisse nach 1948 nach Westeuropa zurückkehrten, waren Männer, die während des Krieges als Sklavenarbeiter in deutschen Fabriken gearbeitet hatten, nur allzu bereit, wieder als Fabrikarbeiter nach Deutschland zurückzukehren. Tausende andere folgten. Allgemeiner gesprochen wurde der Nachkriegserfolg des Gemeinsamen Marktes sicherlich durch die Erinnerungen an die massiven transnationalen Migrationen begünstigt, die während des Krieges stattgefunden hatten, als Soldaten und Kriegsgefangene wie auch zivile Sklavenarbeiter Europas nationale Grenzen zu Hunderttausenden kreuz und quer überschritten hatten. Der Zusammenbruch von Europas nationalen Barrieren erscheint daher als das ironische und völlig unerwartete, aber wahrscheinlich dauerhafteste Monument von Hitlers Karriere. (The Shape of European History, 1974, S. 173 – 74).

In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel nicht allgemein bekannt, daß die SS-Generäle Otto Steinhäusl, Reinhard Heydrich, Arthur Nebe und Ernst Kaltenbrunner alle als Präsidenten von INTERPOL gedient haben.

Die signifikanteste Auslassung (von mehreren) in McNeills Darstellung ist, daß ein deutsches Europa, so unangenehm es von Standpunkt der Freiheit und repräsentativen Regierung gewesen wäre, wenigstens weiß gewesen wäre, wohingegen das Europa, das entstand, systematisch die Weißen vom Kontinent und vom Planeten säubert und dazu noch der Freiheit ermangelt.

Die europäische Integration nach dem Krieg war zum Teil eine gesunde Reaktion auf den brudermörderischen Nationalismus, der den Kontinent während des Ersten und Zweiten Weltkriegs dezimierte. Und gewisse Teilnehmer sahen den Prozeß als notwendig, um die amerikanische Dominanz nach dem Krieg auszugleichen. Sie glaubten, daß die Nationen Europas, wenn sie eine bedeutende Rolle in den Angelegenheiten der Welt spielen sollten, sich vereinen und über Ressourcen gebieten müßten, die jenen der USA vergleichbar wären.

Die Bildung der Europäischen Union 1991 wurde, auch wenn sie jahrzehntelang vorbereitet worden war, durch den plötzlichen Zusammenbruch des Kommunismus beschleunigt. Seit damals ist das ex-kommunistische Osteuropa methodisch einem einzigen, pan-europäischen Gebilde einverleibt worden, im fortgesetzten Versuch, die lang angestrebten „Vereinigten Staaten von Europa“ zu verwirklichen.

Man kann nicht anders, als sich in dieser Hinsicht der Aussage des ehemaligen Kongreß-Untersuchungsbeamten Norman Dodd (in der Zeit des Kalten Krieges) von 1982 gegenüber dem Interviewer G. Edward Griffin zu erinnern, die nachfolgend häufig von der John Birch Society zitiert wurde (ich habe eine Bandaufnahme des Interviews, aber es ist auch online verfügbar), daß ihm H. Rowan Gaither, der Präsident der Ford Foundation, in den 1950ern gesagt hatte, daß die Führer der größeren Privatstiftungen alle eine Vergangenheit entweder beim Office for Strategic Services (OSS) während der Kriegszeit oder in der „European Economic Administration“ (vermutlich das „European Recovery Program“ – ERP oder Marshallplan) nach dem Krieg gehabt hätten. Gaither sagte Dodd angeblich, daß die größeren Stiftungen unter Direktiven der Exekutive arbeiten würden, ihre Förderungsmacht so einzusetzen, „daß das Leben in den Vereinigten Staaten so verändert wird, daß sie bequem mit der Sowjetunion verschmolzen werden können.“

Dodds Behauptung klang zu der Zeit plausibel und erscheint im Lichte nachfolgender Ereignisse noch prophetischer. Falls sie stimmt, deutet sie auf einen Zeithorizont hin, der für von sich aus handelnde Weiße untypisch ist, wie auch auf eine Form von Elitedominanz, an die viele Leute trotz des Vorherrschens zentralisierter großer Diktaturen im 20. Jahrhundert, Medienoperationen, Sicherheitsdiensten und so weiter nicht glauben werden.

Zwischenstation

Die Europäische Union ist nur eine Komponente in einem viel größeren Prozeß der globalen Integration. In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die europäischen Eliten systematisch ihre Kolonialreiche ab und förderten die Einwanderung von Drittweltpopulationen ins europäische Mutterland.

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3. Dezember 2011

Ist Deutschland an der Finanzkrise schuld?

von Skeptizissimus

zuerst erschienen: 25/11/2011 auf

Skeptizissimus – Deutsch

English VersionFranzösische VersionSpanische Version

Im Kontext der so genannten „Finanzkrise“ hört man aus Ländern wie Griechenland und Spanien immer öfter Folgendes: Es heißt, die deutsche Wirtschaft profitiere ungemein vom Euro; die südeuropäischen Länder hingegen hätten Nachteile dadurch. Das Hauptargument, um diese Behauptung zu stützen, lautet, daß Deutschland durch Euro und EU mehr exportiere. Auf dieser Grundlage wird Deutschland für die Probleme der genannten Länder verantwortlich gemacht. Mitunter heißt es sogar, Deutschland habe diesen Ländern den Euro aufgezwungen, und die Deutschen werden als „Euronazis“ und dergleichen beschimpft. Als Beweis dafür dient Angela Merkel, angeblich die starke Frau Europas, die sich in die Innenpolitik der verschuldeten Länder einmischt und Forderungen stellt.

Zunächst einmal: Uns Deutschen tut es weh, so etwas zu hören. Niemand unter den einfachen Bürgern hat den Wunsch, anderen Ländern zu schaden oder diese auszunutzen. Gerade für Griechenland und Spanien haben die meisten von uns große Sympathie. Vor allem aber leiden wir selbst sehr unter dem Euro, der EU, der so genannten Finanzkrise und den Verbrechen, die mit ihr gerechtfertigt werden. Genauso wie in Griechenland und Spanien ist in Deutschland durch den Euro alles teurer geworden, zum Teil um das Doppelte und mehr. Deutschland ist ebenso wie diese Länder unglaublich hoch verschuldet, mit dem alleinigen Unterschied, daß Deutschland momentan noch Kredite gewährt werden. Wie in anderen Ländern auch werden die einfachen Bürger für diese Schulden aufkommen und auf Vieles verzichten müssen, wenn es auf einmal keine Kredite mehr gibt. Wie alle anderen Europäer auch werden die Deutschen durch die EU-Diktatur fremdbestimmt und ausgebeutet. Dazu spüren wir Deutschen bereits, daß wir wieder als Sündenbock herhalten und für alles verantwortlich gemacht werden sollen. Das ist eine Erfahrung, die wie auf sehr schmerzliche und hässliche Art und Weise bereits im Zusammenhang mit den beiden „Weltkriegen“ machen mussten.

Nun aber folgende Frage: Was ist dran an dem Bild von den bösen Deutschen, die vom Euro zu Lasten anderer Länder profitieren und diese politisch dominieren? Und vor allem: Warum werden solche Dinge behauptet, und wem nutzen sie? Man kann es niemandem verübeln, an diese Märchen zu glauben, denn von Politik und Medien in allen Ländern werden sie ständig wiederholt, und unsere eigene Kanzlerin macht dabei mit.

Es wird also behauptet, Deutschland profitiere von Euro und EU, weil es mehr und leichter in die anderen Länder exportieren kann. Stimmt das wirklich? Deutsche Spitzenprodukte wie Autos von Mercedes Benz oder BMW werden immer auf der ganzen Welt gefragt sein, solange sie besser als ähnliche Produkte aus anderen Ländern sind. Wenn jemand unbedingt ein deutsches Luxusauto kaufen möchte, ist es irrelevant, ob es 500 Euro mehr oder weniger kostet. Die Produkte, für die Deutschland berühmt ist, haben sich schon immer gut verkauft, und Deutschland war bereits vor der Einführung des Euros „Exportweltmeister“. Mittlerweile allerdings exportiert China mehr als Deutschland, und dies trotz des Euros. China verkauft alle seine Produkte problemlos auf der ganzen Welt, trotz Währungswechsel und Importbeschränkungen. Bereits vor dem Euro kamen in deutschen Supermärkten die meisten Orangen aus Spanien und Trauben und Erdbeeren aus Griechenland, und dies ist auch jetzt noch so. Man braucht also für einen reibungslosen Handel auf keinen Fall eine gemeinsame Währung, eine Freihandelszone reicht vollkommen aus.

