As der Schwerter

23. Oktober 2008

Über dieses Projekt

Filed under: Allgemein — Kairos @ 00:00

  Artikel vom 22. Mai 2015

Und als Überraschung für Deep Roots: Star Dreck 9:

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“Viele Lichtjahre vom Mainstream entfernt dringt As der Schwerter in Galaxien vor, die nie ein Gutmensch zuvor gesehen hat.”

Warum “As der Schwerter”? (bitte auf das Bild klicken)

„As der Schwerter“ ist ein Archiv von politischen Aufsätzen zu den Themen Islamkritik, Judaismuskritik und Kritik an allen anderen für den Fortbestand der europäischstämmigen Zivilisation schädlichen Ideologien; über Patriotismus, weißen Nationalismus und Rassefragen. Es gibt eine große Anzahl Übersetzungen von Fjordman-Essays sowie Übersetzungen von Texten vieler anderer fremdsprachiger Autoren und auch auf deutsch erschienene Artikel.

Wir sind rechts und judaismuskritisch, und das ist auch gut so!

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Weitere Informationen (bitte auf die Bilder klicken)

TEXTE der AdS AUTOREN (bitte auf das Bild klicken)

Da wir festgestellt haben, daß sogar Stammlesern häufig ältere Artikel unbekannt sind, was darauf hindeutet, daß die Links zu unseren Archivseiten (in der rechten Randleiste, gleich unterhalb der Rubrik „Neueste Kommentare“) gern übersehen werden, seien sie hier zusätzlich präsentiert:

Texte von AdS-Autoren und den Freunden von AdS

Alphabetisch aufgelistete Links zu Artikeln von Barbarossa, Deep Roots, Dunkler Phönix, Eisvogel, Herse, Kairos, Osimandia, Schattenkoenig/Thatcher, Skeptizissimus, Sternbald, Thomas, Uodal und Urodelus;

Artikel deutschprachiger Autoren (ohne AdS & Freunde)

Hier findet ihr, ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren geordnet, Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Texten deutschprachiger Autoren außer vom AdS-Team und seinen Freunden;

Liste der Übersetzungen (ohne Fjordman)

Hier sind Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Artikeln fremdsprachiger Autoren aufgeführt (mit Ausnahme Fjordmans, dem das nachstehend verlinkte Archiv gewidmet ist), und zwar nicht nur von uns übersetzte Texte, sondern auch solche, die in deutscher Übersetzung in diversen Online- und Druckpublikationen erschienen sind und von uns bloß übernommen wurden.

Ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren, und bei jedem Autor chronologisch nach Erscheinungsdatum des fremdsprachigen Originaltextes.

Liste aller übersetzten Fjordman-Essays auf AdS, chronologisch nach Erscheinungsdatum der Originalessays geordnet

Schaut einfach öfter mal rein in unsere Bibliothek; insgesamt sind da schon 924 Beiträge (Stand 3. Januar 2014) zu finden!

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Leser, die in ihren Kommentaren Links einfügen wollen, die nur als Wort oder Wortfolge erscheinen, können hierfür das Werkzeug

<a href=”http://mywebsite.com”>Mein Titel</a>

verwenden. Hierbei wird der Bereich zwischen den Anführungszeichen durch den kompletten URL des einzustellenden Links ersetzt und “Mein Titel” mit dem Wortlaut überschrieben, der dann sichtbar sein soll. Auf der Seite

http://noreferer.de/

kann man Links erzeugen, bei denen die Zielseite nicht erkennen kann, von welcher Seite der Zugriff kam, die IP-Adresse desjenigen, der auf den Link klickt, wird dadurch nicht verborgen, der Seitenbetreiber kann lediglich nicht erkennen, dass es sich bei ihm um einen AdS-Leser handelt und er wird auch nicht darauf aufmerksam, dass es uns überhaupt gibt. Hier wird der Bereich zwischen dem Fragezeichen und dem zweiten Anführungszeichen mit dem URL des Ziels überschrieben.

Wer möchte, dass bei seinem Zugriff auf eine Seite seine IP nicht angezeigt wird, muss entweder das Tor-Projektoder so genannte Proxys nutzen, die es in kostenpflichtiger und kostenfreier – sehr langsamer – Variante gibt. Freie Varianten sind zum Beispiel http://www.vtunnel.com/ oder http://www.hidemyass.com/

Solche Vorsichtsmaßnahmen werden leider immer notwendiger (siehe z. B. Heimlich, still und leise: Attacke auf das freie Internet von Osimandia) <

23. Mai 2015

Star Dreck 9: Die Star Trek Filmreihe

Dies ist eine kleine Überraschung für Deep Roots, der mit „Star Dreck 8a und 8b“ eine wunderbar detaillierte Analyse der Propaganda im Star Trek Universum geliefert hat.

