As der Schwerter

23. Oktober 2008

Über dieses Projekt

Filed under: Allgemein — Kairos @ 00:00

 Der neueste Artikel vom 29. Juni 2015

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“Viele Lichtjahre vom Mainstream entfernt dringt As der Schwerter in Galaxien vor, die nie ein Gutmensch zuvor gesehen hat.”

Warum “As der Schwerter”? (bitte auf das Bild klicken)

„As der Schwerter“ ist ein Archiv von politischen Aufsätzen zu den Themen Islamkritik, Judaismuskritik und Kritik an allen anderen für den Fortbestand der europäischstämmigen Zivilisation schädlichen Ideologien; über Patriotismus, weißen Nationalismus und Rassefragen. Es gibt eine große Anzahl Übersetzungen von Fjordman-Essays sowie Übersetzungen von Texten vieler anderer fremdsprachiger Autoren und auch auf deutsch erschienene Artikel.

Wir sind rechts und judaismuskritisch, und das ist auch gut so!

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Weitere Informationen (bitte auf die Bilder klicken)

TEXTE der AdS AUTOREN (bitte auf das Bild klicken)

Da wir festgestellt haben, daß sogar Stammlesern häufig ältere Artikel unbekannt sind, was darauf hindeutet, daß die Links zu unseren Archivseiten (in der rechten Randleiste, gleich unterhalb der Rubrik „Neueste Kommentare“) gern übersehen werden, seien sie hier zusätzlich präsentiert:

Texte von AdS-Autoren und den Freunden von AdS

Alphabetisch aufgelistete Links zu Artikeln von Barbarossa, Deep Roots, Dunkler Phönix, Eisvogel, Herse, Kairos, Osimandia, Schattenkoenig/Thatcher, Skeptizissimus, Sternbald, Thomas, Uodal und Urodelus;

Artikel deutschprachiger Autoren (ohne AdS & Freunde)

Hier findet ihr, ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren geordnet, Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Texten deutschprachiger Autoren außer vom AdS-Team und seinen Freunden;

Liste der Übersetzungen (ohne Fjordman)

Hier sind Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Artikeln fremdsprachiger Autoren aufgeführt (mit Ausnahme Fjordmans, dem das nachstehend verlinkte Archiv gewidmet ist), und zwar nicht nur von uns übersetzte Texte, sondern auch solche, die in deutscher Übersetzung in diversen Online- und Druckpublikationen erschienen sind und von uns bloß übernommen wurden.

Ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren, und bei jedem Autor chronologisch nach Erscheinungsdatum des fremdsprachigen Originaltextes.

Liste aller übersetzten Fjordman-Essays auf AdS, chronologisch nach Erscheinungsdatum der Originalessays geordnet

Schaut einfach öfter mal rein in unsere Bibliothek; insgesamt sind da schon 924 Beiträge (Stand 3. Januar 2014) zu finden!

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Leser, die in ihren Kommentaren Links einfügen wollen, die nur als Wort oder Wortfolge erscheinen, können hierfür das Werkzeug

<a href=”http://mywebsite.com”>Mein Titel</a>

verwenden. Hierbei wird der Bereich zwischen den Anführungszeichen durch den kompletten URL des einzustellenden Links ersetzt und “Mein Titel” mit dem Wortlaut überschrieben, der dann sichtbar sein soll. Auf der Seite

http://noreferer.de/

kann man Links erzeugen, bei denen die Zielseite nicht erkennen kann, von welcher Seite der Zugriff kam, die IP-Adresse desjenigen, der auf den Link klickt, wird dadurch nicht verborgen, der Seitenbetreiber kann lediglich nicht erkennen, dass es sich bei ihm um einen AdS-Leser handelt und er wird auch nicht darauf aufmerksam, dass es uns überhaupt gibt. Hier wird der Bereich zwischen dem Fragezeichen und dem zweiten Anführungszeichen mit dem URL des Ziels überschrieben.

Wer möchte, dass bei seinem Zugriff auf eine Seite seine IP nicht angezeigt wird, muss entweder das Tor-Projektoder so genannte Proxys nutzen, die es in kostenpflichtiger und kostenfreier – sehr langsamer – Variante gibt. Freie Varianten sind zum Beispiel http://www.vtunnel.com/ oder http://www.hidemyass.com/

Solche Vorsichtsmaßnahmen werden leider immer notwendiger (siehe z. B. Heimlich, still und leise: Attacke auf das freie Internet von Osimandia) <

29. Juni 2015

Die Reform der Tötungsdelikte

Filed under: Deutschsprachige Autoren,Harald — Dunkler Phoenix @ 10:10

Ein Gastbeitrag von Harald

reform_toetungsdelikte

Zum Thema „Verschafung“ gibt es zur Zeit ein ganz besonderes Überraschungsei: Die “Reform der Tötungsdelikte”.

Neugierig geworden durch die aktuelle (oberflächlichen) Medienberichterstattung, die unter dem Motto “Nicht mehr Lebenslang für Mord” an das Volk herangetragen wird, habe ich mir die genauen Details angeschaut. In den detaillierteren Beträgen wird klar, dass der aktuelle Stand der Debatte noch offen ist und die Debatte sehr vielschichtig ausgehen kann.

Fangen wir von vorne an:

1. Es wird behauptet, dass die Unterscheidung zwischen Mord und Totschlag auf der Basis von “nationasozialistischem Unrecht” und der “pseudowissenschaftlichen nationalsozialistischen Typenlehre” (der Täter) beruhe und das dabei der Täter und nicht der Tathergang im Vordergrund ständen.

2. In der Diskussion ist zur Zeit unter anderem die Vereinheitlichung aller “Tötungsdelikte” zu einem einzelnen Tatbestand mit Regelbeispielen, wann welches Strafmaß anzuwenden ist, ein mögliches Ergebnis dieser “Reform” (neben der Reduzierung auf eine Unterscheidung zwischen beabsichtigter Tötung und einer Tötung im Affekt).

