As der Schwerter

9. Januar 2014

Zivilcourage

Zivilcourage1

Von Georg Zakrajsek, aus „IWÖ-Nachrichten“ Ausgabe September 2004 (Georg Zakrajsek betreibt den Blog „Querschüsse“ – siehe Blogroll).

Schon wieder einmal dieses Thema. Der Professor Reinhard Hübl – in der Kronenzeitung für’s Menschliche zuständig – empört sich zu Recht über einen Vorfall in Salzburg. Eine junge Frau wird vor einem Lokal angepöbelt, mißhandelt und schließlich beraubt. Viele stehen herum, glotzen, keiner hilft.

In der Frage der Zivilcourage sind die Medien in sich gespalten, sogar der einzelne Journalist hat dazu normalerweise zwei grundverschiedene Meinungen. Je nachdem und wie man’s braucht. Hilft bei einer Gewalttat niemand, wird das Fehlen der Zivilcourage lauthals beklagt, greift aber jemand ein und verletzt dabei vielleicht sogar einen der Übeltäter, wird über „Selbstjustiz“, „Wild-West-Zustände“ oder „Rambo-Methoden“ gejammert.

Seit etwa vierzig Jahren werden die Österreicher, aber auch die meisten anderen Europäer, zu Feiglingen, Wegschauern und Duckmäusern erzogen.

Das beginnt im Kindergarten, setzt sich in der Schule fort und wird durch die Medien vollendet. Gewalt ist immer schlecht. Daß es eine gute und eine böse Gewalt gibt, kümmert niemanden. Waffen töten, wer sich wehrt, provoziert eine Eskalation und der Verbrecher ist ohnehin immer der Stärkere.

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29. Dezember 2013

Der Preis der Paranoia: Snowden, Orwell und die unaussprechbaren Ursprünge des Überwachungsstaates

Malcolm Rifkind

Überwacht die Mehrheit: Sir Malcolm Rifkind, KCMG, QC, MP

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Price of Paranoia: Snowden, Orwell and the Unspeakable Origins of the Surveillance State erschien am 2. Oktober 2013 im Occidental Observer. (Anm. d. Ü.: Ich ersuche die „übliche Kundschaft“ gleich vorweg um Nachsicht dafür, daß Tobias Langdon als in dieser Hinsicht nicht so sensibler Brite den Ausdruck „Ostdeutschland“ für die ehemalige DDR verwendet hat.)

*    *    *

Alan Rusbridger ist der Chefredakteur des Guardian, Britanniens größter liberaler Zeitung. Wie viele Liberale ist er ein gutes Beispiel für den Riesenunterschied zwischen Intelligenz und Weisheit. Hier redet er über Edward Snowden und die National Security Agency. Rusbridger sagte, daß die NSA-Geschichten „eindeutig“ keine Geschichte über Totalitarismus seien, sondern daß eine Infrastruktur geschaffen worden sei, die gefährlich sein könnte, falls sie in die falschen Hände fiele:

„Obama ist ein netter Kerl. David Cameron ist ein netter Sozialdemokrat. Etwa drei Stunden von London entfernt, in Griechenland, gibt es ein paar sehr widerliche politische Parteien. Was es gibt, ist die Infrastruktur zur totalen Überwachung. Alle Präzedenzfälle in der Geschichte sind unglücklich“, sagte Rusbridger vor der Advertising Week Conference. (NSA surveillance goes beyond Orwell’s imagination, The Guardian, 23 . September 2013)

Warum ist Obama ein „netter Kerl“? Nun, er hat dunkle Haut, und er redet viel über Gerechtigkeit und Gleichheit. Daher ist es egal, daß er in Wirklichkeit ein böswilliger Affirmative-Action-Narzißt ist, der das weiße Amerika hasst und fleißig daran arbeitet, es in Zusammenarbeit mit den Republikanern und den Mainstream-Medien zu zerstören. Nach Obama erwähnt Rusbridger David Cameron, den Führer der Konservativen Partei. Und ja, er erkennt richtigerweise, daß Cameron ein „Sozialdemokrat“ ist statt ein Konservativer. Aber er geht wieder in die Irre, wenn er über Griechenland und die „Präzedenzfälle” der Geschichte redet.