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Vielleicht lohnt sich an dieser Stelle, vor dem finalen Teil „8c“, in dem es um die Serie DS9, die ich nie gesehen habe, weil ich das Setting (Raumstation statt Raumschiff) langweilig fand, ein Überblick über die Star Trek Filme. Gerne hätte ich sie alle noch einmal angesehen und einen detaillierteren Artikel gemacht, aber Zeit ist ein kostbares Gut…

Im ersten Film „Star Trek“ findet sich eine gealterte Crew der Originalserie wieder zusammen, um einer riesigen Sonde zu begegnen, welche die Erde bedroht. In einer nagelneuen „Enterprise“ fliegen sie in die Sonde hinein und nehmen Kontakt mit der fremdartigen Intelligenz auf.

Dies scheint mir das „eigentliche“ Thema von Star Trek zu sein: Die Kontaktaufnahme mit fremden (außerirdischen) Intelligenzen, wobei zwar immer wieder Kommunikationsschwierigkeiten auftreten, der wahrscheinlichste Fall, nämlich dass eine Kommunikation vollkommen scheitert, aber niemals eintritt. Mir erscheint es fast zwingend, dass eine echte außerirdische Spezies uns so fremd wäre, dass wir gar nicht mit ihr kommunizieren könnten, vielleicht könnten wir sie nicht einmal wahrnehmen.

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22. Mai 2015

Star Dreck VIIIb – Star Trek: Die nächste Generation

Die Enterprise D in der Umlaufbahn um die Vergnügungswelt Risa

Die Enterprise D in der Umlaufbahn um die Vergnügungswelt Risa

Von Deep Roots

Nach dem ersten Teil dieser Trilogie, Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie, folgt hier der zweite, der sich hauptsächlich mit der 1987 gestarteten ersten Nachfolgeserie „Star Trek: The Next Generation“ befaßt, deren deutsche Fassung unter dem Titel „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“ lief. TNG kann ich nicht so ausführlich behandeln wie ST-TOS und DS9, weil ich seinerzeit zwar die meisten Episoden gesehen habe, jedoch die Serie nicht auf DVD besitze, sodaß ich keine Retrospektive durchführen konnte.

Ein alle Serien übergreifender Punkt ist, daß es bei den Kommandanten eine Entwicklung von dem, was das zunächst nur amerikanische Publikum Mitte der 1960er erwartet hatte, hin zu immer mehr Diversity gegeben hat: Stand die alte Enterprise-C mit James T. Kirk noch unter dem Befehl eines scheinbar weißen Amerikaners, so war es bei der neuen ein Franzose, Jean-Luc Picard. Die Raumstation Deep Space Nine wurde bereits vom Afroamerikaner Benjamin Sisko kommandiert, und die Kommandantin der USS Voyager war eine (immer noch weiße) Frau, Captain Kathryn Janeway.

Was in den Nachfolgeserien schon ab „Das nächste Jahrhundert“ auffällt, ist die gegenüber der Originalserie deutlich höhere Wertigkeit der Machart, die durch das dank der inzwischen großen Popularität des Trek-Franchise viel höhere Budget möglich wurde. Bei ST-TOS standen pro Episode nur 500 Dollar für Set-Dekorationen zur Verfügung, wofür man laut Set-Dekorateur John Dwyer nur zwei Stühle herrichten oder drei Handrequisiten bauen konnte, was zu den bekannten Styroporfelsen und den Höhlengängen führte, die nach genau den zerknitterten Alufolien aussahen, aus denen sie auch gemacht waren. Dagegen konnte die Ausstattung für die neuen Serien viel aufwendiger und besser gemacht werden, einschließlich der Raumschiffmodelle, auf die man bei Paramount noch bis mindestens „Deep Space Nine“ anstelle von CGI-Raumschiffen setzte, und die Weltraumszenen konnte man mit neuester computergesteuerter Kameratechnik filmen und mit CGI-Effekten aufbessern. Auch die Masken der außerirdischen Wesen gingen nun meist weit über bloße Schminkeffekte und seltsame Frisuren hinaus. Die Klingonen und Romulaner hatten ein neues Erscheinungsbild, das zwar einen Kontinuitätsbruch gegenüber der Originalserie mit sich brachte, den der Klingone Worf in der DS9-Folge „Immer die Last mit den Tribbles“ mit der knappen Aussage „Wir reden nicht gern drüber“ kommentierte, sie aber viel mehr nach wirklichen Fremdwesen aussehen ließ. Und das im Vergleich zu früher deutlich höhere schauspielerische Niveau wird ebenfalls von dem weggefallenen Sparzwang profitiert haben, weil man jede einzelne Einstellung gründlicher vorbereiten und öfter drehen konnte, bis sie paßte. Zuletzt meine ich auch, daß es in TNG und DS9 kaum so albern-käsige Füllfolgen wie in der alten Serie gab (z. B. „Das Spukschloß im Weltraum“ oder „Landurlaub“, wobei letzteres wenigstens hübsche Frauen bot).

