As der Schwerter

21. Oktober 2014

Der freie Markt und Einwanderung: Zwei Gedankenspiele

Das englische Original von Ted Sallis ist am 16. Oktober 2014 unter dem Titel The Free Market & Immigration: Two Thought Experiments auf Counter Currents erschienen. Bilder und Übersetzung von Osimandia.

Weil er sich auf Deutschland bezieht und ich es sehr aufschlussreich finde, wie über die Einwanderungspolitik der BRD in US-Medien berichtet wird, habe ich den Artikel von Brenda Walker, auf den Ted Sallis gleich zu Anfang verlinkt,  ebenfalls übersetzt und durch Einrückung im Kasten kenntlich gemacht.  Er ist am 13. September 2014 unter dem Titel Germany Welcomes Immigrants to “Spur Economic Growth” bei Vdare erschienen.  Das Zitat aus der Washington Times ist im grau unterlegten Kasten kenntlich gemacht, die Verweise und das Foto der Journalistin darin stammen nicht aus dem Original sondern wurden bei der Übersetzung hinzugefügt.

Befürworter des freien Marktes und von offenen Grenzen sowie Masseneinwanderung müssen über diese Geschichte erfreut sein:

Deutschland heißt Einwanderer willkommen, um “das Wirtschaftswachstum anzukurbeln”
von Brenda Walker, Vdare

Migranten: Kinder spielen in einer türkischen Nachbarschaft in Duisburg, Deutschland. Das Land braucht Einwanderer, um in den Ruhestand tretende Arbeitskräfte zu ersetzen, insbesondere solche mit Hochschulabschlüssen.

Migranten: Kinder spielen in einem türkischen Wohnviertel in Duisburg, Deutschland. Das Land braucht Einwanderer, um in den Ruhestand tretende Arbeitskräfte zu ersetzen, insbesondere solche mit akademischen Abschlüssen.

Die Titelstory der Washington Times vom vergangenen Freitag wird mit

“Deutsche verkaufen ihre eigene Version des amerikanischen Traums”

angekündigt und enthält u.a. das nebenstehende Foto der neuen Vielfalt.

Die Schilderung ist vertraut: viele einheimische Deutsche treten in den Ruhestand und die Geschäftswelt braucht mehr Arbeitsbienen, um die Jobs zu erledigen. Doch wenigstens sieht sich Deutschland nach Fachkräften um, die in der Lage sind, etwas zu einer modernen Volkswirtschaft beizutragen, anstatt Millionen aus der Dritten Welt ins Land zu lassen, die geradewegs und für immer auf die  Unterschicht zusteuern, wie Amerika das macht.

Und doch ist auch Deuschland nicht dagegen gefeit, seinen technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt der gleichen Transformation mit Robotern und Computern zu unterziehen, wie das in diesem Land [USA] geschieht. Die Arbeitslosigkeit ist in den vergangenen Monaten zur Überraschung der Wirtschaftsfachleute gestiegen, was möglicherweise einen “Schluckauf” darstellt oder Teil eines Trends ist, der durch gestiegene Effizienz beeinflusst wird. So ist vielleicht die optimale Zahl von eingewanderten Fachkräften geringer als die Eliten glauben.

Das deutsche Volk ist nicht voll und ganz begeistert von der Einwanderung. Thilo Sarrazins 2010 erschienenes Buch “Deutschland schafft sich ab”, in dem die Einwanderung von Moslems kritisiert wird, wurde zu einem Riesenbestseller, weil es ausdrückte, was viele Leute dachten.

Es kommt wenig überraschend, dass in dem Maß, wie ihre Anzahl in Deuschland steigt, Moslems sich immer unverschämter benehmen – ganz allgemein gegen die Redefreiheit protestieren, sich der kulturellen Assimilation widersetzen und feindselige Megamoscheen bauen. In Berlin gibt es No-go-Zonen, in die sich die deutsche Polizei nur zögerlich wagt, weil Allahs lokale Gangster sagen, dass dort die Regeln der Scharia herrschen.

Doch ungeachtet dessen predigt die deutsche Regierung das Evangelium von “Vielfalt ist unsere Stärke” und rollt den roten Teppich für immer mehr Einwanderer aus, einschließlich eines Wettbewerbs “Erfolg durch Vielfalt”, bei dem Firmen preisgekrönt werden, die keine Deutschen einstellen.

Deutschland öffnet seine Tore für Einwanderer, um die Wirtschaft anzuregen
Washington Times, 11. September 2014
Einwanderungspolitik hilft, gegen die alternde Bevölkerung, geringe Geburtenrate und zurückgehende Arbeitnehmerschaft anzugehen.

BERLIN - Als Marie Duness-Rose, 39, vor 10 Jahren von Bulgarien nach Deutschland einwanderte, ließ sie, wie sie sagte, viel  zurück. Aber jetzt hat sie einen akademischen Abschluss in Management und betreibt in einem beliebten Stadtteil Berlins ein gutgehendes Bistro, in dem sie Balkanspezialitäten serviert.

Sie ist nur eine von 6,2 Millionen nichtdeutscher Bürger im Land und eine von ungefähr 15 Millionen – oder 19 Prozent der Gesamtbevölkerung – die keine ethnischen Deutschen sind.

Dieser Prozentsatz ist einer der höchsten Einwandereranteile in allen europäischen Ländern, und es wird nicht erwartet, dass er in absehbarer Zeit sinkt. Letzten Monat stellte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fest, dass Deutschland nach den USA das zweitbeliebteste Ziel für Einwanderer weltweit ist.

Anders als in anderen Ländern mit großen Einwandererzahlen wollen Deutschlands Regierung und Industrie, dass das so bleibt.

“Die Zahlen sind großartige Neuigkeiten für die deutsche Wirtschaft” sagte Oliver Koppel, Senior Economist vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.

Das liegt daran, dass Deutschland eine der ältesten Bevölkerungen der Welt und Europas zweitniedrigste Geburtenrate nach Monaco hat. “Das Land braucht Einwanderer, um in den Ruhestand tretende Arbeitskräfte zu ersetzen,”  sagte Herr Koppel und fügte hinzu, dass es in Deutschland 1 Million offene Stellen gäbe, von denen ein Viertel einen Universitätsabschluss erfordern würden.

“Diese Lücke stellt eine Bedrohung für die deutsche Wirtschaft dar, weil Firmen sich zur Umsiedlung entschließen können, wenn sie ihre offenen Stellen nicht besetzen können” sagte er. “Ich weiß von mehreren Firmen, die auf der Suche nach mehr Arbeitskräften nach Österreich übersiedelten.”

Analysten schätzen, dass der Arbeitskräftemangel Deutschland jetzt schon 40 Milliarden Dollar pro Jahr kostet. Und Demographen warnen, dass Deutschlands arbeitende Bevölkerung über die nächsten zwei Jahrzehnte um 6,5 Millionen sinken wird – ein Rückgang, der dem Verlust jedes einzelnen Arbeitnehmers in Bayern, einem von Deutschlands reichsten Bundesländern, entspricht.

Mit diesen Zahlen konfrontiert hat die deutsche Regierung anerkannt, dass das Land von Einwanderern abhängig ist, um die Bevölkerung und das langfristige Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten. 2013 sagte Kanzlerin Angela Merkel, dass Deutschland ein “Einwanderungsland” werden muss und dass die “zunehmende Vielfalt auch Bereicherung bedeutet”.