3. Die aktuelle Berichterstattung in den Medien suggeriert eine Entschärfung (“Nicht mehr zwingend Lebenslang”).

4. Man will zu Mordmerkmalen wie Heimtücke, noch “rassistische” Beweggründe hinzunehmen.

Was ich von den einzelnen Punkten halte:

1. Die “nationalsozialistische” Typenlehre ist der einzig sinnvolle Bewertungsmaßstab für Verbrechen, wenn man eine stabile Gesellschaft wünscht. Denn nur so lassen sich gefährliche Menschen (Berufskriminelle, Soziopathen) von Ungefährlichen, “Einmaltätern”, die unter Umständen spezifische valide Gründe für ihr handeln haben, trennen. Diese Trennung ist bei allen Delikten notwendig um derartige Individuen frühzeitig und dauerhaft aus der Gesellschaft zu entfernen.

Vom Unsinn von wegen “es stünde dabei der Täter und nicht der Tathergang” im Fokus kann man angesichts der aktuellen Rechtsprechung, die maximal Täter fixiert ist, nur laut auflachen. Vor allem, wenn man dann auf Punkt 4 schaut.

2. Die “Vereinheitlichung” der drei Tatbestände führt dazu, dass jemand, der in Notwehr den Angreifer tötet, mit dem Sexualmörder, der das Opfer erst langsam quält, vergewaltigt und dann ermordet, auf eine Stufe gestellt wird und damit auch das gleiche Strafmaß zu erwarten hat. Meine Einschätzung: das ist das eigentliche Ziel, was im Hintergrund verfolgt wird. Ich tippe ebenfalls darauf, dass jede Tötung aus Notwehr im Falle eines zweigeteilten Strafbestands nicht als affektive Tötung eingestuft werden wird, ganz besonders dann nicht, wenn das Opfer (und damit meine ich den Angegriffenen, der den Täter unter die Erde gebracht hat) vorher angekündigt hat, nicht zurückzuweichen oder einen Gegenstand beliebiger Art zur Verteidigung mitgeführt und eingesetzt hat. Unter derartigen Umständen würde eine tödliche Notwehr aktuell als Totschlag eingestuft werden, nach der Reform wäre sie immer im Rahmen des vereinheitlichtem Totschlag – Mord Paragraphen. Auch habe ich die Vermutung, dass anlassloses Töten wie in Fällen des Musters “Invasoren gegen Deutschen” nicht als strafverschärfend bewertet werden wird.

3. Die Medienberichterstattung, die unter diesen Umständen eine Entschärfung suggeriert, ist täuschend und ich kann mir nicht vorstellen, dass den Leuten, die diese Artikel schreiben, nicht bewusst ist. Ad rem gesehen liegt durch die Vereinheitlichung folgende Situation vor:

a) Täter, die vorher unter den Mordparagraphen gefallen sind – und das sind in erster Linie Soziopathen und Berufskriminelle – haben bessere Chancen auf geringere Strafen.

b) Täter, die vorher unter die Totschlag oder “Totschlag aus Affekt” Regelungen gefallen sind, haben nun die „Chance“ auf Lebenslang.

c) Die Täter, die unter 4. fallen, kriegen ebenfalls ggf. lebenslang.

4. Hier wird es interessant werden, ob ein “rassistisches Weltbild” als das wesentliche Merkmal bei der Beurteilung der Tat eingestuft werden wird. Was ich meine: wie wird eine Tötung eingestuft werden, die sowohl als Notwehr als auch bei “rassistischer Motivation” erfolgte? Meiner Einschätzung soll damit sowohl Gleichgesinnten als auch dem Durchschnittsschaf jedes Recht auf Selbstverteidigung gleich in welcher Form gegen die Invasoren geraubt werden. Oder kurz gesagt: jeder Deutsche, der einen Nichtdeutschen tötet, wird automatisch als Mörder eingestuft werden.

Der Zusammenhang mit der Verschafung sollte offensichtlich sein: die Standhaften können nach der Reform den Rest ihres Lebens eingesperrt werden. Die eigentlichen Schwerkriminellen kriegen statt dessen Erleichterungen. Ein dysgenischer Effekt, der die Stabilität der Gesellschaft, die nur durch die systematische Entfernung von Soziopathen und Berufskriminellen erreicht werden kann, angreift.

Die Medienberichterstattung ist verfälschend und gerade auch Gleichgesinnte oder sympathisierende Konservative werden fehlgeleitet: Es gibt keine Strafentschärfung, sondern eine massive Strafverschärfung für eine riesige Mehrheit (ich schätze von 90% Durchschnittsbürgern, die weder soziopathisch noch berufskriminell sind) des Volks. Wenn man über die Reform bei PI-News oder ähnlichen berichten würde, gäbe es eine große Anzahl von Kommentaren über die “deutsche Kuscheljustiz” und nichts ist weiter von der Realität entfernt. Wir sollten diese Art der Manipulation genaustens beobachten und ggf. aufklären, falls wir im 3D Umfeld oder bei virtuellen Diskussionen im Internet auf den “Kuscheljustiz” Tenor stoßen.

Interessant ist, abgesehen vom eigentlichem Inhalt der Diskussion auch die Art, wer wie argumentiert. Der eigentliche Vorgang wurde durch die SPD angestoßen, die CDU lehnt ihn ab. Ich tippe darauf, dass die ablehnende Berichterstattung, also diejenige mit dem Tenor „Bei Mord nicht mehr zwingend lebenslänglich“ (und damit postulieren, es gäbe eine Entschärfung des Strafrechts) auf der CDU Linie liegt. Durch die „pseudo“gegensätzliche Position von CDU und SPD wird eine echte Debatte um den Kern der Vereinheitlichung von Mord und Totschlag fehlgeleitet und unterbunden. Gerade bei den normalen Konservativen wird das Mem „Kuscheljustiz“ wie ein rotes Tuch beim Stierkampf verwendet. Die Konservativen werden den gegen sie gerichteten Stich nicht kommen sehen. Dies scheint ein generelles Prinzip der Steuerung, nicht nur in diesem Sonderfall zu sein.