Die „widerliche politische Partei“ in Griechenland ist die Goldene Morgenröte, die Griechenland für die einheimischen Griechen führen will statt für ausländische Banker und Einwanderer aus der Dritten Welt. Die Goldene Morgenröte verwendet eine hakenkreuzähnliche Fahne, und sie sind Bewunderer von Adolf Hitler. Rusbridger denkt, daß sie deshalb scharf darauf sind, eine „totale Überwachung” des griechischen Volkes zu betreiben. Er irrt sich. Wenn er sich tatsächlich in Geschichte auskennen würde statt im liberalen Dogma, dann wüßte er, daß Nazideutschland weit weniger ein Polizeistaat war als das kommunistische Ostdeutschland. Und ihr braucht nicht bloß mir zu glauben:

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21. Dezember 2013

Mandela: Was die Nachrufe weglassen

mandelaBW

Von Jim Goad, übersetzt von Deep Roots. Das Original Mandela: What the Obits Omit erschien am 9. Dezember 2013 auf Taki’s Magazine.

Als der freundlich dreinschauende, mokkafarbene Yoda Nelson Mandela letzte Woche in das große Jenseits einging, reichte die Welt sich die Hände wie in einer einzigen riesigen Coca-Cola-Werbung, um sein Andenken heiligzusprechen und zu vergöttern und zu heiligen. Der Schwall von süßlichen und kitschigen Lobreden, die zu Mandelas glühenden Füßen geschleudert wurden, umgab sein Vermächtnis mit einem Kraftfeld von solch pulsierender Heiligkeit, daß jeder nur entfernt Skeptische oder Wißbegierige wahrnehmen könnte, daß das alles ein Berg Scheiße war.

Dies soll nicht heißen, daß es an dem Mann nichts zu bewundern gab. Seine stoische Beharrlichkeit gegen alle Widrigkeiten ist der Stoff, aus dem heroische Legenden gemacht sind. Aber solche Legenden unbefleckt zu halten, erfordert ein wachsames und rücksichtsloses Wegschneiden unbequemer Tatsachen, die das sorgfältig geformte Bild der fleischgewordenen menschlichen Güte untergraben würden, das den möglicherweise berühmtesten Mann der Welt umgibt.

Am Freitagabend präsentierte ABCs 20/20 eine posthume Hommage, die von so viel frömmelnder Arschkriecherei troff, daß man sie hätte Up Mandelas Ass nennen sollen. Ich bezweifle, daß dieser Saccharinbrocken von sorgfältig verpackter Propaganda auch nur ein bißchen idealisierter, unrealistischer oder einseitiger war als die Tausenden anderer Hommagen, die nach seinem Hinscheiden wie Millionen zuckerglasierter Tränen hervorquollen, aber ich konnte nur eine Mandela-Hommage verarbeiten, weil meine Augen sonst so heftig rollen würden, daß sie mir aus dem Kopf fallen.

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1. Dezember 2013

„Knockout Game“: Medienlügen und die Wirklichkeit

Von Deep Roots.

Am 27. November 2013 erschien auf „ÖSTERREICH.at“ dieser Kurzartikel (fette Hervorhebungen im Text von mir):

Mit einem Schlag k.o.: Knockout-Brutalos setzen neuen „Trend“
„Knockout Game“ in den Straßen von New York

Verlogenes Knockout-Bild

Ein neuer fragwürdiger “Trend” wird derzeit in den USA verfolgt. Dieses “Spiel” nennt sich “Knockout Game”, dabei werden unbescholtene Bürger auf offener Straße plötzlich angegriffen. Ziel dabei ist es, das zufällig ausgewählte Opfer mit einem Schlag zu Boden zu strecken. So passiert in New York, wo ein Einwanderer aus Ecuador mit einem gezielten Schlag zu Boden gebracht wurde.
Der 62-jährige Lauro Ponce war gerade, in Gedanken versunken, auf dem Heimweg von seiner Arbeit. Plötzlich griffen ihn unvermittelter zwei Männer an und schlugen auf ihn ein. Mit gebrochenem Schädel bleibt Ponce auf der Straße liegen. Besonders bitter sind die Folgen für den Einwanderer. Seinen Beruf als Fabrikarbeiter kann er nicht mehr ausüben, so fällt auch das dringend benötigte Geld für die Familie in der Heimat weg. Wegen dieses “Spiels” wird Lauro Ponce sein weiteres Leben im Pflegeheim verbringen müssen.

