As der Schwerter

23. März 2014

Die eurasische Idee

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Alexander Dugin

Von Alexander Dugin, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Eurasian Idea erschien am 8. November 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right (ursprüngliche Quelle: Ab Aeterno No. 1, November 2009).

Veränderungen in der ursprünglichen Bedeutung des Eurasianismus

Verschiedene Begriffe verlieren ihre ursprüngliche Bedeutung durch ihren täglichen Gebrauch im Laufe vieler Jahre. Solch fundamentale Konzepte wie Sozialismus, Kapitalismus, Demokratie, Faschismus haben sich tiefgreifend verändert. Eigentlich sind sie banal geworden.

Die Begriffe „Eurasianismus“ und „Eurasien“ enthalten ebenfalls einige Ungewißheiten, weil sie neu sind, sie gehören zu einer neuen politischen Sprache und einem intellektuellen Kontext, der erst heute geschaffen wird. Die eurasische Idee widerspiegelt einen sehr dynamischen Prozeß. Ihre Bedeutung ist die ganze Geschichte hindurch klarer geworden, muß aber weiter entwickelt werden.

Eurasianismus als philosophischer Kampf

Die eurasische Idee repräsentiert eine fundamentale Revision der politischen, ideologischen, ethnischen und religiösen Geschichte der Menschheit, und sie bietet ein neues Klassifizierungssystem und Kategorien, die Standardklischees überwinden werden. Die eurasische Idee machte zwei Stadien durch – eine formative Periode des klassischen Eurasianismus am Beginn des 20. Jahrhunderts durch ausgewanderte russische Intellektuelle (Trubeckoy, Savickiy, Alexejew, Suvchinkiy, Iljin, Bromberg, Hara-Davan et al.), gefolgt von den historischen Arbeiten von Lew Gumilew und schließlich der Konstitution des Neo-Eurasianismus (zweite Hälfte der 1980er bis zur Gegenwart).

Hin zum Neo-Eurasianismus

Die klassische eurasische Theorie gehört zweifellos der Vergangenheit an und kann richtigerweise in den Rahmen der Ideologien des 20. Jahrhunderts eingeordnet werden. Der klassische Eurasianismus mag vorüber sein, aber der Neo-Eurasianismus hat ihm eine zweite Geburt, einen neuen Sinn, einen neuen Maßstab und neue Bedeutung gegeben. Als die eurasische Idee sich aus ihrer Asche erhob, wurde sie weniger offensichtlich, hat aber seither ihr verborgenes Potential enthüllt. Durch den Neo-Eurasianismus hat die gesamte eurasische Idee eine neue Dimension erhalten. Heute können wir die große historische Periode des Neo-Eurasianismus nicht ignorieren und müssen versuchen, ihn im modernen Kontext zu begreifen. Des weiteren werden wir die verschiedenen Aspekte dieses Konzepts beschreiben.

Eurasianismus als globaler Trend; Globalisierung als Hauptteil der modernen Geschichte

Im breiten Sinn entsprechen die eurasische Idee und sogar das eurasische Konzept nicht strikt den geographischen Begrenzungen des eurasischen Kontinents. Die eurasische Idee ist eine Strategie in globalem Maßstab, die die Wirklichkeit der Globalisierung und der Beendigung der Nationalstaaten anerkennt, aber gleichzeitig ein anderes Szenario der Globalisierung anbietet, das keine unipolare Welt oder vereinigte globale Regierung mit sich bringt. Stattdessen bietet sie mehrere globale Zonen (Pole). Die eurasische Idee ist eine alternative oder multipolare Version der Globalisierung, aber die Globalisierung ist der gegenwärtig größte fundamentale Weltprozeß, der über den Hauptvektor der modernen Geschichte entscheidet.

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20. März 2014

Alexander Dugin über „weißen Nationalismus“ und andere potentielle Verbündete in der globalen Revolution

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Alexander Dugin

Von Alexander Dugin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Alexander Dugin on “White Nationalism” & Other Potential Allies in the Global Revolution erschien am 3. Juni 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right (französische Übersetzung hier).

Anmerkung von Greg Johnson:

Der folgende Text wurde von John Morgan aus verschiedenen informellen Aussagen zusammengestellt, die Alexander Dugin im Laufe des letzten Jahres auf seiner Facebook-Seite schrieb und die sich mit allgemeinen Themen befassen. Der Bearbeiter hat sie kombiniert und restrukturiert, um zu versuchen, sie zu einem einzigen zusammenhängenden Text umzugestalten, und er hat auch die Sprache etwas aufpoliert.

*     *     *

Es gibt verschiedene Tendenzen in der neuen Generation revolutionärer, nonkonformistischer Bewegungen in Europa (auf der Rechten wie auch auf der Linken), und manchen davon ist es gelungen, in ihren jeweiligen Ländern hohe politische Positionen zu erlangen. Die Krise des Westens wird jeden Tag breiter und tiefer werden, daher sollten wir einen Zuwachs an Macht und Einfluß unserer eigenen eurasianistischen Widerstandsbewegung gegen die gegenwärtige globale Ordnung erwarten, die eine Diktatur der schlimmsten Elemente der westlichen Gesellschaften ist.

Diejenigen auf Seiten der Rechten oder der Linken, die die amerikanische Hegemonie ablehnen, den Ultraliberalismus, den strategischen Atlantizismus, die Vorherrschaft oligarchischer und kosmopolitischer Finanzeliten, die individualistische Anthropologie und die Ideologie der Menschenrechte, wie auch den typischen westlichen Rassismus in allen Bereichen – wirtschaftlich, kulturell, ethisch, moralisch, biologisch und so weiter -, und die bereit sind, mit eurasischen Kräften bei der Verteidigung der Multipolarität, des sozioökonomischen Pluralismus und eines Dialogs zwischen Zivilisationen zusammenzuarbeiten, betrachten wir als Verbündete und Freunde.

Diejenigen auf der Rechten, die die Vereinigten Staaten unterstützen, den weißen Rassismus gegen die Dritte Welt, die antisozialistisch und pro-liberal sind und die bereit sind, mit den Atlantikern zusammenzuarbeiten, sowie diejenigen auf der Linken, die die Tradition angreifen, die organischen Werte der Religion und der Familie, und die andere Arten sozialer Abweichungen fördern – diese befinden sich beide im Lager des Feindes.

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14. März 2014

Illusionen weißer Nationalisten über Rußland

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Karte Eurasiens von 1771. Ein Großteil des heutigen Rußlands wird Groß-Tatarstan genannt.

Von Émile Durand, übersetzt von Deep Roots. Das Original White Nationalist Delusions About Russia erschien am 7. März 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right. (Wikipedia-Links im Text vom Übersetzer eingefügt, andere Links von Émile Durand.)

Die Krise in der Ukraine entfaltet sich in vollem Tempo, und weiß-nationalistische Kreise im Westen verfolgen die Ereignisse genau. Eine Menge ist bereits über die tiefe kulturelle und historische Teilung gesagt worden, die den westlichen, europaorientierten Teil der Ukraine vom östlichen Teil trennt, der starke Bindungen zu Rußland hat. Bei Rußlands militärischen Schritten auf der Krim prophezeien manche sogar den Ausbruch des Dritten Weltkriegs.