28. Juni 2015

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1

Eugène Delacroix, „Die Freiheit führt das Volk“, 1830 (Detail)

Eugène Delacroix, „Die Freiheit führt das Volk“, 1830 (Detail)

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Sexual Utopia in Power, Part 1 erschien am 12. Juli 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Teil 1 von 4

Es ist den Lesern dieses Journals wohlbekannt, daß die weißen Geburtenraten weltweit in den letzten Jahrzehnten einen katastrophalen Niedergang erlitten haben. Während desselben Zeitraums ist unsere Gesellschaft sicherlich zur sexbesessensten der Weltgeschichte geworden. Bei zwei solch massiven, zusammenfallenden Trends ist es kaum wahrscheinlich, daß sie nicht zusammenhängen. Viele wohlmeinende Konservative stimmen dem Beklagen dieser gegenwärtigen Situation zu, aber nicht der Beschreibung dieser Situation oder dessen, wie sie entstanden ist. Eine korrekte Diagnose ist die erste Voraussetzung für eine effektive Strategie.

Die abgedroschene Phrase „sexuelle Revolution“ sollte, wie ich glaube, ernster genommen werden als üblich. Wie die Französische Revolution, die beispielhafte politische Revolution der Neuzeit, war sie ein Versuch zur Verwirklichung einer Utopie, aber einer sexuellen statt einer politischen Utopie. Und wie die Französische Revolution hat sie drei Phasen durchlaufen: erstens eine libertäre oder anarchische Phase, in der die Utopie angeblich spontan entstehen sollte, sobald die alten Gebräuche einmal beiseite gefegt worden waren; zweitens eine Schreckensherrschaft, bei der eine Fraktion die Macht ergriff und ihre Pläne diktatorisch zu verwirklichen versuchte; und drittens eine „Reaktion“, in der die menschliche Natur sich allmählich wieder behauptete. Wir werden dieser Reihenfolge in dem vorliegenden Essay folgen.

Zwei Utopien

Betrachten wir, was eine sexuelle Utopie ist, und beginnen wir mit den Männern, die in jeder Hinsicht einfacher sind.

Die Natur hat den Männern einen Streich gespielt: die Produktion von Spermatozoen (Samenzellen) findet mit einer Rate statt, die um mehrere Größenordnungen höher ist als die weibliche Ovulation (etwa 12 Millionen pro Stunde gegenüber 400 pro Lebensspanne). Dies ist eine natürliche Tatsache, keine moralische. Auch unter den niedrigeren Tieren ist das Männchen extrem überversorgt mit etwas, wofür das Weibchen nur einen begrenzten Bedarf hat. Dies bedeutet, daß das Weibchen eine viel größere Kontrolle über die Paarung hat. Das universale Gesetz der Natur lautet, daß die männlichen Individuen sich präsentieren und die weiblichen auswählen. Männliche Pfauen spreizen ihre Schwanzfedern, die weiblichen wählen aus. Widder stoßen mit den Hörnern gegeneinander, die Weibchen wählen aus. Unter den Menschen versuchen die Jungen die Mädchen zu beeindrucken – und die Mädchen wählen. Die Natur diktiert, daß das männliche Individuum im Paarungstanz darauf warten muß, ausgewählt zu werden.

Die sexuelle Utopie eines Mannes ist dementsprechend eine Welt, in der es für ihn keine solche Begrenzung der weiblichen Nachfrage gibt. Es ist nicht notwendig, für Beispiele auf Pornographie zurückzugreifen. Man betrachte nur populäre Filme, die auf ein männliches Publikum abzielen, wie die James-Bond-Serie. Frauen können James Bond einfach nicht widerstehen. Er braucht keinen Heiratsantrag zu machen oder auch nur um ein Rendezvous ersuchen. Er marschiert einfach in den Raum, und sie geraten in Verzückung. Die Unterhaltungsindustrie produziert endlos Bilder wie dieses. Warum, wird der männliche Zuschauer sich schließlich fragen, kann das Leben nicht wirklich so sein? Für manche ist es verführerisch, der Institution der Ehe die Schuld dafür zu geben.

Immerhin scheint die Ehe den Sex ziemlich drastisch zu beschränken. Gewisse Männer rechnen sich aus, daß es, wenn Sex sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ehe zulässig wäre, doppelt so viel Sex wie zuvor geben müßte. Sie stellten sich vor, daß es ein großes, unerschlossenes Reservoir weiblichen Verlangens gäbe, das bisher durch die Monogamie unterdrückt wurde. Um es freizusetzen, suchten sie in der frühen Nachkriegszeit das siebente Gebot durch eine Befürwortung jeder sexuellen Aktivität zwischen „einwilligenden Erwachsenen“ zu ersetzen. Jeder Mann könnte einen Harem haben. Das sexuelle Verhalten im Allgemeinen, und nicht bloß das Familienleben, sollte fürderhin als Privatsache betrachtet werden. Traditionalisten, die anderer Meinung waren, sagte man, sie wollten „einen Polizisten in jedes Schlafzimmer stellen.“ Dies war das Zeitalter der Kinsey Reports und des ersten Erscheinens des Magazins Playboy. Müßige männliche Tagträume waren zu einer gesellschaftlichen Bewegung geworden.