Nehmen wir nun einmal an, daß aber tatsächlich einzelne Wirtschaftsunternehmen vom Euro profitieren; ist deswegen der Euro auch im Interesse der Deutschen? Wie bereits erwähnt, haben die Deutschen durch den Euro v.a. Nachteile: Fast alles ist durch ihn teurer geworden, während die Löhne nicht gestiegen sind. Laut Franz-Ulrich Willeke (Deutschland, Zahlmeister der EU. Olzog Verlag, München 2011, 158 Seiten, 19,90 Euro) hat Deutschland außerdem seit der Wiedervereinigung 324 Milliarden Euro an die EU gezahlt (das entspricht 45,1 % des gesamten EU-Etats!) und nur 178 Milliarden Euro von ihr erhalten – der „Rettungsschirm“ ist hier nicht berücksichtigt. Das heißt: Deutschland hat anderen Ländern in diesem Zeitraum 146 Milliarden Euro geschenkt. Warum? Das ist Geld, das man für die Bedürfnisse der Deutschen in Deutschland hätte verwenden können: Deutsche Straßen haben Schlaglöcher, in deutschen Schulen bröckelt der Putz, deutsche Schwimmbäder, Bibliotheken und Theater müssen wegen Geldmangel geschlossen werden und die Renten der Menschen im Ruhestand werden von der Inflation weggefressen; vor allem aber hat Deutschland viele Schulden; im Moment (24.11.2011) belaufen sie sich auf 217 282 103 154 €. Größte Nutznießer dieser Transaktionen waren gerade Länder wie Spanien und Griechenland, in denen von den EU-Subventionen unter anderem Straßen, Autobahnen, Zugstrecken, Häfen, Bahnhöfe, Flughäfen etc. saniert oder neu gebaut wurden.

Vordergründig scheinen also eher die südeuropäischen Länder Nutznießer des Euros zu sein. Wie uns die „Krise“ verdeutlicht, sind aber in Wirklichkeit der Euro und die EU für alle schlecht.

Was genau passiert im Moment, und wie sind die südeuropäischen Länder in die Schuldenfalle geraten? Griechenland, Spanien und andere Länder hatten schon lange vor dem 2. Weltkrieg eine vergleichsweise schwache Wirtschaft. Sie produzierten wenige Exportgüter und mussten sich durch Importe und Kredite verschulden. Der beste Ausweg, um unter diesen Schulden nicht zu sehr zu leiden, war die Inflation. Wegen Staatsschulden, Inflation und schwacher Wirtschaftleistung mussten diese Länder früher auch immer hohe Zinsen für neue Kredite zahlen, was sie vor einer zu hohen Neuverschuldung schützte. Diese Situation änderte sich schlagartig mit dem Euro: Durch das Gewicht des Wirtschaftsriesen Deutschlands, der seit Jahrzehnten eine stabile, harte Währung und günstige Kreditkonditionen hatte, sanken die Zinsen auch für die ehemaligen Inflationsländer, die jetzt die gleichen Bedingungen erhielten. Im Zuge eines anfänglichen, trügerischen Booms (die Subventionen kurbelten die Wirtschaft an und gaben die Illusion eines Aufschwungs, der allerdings nicht wirklich auf eigener Leistung beruhte) nahmen sie hemmungslos Kredite auf und lebten über ihre Verhältnisse. Ab einem gewissen Zeitpunkt zeichnete sich dann ab, daß sie ihre Schulden nicht mehr bezahlen konnten. Nun sollten die stärkeren Länder und ihnen voran Deutschland ihnen helfen und für sie einstehen. Der so genannte „Rettungsschirm“ war geboren. Dieser Begriff ist jedoch vollkommen irreführend: Die Schulden sind so hoch, daß sie gar nicht abbezahlt werden können. Die Hilfszahlungen bzw. Bürgschaften aus Deutschland bewirken also nur, daß die Banken noch eine Weile ihre Raten bezahlt bekommen. An diesem Detail sieht man deutlich, daß die eigentlichen Nutznießer der EU und des Euros die Banken sind, ganz sicher aber nicht die Bürger Deutschlands. Da Deutschland selbst vollkommen überschuldet ist und die Bürgschaften und Zahlungen seine Kräfte übersteigen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Deutschland in den Abgrund gezogen wird. Nun erklärt sich auch, wie es zu dem Bild von Angela Merkel als starker Frau Europas kommt: Die deutsche Kanzlerin muss aus Gründen, die im Folgenden erklärt werden, bei einem Spiel mitmachen, das ganz eindeutig Deutschlands Zukunft ruiniert. Sie kann nur darüber hinwegtäuschen, indem sie so tut, als wäre es möglich, daß Länder wie Griechenland und Spanien ihr Schuldenproblem durch Sparmaßnahmen in den Griff bekommen. Daher formuliert sie beständig lauthals Forderungen und versucht, Stärke vorzutäuschen.

Wie kam es überhaupt zur EU und zum Euro? Nun stellt sich natürlich die Frage, warum Deutschland überhaupt bei der ganzen Sache mitmacht, wenn sie doch so nachteilig für uns ist. Um dies zu verstehen, muss man ein wenig weiter zurückgehen, und zwar bis ins 19. Jahrhunderte. Es handelt sich hier um eine komplexe Thematik, die für Neueinsteiger zunächst möglicherweise schwer zu begreifen ist, weil im Erziehungssystem und in den Medien etwas ganz anderes erzählt wird. Wenn man sich aber vor Augen hält, daß „die Geschichte“ immer von den Siegern geschrieben wird und daß Deutschland in zwei Weltkriegen vernichtend geschlagen wurde, so dürften die folgenden Erklärungen verständlicher werden.

Vom 17. bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war das heutige Deutschland in eine Vielzahl größtenteils winziger und außenpolitisch vollkommen unbedeutender Staaten aufgeteilt. Für die damaligen Großmächte war dies ein Segen, da die deutschsprachige Bevölkerung Europas die zahlenmäßig stärkste Volksgemeinschaft war. Deutschland war ein schlafender Riese. Mit der Vereinigung dieser Staaten (ohne Österreich und natürlich ohne die Schweiz) zum Deutschen Kaiserreich im Jahr 1871 hatten Frankreich und England auf einmal einen neuen Konkurrenten als Nachbarn. Das Problem war dabei nicht Deutschlands militärische Stärke, denn das Reich war, wie der erste Kanzler Bismarck sagte, „saturiert“. Tatsächlich tat das Deutsche Reich bis 1914 auch alles, um Kriege zu vermeiden. Wirtschaftlich allerdings ließ der neue Staat den bisherigen Hegemon England in vielen Bereichen weit hinter sich zurück. Als Beispiel sei hier die Indigoproduktion genannt: England war auf diesem Gebiet zunächst Weltmarktführer, da die blaue Farbe in der Kronkolonie Indien hergestellt wurde. Nachdem in Deutschland jedoch ein chemisches Verfahren entwickelt worden war, verlor England diese Rolle an seinen Nachbarn. So ging es in vielen Gebieten, und auch andere Staaten (v.a. Frankreich und Russland, dann auch die USA) waren nicht glücklich über die Leistungen des Deutschen Reichs in Wissenschaft und Wirtschaft. Bereits 1897 beschlossen England, Frankreich und die USA im Geheimen (erstmals 1918 enthüllt in dem anonym herausgegebenen Buch „The Problem of Japan“, vgl. meinen Artikel über die Memoiren Wilhelms II.), die Konkurrenten Spanien und Deutschland aus dem Weg zu räumen.

Gegen Spanien wurde bereits 1898 ein Krieg vom Zaun gebrochen (die USA drang ohne Erlaubnis mit dem Panzerschiff USS Maine in den Hafen von La Habana in der spanischen Kolonie Cuba ein; das Schiff explodierte, wofür dann die Spanier verantwortlich gemacht wurden). Der Krieg gegen das Deutsche Reich ließ sich erst 1914 in die Wege leiten. Deutschland und Österreich standen 28 Feindstaaten gegenüber! Auch wenn das heutzutage i.d.R. anders erzählt wird, zeigen Quellen wie die Erinnerungen Kaiser Wilhelms II., daß die beiden Staaten garantiert kein Interesse daran hatten, diesen Krieg zu führen, denn es war von vornherein klar, daß sie einer unbesiegbaren Übermacht gegenüberstanden; es gab nichts zu gewinnen.