Die Mehrheit der weißen Nationalisten im Westen geben sich heutzutage starken Hoffnungen auf Rußland und insbesondere Putin hin, die mit der laufenden ukrainischen Krise ein Crescendo erreicht haben. Ich möchte jedoch behaupten, daß diese Hoffnungen schwere Illusionen sind. Nicht weil Putin ebenfalls von Juden kontrolliert wird, wie von manchen weißen Nationalisten dagegengehalten wird; das wird er vielleicht oder auch nicht, aber das macht für uns keinen Unterschied. Und andererseits, selbst wenn Putins Rußland nicht so stark wie der Westen von Juden kontrolliert wird (was in Wirklichkeit nicht stimmt – siehe unten), selbst wenn Rußland den vollen Zorn der jüdisch kontrollierten Medien abbekommt, so macht das Putins Rußland dennoch nicht zu unserem Freund oder natürlichen Verbündeten.

Trotzdem räume ich ein, daß Rußland im Moment das kleinere Übel für die weiße Rasse ist, verglichen mit dem von Juden geführten Westen. Aber es muß dennoch verstanden werden, daß Rußland ebenfalls ein böses, ein im Grunde antiweißes System ist. Daher könnte es höchstens ein vorübergehender Verbündeter sein.

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21. Dezember 2013

Mandela: Was die Nachrufe weglassen

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Von Jim Goad, übersetzt von Deep Roots. Das Original Mandela: What the Obits Omit erschien am 9. Dezember 2013 auf Taki’s Magazine.

Als der freundlich dreinschauende, mokkafarbene Yoda Nelson Mandela letzte Woche in das große Jenseits einging, reichte die Welt sich die Hände wie in einer einzigen riesigen Coca-Cola-Werbung, um sein Andenken heiligzusprechen und zu vergöttern und zu heiligen. Der Schwall von süßlichen und kitschigen Lobreden, die zu Mandelas glühenden Füßen geschleudert wurden, umgab sein Vermächtnis mit einem Kraftfeld von solch pulsierender Heiligkeit, daß jeder nur entfernt Skeptische oder Wißbegierige wahrnehmen könnte, daß das alles ein Berg Scheiße war.

Dies soll nicht heißen, daß es an dem Mann nichts zu bewundern gab. Seine stoische Beharrlichkeit gegen alle Widrigkeiten ist der Stoff, aus dem heroische Legenden gemacht sind. Aber solche Legenden unbefleckt zu halten, erfordert ein wachsames und rücksichtsloses Wegschneiden unbequemer Tatsachen, die das sorgfältig geformte Bild der fleischgewordenen menschlichen Güte untergraben würden, das den möglicherweise berühmtesten Mann der Welt umgibt.

Am Freitagabend präsentierte ABCs 20/20 eine posthume Hommage, die von so viel frömmelnder Arschkriecherei troff, daß man sie hätte Up Mandelas Ass nennen sollen. Ich bezweifle, daß dieser Saccharinbrocken von sorgfältig verpackter Propaganda auch nur ein bißchen idealisierter, unrealistischer oder einseitiger war als die Tausenden anderer Hommagen, die nach seinem Hinscheiden wie Millionen zuckerglasierter Tränen hervorquollen, aber ich konnte nur eine Mandela-Hommage verarbeiten, weil meine Augen sonst so heftig rollen würden, daß sie mir aus dem Kopf fallen.

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3. November 2013

Die griechische Krise verstehen, Teil 1

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Von Alexios Synodinos, übersetzt von Deep Roots. Das Original Understanding the Greek Crisis, Part 1 erschien am 29. Oktober 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Dieser Artikel wird versuchen, denjenigen, die mit der gegenwärtigen Situation in Griechenland nicht vertraut sind, die Grundursachen des gegenwärtigen griechischen Dramas zu erläutern.

Trotz der weithin geförderten Vorstellung, daß Griechenlands Problem hauptsächlich finanzieller Art ist, könnte dies nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Was diesem uralten Land heutzutage bevorsteht, ist sein totaler Zusammenbruch als Nationalstaat. Die angebliche Wirtschaftskrise ist in Wirklichkeit weitgehend fiktiv, und sie wird von der gegenwärtigen Regierung und von äußeren Kräften als Vorwand und als Mittel benutzt, um die wirtschaftliche Erschöpfung der griechischen Mittelschicht und die schließliche Auflösung des Staates zu fördern.

Meine Hauptthese lautet, daß kurz nach dem Ende des Kalten Krieges ein Plan zur effektiven Demontage Griechenlands und zur Auslöschung der nationalen Identität der Griechen entworfen und umgesetzt wurde, der mathematisch zu ihrem Verschwinden als homogene Menschengruppe führen würde. Der Leser sollte ob solcher Behauptungen nicht verblüfft sein; der Artikel wird ihm all die notwendigen Beweise zur Stützung dieser These präsentieren. Der erste Teil des Artikels wird sich auf einen notwendigen Crashkurs über die politische Geschichte Griechenlands konzentrieren, vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Wahl der gegenwärtigen griechischen Regierung.

I.

1944 zog sich die deutsche Armee aus Griechenland zurück, um ihr Heimatland gegen die vorrückende Rote Armee zu verteidigen. In einem Wirbelwind von Ereignissen zwang die Griechische Kommunistische Partei (KKE) das Land in einen blutigen und katastrophalen innerstaatlichen Krieg, in dem ihre bewaffneten Guerillas gegen die Nationalarmee Griechenlands kämpften. Der kommunistische Kampf um die Macht war natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt, nachdem Stalin sich bereits im Moskauer Abkommen von 1944 mit Churchill darauf geeinigt hatte, daß Griechenland unzweifelhaft im westlichen Lager bleiben würde. Trotzdem strebten die Kommunisten Griechenlands die Allianz mit anderen kommunistischen Ländern wie Bulgarien, Albanien und Jugoslawien an, die alle bereit waren, sie unter bestimmten Bedingungen zu unterstützen, d. h. territoriale Gewinne von Griechenland, falls die Kommunisten sich schließlich durchsetzen würden. Die KKE, die dringend Hilfe brauchte, stimmte zu, und ihre selbsternannte provisorische Guerillaregierung unterzeichnete die Preisgabe riesiger Teile Griechenlands, die nach dem Sieg der kommunistischen Guerillas an Jugoslawien übergeben werden sollten. Um eine lange und schmerzliche Geschichte kurz zu machen, die kommunistischen Aufständischen wurden zerschlagen, und Griechenland ging zerstört, aber frei vom Joch des Sowjetismus daraus hervor.