Es ist nicht zu fassen, wie verlogen in den Systemmedien über das Phänomen des „Knockout Game“ berichtet wird, nachdem es in den letzten Jahren weitgehend verschwiegen wurde!

Allein schon die weiße Faust als „Symbolfoto“ ist eine Frechheit, und zusammen mit der gezielten Erwähnung eines „Einwanderers aus Ecuador“ als Opfer, während die Täter bloß als „zwei Männer“ beschrieben werden, soll der Öffentlichkeit hier wohl suggeriert werden, daß es sich dabei um einen Trend unter „bösen Weißen“ handelt, die „aus rassistischen Motiven“ Jagd auf friedliche „Einwanderer“ und andere Nichtweiße machen.

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21. Oktober 2013

Der Doppelmord von Knoxville an Christopher Newsom und Channon Christian

Christopher Newsom und Channon Christian 1

Channon Christian und Christopher Newsom

Das Original Newsom/Christian Murders wurde von Barbara und David P. Mikkelson auf ihrer Webseite “Snopes.com” veröffentlicht, wo verschiedensten Gerüchten nachgegangen wird, und zuletzt am 5. Juni 2013 aktualisiert. Diese Geschichte wurde unter „Mostly true“ (großteils wahr) einsortiert.

Behauptung: Darstellung beschreibt die Vergewaltigungen und Morde an Christopher Newsom und Channon Christian.

Beispiel (per e-mail im April 2007 erhalten):

Okay, stellen wir hier ein ebenes Spielfeld her. Ich habe von diesem Fall auf CBS, ABC, NBC oder irgendeinem der Kabelnachrichtendienste nicht einmal gehört, nicht einmal auf FOX NEWS oder in irgendeinem der Newsrags oder anderen Publikationen. Lest dies und weint.

Ich wette 20 Dollar, daß ihr in den landesweiten Nachrichten nichts davon gehört habt.

Die unten abgebildeten Tiere entführten Christopher Newson mit seinem Auto, vergewaltigten ihn dann, schnitten seinen Penis ab, zündeten ihn dann an und feuerten mehrere tödliche Schüsse auf ihn ab, während sie seine Freundin Channon Christian zwangen, dabei zuzusehen. Ein noch grausameres Schicksal wartete auf sie!

Mörder von Newsom-Christian

Channon Christian wurde vier Tage lang geschlagen und auf viele Art von ihnen allen gruppenvergewaltigt, während sie abwechselnd auf sie urinierten. Dann schnitten sie ihre Brust ab und schütteten Chemikalien in ihren Mund… und ermordeten sie dann.

Wo sind die Reverends Al und Jesse? Beraten sie die Familien der Opfer und helfen sie ihnen?

Natürlich nicht – die Opfer waren weiß.

Warum wird darüber nicht landesweit in den Nachrichtenmedien berichtet, wie im „Vergewaltigungsfall“ Duke?

Oh, richtig – die Opfer waren weiß.

Warum haben die NAACP, ACLU, New York Times etc. keine Untersuchung verlangt?

Muß daran liegen, daß die Opfer weiß waren.

Warum ist das FBI nicht hinzugezogen werden, um den Fall als Hassverbrechen zu untersuchen?

Oh, richtig – die Opfer waren weiß.

Ursprung:

Am 6. Januar 2007 gingen Christopher Newsom Jr., 23, und Channon Christian, 21, beide Einwohner von Knoxville, Tennessee, zu einem Abendessen in einem örtlichen Lokal aus und fuhren dann zum Haus eines Freundes, um einen Film anzusehen. Sie kamen nie zurück.

Als das Paar am folgenden Morgen nicht zurückgekehrt war, verständigten ihre Eltern die Polizei. Christopher Newsoms Leiche wurde an diesem Nachmittag in der Nähe von Bahngeleisen in East Knoxville gefunden, aber Channon Christian blieb vermißt. Eine Positionsbestimmung ihres Mobiltelefons half den Behörden am nächsten Tag, ihr verlassenes Fahrzeug aufzuspüren, und Fingerabdrücke auf einem Umschlag in dem Auto führte die Polizei zum Wohnsitz des 25jährigen LeMaricus Devall „Slim“ Davidson, wo sie Christians Leiche fand. die in einer Mülltonne versteckt und mit Leintüchern bedeckt war.