Obwohl ihre Gegner damit gerechnet hatten, die beiden Kaiserreiche vernichtend zu schlagen und zu besetzen, verteidigte v.a. Deutschland sich unerwartet gut. Am Ende stand zwar das Diktat von Versailles, das Gebietsverluste und Reparationszahlungen in astronomischer Höhe beinhaltete, aber Deutschland existierte weiterhin als Staat. Als nun mit Hitler ein Staatsmann auftrat, dem es gelang, Deutschland Schritt für Schritt aus dieser katastrophalen Situation zu befreien, begann sich abzuzeichnen, daß es zu einem erneuten Krieg kommen musste. (Einiges spricht dafür, daß Hitler von Deutschlands Gegnern zunächst bewusst aufgebaut wurde, um dann eine Rechtfertigung für einen vernichtenden Krieg zu haben; das kann im hier gegebenen Rahmen allerdings nicht im Detail erörtert werden.) England, Frankreich und die USA taten alles dafür, den Krieg herbeizuführen (was von den Siegern heutzutage natürlich  ebenfalls geleugnet wird). Auslöser war der Konflikt mit Polen: Dieser Staat war nach dem 1. Weltkrieg neu gegründet worden und hatte große Gebiete erhalten, die ehemals zu Deutschland gehört hatten. Die deutsche Minderheit wurde aufs Brutalste schikaniert. Polen versuchte, Deutschland weitere Gebiete abzuzwingen und drohte permanent mit Krieg. Dieses Verhalten Polens wurde von England, welches versprach, es im Falle eines Krieges zu beschützen, gedeckt und gefördert. Deutschland erklärte Polen nach Provokationen und Verbrechen (u.a. Massenmord an Deutschen), die kein souveräner Staat dulden kann, den Krieg. Daraufhin erklärten England und Frankreich Deutschland den Krieg; die ca. 40 Friedensangebote Hitlers von Kriegsbeginn an wurden alle abgelehnt, und auch dies wir heutzutage natürlich verschwiegen. Letztendlich wurde Deutschland von einer unglaublichen Übermacht vernichtend geschlagen. Auch den Nazis war klar, daß sie eigentlich nicht gewinnen konnten, aber die Deutschen kämpften verzweifelt, weil man wusste, daß der Feind unerbittlich war. Alle Städte über 60 000 Einwohner wurden durch Bomben zerstört, Millionen Deutsche wurden umgebracht, vergewaltigt und vertrieben, und das Land wurde besetzt. Alles was noch übrig geblieben war, v.a. Spitzentechnologie und Patente, rissen sich die Alliierten unter den Nagel. Den Deutschen werden furchtbare Verbrechen zur Last gelegt. Über fast alle Medien und Bildungseinrichtungen, die zunächst geschlossen und dann unter Kontrolle der Alliierten wieder eröffnet wurden, werden die Anklagen ständig wiederholt; es ist aber bei Strafe verboten, das Thema frei zu erörtern. (Auch heutzutage ist es verboten, über den so genannten „Holocaust“ frei zu reden und wissenschaftlich zu forschen, tausende Menschen sitzen wegen „Holocaustleugnung“, einem Gedankenverbrechen, im Gefängnis; und dies nicht nur in Deutschland.) Durch ein Umerziehungsprogramm, das hauptsächlich von jüdischen Wissenschaftlern, Ideologen und Politikern ausgearbeitet worden war, wurden die Deutschen dazu gezwungen, die Alleinschuld für beide Weltkriege und die Verantwortung für zahlreiche Verbrechen, die ihnen zur Last gelegt wurden, auf sich zu nehmen.

Wer sich die Mühe macht, Quellenstudium zu betreiben und die Informationen der Schulbücher und der Medien kritisch zu hinterfragen, kann für all dies Beweise finden. Gebildete Menschen in allen Ländern der Erde wissen über diese Hintergründe Bescheid, aber es sind wenige, und es handelt sich um eine verbotene Wahrheit, von der die große Mehrheit der Bevölkerung, die all ihre Informationen aus der Schule, dem Fernsehen und den großen Zeitungen bezieht, nichts weiß.

Nachdem Deutschland in Schutt und Asche lag, dauerte es 4 Jahre bis man dem besetzten Land mit Gründung der BRD eine neue Verwaltungsform gab. Noch bis 1955 übten die Alliierten offiziell die Oberhoheit über diesen Staat aus; hinter den Kulissen tun sie es auch heute noch. Außerdem band man den neuen Staat in eine Reihe von Strukturen ein, die es erlaubten, in jeder Hinsicht die Kontrolle zu behalten. Dies begann 1951 mit der Montanunion, die es Frankreich erlaubte, Zugriff auf die deutsche Kohle- und Stahlproduktion zu erhalten. Aus ihr entwickelten sich zunächst die Europäische Gemeinschaft und dann die Europäische Union. Als es sich abzeichnete, daß die Sowjetunion und genauso die DDR am Ende waren und daß eine Wiedervereinigung der deutschen Teilstaaten auf kurz oder lang anstehen würde, forderte Frankreich von Deutschland, in eine Währungsunion einzuwilligen – bis heute haben die Franzosen durch die Europäische Zentralbank die Kontrolle über den Euro. Es war von vornherein klar, daß dies zum Nachteil Deutschlands sein würde: Welchen Vorteil bringt es einem Land mit einer starken Wirtschaft und einer harten Währung, mit Ländern zusammenzugehen, die eine schwächere Wirtschaft und Inflation haben? Aus genau diesem Grund haben England, Norwegen und die Schweiz bisher auch nicht am Euro teilgenommen: Sie hätten nur Nachteile davon.

Die wahren Hintergründe der EU und des Euros sind von deutschen Spitzenpolitikern in den letzten Jahren mehrfach angesprochen worden: Der EU-Kommissar Günter Verheugen sagte in einer Talkshow, daß beide nur dazu da sein, Deutschland zu kontrollieren. Der gegenwärtige Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte gar im November dieses Jahres auf einem Bankengipfel, daß Deutschland seit 1945 nie mehr souverän war und daß in den nächsten Monaten die EU zu einer Finanzunion werden wird! Angela Merkel und die Mehrheit der weiteren Politiker lügt aber nach wie vor, daß der Euro den Deutschen nur Glück und Segen bringe. Oft heißt es auch, daß vom Euro der Frieden in Europa abhänge. Wenn man über die hier aufgeführten Informationen verfügt, weiß man, was das bedeutet.

Die ganze Angelegenheit ist noch komplexer: Kriege werden nie geführt, weil sie im Interesse der beteiligten Völker sind. Auch die beiden Weltkriege haben nicht stattgefunden, weil Franzosen, Engländer und Russen eben einfach Deutsche hassen und umgekehrt. Es gab Kriegsprofiteure, und nun gibt es Krisenprofiteure. In beiden Fällen führt die Spur zu den Banken, zur Wall Street und zum Rothschild-Imperium. (Eine Studie der Universität Zürich hat ergeben, daß hinter den ca. 40 000 größten multinationalen Unternehmen 147 Unternehmensgruppen stehen, unter denen sich u.a. Goldman Sachs, AXA und die Deutsche Bank befinden; recherchiert man weiter, so ergibt sich, daß alle diese Unternehmen direkt oder indirekt dem Rothschild-Imperium verbunden sind.)

Bei diesem dreckigen Spiel gehört es zur Routine, daß Völker und Religionen aufeinandergehetzt werden. Deutsche, Griechen, Spanier und andere Völker haben aber keinen Grund, sich gegenseitig zu hassen. Bitte helfen Sie mit, daß mehr Menschen diese Informationen erhalten, um sich gegen diese lebensgefährlichen Lügen zur Wehr zu setzen!

27. November 2011

Wir Infokrieger

von Kairos

Den Text gibt es auch in kurz (für Nichtblogger und zeitlich Belastete): Wir Europäer 

Das Internet ist zum letzten Hort der Freiheit geworden in einer Welt der Zensur, in der unbedachte Äußerungen einen Menschen seinen Job kosten können, während korrupte Bonzen sich den hart erarbeiteten Wohlstand der Bürger einverleiben und die Zukunft ihrer Völker nicht nur fahrlässig aufs Spiel setzen, sondern bewusst und vorsätzlich für 30 Silberlinge verkaufen.

Unser Krieg ist ein Informationskrieg. Es ist ein Guerillakrieg. Während in den Massenmedien aller Länder nur die Informationen, die den Mächtigen in den Kram passen, gesendet werden, sind unsere Recherchen, Artikel und Aufrufe nichts als kleine Nadelstiche – geeignet, den ein oder anderen aus dem schönen Traum aufzuwecken, aber nicht dazu, das System als Ganzes in Frage zu stellen.

Dabei haben seit dem Stichtag 9/11 immer mehr Menschen das Vertrauen in die Massenmedien, die großen Zeitungen und Fernsehsender und in die Politik verloren. Immer mehr Menschen durchschauen, dass sie einem Riesenbetrug aufgesessen sind, dass ihnen die wahren Fakten und Zusammenhänge zum Weltgeschehen vorenthalten werden.

Die Bemühungen, uns zum Schweigen zu bringen, verpuffen in der weiten Leere des Netzes. Alles, was einmal den Weg hierher gefunden hat, bleibt auch hier und kann den Menschen vor Augen geführt werden. Jeder, der weiß, wie man googelt, kann hinter die Fassade blicken, ganz gleich wie viele Ergebnisse Google „aus rechtlichen Gründen“ sperren lässt, wie viele Videos Youtube „wegen Urheberrechtsverletzungen“ löscht.

Warum tendiert unsere Wirkung dann trotzdem gegen Null? An den systemtreuen Medien, ihren Helferlein und ihren Desinformationskampagnen kann es nicht liegen. Auch nicht an der Angst der Menschen, sich gegen das Unrechtssystem zu stellen. Das mögen Faktoren sein, die einigen Menschen den Zugang zu uns versperren, sie sind aber keine Erklärung dafür, dass wir mehr oder weniger nur in unserem eigenen Saft kochen ohne wirklich – in der realen Welt – etwas zu bewegen.

Der Grund dafür ist ganz eindeutig die totale weltanschauliche Gespaltenheit der Infokriegerbewegung.

Die Linken gegen die Rechten, die Christen gegen die Atheisten – und die Blogger aller Länder gegeneinander.

