As der Schwerter

14. September 2014

Koloniales Erbe

Government Road in Nairobi, 1960.

Government Road in Nairobi, 1960.

Von Sarah Maid of Albion. Original: Colonial Inheritance, erschienen am 30. April 2011 auf Sarahs Albion Blog.
Übersetzung: Lucifex

Es ist modisch geworden zu behaupten, wie es heute hier in einem anderen Strang behauptet worden ist, dass der gegenwärtige Zustand des postkolonialen Afrika teilweise daran liegt, dass die Afrikaner von ihren weißen Kolonialherren eine unzulängliche Infrastruktur geerbt hätten. In diesem Zeitalter der Political Correctness neigen die meisten Leute dazu, diese Behauptungen nicht anzufechten und zuzulassen, dass glatte Lügen zu einer akzeptierten, wenn auch etwas stinkenden neuen Realität werden. Sie bleiben jedoch glatte Lügen.

Weitere Szenen aus Nairobi.

Weitere Szenen aus Nairobi.

Als die Briten Nairobi in den frühen 1960ern verließen, gab es dort eine Wirtschaft, die jener von Südkorea glich, und eine moderne, voll funktionierende Infrastruktur, die der Mitte des 20. Jahrhunderts entsprach. Sie können hier klicken, um Bilder des Nairobi zu sehen, das das kenianische Volk 1963 erbte. Was Sie sehen können, ist eine blühende moderne Stadt gleich allem, was Sie in Europa zu der Zeit finden würden.

03 kenya_Slums

So verschieden von dem, was wir heute sehen.

Salisbury, Rhodesien, ca. 1969.

Salisbury, Rhodesien, ca. 1969.

Ein noch dramatischeres Beispiel ist Simbabwe, das nun wirtschaftlich ein hoffnungsloser Fall ist, aber einst der Brotkorb des südlichen Afrika war. Sieht das Bild oben auch nur etwas weniger blühend aus als jede entsprechende Stadt im modernen Texas?

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1. August 2014

Von schwarzem Denken und weißem Denken und den globalen Müllteppichen

Filed under: AdS-Autoren,Deep Roots (A) — Deep Roots @ 15:18
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Globale Plastisphärenverteilung

Von Deep Roots

Im aktuellen GEO-Heft August 2014 gibt es im Rahmen des Artikels „Im Meer ohne Ufer“ über das Sargassomeer eine Doppelseite über das globale Müllproblem in den Weltmeeren, aus der die obige Karte stammt.

Darauf ist zu sehen, daß der Müllteppichstrudel des Nordatlantiks im Sargassomeer, der von den Europäern und dem Großteil der Nordamerikaner verursacht wird, weltweit bei weitem der kleinste ist. Und das trotz des im Durchschnitt viel höheren Lebensstandards der weißen Industrieländer verglichen mit den nichtweißen Schwellen- und Entwicklungsländern, und obwohl in den weißen Ländern schon deutlich länger Kunststoffverpackungen sowie kurzlebige Konsumgüter und Wegwerfartikel aus Plastik verwendet werden. Daß ein „Großteil der Nordamerikaner“ am Müllteppich im Atlantik beteiligt ist und nicht an jenem im Pazifik, habe ich deshalb geschrieben, weil ja der Großteil Nordamerikas in den Atlantik entwässert wird, nachdem die große Wasserscheide der Rocky Mountains sehr weit im Westen des Kontinents liegt. Der Großteil des „Great Pacific Garbage Patch“ muß also von den Ländern Ost- und Südostasiens verursacht werden. Die immer noch recht großen Müllstrudel im Indischen Ozean, im Südpazifik und Südatlantik gehen auf das Konto der großteils armen Länder Afrikas, Südasiens und Südamerikas.