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20. Oktober 2013

„Wir Provinzrassisten“

Vor einer Weile erhielt ich diesen Scan aus einer österreichischen Regionalzeitung übermittelt, der jetzt genau auf den gestern hier nachveröffentlichten Artikel Pressesperre: Migranten vergewaltigen deutsche Mädchen draufpaßt:

Wir Provinzrassisten

Hier haben wir also ein prominentes Beispiel für einen Weiterverbreiter der „Neurotoxine“, wie Tobias Langdon in Verbales Gift: Biologische Parallelen für westliche Pathologien die von Juden und ihren Komplizen zur Lähmung unserer Widerstandsfähigkeit angewandten Propagandabotschaften und Meme nennt: Ein Regierungsmitglied, Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP), tourt durch österreichische Schulen, um den Jugendlichen – hier: Mädchen – der Provinz samt ihren Lehrerinnen einzureden, daß ihre Vorbehalte gegen fremdrassige „Zuwanderer“ bloß unbegründete Vorurteile seien. Dabei suggeriert er, daß es diese „Vorurteile“ nur auf dem Land gäbe, wo die Menschen eben keine Erfahrungen mit „Migranten“ hätten und daher nicht Bescheid über das wüßten, worüber sie sich angeblich grundlos aufregen. In den urbanen Gebieten mit hohem Ausländeranteil, so sollen es die Landmädchen glauben, sei in Wirklichkeit alles viel entspannter.

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19. Oktober 2013

Pressesperre: Migranten vergewaltigen deutsche Mädchen

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Der Originalartikel Pressesperre: Migranten vergewaltigen deutsche Mädchen erschien am 9. März 2012 auf INHR.NET und wurde auch von Michael Colhaze unter dem Titel Barbarous Beyond Belief für „The Occidental Observer“ ins Englische übersetzt.

*   *   *

In Deutschland häufen sich die Verbrechen dramatisch und immer öfter sind dabei Migranten im Spiel. Ein 16-jähriges Mädchen wurde in Mainz von drei Türken derart brutal vergewaltigt, dass es vier Tage in Lebensgefahr schwebte, einen künstlichen Darmausgang erhalten musste und nie mehr Kinder gebären kann.

Wie die Kriminaldirektion Mainz in einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mainz und des Polizeipräsidiums Mainz mitteilt, wurde am 15.02.2012 um 23:30 Uhr ein unvorstellbar grausames Verbrechen an einem wehrlosen Mädchen begangen.

Es war ein bestialischer Akt der Barbarei: Ein 16-Jähriges Mädchen wurde in einem Parkhaus in Worms gequält, geschlagen und mehrfach vergewaltigt. Doch das reichte den Peinigern nicht. Sie haben das Mädchen mit einer Flasche vergewaltigt und anschließend den Flaschenkopf abgebrochen und ihn eingeführt, wodurch ihr Darm durchtrennt und ihre Gebärmutter aufgeschnitten wurde. Bewusstlos, schwer verletzt und unbekleidet wurde das Mädchen aufgefunden. Nur durch eine Notoperation konnte sie gerettet werden.

Die Folgen: Aufgrund der schweren, irreparablen Verstümmelung im Genitalbereich wurde ihr ein permanenter künstlicher Darmausgang gelegt. Sie wird nicht mehr im Stande sein ein normales Leben zu führen, ein Sexualleben zu haben, eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen. Das Gebot der Stunde ist, das Mädchen seelisch zu unterstützen und ihr eine psychologische Betreuung zu geben. Die Familie muss ständig für sie da sein und ihr signalisieren, dass sie gebraucht wird und sie immer jemanden hat, der sie liebt, da eine sehr hohe Suizidgefahr besteht: In einem ähnlich gearteten Fall hat sich ein Mädchen versucht das Leben zu nehmen und musste deshalb in eine Psychiatrie eingewiesen werden.

Die Täter waren zwei 17-jährige und ein 19-jähriger mit türkischem Migrationshintergrund, wobei einer jedoch bei dem Verbrechen “lediglich” zusah.

Vergewaltigungen sind im islamischen Kulturkreis gar nicht so ungewöhnlich. Die Behörden sind mit der Situation total überfordert und können die Bürger offenbar nicht mehr entsprechend schützen. In Köln etwa sind 70 – 80% der Vergewaltiger türkischer Abstammung. Der genaue Grund für diese Entwicklung ist wenig klar und hängt möglicherweise mit einer Kombination aus religiös bedingter Frauenverachtung, einer übertriebenen Machokultur und dem bagatellisieren der Vergewaltigung deutscher Frauen in ihrem sozialen Umfeld zusammen.