Dieser charakteristisch männliche sexuelle Utopismus der frühen Nachkriegsjahre war ein Vorläufer der sexuellen Revolution, aber nicht die Revolution selbst. Männer sind nicht in der Lage, revolutionäre Veränderungen in heterosexuellen Beziehungen ohne die Kooperation – die berühmte „Einwilligung“ – von Frauen herbeizuführen. Aber die ursprünglichen männlichen Möchtegern-Revolutionäre verstanden die Natur des weiblichen Geschlechtsinstinkts nicht. Deshalb sind die Dinge nicht nach ihrem Plan verlaufen.

Was ist der besondere Charakter des femininen sexuellen Verlangens, der es von jenem der Männer unterscheidet?

Es heißt manchmal, daß Männer polygam sind und Frauen monogam. Solch ein Glauben ist oft in den Schriften „konservativer“ männlicher Kommentatoren enthalten: Frauen wollen nur gute Ehemänner, aber herzlose Männer benutzen sie und lassen sie sitzen. Einige Beweise scheinen auf den ersten Blick solch eine Ansicht tatsächlich zu unterstützen. Eine Umfrage von 1994 fand heraus: „während Männer prognostizierten, daß sie idealerweise gern 6 Sexpartnerinnen im Laufe des nächsten Jahres hätten, und 8 im Laufe der nächsten zwei Jahre, antworteten Frauen, ihr Ideal sei, im nächsten Jahr nur einen Partner zu haben. Und im Laufe von zwei Jahren? Die Antwort von Frauen war immer noch: „einer.“ [1] Ist dies nicht ein Beweis, daß Frauen von Natur aus monogam sind?

Nein, das ist es nicht. Frauen wissen, daß ihre eigenen sexuellen Triebe unruhig sind, waren aber traditionellerweise klug genug, darüber zu schweigen. Der Glaube eines Mannes, daß seine Frau von Natur aus monogam ist, sorgt für seinen eigenen Seelenfrieden. Es ist auch nicht zum Vorteil einer Ehefrau, daß ihr Mann sie zu gut versteht. Wissen ist Macht. Kurz, wir haben hier eine Art platonischer „nobler Lüge“ – einen Glauben, der heilsam, aber falsch ist.

Es wäre zutreffender zu sagen, daß der weibliche Geschlechtsinstinkt hypergam ist. Männer mögen eine Tendenz haben, nach sexueller Abwechslung zu streben, aber Frauen haben einfachere Geschmäcker in der Art von Oscar Wilde: Sie sind immer nur mit dem Besten zufrieden. Definitionsgemäß kann nur ein Mann der Beste sein. Diese unterschiedlichen männlichen und weiblichen „sexuellen Orientierungen“ sind unter den niedrigeren Primaten deutlich zu sehen, z. B. bei einem Pavianrudel. Weibchen konkurrieren darum, sich mit der Spitze zu paaren, Männchen darum, an die Spitze zu kommen.

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27. Juni 2015

Neu von Counter-Currents: Sexual Utopia in Power

Sexual Utopia Cover Medium

Buchvorstellung (vermutlich von Greg Johnson), erschienen am 8. Juni 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right, übersetzt von Deep Roots (die Links zu den auf Counter-Currents veröffentlichten Teilen habe ich in die Inhaltsangabe eingefügt):

Sexual Utopia in Power: The Feminist Revolt Against Civilization
San Francisco: Counter-Currents, 2015
192 Seiten

Hardcover: $ 35

Paperback: $ 20

Wie viele politische Revolutionen begann die sexuelle Revolution der 1960er mit einem euphorischen Gefühl der Befreiung. Aber wenn utopische Programme mit Andersdenkenden zusammenprallen – und mit der Realität selbst -, dann ist das Ergebnis Chaos, das die Revolutionäre mit Repressionen und Terror zu unterdrücken suchen. In Sexual Utopia in Power untersucht F. Roger Devlin die heutige sexuelle Dystopie mit ihrer lockeren Moral und ihren verwirrten Geschlechterrollen; ihren in die Höhe schießenden Scheidungs-, Ehelosigkeits- und Kinderlosigkeitsraten und der zunehmend willkürlichen und bestrafenden Versuchen zu ihrer Regulierung und Überwachung. Devlin zeigt, daß der Zusammenbruch der Monogamie in Promiskuität für die wenigen, Einsamkeit für die Mehrheit und Unglücklichsein für alle resultiert.

Jede Revolution ruft eine Reaktion hervor. Devlin jedoch steht mainstream-konservativen Reaktionen auf die sexuelle Revolution sehr kritisch gegenüber, die oft in unheimlicher Weise ein Echo der feministischen Beschwerden über unschuldige Frauen sind, die von den gemeinen Männern ausgenutzt werden, welche gescholten und bestraft werden müssen. Der umstrittenste Aspekt von Devlins Arbeit ist sein Argument, daß die heutige sexuelle Dystopie mindestens genauso sehr in der Natur der Frauen wurzelt wie in jener der Männer, wobei er solche Tabuthemen untersucht wie die weibliche Hypergamie (nach oben paaren), weiblicher Narzißmus, weibliche Untreue, weibliche Täuscherei und weiblicher Masochismus. Indem er deren biologische Basis zeigt, liefert F. Roger Devlin eine nichttraditionelle Verteidigung der traditionellen Sexualmoral und sexueller Institutionen und zeigt uns den Weg aus der heutigen sexuellen Dystopie.