Seither hat Deutschland – während Anti-Einwanderungs-Politiker in Frankreich und Großbritannien Wahlerfolge erzielten – um hochqualifizierte ausländische Fachkräfte geworben und wetteifert um qualifizierte Ausländer. Die Regierung hat verschiedene Arten von Arbeitsvisa für Einwanderer geschaffen und Neuankömmlinge werden mit deutschen Integrations- und Sprachkursen willkommen geheißen.

Die Regierung hat sogar mit ihrer “Make it in Germany”-Kampagne ihre eigene Form des amerikanischen Traums erschaffen. Im Jahr 2012 eingeführt lockt diese Onlineplattform nichtdeutschsprechende Fachkräfte mit der Aussicht auf eine lukrative Zukunft an. In jüngerer Zeit hat die Regierung Mit Vielfalt zum Erfolg” eingerichtet –  einen Wettbewerb, der Unternehmen belohnt, die ihre Belegschaft internationalisiert haben.

Der Einwanderungszustrom ist jedoch nicht ausschließlich ein Ergebnis von Regierungsinitiativen. Deutschland profitiert auch von der Instabilität im Ausland, insbesondere in Europa.

Junge Spanier und Italiener strömen seit der Finanzkrise 2008 und der darauffolgenden europäischen Schuldenkrise in das mitteleuropäische Land. Und seit Januar sind Bulgaren und Rumänen, die seither das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU haben, auf dem Weg zu der stärksten Wirtschaft des Kontinents und bleiben – geradeso wie Frau Duness-Rose.

“Ich hatte gute Freunde in Sofia [Bulgariens Hauptstadt]. Ich hatte eine Eigentumswohnung und meine Familie in der Nähe,” sagte sie, “Aber es gab einfach keine Aussichten auf einen Arbeitsplatz, deshalb zog ich um. Ich mag wegen wegen der Arbeit gekommen sein, aber ich bin geblieben, weil ich mich zu Hause fühlte und immer noch fühle.”

Sie freut sich auch, dass sie Landsleute von sich einstellen kann, um in ihrem Betrieb zu arbeiten.

“Ich habe in der Tat zwei junge Männer aus Bulgarien, die in meinem Restaurant arbeiten,” sagte Frau Duness-Rose. “Ich freue mich, dass ich ihnen helfen kann, obwohl ich festgestellt habe, dass manche Leute, die in mein Restaurant zum Essen kommen, Bemerkungen darüber gemacht haben, wie viele Bulgaren heute in Berlin arbeiten.”

Das liegt daran, dass der Bedarf der deutschen Wirtschaft nach Einwanderern die gesellschaftlichen Spannungen zwischen Deutschen und Neuankömmlingen nicht verringert hat.

Während des Wirtschaftswunders in den 1950er und 1960er Jahren kamen viele Ausländer als Gastarbeiter nach Deutschland – Arbeitskräfte, die nur vorübergehend bleiben sollten. Es wurden nur wenige Anstrengungen unternommen, sie zu integrieren, und 1973 hat die Regierung einen offiziellen Anwerbestopp für ausländische Arbeitskräfte verfügt.

Aber viele ließen sich nieder. Etwa ein Viertel aller Ausländer in Deutschland sind die Nachkommen und Familien von türkischen Gastarbeitern. Die türkische Gemeinschaft nimmt voll am Wirtschaftsleben teil. Gleichzeitig ist sie  Hauptzielscheibe der Antieinwanderer-Stimmung, die manchmal auch in Fremdenfeindlichkeit umschlägt.

Zwischen 2000 und 2006 ließ eine rassisch motivierte Mordserie von einer kleinen Gruppe von Neonazis 10 Menschen tot zurück – acht davon ethnische Türken. 2010 schrieb Thilo Sarrazin,  deutscher Politiker und ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, ein Buch, in dem er behauptet, Moslems und die Unterschicht würden Deutschlands Niedergang herbeiführen. Es war Deutschlands größter Bestseller seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

In jüngerer Zeit hat die schiere Anzahl von Einwanderern aus Osteuropa Klagen hervorgerufen.

Die deutsche Regierung versucht, hart gegenüber EU-Bürgern durchzugreifen, die nur in das Land kommen, um Sozialleistungen zu beziehen. Gemäß einem kürzlichen Bericht der Regierung bezogen Bürger anderer EU-Länder im Jahr 2013 Hartz-IV-Sozialleistungen in Höhe von 2,23 Milliarden Dollar von insgesamt 43,3 Milliarden Dollar.

Mittlerweile bricht regelmäßig Unruhe über Einwanderer aus. 2013 gab es Demonstrationen gegen 1.000 Roma, die in einem Hochhaus im westlichen Deutschland lebten. Die rechtsextreme Partei NPD machte bei den Wahlen letztes Jahr Werbung mit dem Wahlwerbespruch “Geld für die Oma statt für Sinti und Roma” (Sinti bezieht sich auf eine Untergruppe der Roma, der traditionell umherziehenden Leute, die abfällig Zigeuner genannt werden.)

Dieser Wahlwerbespruch spiegelt eine weitgehend überholte Sichtweise von Ausländern in Deutschland wider. Über Jahre hinweg hat das Land die Einwanderungsdebatte als eine humanitäre Angelegenheit geführt, als eine, die sich auf Asylbewerber und Flüchtlinge konzentrierte.

“Die grundlegende Idee war, dass wir Deutsche anderen helfen, indem wir ihnen erlauben, hier zu leben,” sagte Stephan Sievert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung.

Frau Merkels Akzeptanz von Einwanderung wirkt auf eine andere Denkweise hin: Sie hofft, dass Einwanderung auch als wirtschafliche Selbsthilfe verstanden wird. Dieses Jahr wurde unter ihrer Koalitionsregierung ein Gesetz verabschiedet, das es jungen Deutschen ausländischer Herkunft erlaubt, zwei Pässe zu haben, ein Schritt, der insbesondere der großen türkischen Gemeinde zugute kommt.

“Der Wandel in der Haltung ist wirklich eindrucksvoll” sagte Herr Sievert. “Die Leute verstehen jetzt, dass wir Einwanderung brauchen, während Einwanderung zuvor als eine humanitäre Angelegenheit angesehen wurde, die Deutschland Geld kostet. Sie wird jetzt als wirtschaftliche Angelegenheit gesehen, die Deutschland zugute kommt.”

Und doch glaubt Herr Sievert nicht, dass der derzeitige Zustrom von Einwanderern die Lücke auf Deutschlands Arbeitsmarkt füllen wird. Fast 70 Prozent der Einwanderer nach Deutschland kommen aus anderen EU-Mitgliedsstataten. Er sagte, das könne so nicht für immer weitergehen.

“Viele Länder in Europa haben mit geringen Geburtenraten zu kämpfen,” sagte er. “Wir können daher auf lange Sicht nicht hoffen, dass wir unsere eigene alternde Bevölkerung nur mit anderen Europäern ersetzen können.”

Frau Duness-Rose ist ein Paradebeispiel dafür. Sie traf ihren lettischen Ehemann in Deutschland. Das Paar hatte jedoch niemals Kinder.

“Wir haben dafür zu hart gearbeitet,” sagte sie.

Der Artikel aus der Washington Times ist von der Deutschen Nele Mailin Obermueller (Foto links) , der Gewinnerin des

Der Artikel aus der Washington Times ist von der Deutschen Nele  Obermueller (Foto links) , der Gewinnerin des International Development Journalism Wettbewerbs des Guardian im Jahr 2012,  eine  “talentierte” Journalistin, die  Sinti für eine Untergruppe der Roma hält und für jede Äußerung das Wort “sagte/said” benutzt – 12 Mal in dem kurzen Artikel!