Doch dieses Verbrechen ist selbst für diesen Personenkreis ungewöhnlich brutal. Die Medien, bis auf einige Lokalzeitungen, berichten nicht über diesen Fall, weil es klare Anweisungen gibt, dass bei schweren Verbrechen mit Migrantenbeteiligung nicht berichtet werden darf.

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14. Oktober 2013

Elysium: Eine allzu reale dystopische Zukunftsvision

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots. Das Original Elysium: An all too real dystopian vision of the future erschien am 23. August 2013 im Occidental Observer.

In seiner Rezension von Neill Blomkamps Elysium hebt Steve Sailer die aus der Einwanderung von Nichtweißen resultierende dystopische Zukunft hervor. Die ist da sicherlich drin. Die trostlosen, heruntergekommenen Gebäude (angemessenerweise in Mexico City gefilmt), die müllübersäten Straßen, die von armen Nichtweißen wimmeln. Es gibt die alltägliche Gewalt und die brutale Roboterpolizei.

Los Angeles 2154 in Elysium

Los Angeles im Jahr 2154, wie in „Elysium“ dargestellt.

Unter den Horden von Braunen gibt es ein paar hervorstechende Weiße, einschließlich Max, den Helden, der von Matt Damon gespielt wird. (In einem Interview sagt Blomkamp, daß es mehr Schwarze hätte geben sollen, aber die waren in Mexico City schwer zu finden. [Anm. d. Ü.: siehe Caribbean Project 7: Eine verborgene Rasse!] Die Kameraführung hebt die wenigen Schwarzen eindeutig hervor, und am Ende des Films, wenn jeder die Staatsbürgerschaft von Elysium erhält, bringt Blomkamp als Zugabe eine in Afrika gefilmte Szene, wo man sieht, wie Schwarze die Raumschiffe stürmen, die sie ins Gelobte Land bringen werden. Man könnte sagen, daß es Schwarze in Blomkamps zukünftigem L.A. gab, zumindest im Geiste.)

Matt Damon als Max

Matt Damon als Max wird von einem schwarzen Techniker für seine Reise nach Elysium vorbereitet.

Leider besteht der emotionale Kern des Films darin, daß die wimmelnden nichtweißen Massen einen moralischen Anspruch gegenüber den überwiegend weißen Leuten haben, die in Elysium leben, der Raumstation, die langsam über dem Los Angeles der Zukunft kreist. Elysium ist alles, was das zukünftige L.A. nicht ist: nicht überfüllt, bevölkert von gut gekleideten, kultivierten (überwiegend weißen) Leuten mit verfeinertem Geschmack, exzellenter Gesundheitsversorgung und großen Villen mit Robotern, die an tollen Swimmingpools liegende Frauen bedienen. Und es gibt keine Tätowierungen in Elysium, im Gegensatz zu ziemlich allen unten in L.A.

Jeder auf Erden will nach Elysium, und wer kann es ihnen verdenken?

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15. August 2013

Film-Schwindel: „Decoration Day“

Decoration Day

Aus „Instauration November 1990“, Seite 16, übersetzt von Deep Roots. Originaltitel: „Film Flam“. Der Autor dieses Artikels, an dessen Ende bloß „300“ steht, ist unklar; ich weiß nicht einmal, ob das sein Pseudonym sein soll. (Bild von mir eingefügt.)

*   *   *

Der Produzent des Film-Epos „Glory“ war kürzlich in Georgia, um einen Weltkrieg-2-Film zu drehen, der „Decoration Day“ heißen sollte. Hier ist die Handlung, wie sie mir der Produzent erzählte:

Eine Gruppe amerikanischer Soldaten gerät zu Beginn der letzten deutschen Offensive im Dezember 1944 in den Ardennen in einen deutschen Hinterhalt. Die meisten der G.I.s flüchten panisch; die wenigen, die Widerstand leisten, werden niedergeschossen. Ein deutscher Panzer rückt in das Lager vor, hält an, und die Besatzung steigt aus, um Pause zu machen. Auf einmal taucht ein Koch aus den Schatten auf, schnappt sich eine weggeworfene Browning Automatic Rifle [BAR] und tötet 27 Krauts. Alles, was der Koch abkriegt, ist eine Kugel ins Bein.