Inhalt

Preface

Introduction: The Facts of Life

1. Sexual Utopia in Power

Sexual Utopia in Power, Part 1, Part 2, Part 3, Part 4

2. Rotating Polyandry – & its Enforcers

Rotating Polyandry – & its Enforcers, Part 1 + Part 2

3. The Feminine Sexual Counter-Revolution and its Limitations

The Feminine Sexual Counter-Revolution & its Limitations, Part 1 + Part 2

4. Home Economics

Home Economics, Part 1, Part 2, Part 3, Part 4 & Part 5

5. The Family Way

6. Back to Africa: Sexual Atavism in the Modern West

7. The Question of Female Masochism

Index (nur in der Druckausgabe)

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Lob für F. Roger Devlin

Sexual Utopia in Power, Devlins berüchtigter Essay, der tausend Blogbeiträge über weibliche Hypergamie auslöste, ist sehr zitierfähig und einsichtsvoll in seiner Analyse des zeitgenössischen Ringens zwischen den Geschlechtern. Seine Verurteilungen des Feminismus und seine Warnungen an die Männer sind nur noch relevanter geworden, seit er geschrieben wurde. Sexual Utopia ist auch eine wichtige Antwort an ahnungslose Konservative, die sich beeilen, den Männern die Schuld zu geben, weil sie nicht heiraten und Familien mit Frauen gründen, die in vielen (wenn auch nicht allen) Fällen einfach nicht heiratsfähig sind.“ – Jack Donovan, Autor von The Way of Men

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25. Juni 2015

Krisenszenario: Die andere Seite

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Vorrede

Leider scheinen sich immer noch viele Survival- Arschgesichter, Möchtegern Mad Maxe und Endzeit- Cowboys den totalen gesellschaftlichen Kollaps ungefähr so vorzustellen:

„Dann bricht das Scheißsystem halt irgendwie von Zauberhand voll so zusammen und alle sind voll gefickt, nur ich bin der große Macker, weil ich ne Jagdflinte im Keller habe, mit der ich auf 3 Meter einen LKW treffe und eine Machete, die ich kaum heben kann, außerdem habe ich eine Jahresration Raviolidosen beim Aldi gekauft und in meinen Bunker gestellt. Letztendlich werde ich lustig rumlaufen, Zombies abknallen und sowieso der einzige männliche Überlebende in meiner Gegend sein und dann logischerweise gleich mehrere Damen parat haben, um, äh, die Spezies zu erhalten.“

Ich bitte den geneigten Leser diesen subtilen Anflug von Ironie nicht misszuverstehen!

Natürlich finden wir von „As der Schwerter“ Krisenvorsorge wichtig, wir haben viele Artikel über individuelle Krisenvorsorge, von Bewaffnung über Ausrüstung bis hin zu „Zombie- Szenarien“ publiziert.

Aber wir haben nun auch in mehreren Artikeln klargestellt, dass die individuelle Krisenvorsorge im Fall eines gesellschaftlichen Kollaps nur die halbe Miete ist. Die „soziale Krisenvorsorge“, wie Kairos das genannt hat, der Erhalt oder eben das Aufbauen einer solidarischen Gemeinschaft ist die andere Hälfte.

Es genügt nicht als Einzelner auf „die Krise“ vorbereitet zu sein, wir müssen als Volk (oder zumindest als Keimzelle des Volkes) agieren können.

Warum das so wichtig ist erhellt sehr schnell, wenn man das Szenario „Kollaps“ einfach mal von der anderen Seite betrachtet, die in den Überlegungen der meisten Survivalisten wenig bis gar nicht vorkommt.

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24. Juni 2015

Improvisierte Organisation (Reblog)

Filed under: AdS-Autoren,Kairos (A) — Deep Roots @ 13:19
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Ursprünglich veröffentlicht auf As der Schwerter:

von Kairos

Dies ist ein Artikel darüber, wie man in einer kritischen Situation des sozialen Zusammenbruchs eine improvisierte Organisationsstruktur einer kleinen Gemeinschaft etabliert, welche die Chancen des Überlebens erhöht.

Original ansehen noch 2.136 Wörter

23. Juni 2015

Kommt die Krise? (Reblog)

Ursprünglich veröffentlicht auf As der Schwerter:

von Kairos

Analog zu dem (etwas älteren) Artikel von mir und Barbarossa mit dem Titel “Kommt der Bürgerkrieg?” muss ich hier sagen:

Viele fragen sich, ob die Krise kommt, dabei ist sie längst da. Was wirklich gemeint ist: Kommt der Kollaps? Krise ist ein schwammiger Begriff, eine Dame kann auch schonmal eine Krise kriegen, wenn sie keinen Lippenstift zur Hand hat. Kollaps oder Zusammebruch ist das bessere Wort.

In der Krise sind wir schon, aber den Zusammenbruch haben wir noch nicht erlebt. Werden wir ihn erleben? Schon 2012?

Wovon genau reden wir, wenn wir von „Krise“ bzw. „Kollaps“ reden?

Es lassen sich vier Aspekte herausschälen:

  1. Finanzkrise/ Finanzkollaps
  2. Versorgungskrise/ Versorgungskollaps
  3. Soziale Krise/ Sozialer Kollaps
  4. Politische Krise/ Politischer Kollaps

Bei allen vier Aspekten werde ich versuchen zu definieren (a), was jeweils eine „Krise“ und ein „Kollaps“ in Bezug auf diesen Aspekt bedeutet, wie man sich im Krisen- (b) und im…

Original ansehen noch 3.487 Wörter

19. Juni 2015

Die Revolution auf Sparflamme

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Slow-Burning Revolution erschien am 16. Mai 2015 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Grundlage einer gleichnamigen Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum.

WILLKOMMEN in der Revolution auf Sparflamme. Sie ist nicht nur etwas Amerikanisches. Der gesamte Westen hat wilden Drittweltpopulationen in unseren Gesellschaften freie Hand gelassen, und Paris und London stehen genauso sehr in Flammen wie Ferguson und Baltimore. In all unseren Nationen haben begüterte jüdische Eliten beschlossen, daß die einheimische Gründerbevölkerung – das sind wir, meine weißen Rassegenossen – verschwinden muß. Und „verschwinden“ tun wir, in dem Sinne, daß wir die Städte aufgeben, die wir gründeten, und immer weiter von den geschwärzten, ausgebrannten Stadtkernen fliehen – aber das ist nur der erste Schritt. Ihre wahre Absicht ist, daß wir „verschwinden“ in dem Sinn, daß wir dieses Universum für immer verlassen – „verschwinden“ im Sinne von Tod, Aussterben und Völkermord. Manche von uns haben jedoch beschlossen zu bleiben und das Endspiel zu etwas ganz anderem zu machen, als die jüdische Machtstruktur vorhat.