(weiter mit dem eigentlichen Artikel von Ted Sallis:)

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18. Oktober 2014

Todesvektor: Ebola und Afrika

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original Vector of Death: Ebola and Africa (nach einer Radiosendung von American Dissident Voices vom 11. Oktober 2014) erschien am 11. Oktober 2014 in Kevin Alfred Stroms Essays.

Wie AIDS kommt Ebola aus Afrika zu uns. Und Afrika – spezifisch Guinea, Sierra Leone und Liberia – macht nun den schlimmsten aufgezeichneten Ausbruch von Ebola in der gesamten bekannten Geschichte durch, größer als alle anderen Ausbrüche zusammengenommen. Etwa 4.000 sind dort gestorben, und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informiert uns: „Ebola hat sich jetzt in den Hauptstädten aller drei am schlimmsten betroffenen Länder festgesetzt und beschleunigt sich an fast allen Schauplätzen.“ In anderen Worten, die Eindämmung ist gescheitert. Man glaubt, daß etwa 9.000 infiziert sind – aber erinnern Sie sich, dies ist Afrika. Die Zahl der Infizierten, die nicht bekannt sind und/oder keine Behandlung suchen, ist wahrscheinlich viel größer.

Der WHO-Vizechef erklärte, daß die Situation deutlich schlimmer sei als vor 13 Tagen und sagte: „Die Seuche hat sich in den Hauptstädten festgesetzt, 70 % der befallenen Menschen sterben definitiv an dieser Krankheit, und sie beschleunigt sich…“

Wie bei AIDS sind die Prognosen düster, wenn man sich Ebola zuzieht. Die Sterblichkeitsrate lag bei früheren, milderen Ausbrüchen zwischen 40 und 90 Prozent, daher ist es nicht so ausnahmslos tödlich wie AIDS – aber der Tod kommt viel schneller und braucht für gewöhnlich nur Wochen statt Jahre. Und es ist ein entsetzlicher Tod: massive Blutungen treten auf, wenn der Virus die Blutgefäße und das Nervensystem angreift, wobei massive mehrfache Organversagen gleichzeitig stattfinden. Und es gibt sehr wenig, das die medizinische Wissenschaft tun kann, um einem zu helfen: Es gibt keinen geprüften Impfstoff, und all die neuen Behandlungen, die verabreicht werden – in den seltenen Fällen, wo überhaupt welche verabreicht werden – sind als experimentell eingestuft und haben im Grunde keine Auswirkung auf die Todesrate gehabt. Das medizinische Personal in den Gefahrengut-Schutzanzügen sorgt großteils nur für Isolation und Hydratation und wenig sonst. Der Ausbruch begann Anfang dieses Jahres, aber volle 40 Prozent der Todesfälle hat es in den letzten drei Wochen gegeben. Laut dem Futuristen Ole Peter Galaasen vom Newsletter Plausible Futures würde ein Schlimmstfallszenario bis zum Jahresende Millionen Fälle zur Folge haben.

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13. Oktober 2014

Skandal im Schulbezirk

skandalDie Erörterung ist - so Wikipedia - neben der Interpretation literarischer Texte die wichtigste Form des Schulaufsatzes. In einer Erörterung soll ein eigener Standpunkt zu einer Fragestellung gefunden und argumentativ dargelegt werden.

Wir alle können uns wohl noch aus längst vergangenen Schultagen an solche Aufsätze erinnern, doch auch im sonnenverwöhnten Kalifornien werden Schüler auf diese Weise an die Fähigkeit herangeführt, das Für und Wider zu einem gewissen Sachverhalt gegeneinander abzuwägen, um dann zu einem Schluss zu kommen und diesen  zu begründen.

Als schönes Beispiel für ein Thema einer textgebundenen Erörterung könnte man sich die Fragestellung vorstellen, ob ein bestimmtes historisches Ereignis tatsächlich stattgefunden hat oder ob es sich dabei um eine Propagandalüge zum Zwecke der finanziellen Gewinnerzielung und anderer Vorteile handelt. Den Schülern würden als Textmaterial verschiedene Quellen vorgelegt, anhand derer sie frei und nach eigenem Ermessen  zu ihrem Schluss kommen könnten.

Genau das hat der augenscheinlich sehr “bunte” südkalifornische Rialto-Schulbezirk im Frühjahr 2014 getan – nach eigenen Aussagen, um das kritische Denkvermögen der Schüler zu fördern. Das historische Ereignis, zu dem sich Achtklässler in einer Erörterung Gedanken machen sollten, war eines aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs im fernen Europa; dazu wurden den Schülern Ausdrucke von “drei glaubwürdigen Internetquellen” vorgegeben, eine davon von einer “Holocaustleugnerseite”.

Nachdem die Aufgabe “in der Öffentlichkeit” bekannt geworden und Missfallen ausgelöst hatte, behauptete der unter Druck geratene Schulbezirk zunächst, keiner der rund 2.000 Schüler sei zu dem Schluss gekommen, das Ereignis habe nicht stattgefunden oder sei übertrieben dargestellt worden. Diese Behauptung stellte sich bei näherer Überprüfung jedoch als unwahr heraus. Tatsächlich waren “Dutzende von” Vierzehnjährigen zu einem ganz anderen Schluss gekommen und – dem nicht genug – hatten dafür sogar von ihren Lehrern gute Noten bekommen sowie auch Beurteilungen der Art:

Du hast das Beweismaterial sehr gut dazu benutzt, Deine Ansicht zu untermauern. (more…)

7. Oktober 2014

Gegen die Anpassung an den Mainstream

Das englische Original von Ted Sallis  ist unter dem Titel Against Mainstreaming am 29. September 2014 bei Counter Currents erschienen.  Titelbild, Übersetzung, Nachwort und Karikaturen von Osimandia.

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Einige in der “Bewegung” – einschließlich einiger “Intellektueller der Bewegung” – verfechten das Konzept der “Anpassung an den Mainstream” und führen Frankreichs Front National (FN) als bewährtes Musterbeispiel dafür an. Schließlich  sagt der FN, wie es scheint und wie diese Denkfabrikanten der “Bewegung” berichten, dieser Tage, dass es egal sei, wenn die Franzosen zu einer Minderheit unter der Bevölkerung Frankreichs werden.

Egal! Was ist dann nicht egal? Verfassungspatriotismus? Kultur? Staatsbürgertum? “Französische Werte”?

Haben wir das nicht alles schon mal gehört? Ist nicht das Opfern von Prinzipien auf dem Altar der “Wählbarkeit” einer der Hauptgründe dafür, dass der “Konservativismus” in den USA vollkommen nutzlos geworden ist und die Republikaner weiße Interessen wieder und wieder und immer wieder verraten?

Doch diese Anpassung an den Mainstream, so erklären uns die Intellektuellen, ermöglicht es den wiedergeborenen Nationalisten, die Politik zu beeinflussen und die Debatte über wichtige Themen in den legitimen Bereich zu rücken. Ein Sieg von Le Pen im Jahr 2017 würde zu mehr “Redefreiheit” über Angelegenheiten von Rasse und Einwanderung führen. (Hat der FN Wahlkampf damit gemacht, Frankreichs Redeverbotsgesetze aufzuheben?) Hier haben wir einmal wieder die üblichen hoffnungsvollen Unterstellungen der “Bewegung”, die übliche “Gedankenleserei”, die üblichen Beteuerungen, dass öffentliche Aussagen nicht für bare Münze genommen werden sollten, sondern dass wir stattdessen Hypothesen, Glaubensinhalte, Annahmen, Hoffnungen und Fantasievorstellungen höher als eiskalte, realistische Fakten bewerten müssen. Seht doch! Wartet doch einfach ab! Indem er seine Botschaft dem Mainstream anpasst und die alte Kernideologie auf den Müll wirft, wird der FN wählbar werden (Meine Güte, sie ziehen sogar französische Juden an! Wie wunderbar!), und sie werden gewählt werden und dann werden die “Samthandschuhe” verschwinden und dann werden wir uns des Rassenproblems annehmen! Ihr müsst einfach nur abwarten!