Sobald ein Bloggerfreund irgendetwas glaubt, was sein Kollege ablehnt, wird dieser beginnen, jenen zu verunglimpfen, ihm zu misstrauen, ihn als „Spion“ und „vom System bezahlt“ bezeichnen und alles tun, um ihm das Bloggen madig zu machen.

Dabei ist es egal, ob es um Fragen wie 9/11, NWO, Chemtrails, Impfskepsis, AIDS- Lüge, Ganzheitliche Medizin, Geschichtsrevisionismus, NATO- Verbrechen, Israel oder religiöse Streitereien geht: Wer nicht zu 100% denkt wie ich, ist ein Idiot! – so anscheinend das Dogma der Infokrieger.

Von der anderen Seite kommen dann mit Sicherheit Vorwürfe wie Obskurantismus, Verschwörungstheorie, Esoterik. Der eine meint, der andere habe sich „aufs Glatteis führen lassen“, der andere sagt, der eine sei nicht bereit, eine Information anzuerkennen.

Diese Spaltung raubt uns Kraft – und mir den letzten Nerv! Was spielt es denn für eine Rolle, ob jemand an die Chemtrail- Verschwörung glaubt? Wenn ich das ablehne, dann ist das doch in Ordnung. Ich werde dann Beiträge zu diesem Thema eben anders bewerten (oder mir das Lesen gleich ersparen), aber das entwertet den Blogger ja noch nicht! Andere Beiträge von ihm sind vielleicht besser!

Was spielt es denn für eine Rolle, ob jemand ein rechter „Holocaustleugner“ oder ein linker „Revolutionär“ ist? Wichtig ist, was er schreibt, ob seine Argumente nachvollziehbar sind, er die richtigen Schlüsse zieht.

Was spielt es denn für eine Rolle, ob jemand an die jungfräuliche Geburt von Jesus Christus glaubt? Ich dachte auch lange Zeit, religiöse Einstellungen würden dazu führen, dass Menschen generell nicht richtig denken können, aber das stimmt nicht. Es gibt Christen, die einen schärferen logischen Verstand haben, als jeder Atheist und es gibt Atheisten, die total unvernünftig sind. Es ist Teil der Taktik, religiöse und nichtreligiöse Menschen gegeneinander aufzuhetzen!

Judaismuskritiker bezichtigen sich gegenseitig, von Zionisten finanziert zu sein, Christen bezeichnen sich gegenseitig als Atheisten, Atheisten gegenseitig als unvernünftig, Linke gegenseitig als Rechte und Islamkritiker werfen sich gegenseitig vor, sie würden zu weit – oder nicht weit genug – gehen.

Wir sind total zerstritten. Nichts gegen eine schöne Meinungsverschiedenheit. Aber wir lassen – auf allen Ebenen – zu, dass diese Konflikte unsere Einigkeit zerstören. Als Einzelkämpfer sind wir leicht ignorierbar. Würden wir anfangen mit einer Stimme zu sprechen, dann könnte man uns nicht mehr übersehen!

Und  wir Infokrieger bilden doch im Mikrokosmos unserer Netzgemeinde nur das ab, was im Makrokosmos auch unsere Gesellschaften auszeichnet: Vereinzelung, Gespaltenheit, Streitsucht. Das hat mit Individualismus im positiven Sinne nichts mehr zu tun

Um zu verstehen, warum wir so zerstritten sind, müssen wir verstehen, warum unsere Gesellschaften auseinanderbrechen.

Die vorsätzliche Aufeinanderhetzung der Menschen vollzieht sich primär auf drei Ebenen:

-         die politische Ebene

-         die religiöse Ebene

-         die ethnische Ebene

Auf der politischen Ebene werden vor allem „die Rechten“ gegen „die Linken“ ausgespielt. Niemand will etwas mit einem „Rechten“ (sprich: Ausgestoßenen) zu tun haben – nicht einmal Rechte. So distanzieren sich die verschiedenen Parteien und Vereinigungen fröhlich voneinander und jeder versichert, dass er nicht so einer wäre, der vom Führer träumt (womit er zweckdienlicher Weise behauptet, die anderen wären „so welche“). Die Linken sind in ihrem Hass auf das Rechte noch blinder.

Während die Rechten die Mainstream- Gesellschaft als „links“ deuten, empfinden die Linken sie als „rechts.“ Was die einen sozialistisch, bolschewistisch, kommunistisch finden, das empfinden die anderen als imperialistisch, faschistisch, rassistisch.

Wie kann das sein? Das ist nur durch eine Strategie der gezielten Aufeinanderhetzung zu begreifen. Beide extremen Ränder, links und rechts, werden so an der Leine gehalten, gegeneinander in Stellung gebracht, damit sie das eigentliche Ziel nicht angreifen.

In Wahrheit spielt es nämlich überhaupt keine Rolle, ob man die EU und das Projekt Neue Weltordnung als neoliberal- kapitalistische Konterrevolution oder kommunistische Internationale versteht – beides stimmt, beides ist im Grunde sogar das Gleiche!

Während sich die Wirtschaft immer mehr von autarken, standortgebundenen Kleinunternehmen zu in die Politik verstrickten, von einander abhängigen, aber global agierenden Konzernen wandelt, die Oligopolisierung voranschreitet, während der Markt entfesselt und Kontrollen beseitigt werden geschieht im gleichen Moment auf der internationalen Ebene eine Verschwörung der politischen „Eliten“ zur Versklavung der Europäer (und der restlichen Menschheit) in einem System der Unterdrückung, Planwirtschaft und Unfreiheit. Die „Gleichheit“ der Menschen wird die Gleichheit von Sklaven sein.

Die „extreme“ Linke und die „extreme“ Rechte kämpfen beide, lächerlichen Don Quichottes gleich, gegen diese Megaverschwörung und lassen sich auch noch immer wieder von den Windmühlen weg- und aufeinander los hetzen!

Auf der religiösen Ebene gibt es eine Aufeinanderhetzung von Nichtreligiösen und Religiösen, aber auch von den verschiedenen Religionen gegeneinander. Die Atheisten sollen denken, dass Christen zu doof zum denken sind, die Christen sollen denken, dass die Atheisten zu grausam sind, um an Gottes Güte zu glauben. Beide werfen sich vor, dass im Namen ihres Gottes (bzw. im Namen des Nichtglaubens) gemordet und tyrannisiert wurde. Die Christen werfen den Atheisten die Ungläubigen Stalin und Hitler vor, die Atheisten den Christen zweitausend Jahre der Repression.

In dieses Gemisch geraten die Moslems, welche das eindeutige Signal erhalten, sie sollten ihre religiösen und kulturellen Wurzeln ablegen und sich „anpassen“ und wenn sie das nicht tun, sind sie ein „Integrationshemmnis.“

Die ethnische Ebene muss wiederum in zwei Bereiche geteilt werden: Binnenkrieg und Völkerhass.

Der Binnenkrieg ist eine Folge des Imports von Millionen kulturfremder Ausländer nach Europa, denen erzählt wird, es gäbe hier „Multikulti“, d.h. sie könnten weiter so leben, wie sie es gewohnt sind, von denen auf der anderen Seite aber „Integration“ verlangt wird, also die Anpassung an die Gastländer, die möglichst in völliger Assimilation enden soll. Für die autochthonen Völker Europas ist diese Masse an Immigranten (täglich werden es mehr, Libyer, die durch NATO- Bomben verwundet wurden, Wirtschaftsflüchtlinge aus Nordafrika, die Armen und zu kurz Gekommenen der ganzen „Dritten Welt“ strömen nach Europa) lebensbedrohlich geworden. In Zusammenwirkung mit Abtreibung, GenderMainstreaming, Zerstörung der traditionellen Familie und Verhütung bei den Autochthonen führt der Import gebärfreudiger Immigranten zu einer Verdrängung der europäischen Völker aus ihren eigenen Ländern. Hass auf Europäer, Gewaltbereitschaft und religiöser Fanatismus auf Seiten der Immigranten verstärken den Konflikt. Die Unruhen von Tottenham und das Massaker in Utoya waren nur die Vorboten eines Konfliktes, der längst schwelt, dessen endgültiger Ausbruch Europa aber an den Rand des Untergangs – und darüber hinaus – bringen könnte.

Gleichzeitig wird unter den Europäischen Völkern der Völkerhass neu geschürt. Den Griechen wird erzählt, sie hätten dem Deutschen Volk das Sparprogramm zu verdanken – das Sparprogramm, das viele von ihnen arm und gar obdachlos gemacht hat. Das Deutsche Volk wird für das Leid, das den Griechen angetan wird, verantwortlich gemacht. Gleichzeitig wird den Deutschen erzählt, die Griechen seien zu faul zum Arbeiten, würden ihre Steuern nicht zahlen und hätten es verdient, wenn ihr Land pleite geht und sie nichts mehr zu essen haben.

Dabei ist auf beiden Seiten eben nicht das Volk – weder das deutsche, noch das griechische – Schuld an den Zuständen, sondern die Raffzähne in Politik und Wirtschaft. In Griechenland herrscht jetzt, wie in Italien, das Finanzestablishment höchstpersönlich, beide Präsidenten wurden „freiwillig“ gegangen.