Was läßt sich nun daraus erschließen? Sehen wir uns dazu diese Auszüge aus Moral und abstraktes Denken von Gedaliah Braun an:

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6. Juli 2014

Der schwarze Grundzustand

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Von Colin Liddell. Original: The Black Baseline, erschienen am 8. Mai 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.
Originalübersetzung: Lucifex

Sub-saharische Afrikaner sind die am schnellsten wachsende demographische Gruppe auf dem Planeten. Bei einer Fruchtbarkeitsrate, die mehr als dreimal so hoch ist wie die europäischer Frauen (5,2 Kinder pro Frau zu 1,6) und wenig Anzeichen für einen Rückgang zeigt, wird prognostiziert, dass die Bevölkerung des sub-saharischen Afrika sich bis zur Mitte des Jahrhunderts mehr als verdoppelt und von 1,1 Milliarden auf 2,4 Milliarden wächst.

Bei so vielen zur Welt kommenden Afrikanern ist es lebenswichtig, sie besser zu verstehen, aber es ist bereits viel von dem Material, das über Afrika und Afrikaner produziert wird, von Kulturmarxismus beeinträchtigt; um ein korrektes Bild zu erhalten, ist es daher wichtig, sich an Quellen zu wenden, die älter sind als die Political Correctness. Hier ist eine Passage aus einem Buch, das 1930 veröffentlicht wurde:

„Sie sind Männer, die von der Wahnvorstellung besessen sind, dass sie Leoparden sind und daher Menschen töten müssen, und wenn sie unterwegs sind, um das zu tun, versuchen sie sich insgesamt wie Leoparden zu verhalten. Sie gehen auf allen vieren, befestigen an ihren Händen und Füßen echte Leopardenkrallen oder eiserne Imitationen davon, um eine Fährte wie die eines Leoparden zu hinterlassen; und wenn sie ein Opfer erwischen, durchtrennen sie seine Halsschlagader, wie es Leoparden tun. Die bemerkenswerte und unheimliche Tatsache ist, dass die meisten von ihnen unfreiwillig zu menschlichen Leoparden geworden sind, nachdem sie zu Mitgliedern einer der Banden gemacht worden sind, ohne es zu wissen. Die Bande bereitet in einem menschlichen Schädel einen Zaubertrank aus dem Blut eines ihrer Opfer, und irgendeinem Mann, auf den sie sich zuvor festgelegt haben, wird insgeheim etwas davon in einem seiner gewöhnlichen Getränke gegeben. Dann wird er darüber informiert, dass er den Zaubertrank getrunken hat und daher ab diesem Zeitpunkt einer der Bande ist. Genausowenig widersetzt sich irgendeiner davon. Sie sind alle gleich, beherrscht von dem Glauben, dass ein Zaubertrank eine magische Kraft hat, gegen die niemand erfolgreich ankämpfen kann, und daher gehorchen sie widerstandslos.“ (S. 13)

Eine weitere Passage aus demselben Buch:

„Es ist absurd, von Ausbeutung der Arbeiter, die aus dem Inneren herunterkommen, durch die Holzhändler zu sprechen, wenn damit gemeint ist, dass die Löhne zu niedrig sind. Die Arbeit, die diese primitiven Menschen leisten, steht oft in keinem Verhältnis zu dem Lohn, der ihnen am Ende ihres Vertragszeitraums ausbezahlt werden muss. Während der ersten Monate davon sind viele von ihnen fast völlig nutzlos, weil sie nie eine Axt in ihren Händen gehalten haben und als allererstes lernen müssen, eine zu benutzen. Nirgendwo auf der Welt, so seltsam diese Aussage erscheinen mag, sind wahrscheinlich die Gesamtkosten für Arbeit höher im Verhältnis zur geleisteten Arbeit als im Urwald.“ (S. 45)

In gleicher Weise:

„Aber wir werden nicht nur durch das völlige Fehlen von Disziplin bei unseren Wilden auf die Probe gestellt; wir leiden unter ihrer absoluten Unfähigkeit zu verstehen, dass irgend etwas wertvoll sein kann. Nachdem das Hospital so nahe am Wald liegt, ist es wirklich nicht allzu schwer für sie, Feuerholz zu besorgen. Aber da es weniger Mühe macht, ziehen sie es vor, die Balken und Bretter zu verbrennen, die ich mit so viel Schwierigkeiten und unter solch hohen Kosten besorge…“ (S. 50)

Und noch eine:

„Welche Arbeit uns durch die Ruhrpatienten verursacht wird, die sich nicht mehr herumbewegen können, und die alles beschmutzen, wo sie sitzen oder liegen! Viele müssen mit der Hand gefüttert werden, weil sie zu schwach sind, um einen Löffel zu ihrem Mund zu führen. Und ihre Pflege ist umso mühsamer, weil die Eingeborenen keinen Finger rühren, um ihnen zu helfen; zu solch ekelhafter Arbeit kann man sie nicht bringen. Wir müssen daher oft alles selber machen, und falls es überhaupt einen Schwarzen gibt, der helfen will, wird er mit Geschenken überhäuft und unter Lob erstickt.“ (S. 73)

Mittlerweile – vorausgesetzt, Sie sind erfolgreich im modernen multikulturalistischen Westen sozialisiert worden, indem man Sie mit Vorstellungen von „weißer Schuld“, „Rasse als Sozialkonstrukt“ und „Weißenprivileg“ gehirngewaschen hat – müssen Sie denken, dass diese Passagen nur von einem extrem psychotischen Rassisten geschrieben worden sein konnten, möglicherweise von einem peitschenschwingenden Sklavenhalter oder paternalistischen Kolonialfaschisten mit gewachstem Schnurrbart und sadistischen Zuckungen.

Sie müssen auch denken, daß ein Buch mit solch giftigen Beispielen von „Hassrede“ sofort zum höheren Wohl der Menschheit eingestampft werden sollte. Aber während Sie gerechterweise angewidert sind, werden Sie vielleicht auch ein wundervoll warmes Glühen empfinden, das von der tiefen Liebe und dem Respekt stammt, die Sie für Schwarze und andere Nichtweiße hegen, selbst wenn Sie nicht wirklich unter ihnen leben oder viel mit ihnen verkehren.

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14. März 2014

Illusionen weißer Nationalisten über Rußland

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Karte Eurasiens von 1771. Ein Großteil des heutigen Rußlands wird Groß-Tatarstan genannt.

Von Émile Durand, übersetzt von Deep Roots. Das Original White Nationalist Delusions About Russia erschien am 7. März 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right. (Wikipedia-Links im Text vom Übersetzer eingefügt, andere Links von Émile Durand.)

Die Krise in der Ukraine entfaltet sich in vollem Tempo, und weiß-nationalistische Kreise im Westen verfolgen die Ereignisse genau. Eine Menge ist bereits über die tiefe kulturelle und historische Teilung gesagt worden, die den westlichen, europaorientierten Teil der Ukraine vom östlichen Teil trennt, der starke Bindungen zu Rußland hat. Bei Rußlands militärischen Schritten auf der Krim prophezeien manche sogar den Ausbruch des Dritten Weltkriegs.

Die Mehrheit der weißen Nationalisten im Westen geben sich heutzutage starken Hoffnungen auf Rußland und insbesondere Putin hin, die mit der laufenden ukrainischen Krise ein Crescendo erreicht haben. Ich möchte jedoch behaupten, daß diese Hoffnungen schwere Illusionen sind. Nicht weil Putin ebenfalls von Juden kontrolliert wird, wie von manchen weißen Nationalisten dagegengehalten wird; das wird er vielleicht oder auch nicht, aber das macht für uns keinen Unterschied. Und andererseits, selbst wenn Putins Rußland nicht so stark wie der Westen von Juden kontrolliert wird (was in Wirklichkeit nicht stimmt – siehe unten), selbst wenn Rußland den vollen Zorn der jüdisch kontrollierten Medien abbekommt, so macht das Putins Rußland dennoch nicht zu unserem Freund oder natürlichen Verbündeten.

Trotzdem räume ich ein, daß Rußland im Moment das kleinere Übel für die weiße Rasse ist, verglichen mit dem von Juden geführten Westen. Aber es muß dennoch verstanden werden, daß Rußland ebenfalls ein böses, ein im Grunde antiweißes System ist. Daher könnte es höchstens ein vorübergehender Verbündeter sein.