Ich glaube nicht, dass Massenmobilisierung, ideologischer Eifer, Unterstützung durch Aktivisten, Verständigung über Meme und politische Grundsätze – im Wesenskern die gesamte Weltanschauung einer Partei oder Bewegung – wie ein Lichtschalter ein- und ausgeschalten oder wie eine Gangschaltung betätigt werden können. Wenn der FN Jahre damit verbringt, seine Unterstützer zu überzeugen, dass es ihm nicht um Rasse geht, dass französischer Nationalismus unabhängig von französischer Volkszugehörigkeit ist, wenn sie das verfassungspatriotische Argument predigen, dass Frankreich französisch bleiben kann, ohne dass Franzosen die Mehrheit stellen, wie realistisch ist es dann, dass sie eines Tages plötzlich eine Kehrtwendung machen und sagen:

“Überraschung! Wir haben euch reingelegt! Es geht doch um Rasse und jetzt…” (more…)

20. September 2014

Der unheilige Krieg

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Unholy War (eine Radiosendung von American Dissident Voices) erschien am 13. September 2014 in Kevin Alfred Stroms Essays. (Das zweite Bild stammt nicht aus dem Originalartikel, sondern wurde vom Übersetzer eingefügt; ebenso die GIF-Animation am Beginn meines Nachworts.)

ICH SCHREIBE diese Sendung am 11. September 2014, dem dreizehnten Jahrestag der 9/11-Anschläge. Heute wäre auch der 81. Geburtstag von Dr. William Pierce gewesen, dem Gründer der National Alliance. 1994 wies Dr. Pierce uns auf den Seiten von National Vanguard darauf hin, daß der jüdische „heilige Krieg“ gegen nichtjüdische Semiten im Nahen Osten, oft unter Einsatz von Amerikanern als Kanonenfutter, sich bis zu dem Punkt aufheize, daß amerikanische Arbeiter „aus hohen Gebäuden draußen bleiben sollten“, wie dem World Trade Center – eine Bemerkung, die sich sieben Jahre später als recht vorausahnend erwies.

Früher am heutigen Tag sprach ich mit einem Mann, der völlig frustriert von Amerikas jahrzehntelanger Verwicklung in nahöstliche Kriege und von den terroristischen Rückwirkungen, die das nach sich zieht – und angesichts einer der frommen „Wir müssen uns 9/11 erinnern“-Botschaften des Establishments – mit der Äußerung herausplatzte: „Wir können am besten gedenken, indem wir jeden einzelnen von dem verdammten Moslemungeziefer vom Antlitz der Erde tilgen!“

Ich antwortete: „Und dich dazu zu bringen, daß du das denkst, ist genau der Grund, warum dieser Terrorakt ausgeführt wurde. Ich stimme schon zu, daß die Einwanderung nichtweißer Moslems gestoppt und dann umgekehrt werden sollte. Sie sind nicht kompatibel mit unserer Rasse oder Zivilisation. Aber diejenigen, die in ihren Heimatländern bleiben, sollten in Ruhe gelassen werden, und die schändlichen Morde an ihnen und die Invasionen in ihren Heimatländern, alles ausgeführt im Interesse von Israel, sollten sofort gestoppt werden.“

Ich erläuterte auch kurz, daß es eine israelische Verwicklung in die 9/11-Anschläge gab – die herbeigeführt oder allermindestens zugelassen und gefördert wurden, mit dem ausdrücklichen Zweck, einen neuen Krieg anzufangen – mit den Vereinigten Staaten auf eine Seite und Israels vermeintlichen Feinden auf der anderen.

Mein frustrierter Freund wischte meine Erläuterungen beiseite und sagte, die Israelis wären ihm auch scheißegal, und von ihm aus sollten wir Atomwaffen einsetzen, um den ganzen Nahen Osten zu einer Glasplatte zu machen.

Anm. d. Ü.: Haben wir nicht früher auch alle so ähnlich gedacht?

Anm. d. Ü.: Haben wir nicht früher auch alle so ähnlich gedacht?

Ich verstehe seine Frustration und seinen Zorn. Familienmitglieder und Freunde von ihm sind in dieser anscheinend endlosen Serie von Kriegen gestoben – der längsten in unserer Geschichte, ohne Ende in Sicht. Es gibt zweifellos Millionen von Amerikanern, die genauso fühlen. Aber ohne auch nur ein Grundverständnis davon, wie sie durch Tricks und Manipulation dazu gebracht wurden, jemand anderes’ „heiligen Krieg“ zu führen, sind sie machtlos, etwas gegen ihre erbärmliche Knechtschaft zu tun, eine Knechtschaft sogar bis in den Tod.

Hören Sie also zu – und gewinnen Sie etwas Verständnis.

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16. September 2014

Danke, aber nein danke

Ann Landers

Ann Landers

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original Thanks, But No Thanks erschien am 17. Januar 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Juden weisen eine absonderliche Psychologie auf. Egal wie „arisch“ manche von ihnen aussehen mögen, ihre Denkweise ist fremdartig. Es ist zutiefst bestürzend, daß so viele Menschen demgegenüber so blind oder, falls sie es wissen, so gleichgültig sind. Selbst wenn man ihre vielen entsetzlichen Lügen und grotesken Verbrechen ignoriert, ist die fremdartige Geisteshaltung in alltäglichen Aussagen offensichtlich. Ein grauenhaftes Beispiel ist die alte zionistische Kamelle „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land.“

Ich habe das geschluckt. Ich hatte Collegebildung und war belesen. Noch wichtiger ist, daß ich anders als die meisten Menschen eigenständig denke und für gewöhnlich kritisch, rational und empirisch denke, egal wie „heilig“ oder tabu das Thema ist. Ich schlucke nicht blindlings alles. Weit davon entfernt. Und doch sündigte ich, denn viele unschuldige Leben standen auf dem Spiel. Aber nichts klickte in meinem Kopf, um mich zu stoppen. Ich schluckte gedankenlos die dumme Lüge. Und in einem solchen Fall war Unwissenheit keine Entschuldigung.

Jüdische Formulierungen haben eine seltsame Art, das zu bewirken, unsere kritischen (ganz zu schweigen von den moralischen) Fähigkeiten in einer Weise außer Kraft zu setzen, die kein anderes Volk zuwege bringt. Es ist eine erstaunliche Symbiose.

Ein weiteres denkwürdiges Beispiel war eine Kolumne aus dem Jahr 1991 von Ann Landers, Amerikas Zeitungsratgeberkolumnistin, die ich las. Sie hatte sie zuvor 1981 auf Ersuchen der Notre Dame University, des arschkriechenden Father Theodore Hesburgh, veröffentlicht.

Der Text, der angeblich vom Fernsehquassler der 1950er Sam Levenson verfaßt wurde, hieß „Answer to an Anti-Semite“. Vielleicht hat Levenson ihn geschrieben, vielleicht nicht. Sein Name wird in den Kolumnen ständig als „Levinson“ falsch geschrieben. Wer dieser angebliche „Antisemit“ war, dem da geantwortet wird, wurde nie klargemacht, unzweifelhaft deswegen, weil er völlig fiktiv ist. Der Text ist einfach ein gewohnter Akt des Ins-Gesicht-Spuckens, ein typischer Angriff gegen Weiße.