Die Weißen müssen verschwinden, und das bedeutet, daß andere unseren Lebensraum und die Städte, die wir bauten, bekommen. Leute auf den Kopf zu schlagen, sie durch Brandlegung um ihr Zuhause zu bringen und sie um ihr Leben fürchten zu lassen, sind sehr wirksame Mittel, um Territorium zu stehlen, und einem Volk das Territorium wegzunehmen, ist eine Facette des Genozids. Verwilderte Schwarze brauchen vielleicht nicht viel Ansporn, um zu vergewaltigen, zu plündern und zu brandschatzen – aber die Medien der Milliardäre und die von oben herab verkündeten Erklärungen der Systemsprecher verbreiten wieder und wieder die Botschaft, daß die Aufrührer „legitime Beschwerden“ haben, und machen klar, daß wenig oder nichts unternommen wird, wodurch die Plünderer und Zerstörer ermutigt werden. Wir müssen unser Justizsystem schwarzenfreundlicher machen, sagen Fetchit* und die New York Times. Wir brauchen Gleichstellungskommissare in jedem Aspekt unseres Lebens, sagt der Council on Foreign Relations. Wir müssen den Aufrührern „Raum“ geben, so daß sie ohne Einmischung der Polizei „zerstören“ können, sagt die schwarze Bürgermeisterin von Baltimore. Das Regime in Washington muß Direktiven ausgeben und unsere „rassistischen“ lokalen Polizeieinheiten kontrollieren, sagt Eric Holder.

[* Anm. d. Ü.: Obama. „Fetch it“ = „hol es“ ist die englische Entsprechung zum deutschen Zuruf „Hol’s Stöckchen“ eines Herrchens an seinen Hund.]

Los Angeles 1992

Los Angeles 1992

Und dies ist kein neues Phänomen – die Revolution auf Sparflamme hat während des Großteils meines Lebens stattgefunden: Detroit und St. Louis und Oakland und Camden sind ethnisch von Weißen gesäubert worden, und viele andere liegen nicht weit dahinter. New York City ist in nur einem halben Jahrhundert von fast 100 Prozent weiß zu viel weniger als 50 Prozent weiß übergegangen, genau parallel zum jüdischen Vorstoß für die Integration von Millionen Nichtweißer in unsere Gesellschaft.

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16. Juni 2015

Mut in Zeiten der Hoffnungslosigkeit

Hope

Auf (mindestens) drei Ebenen zeigt sich dieser Tage, dass ein wenig „die Luft raus“ ist: Blogintern ist nicht nur die Rate der Artikel und Übersetzungen, die wir neu veröffentlichen, gesunken, sondern vor allem das Kommentaraufkommen. Die Leserzahlen waren auch schon mal besser.

Generell scheint ein gewisses Ausgelaugt Sein in der Szene zu bestehen. Von den Pegida- Märschen hört man nicht mehr viel, in den meisten Städten haben sie sich verlaufen. Es gibt kaum neue Blogs, keine neuen Themen, die Analyse scheint zu weiten Teilen abgeschlossen zu sein.

Letztendlich scheint die ganze Welt sich im Wartezustand zu befinden, den Winkler in seinem aktuellen Pranger mit der schwülen Hitze vor dem reinigenden Sommergewitter vergleicht. Ja, wir alle sind mehr als bereit für „die Wende“, für den „Tag X“, das „Second Coming“, das Ende des Kali Yuga.

Und doch ist es nicht in Sicht…

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13. Juni 2015

Yeats’ heidnisches „Second Coming“

Luc Olivier Merson, Rast auf der Flucht nach Ägypten, 1879

Luc Olivier Merson, Rast auf der Flucht nach Ägypten, 1879

Von Greg Johnson; das Original „Yeats’ Pagan Second Coming“ wurde am 16. Februar 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right veröffentlicht.
Übersetzung: Lichtschwert.
Spanische Übersetzung hier.

(Auf AdS nachveröffentlicht anläßlich des heutigen 150. Geburtstages von William Butler Yeats.)

William Butler Yeats verfaßte sein berühmtestes Gedicht, „The Second Coming“, im Jahr 1919, in der Zeit des Großen Krieges und der bolschewistischen Revolution, als die Dinge wahrlich „auseinanderfielen“, darunter hauptsächlich die europäische Zivilisation. Der Titel bezieht sich natürlich auf die Wiederkunft Christi. Aber so wie ich es lese, lehnt das Gedicht die Vorstellung ab, daß die buchstäbliche Wiederkunft Christi bevorsteht. Stattdessen bekräftigt es zwei nichtchristliche Bedeutungen von Wiederkunft. Erstens gibt es die metaphorische Bedeutung des Endes der gegenwärtigen Welt und der Enthüllung von etwas radikal Neuem. Zweitens gibt es die Bedeutung der Wiederkunft nicht von Christus, sondern des vom Christentum verdrängten Heidentums. Yeats verkündet eine heidnische Wiederkunft.

Das Gedicht lautet:

Turning and turning in the widening gyre,
The falcon cannot hear the falconer;
Things fall apart; the center cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world,
The blood-dimmed tide is loosed, and everywhere
The ceremony of innocence is drowned;
The best lack all conviction, while the worst
are full of passionate intensity.

Surely some revelation is at hand;
Surely the Second Coming is at hand.
The Second Coming! Hardly are those words out
When a vast image out of Spiritus Mundi
Troubles my sight: somewhere in the sands of the desert
A shape with lion body and the head of a man,
A gaze blank and pitiless as the sun,
Is moving its slow thighs, while all about it
Reel shadows of the indignant desert birds.
A darkness drops again; but now I know
That twenty centuries of stony sleep
Were vexed to nightmare by a rocking cradle
And what rough beast, its hour come round at last,
Slouches towards Bethlehem to be born?