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28. Februar 2014

Faustischer Wagemut

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Faustischer Wagemut

von Dr. William Pierce
Deutsche Übersetzung von Richard

Was ist die tiefere Bedeutung und der Ursprung für das Verlangen der Europäer, „nach Wissen zu streben, das jenseits unserer Erkenntnisgrenzen liegt“?

(Der folgende Artikel ist die Ausarbeitung eines Teils eines im September 1978 gehaltenen Vortrages mit dem Titel „Die Weltsicht der National Alliance“, der von Dr. William Pierce auf der Generalversammlung derselben gehalten wurde. Quelle: National Vanguard, no. 65, 1978; reprinted in The Best of Attack! and National Vanguard Tabloid, ed. Kevin Alfred Strom (Arlington, Va.: National Vanguard Books, 1984), p. 145, erschienen auf Counter-Currents unter dem Titel The Faustian Spirit.[Das Zitat der Einleitung stammt aus Alfred Tennysons Gedicht „Ulysses“ (V. 32); Einschübe und Ergänzungen in eckigen Klammern von mir, Richard].

Im späten Mittelalter lebte in Deutschland ein berühmter Gelehrter, der dafür bekannt war, geheimnisvolle Naturphänomene enträtselt und seine Kenntnisse für magische Praktiken nutzbar gemacht zu haben.
Bei manchen war er als kundiger Alchemist bekannt, der sein Wissen durch sorgfältige Forschung in seinem Laboratorium erworben hatte. Andere wiederum meinten, er sei lediglich ein Hochstapler, der sich besser in Taschenspielerei auskenne als in Alchemie. Die Meisten aber werden ihn als den Mann in Erinnerung behalten haben, der einen Pakt mit dem Teufel schloss, um so seine Seele für Wissen und Macht zu verpfänden.

Dieser sagenumwobene Gelehrte war Doktor Johann Faust (ca. 1480-1538), und die zahlreichen Legenden, die sich um ihn rankten, beflügelte die Fantasie von Schreibern, Dichtern und Komponisten der nachfolgenden Generationen. Ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod wurde in Deutschland ein Buch veröffentlicht, das diese Legenden zum Inhalt hatte: Die Historia von Dr. Johann Fausten von Johann Spieß. Dieses Werk zirkulierte bald darauf auch in englischer und französischer Übersetzung.

Im späten 16. Jahrhundert schrieb Christopher Marlowe sein Stück Tragical History of Doctor Faustus, welche auf diesen Legenden beruht. Zahllose andere Autoren nahmen hiernach die Faust-Thematik auf: Die Geschichte eines Mannes, der danach strebte, seine Grenzen zu überschreiten, auf der Suche nach Wissen, welches dasjenige überstieg, was anderen beschieden war.

Von diesen Autoren am bekanntesten ist Johann Wolfgang von Goethe, dessen erster ausführlicher Dramenteil (Faust I) 1808 veröffentlicht wurde. Berlioz und Gounod, unter vielen anderen, verfassten Opern, wobei sie sich vor allem auf Goethes Bearbeitung stützten. Vom ausgehenden 19. Jahrhundert über das 20. Jahrhundert bis in unsere heutige Zeit werden Symphonien, Gedichte, Dramen und Romane auf der Grundlage der Faust-Thematik verfasst. (more…)

21. August 2013

Caribbean Project 6: Die Infrastruktur bricht im unabhängigen Jamaika zusammen

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Infrastructure Collapses In Post-Independence Jamaicaerschien am 27. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie Caribbean Project auf Occidental Dissent. Zuvor aus dieser Reihe hier veröffentlicht: Caribbean Project 5: Warum ist Haiti Haiti?.

 

In rassebewußten Kreisen ist Haiti zum ultimativen Symbol dafür geworden, wie die Freiheit gescheitert ist, wie die Zivilisation in der Karibik nach dem Abgang der weißen Vorherrschaft abgesunken ist.

Der Zweck des Caribbean Project ist es, Haiti als Startplatz für eine umfassende Untersuchung des freien Negers zu benutzen, wie er auf allen schwarzen Inseln in der Karibik und im Atlantik existiert.