Momente später rollt ein Jeep mit einem amerikanischen Leutnant der Militärpolizei und einem Sergeanten herbei. Der verwirrte Offizier läßt seinen Blick über die 27 auskühlenden Jerries schweifen und fragt den Koch ungläubig: „Haben Sie das getan?“ „Sicher hab’ ich“, antwortet der bescheidene Kartoffelbarbier. Worauf der Offizier seine .45er hebt und mit den Worten „Dann stirb, Nigger!“ den Abzug drückt. Sehen Sie, der Koch ist ein man of color, wie auch der Tapferkeit (valor).

Die Szene wechselt in die Gegenwart. James Garner spielt einen pensionierten Richter, der den mörderischen Waffengebrauch vor vielen Jahrzehnten aufzuklären versucht. Der Neger hat die Congressional Medal of Honor abgelehnt, weil der rassistische Angriff (den er irgendwie überlebte) das kranke Herz Amerikas enthüllte. Garner, den dieses gran rifiuto traurig macht, setzt Himmel und Erde in Bewegung, um den Täter zu finden und vor Gericht zu bringen, damit der heroische Homo Africanus dazu überredet werden kann, Amerikas höchste Auszeichnung anzunehmen. Überraschung und Erleichterung werden allerseits empfunden, als entdeckt wird, daß der sogenannte Leutnant niemand anderer als Otto Skorzeny war, der waghalsige Nazi, der il Duce aus seinem Gefängnis auf einem Berggipfel in den Apenninen rettete.

Africanus kann nun seine Medaille annehmen. Ausblendung, während das Band um den Hals des Negers hängt, illuminiert von einem Lächeln von Garner & Co.

Unter Verzicht darauf, dem Produzenten zu sagen, was man um seinen Hals hängen sollte, wies ich auf ein paar der lächerlicheren Tatsachenverdrehungen des Films hin, wie:

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4. Mai 2013

Amanda Knox ist unschuldig – der Schwarze hat’s getan

Von „Unamused“. Original: Amanda Knox is innocent: the black guy did it, erschienen am 9. Oktober 2011 auf Unamusement Park.
Übersetzung: Lucifex vom Blog MORGENWACHT (Quelle hier)

Amanda Knox

Reden wir über Amanda Knox.

Im November 2007 war Amanda (oben) eine 20jährige Sprachstudentin an der University of Washington und verbrachte ein Jahr im Ausland, um an der Ausländeruniversität von Perugia in Italien Italienisch, Deutsch und kreatives Schreiben zu studieren. Sie ging mit dem 23jährigen Raffaele Sollecito (unten), einem italienischen Computertechnikstudenten, dem sie bei einem Konzert klassischer Musik begegnete.

Raffaele Sollecito

Amanda teilte sich eine Wohnung mit zwei Italienerinnen und einer Meredith Kercher. Meredith (unten), damals 21, war eine britische Austauschstudentin, die moderne Geschichte, Politiktheorie und die Geschichte des Kinos studierte.

Meredith Kercher

Nur drei Monate nach dem Beginn ihres Programms war Meredith tot.

Am Abend des 1. November wurde Meredith in ihrem Schlafzimmer von einem Schwarzen, Rudy Guede, im Zuge eines schiefgegangenen Einbruchs vergewaltigt und ermordet. Candace Dempsey, Autorin des preisgekrönten Buches „Murder in Italy“, hat die Rekonstruktion der Ereignisse dieser Nacht durch den Forensikexperten Ron Hendry zusammengefasst.