Die Niederlage der Kommunisten war ein schwerer Schlag für die griechische Linke. Ihre schrecklichen Verbrechen, die von Massenhinrichtungen nichtkommunistischer Zivilisten bis zur Entführung tausender Kinder reichten, die zur Gehirnwäsche in den Sowjetblock geschickt wurden, führten das Land zu einem seltsamen rechten Regime, bei dem jeder, der sich weigerte, die Königsfamilie zu glorifizieren, verdächtigt wurde, ein kommunistischer Sympathisant zu sein. Die Rechte war dominant, aber es wurde klar, daß solch eine manichäische Sicht auf die Politik die Saat für ihre zukünftige Zerstörung legen würde. Die Massen des Volkes, die der Mitte angehörten und die niemals der illegalen kommunistischen Partei und den anderen Linksgruppen nahestanden, wurden von der Propaganda des Regimes als Linke, Kryptokommunisten oder gefährlich nach links neigend bezeichnet. In einem außergewöhnlichen Prozeß, von dem ich annehme, daß er für den Leser schwer zu verstehen sein wird (wie auch für den Autor), akzeptierten die Zentristen langsam, aber stetig ihre Kategorisierung als Linke, die sie vom Rechtsregime erhielten. Gleichzeitig verbreitete die illegale kommunistische Partei, die von der UdSSR finanziert wurde und ein bedeutendes Untergrundnetzwerk organisiert hatte, ihre Propaganda und trug zur politischen Instabilität des Landes bei, indem sie zu Streiks, Zusammenstößen mit der Polizei und Unruhen aufhetzte. Der zuvor erwähnte grobe Fehler der Rechten, jeden als Linken zu bezeichnen, der nicht rechts genug war, wurde natürlich von den Kommunisten ausgenützt. Kurz, die Rechte und die Linke arbeiteten zugleich daran, die Mitte nach links zu rücken. Daher begannen die patriotischen Zentristen, die ein paar Jahre zuvor gegen die Kommunisten gekämpft hatten, sich mehr und mehr mit der Linken zu identifizieren, und wurden zunehmend empfänglich für linke Propaganda. Gleichzeitig gingen die Zusammenstöße in Griechenland weiter; die gewählte Regierung der populären Zentristenpartei (Enosis Kentrou) wurde gestürzt, als eine Gruppe ihrer Abgeordneten beschlossen, aus der Partei und der Regierung auszutreten. Die Instabilität ging weiter, bis eine Gruppe von Armeeoffizieren am 21. April 1967 beschloß, ein autoritäres Militärregime einzuführen.

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28. Juni 2013

Der eschatologische Krieg

Das französische Original ist am 30. April 2013 unter dem Titel La Guerre eschatologique auf dem Blog Hervé Ryssen – L’esprit français erschienen. Bilder und Links stammen nicht aus dem Original sondern wurden beim Übersetzen eingefügt. Für ein  Zitat von Friedrich Nietzsche wurde bei der Übersetzung anstatt der französischen Kurzfassung die korrekte deutsche Fassung gewählt. Übersetzt von Osimandia.

LGE-premiere-copie-1Die Eschatologie ist die Lehre von der Endzeit. In den drei großen monotheistischen Religionen, dem Judentum, dem Christentum und dem Islam, gibt es den Glauben, dass die Welt, so wie wir sie kennen, von Gott erschaffen ist aber auch ihr Ende finden muss.

Naturkatatastrophen, Kriege und Schreckensereignisse aller Art, die stattfinden müssen, finden sich in jeder dieser großen Traditionen, so wie auch bei den alten Ariern und in der nordischen Mythologie. Aus dem Endkampf gegen die Mächte des Bösen – dem großen Krieg am Ende der Zeiten – wird eine erneuerte Welt geboren werden, in der die Ungläubigen und Häretiker ausgemerzt sein werden.

Die Geschichte hat jedoch einen Sinn: Den, welchen ihr die Menschen geben. Hier sieht man, dass die Trennlinie nicht so sehr zwischen den Anhängern einer linearen und denen einer zyklischen Sicht auf die Geschichte verläuft, sondern zwischen denen, die an einen irdischen Sieg glauben und in diesem Sinne aktiv werden, auf der einen Seite, und denen, die in Nostalgie nach einem vergangenen Goldenen Zeitalter oder in der vagen Hoffnung auf ein ewiges Paradies im Jenseits leben, auf der anderen Seite.

Das ist die Eschatologie, die verstehen hilft, warum in den Vereinigten Staaten Millionen von evangelikalen Christen glühendste Eiferer für den Staat Israel sind.

Das ist die Eschatologie, die verstehen hilft, warum die Moslems heute selbst ihre erbittertsten Feinde sind.

Das ist die Eschatologie, die den Triumph der globalistischen Ideologie, den langen Niedergang der katholischen Kirche und die moralische Krise, die den Westen durchdringt, verstehen hilft.

Interview mit Hervé Ryssen, erschienen in der Halbmonatszeitschrift Rivarol am 3. Mai 2013

Jérôme Bourbon: Guten Tag, Hervé Ryssen. Sie haben diese Woche Ihr neuntes Buch herausgebracht. Dieses Mal befassen Sie sich mit Eschatologie. Können Sie den Lesern von Rivarol zunächst erklären, was Eschatologie überhaupt ist?

Hervé Ryssen: Guten Tag, lieber Jérôme, und guten Tag allen Freunden von Rivarol, die ich immer mit großer Freude treffe. Die Eschatologie ist, um es kurz zu machen, die Lehre von der Endzeit. In den drei großen monotheistischen Religion, das heißt dem Judentum, dem Christentum und dem Islam, gibt es den Glauben, dass die Welt, so wie wir sie kennen, eines Tages ihr Ende finden muss. In jeder dieser Traditionen – aber auch in der nordischen Mythologie – müssen Naturkatastrophen, Kriege und Schreckensereignisse aller Art stattfinden und dem Endkampf gegen die Mächte des Bösen, aus dem heraus eine erneuerte Welt geboren werden wird, vorausgehen. Man findet dieses Schema bei jeder dieser Religionen.

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13. März 2013

Viva Chávez!

Das englische Original von Kerry Bolton erschien am 8. März 2013 unter dem Titel Viva Chávez! auf Counter Currents Publishing. Übersetzt von Osimandia.

 

Hugo Chávez 28.07.1954 - 05.03.2013

Hugo Chávez 28.07.1954 – 05.03.2013

“Letzendlich wird sich eine verantwortungsbewusste Führerschaft für die störrische Masse von ungefähr 180 Millionen Lateinamerikanern herausbilden. Die Saat für eine Revolte gegen die jüdisch-amerikanische wirtschaftliche Beherrschung ist bereits gelegt. Kuba gibt Zeugnis davon”.Francis Parker Yockey, 1961.[1]

Die Geier sind über ein Jahrzehnt lang über Venezuela gekreist und haben auf eine Gelegenheit gewartet, eine Nation leerzufegen, die  ihre Souveränität unter der inspirierenden Führerschaft eines modernen Perón – Hugo Chávez – starrsinnig aufrecht erhalten hat. Für Pseudokonservative war Chávez einfach nur ein weiterer marxistischer Tyrann, eine Bezeichnung, die auf jeden angewandt wird, der auch nur im entferntesten der globalen US-Hegemonie kritisch gegenübersteht, sei es auf politischem, wirtschaftlichem, moralischem oder kulturellem Gebiet. Er war jedoch etwas anderes als einfach nur ein weiterer “Dritte-Welt-Diktator”; wie Perón hatte er sich einer Idee verschrieben, und während die durchaus als “links” bezeichnet werden könnte, war sie weit davon entfernt, marxistisch zu sein. Rechtsgerichtete politische Realisten wie Yockey, sein Kollege H. Keith Thompson und der Belgier Jean Thiriart hätten ohne weiteres Größe in Chávez gesehen, um die sich eine antiglobalistische Achse in Lateinamerika und weit darüber hinaus schmiedete.