In Jamaika sehen wir, daß die Haitianisierung weit fortgeschritten ist:

Mit einer jährlichen Mordrate von 1500 ein einer Bevölkerung von weniger als drei Millionen ist Jamaika nun eines der gewalttätigsten Länder der Welt, auf einer Ebene mit Südafrika und Kolumbien.

Der schwarze Sog in Jamaika ist schlimmer als sein Gegenstück in den Vereinigten Staaten. Jamaika unter der freien Gesellschaft ist zu einem der gewalttätigsten Länder der Welt geworden.

Wir fuhren vor Remas Gemeindezentrum vor. Über dem Eingang war ein Bildnis von Ihrer Majestät Elizabeth II, Königin von Jamaika, aufgemalt. Ihr Gesicht unter einer protzigen Tiara trug die Pockennarben von Kugeln. Das Gebäude, von Unkraut überwuchert und mit Urin bespritzt, schien Teil eines Alptraums zu sein.

In Britannien wurde die Abschaffung der Sklaverei als großartige Idee betrachtet. Später wurde das Ende der weißen Vorherrschaft und die Dekolonisierung als „the winds of change“ begrüßt.

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3. August 2013

Caribbean Project 5: Warum ist Haiti Haiti?

Kaiser Soulouque faustinI

Kaiser Soulouque von Haiti, ca. 1859

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Why Is Haiti, Haiti?erschien am 8. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie Caribbean Project auf Occidental Dissent. Zuvor aus dieser Reihe hier veröffentlicht: Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859).

 

Der Zusammenbruch von Saint-Domingue, der reichsten Kolonie der gesamten Welt, zur Republik Haiti, die das ärmste Land der westlichen Hemisphäre ist, kann in diesem einen kurzen Beitrag zusammengefaßt werden.

Inspiriert von der Französischen Revolution gab es 1791 einen erfolgreichen Sklavenaufstand in Saint-Domingue. Die Nationalversammlung schaffte die Sklaverei 1794 im gesamten französischen Empire ab. 1804 gewann Haiti seine Unabhängigkeit, und die verbliebenen Weißen (mit ein paar Ausnahmen, großteils Deutsche und Polen, die zu Ehren-Schwarzen wurden) wurden ausgelöscht.

1805 wurde Haiti offiziell als schwarzes Land proklamiert. Weißen wurde von der haitianischen Verfassung Staatsbürgerschaft und Grundbesitz verboten. Das Verbot weißen Grundbesitzes sollte bis 1918 in Kraft bleiben, als unter der amerikanischen Besatzung eine Verfassung angenommen wurde.

Laurent Dubois vermittelt uns auf Seite 24 – 28 seines Buches Avengers of the New World: The Story of the Haitian Revolution ein Gefühl von Saint-Domingue am Vorabend seiner Zerstörung durch eine Negerrevolte:

Die nördliche Ebene, durchquert von Flüssen aus den Bergen, war ein idealer Ort für Zuckerplantagen. 1789 enthielt die Nordprovinz, die Le Cap, die Ebene und die umgebenden Berge einschloß, 288 Zuckerplantagen, von denen die meisten raffinierten Zucker produzierten; 443 Indigoplantagen und mehr als 2000 Kaffeeplantagen. Die Bevölkerung umfaßte 16.000 Weiße und mindestens 160.000 Sklaven…

1789 gab es in der westlichen Provinz 314 Zuckerplantagen, mehr als im Norden, obwohl viele von ihnen kleiner waren und unraffinierten Zucker produzierten. Der Indigoanbau war in dieser Region wichtiger als im Norden, es waren 1.800 Plantagen beteiligt. Es gab mehr als 500 Baumwollplantagen und mehr als 800 Kaffeeplantagen…

Auf der langen Halbinsel im Süden und Westen lag die Südprovinz… Sie war die am wenigsten entwickelte der Kolonie, mit nur 191 Zuckerplantagen, von denen die meisten unverarbeiteten Zucker herstellten, und annähernd 300 Kaffeeplantagen und 900 Indigoplantagen. Sie hatte die kleinste Population der drei.

Saint-Domingue unter dem französischen Kolonialismus im Jahr 1789 hätte man als „das Arsenal der Landwirtschaft“ beschreiben können. So groß war seine Bedeutung für die französische Wirtschaft.