Der Artikel lief auch in der „Dear Abby“-Kolumne unter der Überschrift „Echte Antisemiten sollten Krankheit akzeptieren“. Eine längere, prahlerischere Version wurde 2004 veröffentlicht, um Mel Gibsons alten katholischen Vater Hutton Gibson schlechtzumachen. (Jean Phillips, Pauline Phillips’ [siehe unten] Tochter, ist seit 2002 „Dear Abby“ gewesen.)

Die Kolumne beginnt mit einer doppelten Lüge: „Es ist eine freie Welt. Ihr müßt Juden nicht mögen, wenn ihr nicht wollt“, und fährt dann fort: „aber wenn ihr ein Antisemit sein wollt, solltet ihr konsistent sein und den medizinischen Fortschritten, die Juden möglich machten, den Rücken zuwenden.“

Weiße Amerikaner werden belehrt, daß sie von solchen wie Baruch Blumberg (Hepatitis-Impfstoff), August von [sic] Wasserman (der Wasserman-Test für Syphilis), Paul Ehrlich (erstes wirksames Medikament zur Bekämpfung von Syphilis), Bela Schick (diagnostischer Hauttest für Diphtherie), Oskar Minkowski (Insulin für Diabetes), Burill Crohn (identifizierte Morbus Crohn), Alfred Hess (bewies, daß Vitamin C Skorbut heilt), Casimir Funk (verwendete Vitamin B zur Behandlung von Beriberi) und natürlich Jonas Salk (erste Polioimpfung) und Albert Sabin (Polio-Schluckimpfung) mit Geschenken überschüttet worden seien.

Die Erklärung schließt mit den Worten: „Die humanitäre Gesinnung erfordert, daß wir [Juden als „Humanitäre“, wow] diese Geschenke allen Menschen der Welt anbieten, ungeachtet der Rasse, der Hautfarbe oder des Glaubensbekenntnisses. Daher sage ich den Antisemiten, die diese Geschenke nicht annehmen wollen, macht nur und lehnt sie ab, aber ich warne euch, ihr werdet euch nicht so gut fühlen.“

Was mir am meisten auffiel, war der völlig fremde Denkprozeß hinter der Kolumne, ganz zu schweigen von der noblen, humanitären, farbenblinden Pose, so abgehoben von der Realität wie es nur geht, oder ihrer anmaßenden Arroganz und ihrem zutiefst beleidigenden Ton, dem hasserfüllten und unprovozierten Austeilen gegen genau die Leute, die den Juden die ganze Welt auf dem Tablett serviert und dabei ihr eigenes Geburtsrecht und ihre zukünftige Existenz verwirkt haben.

Man beachte, wie jeder Jude – in diesem Fall Ann Landers/Dear Abby/Sam Levenson – dieselbe Geisteshaltung teilt und uns herablassend vom „Wir“-Standpunkt aus belehrt, als ob jeder einzelne von ihnen der persönliche Sprecher aller Juden sei, nicht nur der lebenden, sondern auch aller in der Vergangenheit.

Da ist auch die sonderbare implizite Ansicht: „Wir hätten den Weißen medizinische Entdeckungen vorenthalten können. Es wäre natürlich gewesen, wenn wir das getan hätten.“ Welche andere Rasse würde so etwas auch nur denken? Keine! Keine einzige.

Falls sie eine Punkt-für-Punkt-Aufrechnung humanitärer Leistungen wollen – im Bereich der Medizin oder in jedem anderen Feld – gibt es keinen Vergleich. Es kommt dem nicht einmal nahe. Juden haben weit mehr von unseren Errungenschaften und unserer Großzügigkeit profitiert, als wir von ihren. Sie verdanken uns viel, viel mehr, als ihnen je zurückzuzahlen geträumt hat, bevor das Konto auch nur annähernd ausgeglichen wäre.

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6. September 2014

Der Kampf gegen den “Rassismus”

anti-racism

Das englische Original ist unter dem Titel Dr. Pierce Discusses Fight Against “Racism” am 23. Januar 2014 auf The Legacy of Dr. William Pierce im Internet wiederveröffentlicht worden. Das Original stammt aus der Zeitschrift Attack, Nr. 27, 1974 und zeigt die Anfänge einer Bewegung auf, die sich mittlerweile zum kollektiven Wahn entwickelt hat.  Eine solche Betrachtung ist meiner Ansicht nach ganz interessant unter dem Gesichtspunkt: “Damals standen wir am Rand des Abgrunds. Heute sind wir einen Schritt weiter.” Links sowie das Titel- und Schlussbild stammen nicht aus dem Original, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt. Übersetzt von Osimandia.

Noch vor wenigen Jahren war “Faschismus” der Teufel Nummer 1 für die radikale Linke. Heute ist es “Rassismus”. Dieser Wandel ist bedeutsam, und eine nähere Betrachtung der dahinterliegenden Gründe offenbart uns auf ganz einfache Weise die grundlegende Natur des Kommunismus und die wahren Motive derer, die ihn propagieren.

Die Verlagerung der Betonung von Antifaschismus auf Antirassismus ist natürlich nicht der einzige Wandel im kommunistischen Image, der in jüngeren Jahren stattgefunden hat. Die Redner, die vor dem 2. Weltkrieg von provisorischen Bühnen herab mit jiddischem Akzent die Arbeiter in Tiraden dazu aufriefen, ihre Ketten abzuschütteln, sind längst Vergangenheit. Heute verfolgen ihre Söhne und Töchter von der sogenannten “Neuen Linken” einen vollkommen anderen Kurs.

Amerikaner wollten nicht anbeißen

Amerikanische Arbeiter waren selbst in den schwierigsten Zeiten der amerikanischen Geschichte niemals verzweifelt und dumm genug, die Lüge zu schlucken, sie könnten dadurch vorwärtskommen, dass sie ihre kapitalistischen Ketten durch kommunistische Ketten ersetzen. Sie strebten vielmehr danach, ihre kapitalistischen Ketten erträglicher zu machen.

Durch Zielstrebigkeit und Fleiß gelang ihnen das auch in großem Ausmaß, und viele davon wurden sogar selber Minikapitalisten. Um es klarzustellen, die Inflation hat die Bemühungen des amerikanischen Arbeiters, seinen Lebensstandard aufrechtzuerhalten, zu einer hoffnungslosen Sisyphusarbeit gemacht. Eine Menge harter Arbeit und ein bisschen gesunder Menschenverstand blieben für ihn dennoch ein reizvolleres Rezept als das doppelzüngige marxistische Gerede von “Enteignung” oder einer “Diktatur des Proletariats”.

Schwarze Rekruten

Und somit wurde die Mehrheit der weißem amerikanischen Arbeiterklasse schon seit langem von den marxistischen Planern als ein unmöglicher Haufen von Rednecks und Reaktionären abgeschrieben, obwohl immer noch Lippenbekenntnisse zum alten Ziel der “Arbeitersolidarität” abgegeben werden, insbesondere in den röteren Gewerkschaften. Die Roten hielten derweil nach den anwachsenden Massen von Nichtweißen in amerikanischen Städten  als Rohmaterial für ihre Revoluzzerarmee Ausschau.

Die Neger in Amerika sind schon immer ein Faktor in den Plänen der Kommunisten gewesen, aber der Zweite Weltkrieg war die wahre Wasserscheide zwischen dem früheren Schwerpunkt auf weißen Arbeitern und der allmählichen Verschiebung hin zu Nichtweißen  – eine Verschiebung, die erst in den letzten ein oder zwei Jahren [Anm.d.Ü.: Der Artikel ist aus dem Jahr 1974] vollkommen offensichtlich geworden ist.