Die Aufeinanderhetzung von Griechen und Deutschen ist nur eines der augenfälligen Beispiele von Völkeraufeinanderhetzung, welche von den Mächtigen betrieben wird, um von ihrer eigenen Schuld abzulenken. Allen Völkern Europas wird – ganz entgegen des „Einigungs“gedankens, der uns ja eigentlich alle „beseelen“ soll – wieder Hass aufeinander eingeimpft.

Dass wir Deutschen am Ende mal wieder als die Bösen dastehen werden ist heute noch ein subjektiver Eindruck, kann aber schon morgen historisches Faktum sein.

Was aber können wir tun gegen ein System, das schon beinahe die totale Kontrolle über unser Denken an sich gerissen hat, indem es Information monopolisiert, kanalisiert und absichtlich fehlinterpretiert?

Wir Völker Europas müssen erkennen, dass „Völkerverständigung“ und „Multikulti“ keine Synonyme, sondern Gegensätze sind. Ein jedes Volk hat ein Anrecht darauf, in seiner eigenen Nation ohne Einmischung von außen in freier Selbstbestimmung zu leben (auch das deutsche). Die Zwangsvermischung und Massenimmigration ist nichts weniger als Völkermord. Nur wenn jedes Volk in seinem eigenen Staat nach seinen Regeln lebt, kann der Gedanke Europa neu reifen, echte Zusammenarbeit, statt aufgezwungenes Verschmelzen, sich entwickeln. Ein solches „Europa der Vaterländer“ wäre ein „geeintes“ Europa, im Gegensatz zu dem Moloch EU, der die Länder und Völker verschlingt. Nicht Einigkeit ist das Ziel dieser Bestie, sondern Unterwerfung, ja Auslöschung der einzelnen Völker.

Wir Gläubigen (denn an irgendwas glauben wir alle, auch die Atheisten) müssen erkennen, dass es gut ist, wenn verschiedene Völker auch verschiedene Religionen haben. Es besteht keine Notwendigkeit, eine „einheitliche Vernunftreligion“ zu schaffen, welcher dann alle blind folgen, im Gegenteil, dies ist eine große Gefahr für unsere Freiheit. Wir müssen erkennen, dass es nicht wichtig ist, ob unser Nachbar das Gleiche glaubt wie wir, nicht einmal ob er die gleichen Werte hat. Wir müssen weg von der Vorstellung, dass die Ideologie, der jemand folgt, ihn bestimmen würde.

Das gilt auch für uns politische Menschen. Wir sollten unsere Mitmenschen nicht danach bewerten, ob sie „links“ oder „rechts“ sind, ob sie diesem oder jenem Trend folgen.

Nicht die Ideologie ist entscheidend, sondern die Herkunft.

Eine Demokratie kann nur mit einem DEMOS funktionieren. Demos bedeutet „Volk.“ Ein Volk aber ist definiert als Abstammungs- Sprach- und Schicksalsgemeinschaft.

Die Globalisten wollen genau diese Einheit eines jeden einzelnen europäischen Volkes auflösen, damit sie eine leicht regierbare Masse von „Individuen“, haltlos treibenden Atomen, vorfinden, die zu Solidarität und Gemeinsinn nicht fähig sind.

Das bedeutet NICHT, dass wir Menschen anderer Herkunft hassen sollten!!!

Wir sollten nur akzeptieren, dass sie nicht zu uns gehören. Das bedeutet, dass sie als Gäste, Wirtschaftspartner, Austauschschüler, Touristen und einfach als Menschen immer willkommen sind.

Aber niemand hat das Recht sich in einem fremden Land auf Dauer niederzulassen. Wenn er dies nicht alleine tut, sondern mit Tausenden und Millionen seiner Volksgenossen zusammen ist dies sogar eine aggressive territoriale Besetzung. Wenn die Regierenden des Landes, das besetzt wird, ihm dabei auch noch helfen, ist das nichts weniger als Hochverrat.

Es fällt vielen Menschen, gerade in Deutschland schwer, sich vor Augen zu halten, dass Nichtdeutsche kein Recht haben in Deutschland zu leben. Sie finden das „rassistisch.“ Sie treten aber nicht für das Recht der Deutschen ein, in Polen, der Türkei oder Timbuktu zu leben! Nicht nur, weil das ohnehin keiner will, sondern weil sie denken, sie hätten eine „Schuld“ abzutragen, so wie die Engländer und Franzosen glauben, sie hätten eine „Schuld“ für die „Kolonialisierung“ abzutragen.

Wir sollten die anderen Völker – gerade die anderen europäischen Völker – nicht hassen, sondern als unsere Brüder und Schwestern lieben. Damit Geschwister sich verstehen ist es aber wichtig, dass jeder sein eigenes Zimmer hat.

Die Politik der Massenimmigration ist eine Zerstörungspolitik der Globalisten. Weder die Zugewanderten, noch diejenigen, welche ihr Land von Zuwanderern besetzt sehen, können etwas dafür. Nicht Gewalt und Hass zwischen den Völkern, nicht Binnenkrieg und Völkerschlachten, sondern das gemeinsame Aufstehen der Völker gegen die wahren Schuldigen muss unser Ziel sein:

Wo sitzen die Schuldigen?

In der Politik

In den Geheimen Zirkeln

In der Hochfinanz und den Banken

Die Völker Europas müssen sich ihre Souveränität von diesem Verräterpack zurückholen.

Was können wir Infokrieger dafür tun, den geschürten Hass zwischen den Völkern zu lindern und in gegen die wahren Schuldigen zu lenken?

Wir müssen die Aufmerksamkeit auf die lenken, die hinter den Kulissen ihr übles Spiel mit uns spielen, die Hintermänner ans Licht zerren, ihre Namen bekannt machen.

Wir müssen die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Medien anprangern, ihre Lügen entlarven und den Menschen ihr wahres Gesicht zeigen.

Wir müssen über alle ideologischen Unterschiede hinweg Einigkeit herstellen, indem wir das Ausmaß der Verbrechen, das durch unsere Regierungen und ihr Militär begangen wird, bekannt machen und eine breite Front herstellen, die sagt: Nicht in unserem Namen!

Es bringt derzeit leider noch nichts, Forderungen wie Abschaffung der EU oder Austritt aus der NATO aufzustellen, weil wir weder die Macht, noch die kritische Masse an Menschen für solche Projekte haben.

Wie Unternehmer auch müssen wir die latenten Bedürfnisse der Menschen nach Freiheit, Frieden und Selbstbestimmung in akute Bedürfnisse umwandeln.

Dafür müssen wir ihnen die Augen darüber öffnen, dass sie eben nicht frei sind, wir keinen Frieden haben und sie nicht über ihr Leben bestimmen können.

Die von den Globalisten geplante Krise, die auf Gesamteuropa zukommt (dass sie kommt, ist sicher, nur Schärfegrad, Dauer und sekundäre Auswirkungen sind schwer zu ermitteln) wird uns dabei helfen. Für viele unserer Mitmenschen wird es ein jähes Erwachen sein. Wir können im Moment nicht viel mehr tun, als die anderen, die jetzt schon aufwachen, an die Hand zu nehmen und ihnen den richtigen Weg zu weisen.

So wie es völlig egal ist, ob wir die Eurokratur als faschistischen Imperialismus oder kommunistischen Irrsinn deuten, wird es egal sein, ob wir, falls wir dieses Ungetüm besiegen, demokratische, sozialistische oder sonstige Organisationsformen und Ideen befürworten. Wenn wir darauf achten, dass diese neuen Organisationsformen autark sind, die politische Souveränität in nationaler Hand verbleibt und jedes Volk auf seinem eigenen Territorium lebt, dann wird es funktionieren. Auch dann können wir noch viel falsch machen. Aber genau das ist der Weg, den Gadaffi für Libyen gewählt hat – und für den er sterben musste – der Weg, den vor ihm schon andere gegangen sind, um sich von der Krake des Internationalismus zu befreien. Sie alle sind längst in Vergessenheit geraten.

Sorgen wir dafür, dass uns das nicht passiert!

Die Eurokraten zittern vor Angst! Sie haben Angst vor uns, vor ihren eigenen Bürgern, vor Menschen, die sich ihre politische Bildung nicht vom Fernsehen vorsagen lassen, vor uns Infokriegern, die nicht müde werden ihre Lügen und Betrügereien aufzudecken.

FÜR EIN FREIES EUROPA!

19. Oktober 2011

Syrien im Würgegriff / „Schmutziges Spiel“

Von Manuel Ochsenreiter, erschienen in der Deutschen Militärzeitung (DMZ), Ausgabe 84 Nov-Dez 2011.

Seit dem Frühling 2011 steht Syrien im Fokus der weltweiten Medienberichterstattung. Die Regierung gehe mit brutaler Gewalt gegen friedliche Demonstranten vor, so die Berichte im Westen. Geopolitisch befindet sich das Land in einer schwierigen Situation. Die Kriegsdrohungen gegen Damaskus werden immer lauter.