Die haitianische Revolution war bei weitem die radikalste aller egalitären Revolutionen in dem, was von Historikern als „Zeitalter der Revolution“ bezeichnet wurde. Dies ist der Schlüssel zum Verständnis, warum Haiti um so viel schlechter dran ist als all seine schwarzen Nachbarn in der Karibik. Die schwarze Freiheit sollte dort zu ihrem größten Extrem getrieben werden.

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31. Juli 2013

Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Armut in Haiti

Die Freiheit ist in der ersten schwarzen Republik der Welt gescheitert.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Free Negroes In Hayti (1859) erschien am 3. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie Caribbean Project auf Occidental Dissent. Zuvor hier veröffentlicht: Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842.

W. W. Wrights “Free Negroes in Haiti” erschien in der Ausgabe November 1859 von DeBow’s Review.

Es ist schwierig, die Wirkung in Dixie zu beschreiben, die vorhergehende gescheiterte Experimente in der Abolition in der Karibik auf rassische Einstellungen in den Südstaaten und auf die Evolution der südstaatlichen republikanischen Theorie in der Zeit vor dem Sezessionskrieg hatten.

Der „Kongo der Antillen“ bot ein Schauspiel, das illustrierte, warum „schwarzer Republikanismus“ um jeden Preis bekämpft werden mußte:

Kein Land war günstiger gelegen, um diesen Segen zu empfangen, als die Königin der Antillen. Ihre Unabhängigkeit, die Anfang dieses Jahrhunderts erlangt wurde, jeder Feind von ihrem Boden verbannt oder ausgelöscht, im Fokus der Zivilisation stehend, auf halbem Weg zwischen den beiden größten Nationen der Erde, der Anziehungspunkt für zigtausende freundliche Augen, das Objekt der Gebete der Christenheit, der Fleck unter allen anderen auf Erden, der den Philanthropen jeder Nation gebieten könnte, im Besitz einer Erde von unbegrenzter Fruchtbarkeit, ein Korps von Arbeitern, die im Anbau jener Artikel wohl unterwiesen sind, welche immer die lukrativsten Preise erzielen, und ein Klima, das besser als jedes andere zur Konstitution seiner Bewohner paßt – mit all diesen Vorteilen war zu erwarten, daß das Reich von Hayti bald einen bedeutenden Rang in der Familie der Nationen einnehmen würde, oder zumindest eine respektable Stellung als Land fleißiger, moralischer und erfolgreicher Menschen besetzen würde.

Im Jahr 2012 ist Haiti immer noch der Anziehungspunkt für Millionen freundliche Augen, das Objekt der Gebete der Christenheit, und der eine Fleck auf Erden unter allen anderen, der über die Aufmerksamkeit von Philanthropen jeder Nation gebietet, wie Sean Penn und Amanda Kijera.

Und tatsächlich waren das die Erwartungen der Freunde der Negerrasse. Laßt sie nur einmal frei sein, entfernt die deprimierenden Ketten der Sklaverei, bindet ihre Arme los, sagten sie, und bald werden wir eine Rasse sehen, die den Weißen völlig gleich ist; die Landwirtschaft wird Fortschritte machen, der Handel wird gepflegt werden, und die Sache der Bildung und Religion vorangebracht werden; Euklids sollten den Bergen entspringen, Äsops und Dumas’ sollten in den Tälern Verse und Romane schreiben, und die goldenen Ufer der Region Artibonite sollten einen ländlichen Frieden und Glück erleben, ohnegleichen im glücklichen Tal von Amhara oder im berühmten Utopia der Jesuiten, an den Ufern des Paraná!“

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24. Juli 2013

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

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Sir Spenser St. Johns „Hayti, or the Black Republic” beschreibt ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1842.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: The Haitian Earthquake of 1842 erschien am 2. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie Caribbean Project auf Occidental Dissent.

Die folgenden Auszüge stammen aus Sir Spenser St. Johns 1886 erschienenen Memoiren Hayti, or the Black Republic.