Bereits 1912 schrieb Israel Cohen, ein in England lebender Marxist, in seinem Buch A Racial Program for the 20th Century, dass die wachsende schwarze Bevölkerung Amerikas als  Schlüssel zur Auslieferung der westlichen Hemisphäre in kommunistische Hände betrachtet werden solle, aber Cohens Plan war viele Jahre lang in der Hinterhand gehalten worden. [Anm.d.Ü.: Ich überprüfe beim Übersetzen solche Angaben grundsätzlich. Ich konnte das Buch nicht finden und die Überprüfung ergab, dass es sich lt. Mainstreamquellen bei Cohen und seinem Buch angeblich um einen antisemtischen Hoax der Art wie die Protokolle der Weisen von Zion handeln soll, was auch immer man von diesem Vergleich halten mag.] (more…)

2. September 2014

Die Beseitigung der Rassengrenze

Keli Goff („Weiße Pornoschauspielerinnen sind Rassistinnen“) mit dem Ex-Kongressabgeordneten Newt Gingrich (Republikaner, Ga.)

Keli Goff („Weiße Pornoschauspielerinnen sind Rassistinnen“) mit dem Ex-Kongressabgeordneten Newt Gingrich (Republikaner, Ga.)

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original Erasing the Line erschien am 16. August 2013 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Sex und Rasse sind eng miteinander verbunden. Genauer: Sex, Fortpflanzung (weiße Kinder zu haben und aufzuziehen und dabei einzigartige Gene über Generationen, Jahrhunderte, Jahrtausende weiterzugeben), eine stabile Familienstruktur und die häusliche und kulturelle Weitergabe pro-weißer und pro-westlicher Werte sind die Bausteine von Rasse.

Aber es beginnt mit dem Sex. Eine Rasse ist eine Fortpflanzungspopulation. Das Überleben unseres Volkes erfordert, daß Arier sich reinrassig fortpflanzen, daß Gleiches von Gleichem hervorgebracht wird. Die Wirkung – und der Zweck – von interrassischem Porno ist, einen Schraubenschlüssel ins Getriebe zu werfen. Wie der französische Romanautor Jean Raspail vor langem in Das Heerlager der Heiligen (1975) anmerkte:

Ralph Ginzburg, der berühmte [jüdische] amerikanische Verleger, hatte in seinem Magazin Eros eine Fotoserie abgedruckt [„Black and White in Color“, 8 Seiten, Winter 1962], die nicht wenig Tintenverbrauch nach sich zog. Sie zeigten ein interrassisches Paar – weiße Frau, schwarzer Mann – in verschiedenen Stadien nackter Umarmung – mit folgender Bildunterschrift: „Morgen werden diese Paare als die Pioniere eines aufgeklärten Zeitalters anerkannt werden, in dem Vorurteile tot sein werden und die einzige Rasse die menschliche Rasse sein wird.“ Ja, das war es, worum es dabei ging. Und jeder hörte mit beinahe religiöser Ehrfurcht zu, denn eigentlich sprachen sie im Namen des Todes. Nur eine weiße Frau kann ein weißes Baby gebären. Laßt sie sich dafür entscheiden, keines zu empfangen, laßt sie nur nichtweiße Partner wählen, und die genetischen Ergebnisse werden nicht lange auf sich warten lassen. (S. 294)

Werden nicht lange auf sich warten lassen. Wenn demographischer Zusammenbruch, allgemeine Überflutung mit Nichtweißen und Zwangsmaßnahmen zur Herbeiführung der Rassenzerstörung vorherrschen, ist eine einzige Vermischung alles, was nötig ist. Eine Generation. Die enorme Geschwindigkeit, mit der die Juden und die Regierung ihre Ziele erreichen, muß von ihren Opfern erst noch begriffen werden. Eine Uhr tickt. Die Weißen haben nicht ewig Zeit, um auf die Situation zu reagieren, in die sie gestoßen worden sind.

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30. August 2014

Das böse Gruselkabinett

Bryan Singer, als Priester verkleidet, bei einer Kostümveranstaltung mit jungen „Freunden“.

Bryan Singer, als Priester verkleidet, bei einer Kostümveranstaltung mit jungen „Freunden“.

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Evil Fun House erschien am 19. April 2014 auf Kevin Alfred Stroms Seite.

Ein Fenster in die seltsame und kranke Welt des jüdischen Hollywood wurde Anfang dieser Woche geöffnet, als ein junger Mann namens Michael Eagan mutig Klage einreichte und sich mit einem Multimillionär, Filmmogul und gegenwärtigen Liebling der Medien anlegte, dem jüdischen Filmregisseur Bryan Singer.

In seiner Klage behauptet Mr. Egan, daß Singer – Schöpfer der populären X-Men-Filme und Produzent der Fernsehserie Dr. House – ihn bei Orgien in Hollywood wiederholt homosexuell vergewaltigt habe, als er ein Teenager war. Egan sagt, „er und andere Minderjährige wurden bei Sex-Parties wie Fleischstücke herumgereicht, und er behauptet, daß Singer nicht allein war.“ Diese Ereignisse geschahen laut Egan in den späten 1990ern, als er von Singer und anderen dazu verleitet wurde, eine Beschäftigung bei Marc Rectors Digital Entertainment Network für $ 1.500 pro Woche anzunehmen, mit wenig oder keinen echten Pflichten außer bei Parties zu erscheinen und mit anderen Jungen im Teenageralter in einem Privatjet zu „attraktiven Locations“ geflogen zu werden, was begann, als er 15 war. Rector besaß das Anwesen, wo laut Egan die erzwungenen Geschlechtsakte stattfanden.

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24. August 2014

Der Hintergrund des Verrats: Wachsende zionistische Macht in der Nachkriegszeit

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Das englische Original von Dr. William Pierce ist am 11. Juli 2014 unter dem Titel Background to Treason – A Brief History of U.S. Policy in the Middle East – Part 5: Growing Zionist power in the Postwar Era [1] erschienen. Ursprünglich erschienen in der Januarausgabe von National Vanguard (1984) Links sowie ein Teil der Bilder stammen nicht aus dem englischen Original, sondern wurden bei der Übersetzung hinzugefügt. Übersetzt von Osimandia.

Wenn der Zweite Weltkrieg eine Wasserscheide des Aufstiegs und Falls der westlichen Zivilisation und der Rasse, die diese Zivilisation geschaffen hatte, war, dann war er noch viel mehr ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Rasse, die ihr Bestens gegeben hat, diese Zivilisation zu vergiften und zu deformieren, während sie ihren eigenen Lebensunterhalt aus ihr sog.

Für die westlichen Völker war der Krieg ein spiritueller Todeskrampf. Für die Juden hingegen bedeutete er den endgültigen Ausbruch aus dem Ghetto. Die Französische Revolution und die Napoleonischen Kriege hatten die Mauern, innerhalb derer sie während des Aufstiegs des Westens eingekapselt waren, brüchig gemacht. Der Erste Weltkrieg und die bolschewistische Revolution hatten ihnen bedeutsame weitere Mauerbrüche verschafft und gleichzeitig die meisten noch verbliebenen Barrieren entfernt, die sie daran hinderten, ihre Toxine im Körper ihres Wirts zu verbreiten. Der Zweite Weltkrieg sah die Zerstörung der letzten Verteidigungslinie gegen sie und wurde gefolgt von jüdischer Metastasenbildung.