„Gott sei mit euch“, predigt Michael Moore von New York aus in Richtung Syrien. „Ich weiß, daß ihr erfolgreich sein werdet.“ Der US-amerikanische Filmemacher drückt der „syrischen Demokratiebewegung“ die Daumen. Michael Moore wurde vor allem bekannt durch seine harsche Kritik an den US-amerikanischen Militäroperationen gegen Afghanistan und Irak. In Washington gilt er als „Linker“, als Regierungskritiker, als Nervensäge mit Kamera. Filme wie „Bowling for Columbine“, in dem er die US-Waffenlobby aufs Korn nimmt, machten Michael Moore legendär. „Fahrenheit 9/11“, in dem er die US-Regierung unter George W. Bush heftig kritisiert und ihr vorwirft, quasi mitverantwortlich für die Anschläge des 11. September 2001 zu sein, wurde zum erfolgreichsten Dokumentarfilm aller Zeiten. Moore ist ein Idol der weltweiten Skeptikerszene. Wenn er der „syrischen Demokratiebewegung“ Gottes Segen wünscht, wenn sich ausgerechnet seine Worte kaum noch von denen der US-Außeministerin Hillary unterscheiden, dann darf man sich den Tag rot im Kalender ankreuzen. Die Skeptiker hören auf, Skeptiker zu sein.

Was ist los in Syrien? Wer sich informieren möchte, landet schnell bei den Berichten des arabischen Nachrichtenkanals Al-Dschasira und westlicher Sender, die vom „Volksaufstand“ in Syrien gegen das „Assad-Regime“ berichten. Zu sehen sind verwackelte Videos, aufgenommen mit Mobiltelefonen, verkratzte Telefonstimmen von „Augenzeugen“ berichten über die „Brutalität“ von Armee- und Polizeikräften gegen „friedliche Demonstranten“. In der Türkei, unmittelbar an der syrischen Grenze, befänden sich „überfüllte Flüchtlingslager“, aus Ankara wettert der türkische Ministerpräsident gegen Damaskus, er hat sogar Panzer an die syrische Grenze verlegt – eine unverhohlene Kriegsdrohung. Auch die „Arabische Liga“, eine Bündnisorganisation der arabischen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens, nimmt Damaskus in die Mangel. Syriens Mitgliedschaft in der „Arabischen Liga“ wurde „ausgesetzt“. In Washington halten rechte und linke Falken einen militärischen NATO-Einsatz gegen Syrien angesichts des libyschen Umsturzes für immer verlockender.

Iran und Libanon

Nur noch zwei Staaten in der Region stehen an der Seite Syriens: der Iran und der Libanon. Die westlichen Kommentatoren wundert das kaum. Der Iran sei selbst ein „Schurkenstaat“ und Syrien einer der wenigen treuen Verbündeten Teherans überhaupt. Und der Libanon befinde sich in einer Art „Geiselhaft“ der schiitischen und wiederum Iran-nahen Hisbollah, der „Partei Gottes“, deren Name in den europäischen Medien kaum noch ohne den Zusatz „terroristisch“ genannt wird.

Während Europa von Horrornachrichten aus Syrien überschwemmt wird und Politiker aller Parteien fordern, man müsse den „Druck auf Damaskus“ erhöhen, berichten syrische Zeitungen von drei Soldaten, die an einer Ölpipeline nahe der Stadt Homs eine 25-Kilo-Bombe fanden und entschärften. Der Sprengsatz war mit einer Fernsteuerung versehen und gut getarnt an der Röhre angebracht. Wenige Wochen zuvor sprengte bereits eine Bombe ein 15 Meter langes Loch in eine syrische Ölpipeline nahe der Stadt Talkalakh. „Terroristengruppen“, so die syrischen Nachrichten, versuchten, die syrische Wirtschaft zu schwächen, um die Krise weiter zu verschärfen. Von beiden Vorfällen konnte man in der Bundesrepublik Deutschland nichts lesen. Und auch nichts von den Waffenlieferungen, die über die türkische und libanesische Grenze an „Aufständische“ in Syrien gehen. Immer wieder gelingt es den syrischen Sicherheitskräften, Waffenschmuggler zu stellen, bevor diese ihre Fracht an die „Regimegegner“ ausliefern können. Wofür brauchen „friedliche Demokratieaktivisten“ Schnellfeuergewehre, Nachtsichtgeräte, Sprengstoff, Granaten und reaktive Panzerbüchsen, bevorzugt aus der RPG-Reihe? Handelt es sich in Wirklichkeit um den Kampf ausländisch finanzierter und ausgerüsteter Milizen gegen die Staatsmacht? Das ist zumindest die Position des syrischen Staatsrundfunks. Fast täglich zeigt man dort Begräbnisse von im Kampf getöteten Polizisten und Soldaten – Bilder, die man im Westen ebenfalls nicht zu Gesicht bekommt.

Die mangelhafte Berichterstattung ist brandgefährlich, da die Regierungen Europas diese zur Grundlage ihrer Entscheidungen machen. Dabei passieren immer wieder Pannen. Im Sommer strahlte der französische Kanal FRANCE 24 ein angebliches Telefoninterview mit der syrischen Botschafterin in Paris, Lamia Chakkour, aus. Sie trete von ihrem Amt zurück, da sie keine Regierung repräsentieren könne, die mit „brutaler Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten“ vorgehe. Die Nachricht hatte nur einen Schönheitsfehler: Die Frau am Telefon war offensichtlich gar nicht Lamia Chakkour. Die syrische Botschaft dementierte den angeblichen Rücktritt der Botschafterin noch am gleichen Tag – doch da war die Nachricht bereits weltweit auf Sendung. Natürlich trete Chakkour nicht zurück, von „brutaler Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten“ wisse sie nichts.

„Sofortige Freilassung“ eines Phantoms

Und auch in der Bundesrepublik Deutschland nehmen die Berichterstattung und die politischen Reaktionen mittlerweile geradezu groteske Züge an. Bis heute kann man eine Erklärung des Menschenrechtsbeauftragten des Deutschen Bundestages, Markus Löning (FDP) auf der offiziellen Netzseite des Auswärtigen Amtes finden, in der er sich für die „sofortige Freilassung“ der „syrischen Bloggerin Amina Abdallah“ einsetzt. Wörtlich heißt es:

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1. Oktober 2011

Multikulti der Welt aufdrängen

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Pushing the Multicult on the World erschien am 16. September 2011 in Mangan’s Adventures in Reaction.

Why Are We Pushing Multiculturalism On France, Russia, The World? („Warum drängen wir Frankreich, Rußland, der Welt den Multikulturalismus auf?“)

Von Henry McCulloch am 14. September 2011:

Ein „Festival der Kulturen des Islam“ ist nun (7. – 17. September) in Paris voll im Gange. Sie zahlen dafür. Warum?

Dieses Stück Multikulti-Showbiz wurde veranstaltet von der Stadt Paris und der U.S.-Botschaft – die so weit gegangen ist, die Stars and Stripes an die Islamopropaganda auszuleihen – zusammen mit (was für eine Überraschung) der Harvard University.

Auf der Webseite des Instituts heißt es, daß das Festival „durch eine Partnerschaft (réalisé en partenariat) zwischen der Stadt Paris, der Botschaft der Vereinigten Staaten in Frankreich und der Harvard University organisiert“ worden ist. Solche réalisations kosten Sie immer Geld.

Seit Barack Hussein Obama den ehemaligen Muppets-Generaldirektor Charles Rivkin als U.S.-Botschafter nach Frankreich schickte (was hat ihn dieses Juwel von einem Posten gekostet, frage ich mich?), hat Rivkin eine „Strategie der Verbindung zu Minderheiten“ verfolgt, das dazu bestimmt ist, ihn bei jenen Einwohnern Frankreichs beliebt zu machen, die, nun, nicht französisch sind, während sie deren politische Macht steigert. [In Smart Power Shifts, U.S. Now Actively Cultivating Muslim Minorities In The EU, von Garret Martin, European Affairs, April 2011] […]

Charles Rivkin, der als französisch sprechender lebenslanger Frankophiler ausgegeben wird, hat offenkundig beschlossen, dem Land, das ihm über so viele Jahre solche Freude bereitet hat, zu danken, indem er tut, was er kann, um es zu zerstören. Als Absolvent von Yale und Harvard und Sohn eines Botschafters der Kennedy-Regierung kann Rivkin auch als weiteres Beispiel dafür dienen, wie unsere „elitärsten“ Institutionen eifrig eine Elite züchten, die – aus welchen Gründen auch immer – darauf aus ist, das Land zu ruinieren, das ihnen so viel geboten hat. Ist es ein Zufall, daß New York das Spektakel eines „Festivals der Kulturen des Islam“ in genau der Woche ertragen mußte, die den 10. Jahrestag der moslemischen Dschihad-Schläge gegen New York und Washington markiert?

Mr. McCulloch sagt weiters, daß, während die Vereinigten Staaten sich ständig in die inneren Angelegenheiten anderer Nationen eingemischt haben, dies immer im Interesse der Großmachtpolitik getan wurde, d. h. im vermeintlichen Interesse der USA. Jedoch sehe ich nicht, daß sich das irgendwie von der gegenwärtigen Situation unterscheidet, in der der amerikanische Botschafter in Finnland offen den finnischen Nationalismus kritisiert, oder die amerikanische Botschaft in Frankreich sich mit Öffentlichkeitsarbeit für “Diversity“ befaßt.