Sir Spenser St. John, der britische diplomatische Geschäftsträger und spätere Resident in Haiti in den 1860ern und 1870ern, veröffentlichte etwas, das als das negativste Buch bezeichnet wurde, das je über Haiti geschrieben wurde.

Ich erfuhr erstmals von Hayti, or the Black Republic vor zwei Monaten, als ich Laurent Du Bois’ Haiti: The Aftershocks of History las. Ich habe vor, beide Bücher und viele andere für das Caribbean Project zu rezensieren.

1842 traf ein verheerendes Erdbeben Le Cap (nun Cap Haïtien) in Haitis nördlicher Provinz. Le Cap war die wichtigste Stadt im französischen Saint Domingue gewesen.

Spenser St. John beschreibt das Nachspiel des Erdbebens von Le Cap:

Cap Haïtien erholte sich nie von den furchtbaren Auswirkungen des Erdbebens von 1842, als mehrere tausend seiner Bewohner umkamen. Bis zum heutigen Tag sprechen sie von diesem schrecklichen Ereignis und vergessen nie davon zu erzählen, wie die Landleute herbeieilten, um den Ort zu plündern, und wie niemand dabei half, ihren halb begrabenen Landsleuten zu helfen. Captain Macquire und ich wanderten in den Ruinen herum, und wir konnten nicht anders als zu fühlen, wie wenig Energie in einem Volk verblieb, das sein Eigentum in solch einem Zustand lassen konnte. Es war vielleicht billiger, anderswo einen Kramladen aufzubauen.

Einer von jenen, die am meisten unter dieser Heimsuchung litten, schrieb, bevor die Erde zu zittern aufgehört hatte: „Über die Handlungen von Gott dem Allmächtigen beschwert sich niemand“, und erzählte dann, wie das schreckliche Erdbeben fast jedes Haus niederwarf oder schwer beschädigte; wie zwei Drittel der Einwohner unter dem eingestürzten Mauerwerk begraben wurden, wie die Banden von Schwarzen von den Bergen und Ebenen herbeieilten, nicht um bei der Rettung ihrer elenden Landsleute zu helfen, deren Schreie und Stöhnen zwei oder drei Tage lang zu hören waren, sondern um die Läden voller Waren zu plündern; und – worüber er sich schon beschwerte – wie die Offiziere und Mannschaften der Garnison, statt zu versuchen, die Ordnung zu bewahren, beim Plündern der geringen Reste dessen mitmachten, was der Rest der Einwohner aus den schwankenden Ruinen retten konnten. Was für ein Volk!

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19. Juli 2013

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Haiti’s Culture of Rape erschien am 1. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie Caribbean Project auf Occidental Dissent. Zuvor hier veröffentlicht: Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados.

In Haiti wurde Vergewaltigung bis 2005 nicht als Verbrechen betrachtet. Vor dem Gesetz von 2005 boten haitianische Richter Vergewaltigungsopfern Geld oder Ehe mit dem Vergewaltiger als Entschädigung. Es hat seit dem Erdbeben von 2010 nicht eine Verurteilung wegen Vergewaltigung gegeben.

Im 208. Jahr der freien Gesellschaft sind haitianische Babies in der ältesten schwarzen Republik der Welt nicht vor Vergewaltigern sicher:

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13. Juli 2013

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

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Warum ist Barbados nicht in Haitis Fußstapfen gefolgt?

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Freedom Failed: The Barbados Exception erschien am 13. Dezember 2011 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie Caribbean Project auf Occidental Dissent. (Die hier verwendete Numerierung bezieht sich nur auf die von mir zur Übersetzung ausgewählten Beiträge, die in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht werden.)

 

Barbados:

Beim Lesen von Eric Foners Buch Reconstruction stieß ich auf etwas, das alte Veteranen von Forendebatten über die Theorie der Rassengleichheit interessieren wird.