Wenn man dieses Gedicht als eine Allegorie auf den modernen Nihilismus liest, wird eine Menge klar. „Turning and turning in the widening gyre“ – Kreisend und kreisend im sich erweiternden Wirbel. Man stelle sich hier einen Falken vor, vielleicht mit einer an einem seiner Beine befestigten langen Leine, der auf einer immer weiter werdenden Spiralbahn fliegt, während immer mehr von der Leine ausgerollt wird. Im Zentrum des Wirbels steht, die Leine haltend, der Falkner, der Herr des Falken. Während die Leine ausrollt und der Wirbel weiter wird, kommt ein Punkt, an dem „der Falke den Falkner nicht hören kann.“

Vermutlich ist das, was der Falke nicht hören kann, der Falkner, der den Vogel zurück auf seinen Arm ruft. Nicht länger in der Lage, die Stimme des Falkners zu hören, zieht der Falke weiter nach außen. An irgendeinem Punkt jedoch wird seine Leine zu Ende sein, an welchem Punkt sein Flug entweder mit einem heftigen Ruck enden und er erdwärts stürzen wird – oder der Falkner die Leine loslassen und der Falke seinen Flug nach außen fortsetzen wird.

Aber ohne die Leine zum Zentrum – eine buchstäbliche Leine, oder nur die Stimme seines Herrn – wird der Weg des Falken seine Spiralform verlieren, die durch die Leine zwischen dem Falken und dem Falkner festgelegt wird, und der Falke wird seine Flugbahn selbst bestimmen müssen, eine Flugbahn, die zweifellos im Zickzack mit den Luftströmungen und den vorübergehenden Wünschen des Falken verlaufen wird, aber keine erkennbare Struktur aufweisen wird – außer vielleicht irgendwelche restlichen Echos ihrer ursprünglichen Spirale.

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10. Juni 2015

Star Dreck VIIId – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 2: Jüdische Selbstdarstellungen

Von Deep Roots

Bisher von diesem Vierteiler erschienene Fortsetzungen:

Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie
Star Dreck VIIIb – Star Trek: Die nächste Generation
Star Dreck VIIIc – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 1: Interstellare NWO

Im bisher letzten Teil hatte ich anklingen lassen, daß ich mich zum Schluß mit den jüdischen Selbstdarstellungen in „Deep Space Nine“ befassen würde. Von diesen gibt es in der Serie sogar vier Sorten, und das sind:

1. Die Bajoraner

Stadtpanorama auf Bajor.

Stadtpanorama auf Bajor.

Es ist ja die Vermutung geäußert worden, daß mit den Bajoranern die Polen gemeint seien, aber das halte ich für ausgeschlossen. Hier ist ja einem einzelnen Planetenvolk mit seiner Geschichte und Kultur eine wesentliche, über alle sieben Staffeln einer ganzen Trek-Serie reichende Rolle gegeben worden, und das würden Juden nie für ein nichtjüdisches oder gar europäisches Volk tun.

Wie in Teil 3/VIIIc bereits erläutert, sollen die Bajoraner auf einer Ebene ein vorerst noch unabhängiges Volk darstellen, das sich trotz anfänglicher Ablehnung ihres patriotisch-nationalistischen Teils, verkörpert durch Major Kira, zur Aufgabe der gerade erst errungenen Souveränität zugunsten einer Mitgliedschaft in einer supranationalen, multikulturellen Föderation durchringt und ähnlich patriotische Zuseher auf diesem Sinneswandel mitnimmt. Dieser Teil ist Propaganda, der sich an Weiße und andere nichtjüdische Völker richtet, die in einem künftigen Eine-Welt-Superstaat aufzugehen bereit sein sollen.

Auf einer anderen Ebene, die wohl für ein jüdisches Publikum gedacht ist und für Nichtjuden gar nicht so offensichtlich zu sein braucht, verkörpern die Bajoraner die Juden, und zwar als „Holocaust-Opfer“ und als Entsprechung zum jungen Israel. Bajor wird auch sehr positiv dargestellt: es ist eine der ältesten Kulturen des Alpha-Quadranten, und schon im 16. Jahrhundert unserer Zeitrechnung betrieben die Bajoraner Raumfahrt und schickten erstmals ein Raumfahrzeug aus ihrem Sonnensystem hinaus. Ihre Religion ist diejenige im Trek-Universum, die von den Autoren am ernstesten genommen wird, wobei aber deren fanatischer Zweig um Kai Winn Adami wiederum Weiße an fanatische christliche Sekten und Orden denken lassen soll (daneben vielleicht judenintern auch an verbohrte orthodoxe Sekten im Judentum).

Eine Parallele zum Judentum und vor allem zu Israel ist auch, daß die Bajoraner sehr zerstritten sind, auch hinsichtlich der Frage, ob die Beibehaltung der Unabhängigkeit (Zionismus) oder ein Beitritt zur Föderation (Diaspora) vorzuziehen sei. Dies kommt auch im Pilotfilm zum Ausdruck, wo es heißt, daß die Religion das einzige sei, was die Bajoraner noch zusammenhält. Noch deutlicher wird dieser Punkt in der Folge „Die Legende von Dal’Rok“, in der Bashir und O’Brien ein bajoranisches Dorf aufsuchen, um dessen todkranken religiösen Führer, genannt Sirah, zu behandeln. Dessen wichtigste Aufgabe ist die rituelle Vertreibung des Dal’Rok, eines weißen wolkenförmigen Gebildes, das Blitze schleudern kann und jedes Jahr zur Erntezeit am nächtlichen Himmel über dem Dorf erscheint, um es anzugreifen.