In Yockeys letztem Essay, das er in Zusammenarbeit mit H. Keith Thompson verfasste, anerkennen sie die Bedeutsamkeit der “Bildung nationalistischer, neutralistischer Regimes” in der Dritten Welt, und hatten auch keinerlei Probleme damit, einige Dunkelhäutige als “brillante Staatsmänner” zu bezeichnen, zu denen sie auch Nkrumah von Ghana  zählten. “Diese Persönlichkeiten” so schrieben sie “verkörpern eine Idee, keiner davon ist auf Geld oder Ruhm aus. Sie führen ein einfaches Leben, arbeiten und leben für ihre Ideen. Ein solcher Mann in einer Führungsposition ist eine welthistorische Kraft.” [2] Kann irgendjemand ernsthaft bestreiten, dass wenn Yockey heute noch leben würde, er Chávez als etwas anderes als einen “brillanten Staatsmann” und eine “welthistorische Kraft” bezeichnet hätte, und er es sehr wohl Ceresole nachgetan hätte, der ins bolivarische Venezuela reiste, wie er auch ins Ägypten Nassers gereist ist?

Chávez, der den Rang eines Oberstleutnants innehatte, hatte 1992 an einem fehlgeschlagenen Putsch teilgenommen, wurde inhaftiert und dann 1994 begnadigt. Er nutzte diese Zeit dazu, seine politischen Ideen zu formulieren und sich mit Geschichte zu befassen. Die revolutionäre Bewegung Bolivars ist von radikalen Militäroffizieren geprägt worden. Wie der Name schon sagt, verehrten sie Simón Bolívar und nicht Karl Marx, und hatten eine weiterführende Vision für Lateinamerika. Obwohl die Oppositionsparteien sich gegen ihn vereinigten, gewann Chávez die Wahl zum Präsidenten im Jahr 1998 mit 56% der Stimmen.

Der Name des Staates wurde zu “Bolivarische Republik Venezuela” geändert. (more…)

8. Dezember 2012

„NovaEuropa: Sammlungsbewegung für eine Europäische Republik“

EU 2020

Die „Europäische Republik“ als künftig größter Mitgliedsstaat der EU, wie es sich der ÖVP-nahe Verein „Nova EUropa“ für das Jahr 2020 vorstellt. Man beachte: In diesem Superstaat sollen Deutschland, Österreich und die Niederlande aufgehen – zusammen mit sämtlichen PIGS sowie den anderen Problemländern Frankreich, Belgien und Slowenien.

Am 2. Dezember 2012, brachte die „Kronen-Zeitung“ den folgenden Artikel, der mir den Sonntag verdorben und mir wieder einmal klargemacht hat, daß ÖVP-Politiker wohl die ärgsten NWO-Knechte Österreichs und genauso schlimme Volksverräter wie die Grünen sind:

Zwei Ex-Parteichefs, Minister und 2. Nationalratspräsident:

ÖVP-naher Verein bastelt an der „Europäischen Republik“

Wien. – Ein obskurer Verein mit ehemals führenden ÖVP-Politikern wie den Ex-Parteichefs Taus und Riegler, Ex-Verteidigungsminister Fasslabend und dem früheren Zweiten Nationalratspräsidenten Neisser bastelt hinter den Kulissen an der Gründung einer „Europäischen Republik“, in der auch Österreich aufgehen sollte.

Bereits in sieben Jahren möchte diese ÖVP-nahe „Sammlungsbewegung“ mit dem Vereinstitel „NovaEUropa“ erreicht haben, dass es eine „Europäische Republik“ gibt. Damit verbunden wäre für Österreich der Verzicht auf wesentliche Souveränitätsrechte.

In einem Positionspapier, in dem von einem „großen europäischen Staat“ die Rede ist und das der frühere ÖVP-Chef und Vizekanzler Josef Riegler unterzeichnet hat, wird die Gründung eines „souveränen europäischen Staats, einer ‚Europäischen Republik’“ bis zum Jahr 2020 gefordert. Mitglied der Bewegung ist übrigens auch einer der engsten Vertrauten von ÖVP-Chef und Vizekanzler Spindelegger, der ÖVP-Personalentwickler Lukas Mandl.

BZÖ-Chef Josef Bucher ist empört, daß „maßgebliche Teile der ÖVP jetzt Österreich abschaffen wollen“. Bucher sagt, man müsse weg „von einem teuren, entscheidungsunfähigen Einheits-Superstaat“. Das BZÖ verlangt nun Aufklärung darüber, ob der „Europa-Republik“-Verein von ÖVP-Ministerien finanziert werde?

*   *   *

Soweit die „Kronen-Zeitung“.  Auf der Webseite dieses ÖVP-Vereins, nach dessen Vorstellung bis zum Jahr 2020 auch Island und Norwegen schon EU-Mitglieder sein sollen (siehe diesbezüglich übrigens die Island-Reihe von Hjörtur J. Guðmundsson) findet sich auch eine Weltkarte, auf der die zukünftige EU im Weltmaßstab dargestellt ist, untergliedert in die „Europäische Republik“, das Vereinigte Königreich und „Sonstige“. Auffallend ist, daß zwar die „Europäische Republik“ und Großbritannien, nicht aber die EU als Ganzes ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sein sollen.

Nova EUropa Weltkarte

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5. August 2012

Die Olympische Idee im Jahr 2012

Das englische Original von Peter Stuyvesant erschien am 3. August 2012 unter dem Titel The Olympic Idea 2012 auf der Seite  Occidental Observer. Übersetzt von Osimandia. Die Bilder sind im Original nicht enthalten, sondern wurden bei der Übersetzung hinzugefügt.

Die Bedeutung der Olympischen Spiele der Moderne (ab 1896) ist in der Olympischen Charta niedergelegt, die beinhaltet, dass “die Olympischen Spiele Wettbewerbe zwischen einzelnen Athleten oder Athletenteams sind und nicht zwischen Ländern” (Kapitel 1, Artikel 6). In diesem Artikel möchte ich einige Ausführungen zu den Reibungspunkten zwischen Nationalismus und den Olympischen Spielen der Moderne machen.

Zunächst einmal waren  die Olympischen Spiele der Antike Ausdruck von griechischem Nationalismus und panhellenistisch. Die Welt der Griechen war in Stadtstaaten aufgegliedert, die entweder unabhängig waren oder zumindest eine gewisse Form der Selbstregierung hatten. Nur freie griechische Männer durften daran teilnehmen und die Spiele wurden zu Ehren der griechischen Götter abgehalten, weil man davon ausging, dass diese am Berg Olympus residieren. Beide Kriterien schlossen jegliche Möglichkeit der Teilname von Ausländern aus, die nicht einmal als Zuschauer zugelassen waren. Die Teilnahme an den Spielen war gleichbedeutend damit, den griechischen Göttern Ehre zu erweisen. Ein weiteres auffallendes Merkmal der antiken Spiele war, dass nur die Gewinner mit Ruhm und Ehre überhäuft wurden. Die Vorstellung eines zweiten oder dritten Platzes gab es nicht. Die Spiele waren eine Zurschaustellung griechischen Stolzes und griechischer Leistungsstärke.