Barbados wird oft als Gegenbeispiel zu Haiti bezüglich der Gleichstellung von Schwarzen zitiert. Die Wahrheit ist, daß auf die Abolition ein Spektrum von Freiheit folgte, das vom Extremsten (Haiti) bis zum Begrenztesten (Dixie) reichte:

Die vorhergehende Erfahrung mit der Abolition in Britisch-Westindien bestärkte die Gewißheit der Südstaaten-Pflanzer bezüglich der „katastrophalen“ Folgen der Emanzipation. Durch die Linse der Plantagenwirtschaft betrachtet, lehrte Westindien uns eine unmißverständliche Lektion: Die Emanzipation war ein Fehlschlag. Die Freiheit war in den 1790ern nach Haiti und in die britische Karibik gekommen, und auf beiden Schauplätzen hatten die ehemaligen Sklaven die Zuckerplantagen in großer Zahl aufgegeben, um sich als subsistenzorientierte Kleinbauern zu etablieren.

Dies traf besonders auf Haiti zu, wo die Revolution die Klasse der Pflanzer vernichtet hatte, und auf Trinidad, Jamaika und Britisch-Guyana, wo große Streifen unkultivierten Landes für die ehemaligen Sklaven verfügbar gewesen waren. Als Folge davon war die Zuckerproduktion abgestürzt; die Plantagenwirtschaft wurde in Haiti und in der britischen Karibik nie wieder fortgesetzt, sie überlebte nur durch den massiven Import von arbeitsverpflichteten „Kulis“ aus Indien und China. Die karibische Emanzipation stand als Symbol und als Warnung für den weißen Süden, als eine Demonstration der Vergeblichkeit aller Pläne zur Erhebung von Schwarzen, und des schlimmen Schicksals, das amerikanische Pflanzer nach der Sklaverei erwartete. Vor allem lehrte sie, daß den Befreiten der Zugang zu Landbesitz verwehrt werden muß. Nur auf kleineren Inseln wie Barbados, wo Weiße alles Land besaßen „und der Neger nicht in der Lage ist, auch nur einen Fußbreit davon in Besitz zu bekommen“, war die Plantagenwirtschaft weiter gediehen.

 

Das erklärt eine Menge.

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20. Juni 2013

Warum schwimmen Schwarze nicht?

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Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Why Don’t Black People Swim? erschien am 7. April 2012 auf Occidental Dissent.

Louisiana: Will irgendjemand hier versuchen, diese Frage zu beantworten?

Es klingt angemessen im Lichte dessen, daß John Derbyshire eine auf den Deckel bekommen hat, weil er in seinem Artikel auf The Talk (Nonblack Version) biologische Rassenunterschiede zur Sprache gebracht hat:

Als der 15-jährige DeKendrix Warner beim Waten im Red River in Shreveport versehentlich in tieferes Wasser stieg, geriet er in Panik.

JaTavious Warner, 17, Takeitha Warner, 13, JaMarcus Warner, 14, Litrelle Stewart, 18, Latevin Stewart, 15, und LaDarius Stewart, 17, eilten herbei, um ihm und einander zu helfen.

Niemand von ihnen konnte schwimmen. Alle sechs ertranken. DeKendrix wurde von einem Passanten gerettet.

Maude Warner, Mutter von drei der Opfer, und die anderen anwesenden Erwachsenen konnten ebenfalls nicht schwimmen.

In den Vereinigten Staaten gibt es pro Jahr fast 3500 Ertrinkungsfälle pro Jahr, fast 10 pro Tag.

Aber laut dem US-Zentrum für Seuchenkontrolle und –verhütung ist die Ertrinkungsrate afroamerikanischer Kinder zwischen fünf und vierzehn Jahren dreimal so hoch wie die von weißen Kindern. Eine kürzlich durchgeführte Studie, die von USA Swimming gesponsert wurde, enthüllte gleichermaßen krasse statistische Ergebnisse.

Knapp unter 70 % der befragten afroamerikanischen Kinder sagten, daß nicht oder nur schlecht schwimmen könnten. Schlecht bedeutete bloß, daß sie im Seichten herumplanschen konnten. Weitere 12 % sagten, daß sie schwimmen könnten, es sich aber “selbst beigebracht” hätten.

Anmerkung: Dies würde einen gut numerierten Beitrag auf SBPDL [Stuff Black People Don’t Like] ergeben.

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