In den Nachkriegsjahren feierten die Juden einen Triumph nach dem anderen. Ihre Gegner waren getötet, öffentlich diskreditiert oder zum Schweigen eingeschüchtert; die Ideen und Werte aus ihrem ideologischen und spirituellen Arsenal waren an die Stelle der einheimischen Ideen und Werte ihrer Wirtsvölker gerückt; keine Tür blieb ihnen mehr verschlossen.

Sie erlitten allerdings einen bedeutenden Rückschlag: Ihr mühevoll erarbeitetes Arrangement in Russland geriet fast vollkommen durcheinander und sie verloren dort viele der Gewinne, die sie früher gemacht hatten. Stalin, der mehr als vier Jahrzehnte lang eng mit ihnen zusammengearbeitet hatte – zuerst beim Umsturz der alten Ordnung in Russland und der Auslöschung der Millionen, die sich der Bolschewisierung widersetzten, und dann im Kampf gegen Deutschland – war irgendwann vor Ende des Krieges geworden wie der Pharao, “der Josef nicht kannte”. [2. Mose 1, 8]

Tatsächlich hatte Stalin die Juden besser kennengelernt als gut für sie war. Er hatte bereits vor Kriegsbeginn den vollkommenen Mangel an Respekt gesehen, den sogenannte “russische” Juden Russland, “deutsche” Juden Deutschland usw. entgegenbrachten. Er erkannte schließlich, dass die Juden als organisierte, tatkräftige und selbstbewusste Minderheit voller Verachtung für jeden, der ihr nicht angehört, und immer bereit, alles daran zu setzen, ihr eigenes Wohl auf Kosten ihres Wirtsvolks voranzutreiben, eine potenzielle fünfte Kolonne innerhalb jedes Landes waren, das ihre Anwesenheit duldete.

Das war ganz prima, wenn die Komintern sich auf sie verlassen konnte, die etablierte Ordnung im ganzen Westen zu unterhöhlen, und wo auch immer außerhalb Russlands sie lebten als Agenten des Marxismus zu dienen; es war weniger prima, eine solche Truppe auf freiem Fuß im sowjetischen Mutterland und insbesondere in Machtpositionen zu haben – und vor dem Krieg waren Juden in der sowjetischen Machtstruktur einschließlich der Geheimpolizei enorm überrepräsentiert. Wie der Pharao hielt Stalin es für klug, sich mit ihnen zu befassen, bevor “sich ein Krieg erhöbe” und “sie sich auch zu unseren Feinden schlagen und wider uns streiten mögen”. [2] (more…)

22. August 2014

Der Hintergrund des Verrats: Amerikaner werden gelehrt, die Feinde der Juden zu hassen und töten

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Das englische Original von Dr. William Pierce ist am 10. Juli 2014 unter dem Titel Background to Treason – A Brief History of U.S. Policy in the Middle East – Part 4: Teaching Americans to Hate & Kill the Jews’ Enemies erschienen. Ursprünglich erschienen in National Vanguard Issue No. 96 (August, 1983). Links und ein Teil der Bilder stammen nicht aus dem Original, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt. Übersetzt von Osimandia.

Amerikaner, die während des Zweiten Weltkriegs noch nicht gelebt haben, können sich die alles durchdringende Atmosphäre des Hasses gegen Deutsche, die Juden mit ihrer Kriegspropaganda auszulösen vermocht hatten, gar nicht vorstellen. Es begann 1933 – mehr als acht Jahre vor Pearl Harbor – mit dem Ziel, das amerikanische Volk emotional darauf vorzubereiten, einen Krieg gegen Deutschland zu führen; es wurde während der Kriegsjahre immer giftiger und hetzte Amerikaner dazu auf, keine Mühen zu scheuen, Deutsche zu töten; und es ging nach dem Krieg mit dem Drängen darauf weiter,  gegenüber den Eroberten keine Gnade zu zeigen.

In der Tat hält es in dem nicht enden wollenden Strom  immer neuer “Holocaust”filme und -fernsehproduktionen sowie Wiederholungen alter Kriegsfilme bis zum heutigen Tag an. Fast vier Jahrzehnte nach Kriegsende [Anm.d.Ü.: Der Artikel ist von 1983] hat der Durchschnittsamerikaner – insbesondere einer, der viel Zeit vor einem Fernsehgerät verbringt – immer noch das Bild im Kopf, dass Deutsche arrogant, grausam, heimtückisch und brutal sind – auf eine schwächliche, verachtenswerte Weise versteht sich. Während die Japaner in den kontrollierten Medien rehabilitiert wurden, wurden die Deutschen das nicht – weil die letzteren im Gegensatz zu den ersteren es gewagt hatten, die Hand gegen die Juden zu erheben.

Während des Krieges und kurz davor war die antideutsche Propaganda jedoch sehr viel intensiver, bösartiger und direkter, als sie heute ist. Ein gutes Beispiel dafür ist ein Buch von Theodore N. Kaufman Germany Must Perish, das Anfang der 1940er Jahre in den USA weit verbreitet war.[2] Sein Tenor ist, die Vereinigten Staaten dahin zu drängen, nicht nur in den Krieg gegen Deutschland einzutreten, sondern auch die nationale Zielsetzung anzunehmen, das gesamte deutsche Volk bis zum letzten Mann, zur letzten Frau und zum letzten Kind auszurotten. Es wurde veröffentlicht, als zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland noch Frieden herrschte, obwohl das für den Autor eine reine Formalität war, und er schrieb, als ob die zwei Nationen bereits in einen tödlichen Kampf verstrickt wären.  Er beginnt:

Der Krieg von heute ist kein Krieg gegen Adolf Hitler.

Und es ist auch kein Krieg gegen die Nazis.

Es ist ein Krieg von Völkern gegen Völker; von zivilisierten Völkern, welche Das Licht sehen, gegen unzivilisierte Barbaren, welche Die Dunkelheit schätzen. (…) Es ist ein Kampf zwischen dem deutschen Volk und der Menschheit.

Dieser Krieg wird vom deutschen Volk geführt. Es ist das deutsche Volk, das die Verantwortung für ihn trägt. Es ist das deutsche Volk, das gezwungen werden muss, für den Krieg zu zahlen.

Dieses Mal hat Deutschland der Welt einen TOTALEN KRIEG aufgezwungen.

Als Folge davon muss es gefasst sein, eine TOTALE STRAFE zu zahlen.

Und es gibt eine und nur eine solche totale Strafe: Deutschland muss für immer verschwinden!

In Wirklichkeit – nicht in der Fantasie!

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11. August 2014

Juden und Schußwaffenkontrolle: Eine Reprise

König Edward I. von England, der im Jahr 1290 auf Druck seiner Barone die Juden aus England vertrieb.

König Edward I. von England, der im Jahr 1290 auf Druck seiner Barone die Juden aus England vertrieb.

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Jews and Gun Control: A Reprise erschien am 2. August 2014 im Occidental Observer. (Bild vom Übersetzer eingefügt.)