Bajoranischer „Rabbi“: der alte Sirah und das Wolkenmonster Dal’Rok.

Bajoranischer „Rabbi“: der alte Sirah und das Wolkenmonster Dal’Rok.

Der alte Sirah stirbt und überträgt sein Amt O’Brien, da er seinen einheimischen Schüler für einen Versager hält. O’Brien ist allein nicht in der Lage, das Dal’Rok zu vertreiben, aber gemeinsam mit dem jungen Sirah-Schüler, der nun in seine Rolle hineinwächst, schafft er es.
Dabei erfahren O’Brien und Bashir auch, was es mit dem Dal’Rok auf sich hat: Vor vielen Jahren war das Dorf in Gefahr, durch Hass, Neid und Mißtrauen unter seinen Bewohnern zerstört zu werden. Mittels eines Splitters von einem der heiligen Drehkörper der Wurmloch-Propheten erzeugte er alljährlich das Dal’Rok, eine Manifestation der bösen Gedanken der Dorfbewohner, die er in einer gemeinsamen Beschwörung zur Vertreibung des Wolkenmonsters inspiriert. Dabei feuert er sie an, ihm in Sprechchören nachzusagen: „Das Dorf ist stark! Viel stärker, als das Dal’Rok sich vorstellen kann! Mit unserer Stärke und Einigkeit werden wir das Dal’Rok endgültig verjagen. Das Dorf ist stark! Viel mächtiger als das Dal’Rok! (etc.)“. Diese äußere Bedrohung, von deren künstlicher Heraufbeschwörung die Dörfler nichts wissen, mitsamt dem gemeinsamen Vertreibungsritual stellt die Einigkeit im Dorf wieder für ein Jahr her.

Hier haben wir schon eine sehr auffallende Parallele zu den Juden, die es, wie ich schon in diesem Kommentar geschrieben habe, aufgrund ihrer Mentalität schon gar nicht mehr auf Dauer miteinander in einem unverdünnten Ethnostaat aushalten, und die auch in der Diaspora zur Festigung ihres Zusammenhalts eine äußere Bedrohung, und sei es nur eine erfundene, benötigen.
Der Sirah ist also der Rabbi der Bajoraner, und das Dal’Rok entspricht also in Israel den Arabern und allgemeiner betrachtet den Goyim, dem Dritten Reich oder auch Amalek.

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7. Juni 2015

Begriffsdefinition: Demokratie

sheeps-choice

Die Demokratiediskussion ist ein wahrer Spaltpilz. Das Wort ist mehrdeutig, jeder versteht etwas anderes darunter und daher das „Hauen und Stechen“, das immer wieder einsetzt.

In solchen Fällen hilft nur die Begriffsdefinition. Eine Begriffsdefinition vorzunehmen bedeutet nicht, dass man den Anspruch erheben würde nun für alle Zeit und für jeden bestimmen zu können, was das Wort „wirklich“ heißt, sondern nur eine Explikation vorzunehmen, wie man selbst einen Begriff gebraucht. Antworten in dem Stil „du definierst den Begriff falsch“ oder „ich verwende den Begriff anders“ sind sinnlos, weil die Definition ja nur für den speziellen Kontext gilt.

Ich will also hier versuchen für die Diskussion auf „As der Schwerter“ den Begriff der Demokratie ausführlich zu explizieren und schlage vor diesen meinen Text als Referenz für spätere Diskussionen zu nehmen, damit wir sicher sein können nicht über Worte, sondern tatsächlich über Inhalte zu streiten.

Ich möchte diesem Versuch aber die Einsicht von Osimandia vorausschicken, dass die Frage, welche Staatsform die beste ist, eine weitere koschere Ablenkung ist. Unter jüdischem Einfluss wird jede staatliche Organisation für uns nachteilig sein, ohne diesen Einfluss ist wahrscheinlich sogar die schlechteste Organisationsform mit völlig unfähigen und korrupten Eliten zumindest weniger schädlich.

Unsere erste und heiligste Aufgabe ist daher nicht, unsere Kameraden davon zu überzeugen, dass unsere Idee eines idealen Staates die beste ist, sondern die Entlarvung der jüdischen Zersetzung unserer Gesellschaften und letztlich die Bekämpfung jedes jüdischen Einflusses auf unsere Gesellschaften.

Trotzdem glaube ich mit einer umfassenden Begriffsdefinition nicht nur einige Missverständnisse zwischen den Diskutanten aufklären, sondern auch den Weg hin zu einer soliden staatstheoretischen Konzeption aufzeigen zu können.

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4. Juni 2015

Amerindomerika, Euroamerika oder Muslimerika? (Reblog)

Ursprünglich veröffentlicht auf As der Schwerter:

Der erste Teil dieses Artikels besteht aus der Übersetzung eines Textes, der am 19. Jänner 2010 im Blog The West’s Darkest Hour“ des spanischstämmigen Mexikaners César Tort alias „Chechar“ erschienen ist:

 

Neuer Film ‚Avatar’: ausgesprochen rassistisch”

Dies schrieb Eeyore in seinem Blog. Er fügte die folgende Anekdote hinzu:

“Ein guter Freund von mir kam neulich abends zu mir auf Besuch und erzählte mir von einem Film namens ‚Avatar’, den er am Abend zuvor gesehen hatte. Er war total verblüfft darüber, wie rassistisch und anti-weiß er war. Wie all die guten Leute darin schwarze Frauen oder amerindianische Männer waren, die sich um die Umwelt sorgten…”

Wo wir von Hollywood reden; der Film von Mel Gibson liegt näher an der Wahrheit darüber, wie sich die Amerindianer vor der europäischen Eroberung verhielten:

[Anm. d. Ü.: den an dieser Stelle eingefügte YouTube-Ausschnitt aus dem Film „Apocalypto“ gibt’s nur im…

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