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25. September 2011

Feinde hier, Feinde dort, Feinde überall

Von Duke of Qin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Enemies here, enemies there, enemies everywhere erschien am 25. Juli 2011 auf Duke of Qins Blog („Atavistische Gedanken für ein hedonistisches Zeitalter“).

Jene, die glauben, daß die widerlichen rasseverräterischen Bolschewiken, die China regieren, auch nur irgendwie besser sind als die des Westens, irren sich traurigerweise. Die Han leiden unter denselben Demütigungen, die ihnen von ihrer eigenen kleptokratischen Elite untergeschoben werden, wie jene im Westen. Der einzige Unterschied besteht eher im Ausmaß als in der Art. Die Kommunisten haben die vergangenen sechs Jahrzehnte mit dem Versuch verbracht, der rassischen Identität des Han-Volkes, der chinesischen Rasse, jegliche Bedeutung zu nehmen. Im Zuge dessen haben sie eine schönfärberische „multi-ethnische“ Nation hochgewürgt, die keinen Unterschied zwischen den Han und den Anderen macht, als ob sie alle identisch wären. Die Kommunistische Partei würdigt die Geschichte des Han-Volkes herab und lobt an ihrer Statt jene der sogenannten Minderheiten. Erhebt fremde Tyrannen zu „Nationalhelden“. Dschingis Khan ein „chinesischer“ Held? Nur in den verblendeten Köpfen bolschewistischer Apparatschiks, die vergessen, daß er und seinesgleichen die Parasiten der Zivilisation sind, der Detritus der Geschichte, der so viel Verheerung über uns gebracht und den Fortschritt unserer Kultur verhindert hat. Solch ein Kunststück ist noch lächerlicher als jene des Westens, der schlimmstenfalls bloß einen mittelmäßigen kommunistischen zuhälterischen Neger in den Heiligenstatus erhoben hat.

In China ist die Zensur ein zweischneidiges Schwert. Sie schirmt die Han-Rasse vor dem quixotischen messianischen Unsinn der westlichen Elite ab, blendet sie aber gegenüber den gegen sie begangenen Ungerechtigkeiten genauso bereitwillig wie die Medien im Westen. Während eure Zensoren ihre Federn im Dienste des wahren Glaubens einsetzen, entstammen unsere den Diktaten verängstigter alter Männer, die sich vor der Zukunft fürchten und davor, was die losgelassenen Han erreichen können. Wenn mörderische Mohammedaner die Kehlen unserer Brüder durchschneiden, ist Xinhua schnell beim Beschwichtigen. Wenn sie die Ehre unserer Schwestern schänden, springt die People’s Daily herbei, um es zu leugnen. Wenn neidische Primitive unsere Lebensgrundlagen aus Gehässigkeit wegen ihrer eigenen Versäumnisse verbrennen, behauptet die Beijing Even News „ungleiche“ wirtschaftliche Entwicklung. Die Medien in China sagen viel über die Scheinheiligkeit und die Mängel des Westens. Aber sie schweigen zur wachsenden Präsenz gewalttätiger drogendealender Neger in Chinas Städten oder zu den stehlenden Uiguren auf unseren Straßen.

Die vorgenannten Bedrohungen für den Frieden und die Sicherheit des chinesischen Volkes sind auch solche, die die Polizei nur allzu bereitwillig ignoriert. Diese schamlosen Kriminellen agieren straflos am hellichten Tag, während die Polizei einfach wegschaut. Zuviel Ärger, sie zu verhaften, oder zu gefährlich, sie zu konfrontieren; so oder so macht es keinen Unterschied. Aber wenn ein Mitglied der Han-Rasse seine Scheu abschüttelt, gegen die Plünderungen des mit der Staatsmacht verheirateten Kumpel-Kapitals aufzustehen, nun, das geht zu weit. Schläge, Schlagstöcke und willkürliche Verhaftungen für alle.

Das teuflischste Verbrechen von allen ist natürlich das Evangelium der Partei, das Bevölkerungskontrolle predigt. Wie üblich sind manche Menschen gleicher als andere. Die Han werden gegen ihren Willen von ihren eigenen Eliten demselben Zermürbungskrieg unterworfen, wie es jene im Westen tun. Rassenaustausch ist Rassenaustausch, ob er nun über den Rio Grande hinweg bewerkstelligt wird oder durch ständig verzögerte Generationen, die Endergebnisse sind dieselben.

23. September 2011

Patriotismus und Entfremdung

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Patriotism and Estrangement erschien am 12. September 2011 auf Mangan’s Adventures in Reaction.

OneSTDV schreibt:

Wie bei allen Nationen, läuft das natürlich auf Rasse hinaus. Ist amerikanischer Patriotismus jetzt im Grunde bloß das leere Schlagwort eines zerrissenen Kollektivs? Der Schrei eines entkräfteten Volkes, das wenig hat, das es eint, außer sterilen Konzepten und philosophischen Ideen? […]

Wo bleibt da also der rassebewußte Reaktionär? Schreibt er das Land ab, das er gründete, das Land, das auf unerklärliche Weise mit seiner genetischen Abstammung verbunden ist? Vielleicht hätte die vorherige Diskussion einen etwas anderes annehmen lassen, aber ich sage nein. Allzu oft suchen die Kommentatoren in der AltRightosphäre die gegenwärtige Situation zu kritisieren und darüber zu lamentieren. Und nachdem viel von dieser Verzweiflung gänzlich reflexhaft ist, distanzieren sie sich genauso vom Mainstream-Patriotismus. Weiters argumentieren sie, daß Amerika an feindselige politische und kulturelle Kräfte verlorengegangen ist, die Weiße (Männer) stigmatisieren.

So gerne ich One zustimmen würde bezüglich dessen, ein Gefühl von rot-weiß-blauem Patriotismus am Leben zu erhalten, finde ich es schwierig. Die 9/11-Gedenkfeierlichkeiten – nur durch Printmedien gesehen, da ich nicht fernsehe – ließen mich kalt. (Bei allem Respekt vor allen, die an diesem Tag Familienangehörige oder Freunde verloren haben.) Für mich sah alles wie ein weiterer Vorwand aus, um „Diversity“ zu feiern wie auch unsere Wohlfühltoleranz gegenüber dem Islam in Amerika. Wir haben sehr wenig getan, um echte Sicherheit vor weiterem Terrorismus zu erlangen, und was wir getan haben, hat die amerikanischen Freiheiten mächtig beschnitten, ganz zu schweigen davon, daß es eine ziemliche Zahl junger Amerikaner getötet hat. (Und Zigtausende Irakis.) Und die zur Schau gestellte larmoyante Sentimentalität ist jedes Volkes unwürdig, das sich als Teil einer großen Nation betrachtet.

Der Punkt, wie die Gedenkfeiern beweisen, ist die Entfremdung von dem, was angeblich unser eigenes Land ist. Am 11.9.2001 waren viele von uns genauso patriotisch, oder noch patriotischer, wie der Durchschnittsamerikaner. Aber seit damals, bei immer mehr Masseneinwanderung, während die Regierung und die Medien einen „sub rosa“-Kampf gegen die Vorstellung führen, daß die Nachkommen jener, die das Land bevölkerten und zu dem machten, was es ist, irgendeinen Anspruch darauf haben, daran festzuhalten, beginnt Patriotismus wie Torheit auszusehen, wie ein Ausdruck von Loyalität gegenüber einer Entität, die keine Absicht hat, diesen Gefallen zu erwidern.

Kommentare aus dem Originalstrang bei Dennis Mangan:

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19. September 2011

Böse Buben

von Kairos

In diesem Text beschäftige ich mich mit drei „umstrittenen“ Ikonen der populären Musik, mit Ice- T, Marylin Manson und Bushido.

Ich werde versuchen zu zeigen, dass trotz der großen äußerlichen Unterschiede die Inhalte und die Botschaft der drei „Künstler“ nahezu identisch sind und dass sie trotz ihrer Aura der „bösen Buben“ alle drei exakt das predigen, was Kern der globalistischen Ideologie ist, also in Wahrheit überhaupt keine stolzen Parias, Sündenböcke und gesellschaftlichen Außenseiter sind, so wie sie sich darstellen, sondern brave Diener der universalistischen Agenda und öffentliche Verkünder der Neuen Weltordnung.

Ich will versuchen diese These systematisch darzustellen, d.h. ich stelle nicht die drei „Musiker“ nacheinander vor, sondern ihre gemeinsame Botschaft.

Als Grundlage für meine Analyse dienen die Autobiographien „Ice Opinion – Who gives a f***“, „The long hard road out of hell“ und „Bushido.“

Allen dreien ist gemein, dass sie sich selbst für eine Art Erlöser halten. Ice- T beginnt relativ bescheiden damit, sich selbst als jemanden zu bezeichnen, für den die konventionelle Moral nicht gelte. Marylin Manson stilisiert sich selbst zum Antichristen und damit zu einer invertierten Jesusfigur. Auch er behauptet sich (und natürlich seine Fans) von der althergebrachten christlichen Moral befreien zu wollen und zu können. Bushido schließlich macht keine halben Sachen und nennt sich zu Beginn seiner Biographie in einem Atemzug mit Jesus und Mohammed.