Die Olympischen Spiele der Moderne wurden zuerst von griechischen Nationalisten wiederbelebt, und zwar während des 19. Jahrhunderts nachdem Griechenland 1832 unabhängig geworden war. Sie hatten wieder panhellenistischen Charakter, da Griechen rund um das Mittelmeer zur Teilnahme ermutigt wurden. 1890 gründete der Franzose Pierre de Coubertin das Internationale Olympische Kommittee (IOC), dem es gelang, die Olympischen Spiele, die 1896 in Athen stattfanden, zu einem internationalen Ereignis zu machen, an dem 14 Nationen aus Europa (oder von europäischer Herkunft) teilnahmen. Das nationalistische griechische Grundprinzip, dass jemand kein Staatsbürger sondern Mitglied einer Nation ist, wurde aufrechterhalten: Griechen aus dem Osmanischen Reich wurden als Griechen gelistet. Manche traten für Athen als dauerhaften Austragungsort der Olympischen Spiele ein, aber sie wurden vom IOC überstimmt. Seither werden die Spiele alle vier Jahre in unterschiedlichen Städten rund um den Globus ausgetragen. (more…)

20. Juni 2012

Finden Sie die Korrelation: Reichtum versus Einwanderung

Obere Kurve: Anteil des Nationaleinkommens, das an die 1 % Spitzenverdiener ging; untere Kurve: Anzahl (in Millionen) und Prozentanteil der Einwanderer in den Vereinigten Staaten von 1910 bzw. 1913 (nicht 1970, wie fälschlicherweise in der Titelzeile steht!) bis 2010.

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Spot the Correlation: Wealth vs. Immigration erschien am 16. Juni 2012 auf Mangan’s Adventures in Reaction.

Ein Kommentator brachte einen Link zur obigen Grafik, die er durch Gegenüberstellung zweier anderer Grafiken zusammengestellt hatte. Sie ist mehr als suggestiv: sie weist auf einen der Hauptgründe hin, warum die Reichen reicher geworden sind, während die Löhne für uns andere stagnierten. Ein größerer Anteil des Nationaleinkommens ist in den letzten paar Jahrzehnten an das Kapital gegangen, und ein geringerer Anteil an die Arbeitenden, und Masseneinwanderung ist eine Schlüsselstrategie beim Griff der Eliten nach mehr Geld gewesen.

Man kann erkennen, daß die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg das goldene Zeitalter für den Anteil der Arbeitenden am Nationaleinkommen gewesen ist, wobei dessen Zenit um 1970 fast genau dem Tiefpunkt des Bevölkerungsanteils entspricht, der aus Einwanderern besteht, etwa 4,7 %. Die Nachkriegszeit war auch die Hochphase für die Gewerkschaften, aber wenn dieses Diagramm irgendeine Gültigkeit hat, dann waren die Gewerkschaften erfolgreich, weil die Firmen sie nicht einfach durch Anheuern billiger Arbeitskräfte umgehen konnten.

Beachten Sie auch, daß die Spitzenzeit für den Anteil des Kapitals am Einkommen 1928 war, vier Jahre nach Inkraftsetzung des Einwanderungsbeschränkungsgesetzes von 1924, und daß er einen Abschwung begann, der Jahrzehnte dauerte. Zufall?

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8. Dezember 2011

Europäische Integration und die Globalisierung

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original European Integration & Globalization erschien am 2. Dezember 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Die europäische Integration ist von anti-weißen Eliten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfochten worden.

Angefangen mit der Zollunion der Benelux-Staaten (1948) erweiterten zunehmend mächtigere pan-europäische Organisationen ihren neuen institutionellen Wirkungsbereich buchstäblich ohne Unterlaß: die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS [auch „Montanunion“]) 1951, die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG oder „Gemeinsamer Markt“) 1957, die Europäische Gemeinschaft (EG) 1967 und schließlich die Europäische Union (EU) 1991.

Es ist wichtig zu verstehen, daß die Europäische Union eine supranationale Organisation statt einer Organisation zwischen Regierungen ist. Letztere hängen von freiwilliger Regeleinhaltung durch ihre Mitglieder ab. Sie besitzen keine direkte Zwangsmacht, um ihre Gesetze und Vorschriften durchzusetzen. Supranationale Organisationen andererseits können von ihren Mitgliedern verlangen, Kontrolle über ihre Politik abzutreten und die Einhaltung ihrer Anordnungen erzwingen.

In Osteuropa errichteten sowjetische Armeen und politische Agenten ein dicht verwobenes Kolonialregime, teilweise dank der intensiven ideologischen Identifikation jüdischer und westlicher Eliten mit ihren kommunistischen Bettgenossen und einer tiefe Zuneigung ihnen gegenüber während und gleich nach dem Krieg.

In der Sicht des Historikers William H. McNeill war der Krieg selbst ein bedeutender Katalysator des Pan-Europäismus gewesen:

Ungeachtet der rassischen und nationalistischen Doktrinen der Nazis erlebte der europäische Kontinent während der späteren Phasen des Zweiten Weltkriegs eine bemerkenswerte transnationale wirtschaftliche und administrative Integration. Nachdem sie bis 1942 den Großteil Europas erobert hatten, begannen die Nazis sich auf die menschlichen und materiellen Ressourcen des gesamten unter ihrer Kontrolle stehenden Gebietes zu stützen, um die deutschen Armeen zu versorgen…

Die Erinnerungen an Europas Wirtschaftsstrukturen der Kriegszeit konnten nicht weggewischt werden. Als die wirtschaftlichen Boomverhältnisse nach 1948 nach Westeuropa zurückkehrten, waren Männer, die während des Krieges als Sklavenarbeiter in deutschen Fabriken gearbeitet hatten, nur allzu bereit, wieder als Fabrikarbeiter nach Deutschland zurückzukehren. Tausende andere folgten. Allgemeiner gesprochen wurde der Nachkriegserfolg des Gemeinsamen Marktes sicherlich durch die Erinnerungen an die massiven transnationalen Migrationen begünstigt, die während des Krieges stattgefunden hatten, als Soldaten und Kriegsgefangene wie auch zivile Sklavenarbeiter Europas nationale Grenzen zu Hunderttausenden kreuz und quer überschritten hatten. Der Zusammenbruch von Europas nationalen Barrieren erscheint daher als das ironische und völlig unerwartete, aber wahrscheinlich dauerhafteste Monument von Hitlers Karriere. (The Shape of European History, 1974, S. 173 – 74).

In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel nicht allgemein bekannt, daß die SS-Generäle Otto Steinhäusl, Reinhard Heydrich, Arthur Nebe und Ernst Kaltenbrunner alle als Präsidenten von INTERPOL gedient haben.

Die signifikanteste Auslassung (von mehreren) in McNeills Darstellung ist, daß ein deutsches Europa, so unangenehm es von Standpunkt der Freiheit und repräsentativen Regierung gewesen wäre, wenigstens weiß gewesen wäre, wohingegen das Europa, das entstand, systematisch die Weißen vom Kontinent und vom Planeten säubert und dazu noch der Freiheit ermangelt.

Die europäische Integration nach dem Krieg war zum Teil eine gesunde Reaktion auf den brudermörderischen Nationalismus, der den Kontinent während des Ersten und Zweiten Weltkriegs dezimierte. Und gewisse Teilnehmer sahen den Prozeß als notwendig, um die amerikanische Dominanz nach dem Krieg auszugleichen. Sie glaubten, daß die Nationen Europas, wenn sie eine bedeutende Rolle in den Angelegenheiten der Welt spielen sollten, sich vereinen und über Ressourcen gebieten müßten, die jenen der USA vergleichbar wären.

Die Bildung der Europäischen Union 1991 wurde, auch wenn sie jahrzehntelang vorbereitet worden war, durch den plötzlichen Zusammenbruch des Kommunismus beschleunigt. Seit damals ist das ex-kommunistische Osteuropa methodisch einem einzigen, pan-europäischen Gebilde einverleibt worden, im fortgesetzten Versuch, die lang angestrebten „Vereinigten Staaten von Europa“ zu verwirklichen.