Das dornige Thema der jüdischen Unterstützung für Schußwaffenkontrolle hat einmal mehr ihr Haupt erhoben, diesmal im Bundesstaat Washington. Die Jewish Federation of Greater Seattle hat den Rücktritt von Brian Judy gefordert, eines Lobbyisten der National Rifle Association, der angeblich die Schußwaffenkontrolle mit jener unantastbaren Ikone des jüdischen Opferstatus, dem Holocaust, in Verbindung gebracht hat. Bei einer Nachrichtenkonferenz im Hauptquartier der Federation sagte Präsident Keith Dvorchik, Judy sollte zurücktreten, weil der eine Wählerinitiative gegen Schußwaffen mit politischen Maßnahmen in Verbindung brachte, die von Nazideutschland betrieben wurden. Dvorchik forderte weiters, das nationale Büro der NRA solle „klarstellen, daß es seinen ignoranten und unproduktiven Dialog ablehne.“

Judys Bemerkungen tauchten zuerst auf dem linken Blog Horseass.org auf. Eine Audioaufnahme ist einem Standbild von einer Versammlung unterlegt, in der Judy über Juden spricht, die Schußwaffenkontrolle unterstützen. Die Bemerkungen wurden bei einer Versammlung in Silverdale gegen I-594 gemacht, einer in diesem Herbst zur Abstimmung stehende Maßnahme, die die Hintergrundüberprüfungen für Waffenkäufer weiter ausdehnen würde. In der Aufnahme nimmt Judy auf Nick Hanauer Bezug, einen Juden aus Seattle, der mehr als 300.000 Dollar für eine unabhängig finanzierte Gruppe gespendet hat, die I-594 unterstützt, zusätzlich zu einer früheren Zusage über 1 Million Dollar. Andere bedeutende Mittel sind vom jüdischen Milliardär und ehemaligen Microsoft-Generaldirektor Steve Ballmer gekommen, der zusammen mit seiner Frau Connie ein Großspender für die von Hanauer gegründete Organisation Washington Alliance for Gun Responsibility ist. Hanauer schrieb kürzlich in Politico darüber, wie seine Familie aus Nazideutschland floh. Der Redner auf der Aufnahme nimmt Bezug auf Hanauers Text: „Nun gibt Hanauer Geld, er hat eine halbe Million Dollar in diese Politik gesteckt, dieselbe Politik, die dazu geführt hat, daß seine Familie von den Nazis aus Deutschland verjagt wurde. Wissen Sie, da bin ich baff, es ist einfach, sowas kann man nicht erfinden. Daß diese Leute, es ist wie bei allen Juden, denen ich begegnet bin, die gegen Waffen sind, ich denke, ‚Meinen Sie das ernst? Erinnern Sie sich nicht, was geschehen ist?’ Und warum ist das geschehen? Weil sie Schußwaffen registriert haben und sie dann weggenommen haben. Warum mußtet ihr überhaupt aus diesem Land fliehen? Hallo! Irgend jemand zu Hause?“

Dvorchik unterläßt bei seiner Forderung nach Judys Rücktritt die Erwähnung breiterer jüdischer Interessen an der Entwaffnung der Zivilbevölkerung (die ich weiter unten behandeln werde) und behauptet statt dessen, daß die Jewish Federation of Greater Seattle ein Interesse an der Sache hätte wegen einer Schießerei, die vor acht Jahren stattfand. Naveed Haq, ein anscheinend gestörter Moslem, bahnte sich mit einer Faustfeuerwaffe gewaltsam einen Weg in die Büros der Federation, wobei er einen Angestellten tötete und fünf weitere verletzte. Dvorchik hat verlangt, daß das nationale Büro der NRA sich von Judys Bemerkungen und der „idiotischen, simplistischen und einfach falschen“ Vorstellung distanziert, daß die Behandlung der Juden in Nazideutschland irgend etwas mit einer Wählerinitiative zu tun hat, die Hintergrundüberprüfungen für Schußwaffenkäufer fordert. Er fügte hinzu, die Frage, ob die Juden „die Geschichte nicht verstehen, ist die abscheulichste rhetorische Frage, die je gestellt worden ist.“ Dvorchik haben sich die waffenfeindlichen jüdischen Politiker Reuven Carlyle und David Frockt angeschlossen, die gesagt haben, Judys Äußerungen trügen „dunkle, hässliche und subtile Untertöne von Antisemitismus.“ Zusätzlich berichtet Hanauers Washington Alliance for Gun Responsibility auf ihrer Webseite, daß die folgenden jüdischen Organisationen nun I-594 entsprechend ihren Grundsätzen unterstützen: Die Anti-Defamation League, Bet Alef, Congregation Beth Shalom, Jewish Council for Public Affairs, Jewish Family Service, Jewish Federation of Greater Seattle, Kavana Cooperative, Kol HaNeshamah, National Council of Jewish Women, Stroum Jewish Community Center, Temple Beth Am, Temple Beth Hatfiloh, Temple Beth Or, Temple B’Nai Torah, Temple De Hirsch Sinai, Tikvah Chadashah, Herzl Ner Tamid, Temple Beth El und das Washington State Holocaust Education Resource Center.

Prominente Juden haben eine widerliche Gewohnheit, mit der NRA aneinanderzugeraten. Der Fall Judy ist beinahe Kopie des Fiaskos von 2013 unter Beteiligung des jüdischen Bürgermeisters von Jersey City, Steve Fulop. Im November kündigte Fulop an, daß er die Kaufkraft der Waffenbeschaffungen seiner Polizeitruppe benutzen würde, um Waffenanbieter im Grunde zu erpressen, den Waffenkauf für gewöhnliche Kunden schwieriger zu machen. Kurz nachdem Fulop seine Absichten öffentlich machte, sagte Scott L. Bach, ein Vorstandsmitglied der NRA und Geschäftsführer der Association of New Jersey Rifle and Pistol Clubs, angeblich vor Publikum: „Seine (Fulops) Großeltern waren laut Wikipedia Holocaust-Überlebende. Daher muß man sich fragen, warum er es nicht kapiert.“ Der oberste Hexenjäger der ADL, Abe Foxman, reagierte seinerseits und verurteilte Bachs Bemerkungen nicht nur dafür, den Holocaust zu beschwören, um politisch zu punkten (vermutlich ist dieses Privileg nur Juden gewährt), sondern fügte auch hinzu, daß Bachs Beschwörung von Fulops persönlicher Familiengeschichte „das alles nur noch anstößiger macht.“

Man kratze in fast jedem Bundesstaat auch nur leicht an der Oberfläche, und man findet einflußreiche Juden, die die Bewegung zur Einschränkung des Rechts auf das Waffentragen anführen. Der stärkste Unterstützer von Maßnahmen zur Schußwaffenkontrolle in Connecticut ist der jüdische Senator Richard Blumenthal. Die größte Gruppe für Schußwaffenkontrolle in Pennsylvania ist CeaseFirePA. Der Vorstand von CeaseFirePA wird von Juden dominiert und umfaßt Gestalten wie Nancy Gordon, ein Mitglied der Jewish Social Policy Action Group, und Shira Goodman, Che Saitta-Zelterman und Fred Kaplan-Mayer. In New York hat Michael Bloomberg Everytown gegründet und finanziert, eine neue Organisation für Schußwaffenkontrolle, und hat bereits 50 Millionen Dollar für das Anliegen zugesichert, den Kauf von Waffen und Munition für die Bürger zu erschweren. Die Huffington Post berichtet, daß Dianne Feinstein in Kalifornien „lange eine der stärksten Verfechterinnen von Schußwaffenkontrolle im Senat gewesen ist.“ In Michigan ist der jüdische Senator Carl Levin an vorderster Front der Anstrengungen für Schußwaffenkontrolle gewesen, was ihm die Note „F“ von den Gun Owners of America eingetragen hat. Ich könnte so fortfahren.

Natürlich ist der Grund, warum einflußreiche Juden ständig mit der NRA aneinandergeraten, die einfache Tatsache, daß Juden die Kampagne für Schußwaffenkontrolle anführen. Kevin MacDonald merkte im Januar 2013 an:

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