Diese Selbstinszenierung ist mehr als nur arrogant, sie ist in ihrer Realitätsferne ein Schlag ins Gesicht für alle „normalen“ Menschen. Dass „Stars“ zuweilen etwas abgehoben werden und sich selbst überschätzen ist bekannt und bei all dem unverdienten Rummel, der um sie gemacht wird, auch völlig verständlich. Sich selbst aber als Messias anzusehen ist schon ein starkes Stück.

Hierbei ist es Manson, der die Botschaft am ehrlichsten rüberbringt: Tatsächlich geht es nämlich nicht darum, den Menschen eine religiöse Botschaft zu überbringen, ihre „Seelen zu retten“, sondern um das genaue Gegenteil: Sie sollen ihre Seele „verkaufen.“

Die angeblich so erdrückende Prüderie der christlichen Gesellschaften, die in den Jahren der Wirkungszeit der Künstler (Ice- T seit den späten 1980ern, Manson seit Mitte der Neunziger, Bushido im neuen Jahrtausend) schon lange durch die 68er und die Hippiebewegung erodiert worden ist, wird als Hintergrund der Verkündung einer „höheren Moral“ benutzt.

Ice- T stellt Regeln auf, wie man seine Partnerin zu behandeln hat, eine davon lautet, dass man nie mit einer anderen Frau schlafen darf, die hübscher ist als die Partnerin, weil sie dann eifersüchtig werden könnte. Manson, der ebenfalls einen Regelkatalog vorweisen kann, überspitzt dies mit den Regeln: „Wenn einer der Beteiligten Geburtstag hat ist es kein Fremdgehen“ oder „Wenn der Name derjenigen mit dem gleichen Buchstaben anfängt wie der Name der Partnerin ist es kein Fremdgehen.“

Auch Bushido, der als angeblicher Moslem eigentlich in einem noch rigideren Sexualverständnis großgeworden sein sollte, stellt klar, dass diese Regeln für ihn nicht gelten. Er steckt sein Ding überall rein, wenn ich das so direkt ausdrücken darf. Es törnt ihn zwar an, dass er all die Damen, die so blöd sind, sich ihm „freiwillig“ hinzugeben, für dreckig und unrein hält, seltsamerweise geht diese Unreinheit in seinen Augen aber durch „sehr engen Kontakt“ nicht auf ihn selbst über. Er bleibt sauber. Er geht so weit zu behaupten, dass Menschen (wie er), die eigentlich „gut“ sind, bei allen Sünden, die sie begehen (zumindest weiß er noch, dass er sündigt!), trotzdem ins Paradies eingehen. Das heißt, für den „Übermenschen“ Bushido gelten einfach andere Regeln als für das normale Fußvolk. Er ist schlicht etwas Besseres. Genau das gleiche findet sich wiederum auch in der Selbstbewertung von Manson. Er weiß genau, dass er ein emotionaler Krüppel, ein Drogenabhängiger und ein fürchterlicher Sünder ist, aber statt dass diese Dinge ihn erniedrigen dreht er es so, dass sie ihn erhöhen. Auch Ice- T weiß ganz genau, dass sein Lebensstil falsch ist, was ihn nicht davon abhält ihn zu propagieren.

Dabei spielt, wie schon angeklungen, die „freie Liebe“ (wie gesagt keine Erfindung dieser „Künstler“) eine große Rolle. Die Beschreibungen der sexuellen Übergriffe auf den Konzert- Touren gleichen sich frappierend. Egal ob Manson zusammen mit Trent Reznor (Nine Inch Nails) Videobeweise davon macht, wie er junge Damen „einvernehmlich“ foltert oder Bushido zusammen mit seinen Freunden „Gangbang“, also Gruppenvergewaltigung (natürlich auch „einvernehmlich“) zelebriert, die Geschichten erinnern alle an die Werke des Marquis de Sade.

Mit dem Gesetz haben sie es ebenfalls nicht, die drei „Künstler“, wobei Manson „nur“ ab und zu wegen Drogenbesitz und ungebührlichem Verhalten damit in Konflikt gerät, während Ice- T mit einem „Lied“, das den bezeichnenden Titel „Cop Killer“ trägt, berühmt wird und Bushido sich nicht zu blöd ist, am Beispiel des Richters, der ihn für Drogenbesitz dazu „verdonnert“ eine Ausbildung als Maler und Lackierer zu machen (eine Chance für die nicht straffällig gewordene Jugendliche sich ein Bein ausreißen würden), festzumachen „wie scheiße die deutsche Justiz ist.“

Wie weit her es mit der Intelligenz von Bushido ist, zeigt er vor allem mit einer Anekdote, wo ein Rivale von ihm gefragt wird, ob er gläubiger Moslem sei. Dieser bejaht, was Bushido die Gelegenheit gibt auftrumpfend zu berichten, dass er eben jenen jüngst eine Salami- Pizza essen sah.

Es ist übrigens kein Geheimnis, dass Bushido seine „Beats“ und Melodien klaut und zwar vor allem bei denen, die er angeblich so hasst, wie der Black Metal Band Dimmu Borgir.

Mansons frühe Musik (bis zu “Antichrist Superstar”) gefällt mit persönlich ganz gut, aber es ist nichts auffallend Originelles. Auch hier hat man wohl eher die Verpackung als den Inhalt gekauft.

Die Veränderung eben jener Verpackung für das Album „Mechanical Animals“ gibt noch einmal einen weiteren Hinweis, warum ich auch Manson als Diener der globalistischen Agenda ansehe.

Ebenso halte ich den „Kampf für die freie Rede“ von Ice- T für absolute Makulatur. Er behauptet, erst werde ihm verboten „Dick“ zu sagen und schon werde der Zugang zu Information gekappt. Aber in Wirklichkeit interessiert ihn nur, dass er „Dick“ sagen kann – dass er seinen Sexualtrieb hemmungslos ausleben kann.

Die Messiasfiguren der schrankenlosen Sexualität, der höheren Moral, die sich selbst für Übermenschen halten, für welche die Gesetze der Menschen nicht gelten verkünden eine offen satanistische Philosophie. Da ist es nur eine Randnotiz, dass Manson Mitglied der „Church of Satan“ ist.

Die angebliche „Rebellion“ gegen die Gesellschaft ist in Wahrheit ein Mitschwimmen auf dem großen Strom der libertären, „emanzipatorischen“ Welle des Globalismus.

Wenn Ice- T seine Mutter eine Rassistin nennt, weil sie nicht möchte, dass ihr Sohn sich mit weißen Frauen einlässt, wenn Manson, der ebenfalls mit seiner Familie bricht, sich ein Image zulegt, dass immer androgyner und tuntiger wird, wenn Bushido, der Sohn einer Deutschen und eines Arabers, nichts geiler findet als „deutsche Schlampen“ flachzulegen, dann ist das keine Rebellion. Das ist genau das, was die Neue Weltordnung für uns alle vorsieht:

Schrankenlose (und vor allem interrassische!) Sexualität, das Lustprinzip als einziges Gebot, wahlloser Konsum von Drogen, Kappung aller Bindungen und eine „für Geld tue ich alles“ Mentalität.

Solche Menschen sind keine „Erlöser.“ Wenn der Großteil der Menschen ihrem Beispiel folgt retardiert eine zusammenhaltende Gemeinschaft zu einer Gesellschaft von atomisierten Einzelnen, in der wieder das Gesetz des „Naturzustands“ herrscht: Jeder gegen jeden! Statt „alle für einen“ heißt es „jeder für sich!“ Eine solche amorphe Masse aus von allen Traditionen und Bindungen abgeschnittenen Einzelmenschen ist leicht beherrschbar. Brot und Spiele – und wenn das nicht mehr funktioniert eben Zuckerbrot und Peitsche. Am Ende nur noch die Peitsche!

Daher glaube ich behaupten zu können, dass die Satanisten Ice- T, Marylin Manson und Bushido nichts weiter sind als Verkünder der Neuen Weltordnung, Verführer mit dem Ziel die Jugend von ihrem Volk zu entfremden.

Dabei muss keiner der drei das bewusst so wollen. Tatsächlich glaube ich eher, dass die Musikindustrie aus dem nicht gerade knappen Angebot von jungen Künstlern genau die Verpackung wählt, die zum „Zeitgeist“ passt, d.h. eine extrem auftretende Band wie Marylin Manson sicherlich einer talentierteren, aber unscheinbaren Combo vorzieht, bzw. die Bands eher nach ihrer “Philosophie”, also ihrer Einpassbarkeit in die NWO- Ideologie, bewertet, denn nach ihren musikalischen Fähigkeiten.

Aber wie wir ja aus anderen Diskussionen wissen, sind Bands, die sich dem widersetzen, wie die deutschen “Rechtsrock” Gruppen ja ohnehin nicht fähig ein Instrument zu halten…

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