Man kann nicht anders, als sich in dieser Hinsicht der Aussage des ehemaligen Kongreß-Untersuchungsbeamten Norman Dodd (in der Zeit des Kalten Krieges) von 1982 gegenüber dem Interviewer G. Edward Griffin zu erinnern, die nachfolgend häufig von der John Birch Society zitiert wurde (ich habe eine Bandaufnahme des Interviews, aber es ist auch online verfügbar), daß ihm H. Rowan Gaither, der Präsident der Ford Foundation, in den 1950ern gesagt hatte, daß die Führer der größeren Privatstiftungen alle eine Vergangenheit entweder beim Office for Strategic Services (OSS) während der Kriegszeit oder in der „European Economic Administration“ (vermutlich das „European Recovery Program“ – ERP oder Marshallplan) nach dem Krieg gehabt hätten. Gaither sagte Dodd angeblich, daß die größeren Stiftungen unter Direktiven der Exekutive arbeiten würden, ihre Förderungsmacht so einzusetzen, „daß das Leben in den Vereinigten Staaten so verändert wird, daß sie bequem mit der Sowjetunion verschmolzen werden können.“

Dodds Behauptung klang zu der Zeit plausibel und erscheint im Lichte nachfolgender Ereignisse noch prophetischer. Falls sie stimmt, deutet sie auf einen Zeithorizont hin, der für von sich aus handelnde Weiße untypisch ist, wie auch auf eine Form von Elitedominanz, an die viele Leute trotz des Vorherrschens zentralisierter großer Diktaturen im 20. Jahrhundert, Medienoperationen, Sicherheitsdiensten und so weiter nicht glauben werden.

Zwischenstation

Die Europäische Union ist nur eine Komponente in einem viel größeren Prozeß der globalen Integration. In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die europäischen Eliten systematisch ihre Kolonialreiche ab und förderten die Einwanderung von Drittweltpopulationen ins europäische Mutterland.

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3. Dezember 2011

Ist Deutschland an der Finanzkrise schuld?

von Skeptizissimus

zuerst erschienen: 25/11/2011 auf

Skeptizissimus – Deutsch

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Im Kontext der so genannten „Finanzkrise“ hört man aus Ländern wie Griechenland und Spanien immer öfter Folgendes: Es heißt, die deutsche Wirtschaft profitiere ungemein vom Euro; die südeuropäischen Länder hingegen hätten Nachteile dadurch. Das Hauptargument, um diese Behauptung zu stützen, lautet, daß Deutschland durch Euro und EU mehr exportiere. Auf dieser Grundlage wird Deutschland für die Probleme der genannten Länder verantwortlich gemacht. Mitunter heißt es sogar, Deutschland habe diesen Ländern den Euro aufgezwungen, und die Deutschen werden als „Euronazis“ und dergleichen beschimpft. Als Beweis dafür dient Angela Merkel, angeblich die starke Frau Europas, die sich in die Innenpolitik der verschuldeten Länder einmischt und Forderungen stellt.

Zunächst einmal: Uns Deutschen tut es weh, so etwas zu hören. Niemand unter den einfachen Bürgern hat den Wunsch, anderen Ländern zu schaden oder diese auszunutzen. Gerade für Griechenland und Spanien haben die meisten von uns große Sympathie. Vor allem aber leiden wir selbst sehr unter dem Euro, der EU, der so genannten Finanzkrise und den Verbrechen, die mit ihr gerechtfertigt werden. Genauso wie in Griechenland und Spanien ist in Deutschland durch den Euro alles teurer geworden, zum Teil um das Doppelte und mehr. Deutschland ist ebenso wie diese Länder unglaublich hoch verschuldet, mit dem alleinigen Unterschied, daß Deutschland momentan noch Kredite gewährt werden. Wie in anderen Ländern auch werden die einfachen Bürger für diese Schulden aufkommen und auf Vieles verzichten müssen, wenn es auf einmal keine Kredite mehr gibt. Wie alle anderen Europäer auch werden die Deutschen durch die EU-Diktatur fremdbestimmt und ausgebeutet. Dazu spüren wir Deutschen bereits, daß wir wieder als Sündenbock herhalten und für alles verantwortlich gemacht werden sollen. Das ist eine Erfahrung, die wie auf sehr schmerzliche und hässliche Art und Weise bereits im Zusammenhang mit den beiden „Weltkriegen“ machen mussten.

Nun aber folgende Frage: Was ist dran an dem Bild von den bösen Deutschen, die vom Euro zu Lasten anderer Länder profitieren und diese politisch dominieren? Und vor allem: Warum werden solche Dinge behauptet, und wem nutzen sie? Man kann es niemandem verübeln, an diese Märchen zu glauben, denn von Politik und Medien in allen Ländern werden sie ständig wiederholt, und unsere eigene Kanzlerin macht dabei mit.

Es wird also behauptet, Deutschland profitiere von Euro und EU, weil es mehr und leichter in die anderen Länder exportieren kann. Stimmt das wirklich? Deutsche Spitzenprodukte wie Autos von Mercedes Benz oder BMW werden immer auf der ganzen Welt gefragt sein, solange sie besser als ähnliche Produkte aus anderen Ländern sind. Wenn jemand unbedingt ein deutsches Luxusauto kaufen möchte, ist es irrelevant, ob es 500 Euro mehr oder weniger kostet. Die Produkte, für die Deutschland berühmt ist, haben sich schon immer gut verkauft, und Deutschland war bereits vor der Einführung des Euros „Exportweltmeister“. Mittlerweile allerdings exportiert China mehr als Deutschland, und dies trotz des Euros. China verkauft alle seine Produkte problemlos auf der ganzen Welt, trotz Währungswechsel und Importbeschränkungen. Bereits vor dem Euro kamen in deutschen Supermärkten die meisten Orangen aus Spanien und Trauben und Erdbeeren aus Griechenland, und dies ist auch jetzt noch so. Man braucht also für einen reibungslosen Handel auf keinen Fall eine gemeinsame Währung, eine Freihandelszone reicht vollkommen aus.

Nehmen wir nun einmal an, daß aber tatsächlich einzelne Wirtschaftsunternehmen vom Euro profitieren; ist deswegen der Euro auch im Interesse der Deutschen? Wie bereits erwähnt, haben die Deutschen durch den Euro v.a. Nachteile: Fast alles ist durch ihn teurer geworden, während die Löhne nicht gestiegen sind. Laut Franz-Ulrich Willeke (Deutschland, Zahlmeister der EU. Olzog Verlag, München 2011, 158 Seiten, 19,90 Euro) hat Deutschland außerdem seit der Wiedervereinigung 324 Milliarden Euro an die EU gezahlt (das entspricht 45,1 % des gesamten EU-Etats!) und nur 178 Milliarden Euro von ihr erhalten – der „Rettungsschirm“ ist hier nicht berücksichtigt. Das heißt: Deutschland hat anderen Ländern in diesem Zeitraum 146 Milliarden Euro geschenkt. Warum? Das ist Geld, das man für die Bedürfnisse der Deutschen in Deutschland hätte verwenden können: Deutsche Straßen haben Schlaglöcher, in deutschen Schulen bröckelt der Putz, deutsche Schwimmbäder, Bibliotheken und Theater müssen wegen Geldmangel geschlossen werden und die Renten der Menschen im Ruhestand werden von der Inflation weggefressen; vor allem aber hat Deutschland viele Schulden; im Moment (24.11.2011) belaufen sie sich auf 217 282 103 154 €. Größte Nutznießer dieser Transaktionen waren gerade Länder wie Spanien und Griechenland, in denen von den EU-Subventionen unter anderem Straßen, Autobahnen, Zugstrecken, Häfen, Bahnhöfe, Flughäfen etc. saniert oder neu gebaut wurden.