Rudy Guede brach in dieser Nacht durch ein Nebenfenster im zweiten Geschoss ein, bewaffnet mit einem Messer und auf der Suche nach kleinen Sachen, die er leicht zu Geld machen konnte. Das ist sein Modus operandi. Er war bereits im Haus, auf der Toilette, als Meredith so um 9 Uhr abends nach Hause kam. Er kam aus der Toilette, schlitzte sie in ihrem Schlafzimmer mit dem Messer tödlich auf, riss ihr die Hälfte der Kleider herunter und verging sich sexuell an ihr [aber siehe unten]. Nachdem er in ein nahegelegenes Badezimmer gerannt war, um Handtücher zu holen, wischte er sich seine blutigen Hände ab, setzte sich auf ihr Bett und durchstöberte ihre Handtasche nach Mobiltelefonen, Kreditkarten und Bargeld. Dann versperrte er ihre Schlafzimmertür und floh, wobei er auf dem ganzen Weg zur Vordertür, die er mit ihrem gestohlenen Schlüssel aufsperrte, eine Spur blutiger Schuhabdrücke hinterließ. Nachdem er ihre Mobiltelefone in einen kunstvollen Garten geworfen hatte, den er für ein bloßes Gebüsch hielt, wechselte er zu Hause oder irgendwo anders seine blutige Kleidung und ging dann zur Diskothek Domus, wo er die Nacht durchtanzte. Ein paar Tage später floh er mit seinen blutigen Schuhen und Hosen nach Deutschland. Interpol verhaftete ihn am 20. November, und er wurde nach Italien ausgeliefert, etwa einen Monat, nachdem Amanda und Raffaele wegen des Verbrechens eingesperrt worden waren.

Nicht in Dempseys Zusammenfassung von Hendrys Rekonstruktion: wie Guede Meredith auszog und ihren Körper für die Vergewaltigung arrangierte – er hob ihre Hüften an, schob ein Kissen darunten, besuchte vielleicht das Badezimmer – während sein Opfer immer noch lebte, auch wenn sie das Bewusstsein verlor, und ihr Blut auf ihre eigene Unterwäsche und ihren halbnackten Körper verströmte.

Guedes Epithelzellen-DNS, aber kein Sperma, wurde in ihrem Körper gefunden. Die Staatsanwälte weigerten sich, das Sperma zu untersuchen, das auf dem Kissen gefunden wurde, nur ein Beispiel für ihr ungeheuerliches Fehlverhalten während der Ermittlung und den nachfolgenden Gerichtsprozessen.

„Er kam aus der Toilette, schlitzte sie in ihrem Schlafzimmer mit dem Messer tödlich auf, riss ihr die Hälfte der Kleider herunter und verging sich sexuell an ihr“ – das ist alles. Vier einfache Handlungen. Die Rekonstruktion geht in die grausigen Details jener vier einfachen Handlungen, zusammen mit Tatortfotos. Hier ist zum Beispiel, wie der Kampf endete (Warnung: extrem brutal):

Meredith fällt schließlich auf die Knie. Rudy, immer noch stehend, setzt sich rittlings von hinten auf sie. Aus diesem Aussichtspunkt ergreift er ihren Kiefer mit den Fingern seiner linken Hand und zieht ihr den Kopf zurück. Dann sticht er ihr mit seiner rechten Hand in ihre Kehle und treibt das Messer in ganzer Länge hinein. Er zieht die Klinge nach oben, bis die Wunde 3 Zoll (7,5 cm) lang ist. Große Mengen Blut fließen sofort auf seine Hände und seine Hose.

Rudy lässt Merediths Kopf los und tritt zurück, während sie zusammenbricht und ein großes Blutvolumen auf den Boden vor dem Garderobenschrank verspritzt. Die ursprünglichen Blutmengen sind wahrscheinlich in Richtung des Nachttischs orientiert. Meredith versucht im Uhrzeigersinn herumzukriechen, auf ihre rechte Hand gestützt, während sie mit der linken Hand ihre Kehle umklammert. Sie bleibt wahrscheinlich etwa eine Minute lang bei vollem Bewusstsein.

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9. März 2013

Mangelhafter Rassismus

antiracism

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original Flawed Racism erschien am 19. November 2012 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Jeder, einschließlich selbsterklärter „Antirassisten“, ist rassistisch. Die existierende Gesellschaft ist zutiefst rassistisch, jüdisch und philosemitisch; Hass ist in ihre Institutionen eingebettet.

„Antirassisten“ verdrehen und verzerren Worte in scheinheiliger und zynischer Weise. „Racist“ und „hate“ haben gewöhnliche englische Bedeutungen, nicht nur Newspeak–Bedeutungen.

Daß Rassismus, Hass und Diskriminierung gegen Weiße gerichtet sind, und daß Juden und (davon abgeleitet, bedingt und vorübergehend) nichtjüdischen Nichtweißen Ideen der Auserwähltheit und moralischen Überlegenheit zugeschrieben werden, macht sie nicht auf mystische Weise nicht- oder antirassistisch.