Vordergründig scheinen also eher die südeuropäischen Länder Nutznießer des Euros zu sein. Wie uns die „Krise“ verdeutlicht, sind aber in Wirklichkeit der Euro und die EU für alle schlecht.

Was genau passiert im Moment, und wie sind die südeuropäischen Länder in die Schuldenfalle geraten? Griechenland, Spanien und andere Länder hatten schon lange vor dem 2. Weltkrieg eine vergleichsweise schwache Wirtschaft. Sie produzierten wenige Exportgüter und mussten sich durch Importe und Kredite verschulden. Der beste Ausweg, um unter diesen Schulden nicht zu sehr zu leiden, war die Inflation. Wegen Staatsschulden, Inflation und schwacher Wirtschaftleistung mussten diese Länder früher auch immer hohe Zinsen für neue Kredite zahlen, was sie vor einer zu hohen Neuverschuldung schützte. Diese Situation änderte sich schlagartig mit dem Euro: Durch das Gewicht des Wirtschaftsriesen Deutschlands, der seit Jahrzehnten eine stabile, harte Währung und günstige Kreditkonditionen hatte, sanken die Zinsen auch für die ehemaligen Inflationsländer, die jetzt die gleichen Bedingungen erhielten. Im Zuge eines anfänglichen, trügerischen Booms (die Subventionen kurbelten die Wirtschaft an und gaben die Illusion eines Aufschwungs, der allerdings nicht wirklich auf eigener Leistung beruhte) nahmen sie hemmungslos Kredite auf und lebten über ihre Verhältnisse. Ab einem gewissen Zeitpunkt zeichnete sich dann ab, daß sie ihre Schulden nicht mehr bezahlen konnten. Nun sollten die stärkeren Länder und ihnen voran Deutschland ihnen helfen und für sie einstehen. Der so genannte „Rettungsschirm“ war geboren. Dieser Begriff ist jedoch vollkommen irreführend: Die Schulden sind so hoch, daß sie gar nicht abbezahlt werden können. Die Hilfszahlungen bzw. Bürgschaften aus Deutschland bewirken also nur, daß die Banken noch eine Weile ihre Raten bezahlt bekommen. An diesem Detail sieht man deutlich, daß die eigentlichen Nutznießer der EU und des Euros die Banken sind, ganz sicher aber nicht die Bürger Deutschlands. Da Deutschland selbst vollkommen überschuldet ist und die Bürgschaften und Zahlungen seine Kräfte übersteigen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Deutschland in den Abgrund gezogen wird. Nun erklärt sich auch, wie es zu dem Bild von Angela Merkel als starker Frau Europas kommt: Die deutsche Kanzlerin muss aus Gründen, die im Folgenden erklärt werden, bei einem Spiel mitmachen, das ganz eindeutig Deutschlands Zukunft ruiniert. Sie kann nur darüber hinwegtäuschen, indem sie so tut, als wäre es möglich, daß Länder wie Griechenland und Spanien ihr Schuldenproblem durch Sparmaßnahmen in den Griff bekommen. Daher formuliert sie beständig lauthals Forderungen und versucht, Stärke vorzutäuschen.

Wie kam es überhaupt zur EU und zum Euro? Nun stellt sich natürlich die Frage, warum Deutschland überhaupt bei der ganzen Sache mitmacht, wenn sie doch so nachteilig für uns ist. Um dies zu verstehen, muss man ein wenig weiter zurückgehen, und zwar bis ins 19. Jahrhunderte. Es handelt sich hier um eine komplexe Thematik, die für Neueinsteiger zunächst möglicherweise schwer zu begreifen ist, weil im Erziehungssystem und in den Medien etwas ganz anderes erzählt wird. Wenn man sich aber vor Augen hält, daß „die Geschichte“ immer von den Siegern geschrieben wird und daß Deutschland in zwei Weltkriegen vernichtend geschlagen wurde, so dürften die folgenden Erklärungen verständlicher werden.

Vom 17. bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war das heutige Deutschland in eine Vielzahl größtenteils winziger und außenpolitisch vollkommen unbedeutender Staaten aufgeteilt. Für die damaligen Großmächte war dies ein Segen, da die deutschsprachige Bevölkerung Europas die zahlenmäßig stärkste Volksgemeinschaft war. Deutschland war ein schlafender Riese. Mit der Vereinigung dieser Staaten (ohne Österreich und natürlich ohne die Schweiz) zum Deutschen Kaiserreich im Jahr 1871 hatten Frankreich und England auf einmal einen neuen Konkurrenten als Nachbarn. Das Problem war dabei nicht Deutschlands militärische Stärke, denn das Reich war, wie der erste Kanzler Bismarck sagte, „saturiert“. Tatsächlich tat das Deutsche Reich bis 1914 auch alles, um Kriege zu vermeiden. Wirtschaftlich allerdings ließ der neue Staat den bisherigen Hegemon England in vielen Bereichen weit hinter sich zurück. Als Beispiel sei hier die Indigoproduktion genannt: England war auf diesem Gebiet zunächst Weltmarktführer, da die blaue Farbe in der Kronkolonie Indien hergestellt wurde. Nachdem in Deutschland jedoch ein chemisches Verfahren entwickelt worden war, verlor England diese Rolle an seinen Nachbarn. So ging es in vielen Gebieten, und auch andere Staaten (v.a. Frankreich und Russland, dann auch die USA) waren nicht glücklich über die Leistungen des Deutschen Reichs in Wissenschaft und Wirtschaft. Bereits 1897 beschlossen England, Frankreich und die USA im Geheimen (erstmals 1918 enthüllt in dem anonym herausgegebenen Buch „The Problem of Japan“, vgl. meinen Artikel über die Memoiren Wilhelms II.), die Konkurrenten Spanien und Deutschland aus dem Weg zu räumen.

Gegen Spanien wurde bereits 1898 ein Krieg vom Zaun gebrochen (die USA drang ohne Erlaubnis mit dem Panzerschiff USS Maine in den Hafen von La Habana in der spanischen Kolonie Cuba ein; das Schiff explodierte, wofür dann die Spanier verantwortlich gemacht wurden). Der Krieg gegen das Deutsche Reich ließ sich erst 1914 in die Wege leiten. Deutschland und Österreich standen 28 Feindstaaten gegenüber! Auch wenn das heutzutage i.d.R. anders erzählt wird, zeigen Quellen wie die Erinnerungen Kaiser Wilhelms II., daß die beiden Staaten garantiert kein Interesse daran hatten, diesen Krieg zu führen, denn es war von vornherein klar, daß sie einer unbesiegbaren Übermacht gegenüberstanden; es gab nichts zu gewinnen.