Noch einmal, jeder ist rassistisch. Zeitgenössische Regierungen sind systematisch diskriminierende, sogar genozidale Organisationen. (So etwas wie „umgekehrte Diskriminierung“ gibt es nicht, nur Diskriminierung.) Die überwiegende Mehrheit der Weißen ist ebenfalls im vorherrschenden antiweißen Sinne rassistisch.

Falls Letztere Juden wären, würde man sie selbsthassende Juden nennen; falls sie schwarz wären, dann Oreos (außen schwarz, innen weiß), falls Indianer, dann Äpfel (außen rot, innen weiß), falls Mestizen, dann Kokosnüsse, falls Asiaten, dann Bananen.

In Übereinstimmung mit den Prinzipien des Newspeak gibt es kein entsprechendes Schimpfwort für konventionell rassistische Weiße.

Die beiläufige Verinnerlichung und obsessive Einhaltung des antiweißen Rassismus durch Weiße verursacht große Verwirrung unter der winzigen Kohorte derjenigen, die sich für die Weißen einsetzen.

Sie schlußfolgern, daß Nichtweiße einen Ethnozentrismus besitzen müssen, der Weißen mysteriöserweise fehlt, oder daß nach Tausenden von Jahren ein selbstzerstörerischer, extremistisch egalitärer Jäger-und-Sammler-Atavismus, oder alternativ ein christlicher rassischer „Altruismus“, zwischen 1965 und 1970 plötzlich wieder unter Weißen überall auf Erden aufgetaucht ist, oder daß die Weißen abrupt beschlossen hätten, sich kollektiv die Kugel zu geben (die „Wir-haben-es-uns-selbst-angetan“-Theorie).

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23. Februar 2013

Public Relations im Krieg

Zivile Marketing-Profis werben für die Akzeptanz bewaffneter Konflikte

US-Panzer im Zweiten Golfkrieg

Panzer der US-Armee marschieren im Zweiten Golfkrieg im Irak ein. An einem Propagandafeldzug für die „Befreiung“ Kuwaits verdiente allein ein einziges PR-Büro rund zehn Millionen US-Dollar.

Von Major Dr. Thomas A. Müller. Das Original erschien in der „Deutschen Militärzeitschrift“ Nr. 92 März-April 2013.

Daß man für Kriege gegenüber der eigenen Bevölkerung und auch nach außen eine günstige Stimmung schaffen muß, ist nicht neu. Die eigene Position soll seit jeher möglichst gut „verkauft“ werden. Die Geschichte kennt unzählige Beispiele wie Aufrufe zu Kriegsanleihen, Rekrutierungskampagnen und alle erdenklichen Formen von Propaganda. Neu dagegen ist allerdings, daß Militär und Politik erkannt haben: Werbung und Public Relations (PR) gehören nicht gerade zu ihren Kernkompetenzen. Hier sind die zivilen Profis deutlich stärker. In der Konsequenz werden heute Erkenntnisse und Strategien des zivilen Marketings eins zu eins auch vom Militär übernommen.

Anfänge im Biafra-Krieg

Spätestens seit dem Biafra-Krieg [Sezessionskrieg zwischen Nigeria und dem nigerianischen Gebiet Biafra] in den Jahren 1967 – 1970 wird ziviles Fachwissen zu Rate gezogen. Im Gebiet Biafra war Erdöl gefunden worden, und die plötzlich wohlhabendere Provinz wollte sich von der zentralnigerianischen Regierung lossagen. Die biafranische Provinzregierung engagierte drei Werbeagenturen, um der westlichen Welt ihre Sache schmackhaft zu machen. Dabei hat man natürlich nicht das Erdöl erwähnt, sondern Biafra kurzerhand als Opfer übler Greueltaten inszeniert. Die PR-Leute brachten es in kurzer Zeit fertig, zuerst das Thema „Völkermord“ und dann jenes des Hungers in der öffentlichen Wahrnehmung zu etablieren. Ein solches Vorgehen heißt in der zivilen Fachsprache „agenda setting“. Dabei verwendeten die PR-Leute sogenannte „Signalwörter“ – stark emotional besetzte Begriffe wie „physische Vernichtung“, „furchtbare Massaker“, „totaler Krieg in Schwarzafrika“ – und stellten die Biafraner als Opfer dar.

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