Obwohl ihre Gegner damit gerechnet hatten, die beiden Kaiserreiche vernichtend zu schlagen und zu besetzen, verteidigte v.a. Deutschland sich unerwartet gut. Am Ende stand zwar das Diktat von Versailles, das Gebietsverluste und Reparationszahlungen in astronomischer Höhe beinhaltete, aber Deutschland existierte weiterhin als Staat. Als nun mit Hitler ein Staatsmann auftrat, dem es gelang, Deutschland Schritt für Schritt aus dieser katastrophalen Situation zu befreien, begann sich abzuzeichnen, daß es zu einem erneuten Krieg kommen musste. (Einiges spricht dafür, daß Hitler von Deutschlands Gegnern zunächst bewusst aufgebaut wurde, um dann eine Rechtfertigung für einen vernichtenden Krieg zu haben; das kann im hier gegebenen Rahmen allerdings nicht im Detail erörtert werden.) England, Frankreich und die USA taten alles dafür, den Krieg herbeizuführen (was von den Siegern heutzutage natürlich  ebenfalls geleugnet wird). Auslöser war der Konflikt mit Polen: Dieser Staat war nach dem 1. Weltkrieg neu gegründet worden und hatte große Gebiete erhalten, die ehemals zu Deutschland gehört hatten. Die deutsche Minderheit wurde aufs Brutalste schikaniert. Polen versuchte, Deutschland weitere Gebiete abzuzwingen und drohte permanent mit Krieg. Dieses Verhalten Polens wurde von England, welches versprach, es im Falle eines Krieges zu beschützen, gedeckt und gefördert. Deutschland erklärte Polen nach Provokationen und Verbrechen (u.a. Massenmord an Deutschen), die kein souveräner Staat dulden kann, den Krieg. Daraufhin erklärten England und Frankreich Deutschland den Krieg; die ca. 40 Friedensangebote Hitlers von Kriegsbeginn an wurden alle abgelehnt, und auch dies wir heutzutage natürlich verschwiegen. Letztendlich wurde Deutschland von einer unglaublichen Übermacht vernichtend geschlagen. Auch den Nazis war klar, daß sie eigentlich nicht gewinnen konnten, aber die Deutschen kämpften verzweifelt, weil man wusste, daß der Feind unerbittlich war. Alle Städte über 60 000 Einwohner wurden durch Bomben zerstört, Millionen Deutsche wurden umgebracht, vergewaltigt und vertrieben, und das Land wurde besetzt. Alles was noch übrig geblieben war, v.a. Spitzentechnologie und Patente, rissen sich die Alliierten unter den Nagel. Den Deutschen werden furchtbare Verbrechen zur Last gelegt. Über fast alle Medien und Bildungseinrichtungen, die zunächst geschlossen und dann unter Kontrolle der Alliierten wieder eröffnet wurden, werden die Anklagen ständig wiederholt; es ist aber bei Strafe verboten, das Thema frei zu erörtern. (Auch heutzutage ist es verboten, über den so genannten „Holocaust“ frei zu reden und wissenschaftlich zu forschen, tausende Menschen sitzen wegen „Holocaustleugnung“, einem Gedankenverbrechen, im Gefängnis; und dies nicht nur in Deutschland.) Durch ein Umerziehungsprogramm, das hauptsächlich von jüdischen Wissenschaftlern, Ideologen und Politikern ausgearbeitet worden war, wurden die Deutschen dazu gezwungen, die Alleinschuld für beide Weltkriege und die Verantwortung für zahlreiche Verbrechen, die ihnen zur Last gelegt wurden, auf sich zu nehmen.

Wer sich die Mühe macht, Quellenstudium zu betreiben und die Informationen der Schulbücher und der Medien kritisch zu hinterfragen, kann für all dies Beweise finden. Gebildete Menschen in allen Ländern der Erde wissen über diese Hintergründe Bescheid, aber es sind wenige, und es handelt sich um eine verbotene Wahrheit, von der die große Mehrheit der Bevölkerung, die all ihre Informationen aus der Schule, dem Fernsehen und den großen Zeitungen bezieht, nichts weiß.

Nachdem Deutschland in Schutt und Asche lag, dauerte es 4 Jahre bis man dem besetzten Land mit Gründung der BRD eine neue Verwaltungsform gab. Noch bis 1955 übten die Alliierten offiziell die Oberhoheit über diesen Staat aus; hinter den Kulissen tun sie es auch heute noch. Außerdem band man den neuen Staat in eine Reihe von Strukturen ein, die es erlaubten, in jeder Hinsicht die Kontrolle zu behalten. Dies begann 1951 mit der Montanunion, die es Frankreich erlaubte, Zugriff auf die deutsche Kohle- und Stahlproduktion zu erhalten. Aus ihr entwickelten sich zunächst die Europäische Gemeinschaft und dann die Europäische Union. Als es sich abzeichnete, daß die Sowjetunion und genauso die DDR am Ende waren und daß eine Wiedervereinigung der deutschen Teilstaaten auf kurz oder lang anstehen würde, forderte Frankreich von Deutschland, in eine Währungsunion einzuwilligen – bis heute haben die Franzosen durch die Europäische Zentralbank die Kontrolle über den Euro. Es war von vornherein klar, daß dies zum Nachteil Deutschlands sein würde: Welchen Vorteil bringt es einem Land mit einer starken Wirtschaft und einer harten Währung, mit Ländern zusammenzugehen, die eine schwächere Wirtschaft und Inflation haben? Aus genau diesem Grund haben England, Norwegen und die Schweiz bisher auch nicht am Euro teilgenommen: Sie hätten nur Nachteile davon.

Die wahren Hintergründe der EU und des Euros sind von deutschen Spitzenpolitikern in den letzten Jahren mehrfach angesprochen worden: Der EU-Kommissar Günter Verheugen sagte in einer Talkshow, daß beide nur dazu da sein, Deutschland zu kontrollieren. Der gegenwärtige Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte gar im November dieses Jahres auf einem Bankengipfel, daß Deutschland seit 1945 nie mehr souverän war und daß in den nächsten Monaten die EU zu einer Finanzunion werden wird! Angela Merkel und die Mehrheit der weiteren Politiker lügt aber nach wie vor, daß der Euro den Deutschen nur Glück und Segen bringe. Oft heißt es auch, daß vom Euro der Frieden in Europa abhänge. Wenn man über die hier aufgeführten Informationen verfügt, weiß man, was das bedeutet.

Die ganze Angelegenheit ist noch komplexer: Kriege werden nie geführt, weil sie im Interesse der beteiligten Völker sind. Auch die beiden Weltkriege haben nicht stattgefunden, weil Franzosen, Engländer und Russen eben einfach Deutsche hassen und umgekehrt. Es gab Kriegsprofiteure, und nun gibt es Krisenprofiteure. In beiden Fällen führt die Spur zu den Banken, zur Wall Street und zum Rothschild-Imperium. (Eine Studie der Universität Zürich hat ergeben, daß hinter den ca. 40 000 größten multinationalen Unternehmen 147 Unternehmensgruppen stehen, unter denen sich u.a. Goldman Sachs, AXA und die Deutsche Bank befinden; recherchiert man weiter, so ergibt sich, daß alle diese Unternehmen direkt oder indirekt dem Rothschild-Imperium verbunden sind.)

Bei diesem dreckigen Spiel gehört es zur Routine, daß Völker und Religionen aufeinandergehetzt werden. Deutsche, Griechen, Spanier und andere Völker haben aber keinen Grund, sich gegenseitig zu hassen. Bitte helfen Sie mit, daß mehr Menschen diese Informationen erhalten, um sich gegen diese lebensgefährlichen Lügen zur Wehr zu setzen!

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