Alles zusammen hat nicht nur den Unterhaltungswert für die Zuschauer gesteigert, sondern auch die Eingängigkeit der mitgelieferten Propaganda, denn je mehr einen das Geschehen auf dem Bildschirm in den Bann zieht, desto leichter nimmt man die enthaltenen Botschaften auf, ohne sie als Propaganda zu erkennen. Diesen Effekt hat Graham Dawson (Archonix) in seinem Kommentar zu Fjordmans Avatar: der neueste anti-westliche Film aus Hollywood so beschrieben:

Eine Person, besonders wenn sie nicht darauf trainiert ist, das was sie sieht, mit wenigstens ein bißchen leidenschaftsloser Skepsis zu betrachten, kann Ideen absorbieren, indem sie einfach passiv Filme oder Fernsehsendungen ansieht.

Wahrer als du begreifst. Als ich mein Grundstudium machte, enthielt ein Teil den Kurses über Medienanalyse Informationen darüber, wie das Gehirn auf Film und Fernsehen im Vergleich zu anderen Medienformen reagiert. Besonders Film und Fernsehen erzeugen beim Zuseher einen sehr passiven Zustand. Die Kombination des hypnotischen Effekts eines schnellen Stroboskoplichts mit dem allgemein passiven Zustand, den der Zuschauer einnehmen muß, um in das Stück einzutauchen, erzeugen zusammen einen unglaublich beeinflußbaren Geisteszustand, in dem Ideen vom Zuschauer viel leichter als in irgendeiner anderen Situation absorbiert werden. Er ist mit der hypnotischen Suggestion verwandt. Besonders der Film ist in dieser Hinsicht immens machtvoll, da der Maßstab und die überwältigende Macht eines Films in einem Kino jede natürliche Verteidigung gegen die Ideen hinwegfegen, die einem vorgesetzt werden.

C.S. Lewis hätte dies als den Unterschied zwischen dem Betrachten eines bestimmten Dinges und des sich daran Erfreuens beschrieben, den er in „Medition in a Toolshed” umrissen hat, wo er das Betrachten und das Erfreuen anhand eines Lichtstrahls verglich, der durch einen Türspalt leuchtet. Betrachtung ist, wenn man den Lichtstrahl von außen ansieht, im Dunkel des Schuppens, die Staubteilchen sieht, die darin funkeln, und sehen kann, daß es ein Lichtstrahl ist, wohin er fällt und in welchem Winkel. Das Erfreuen entspricht dem, daß man entlang des Strahls schaut, sodaß man nicht länger sehen kann, daß es ein Lichtstrahl ist, sondern total darin eingetaucht ist; entlang des Strahls sieht man Himmel, Wolken, einen Baumwipfel. Man betrachtet den Lichtstrahl nicht mehr, sondern „genießt” ihn.

Sich einen Film von außen anzusehen, die Handlung zu lesen und die darin enthaltenen Ideen zu untersuchen, produziert einen betrachtenden Effekt, der nicht annähernd so mächtig ist wie der „Genuß”effekt, der entsteht, wenn man sich den Film wirklich ansieht. Wenn man über einen Film nachdenkt, untersucht man seine Charakteristika auf andere Art als wenn man ihn genießt. Dieser Zustand des Genusses ist es, durch den Film und Fernsehen so mächtig werden und infolge dessen so leicht für Manipulation benutzt werden. Beim Genuß eines Films ist man total darin eingetaucht, bis zu dem Punkt, wo das eigene Selbst, das Id, beinahe verlorengeht und untätig wird. „Man” hört nahezu zu existieren auf, die eigene Rolle ist so passiv und so gebannt. In diesem Zustand wird die Botschaft, die einem präsentiert wird, so leicht aufgenommen wie ein Schwamm Wasser aufsaugt.

Mit Ausnahme vielleicht des Bühnentheaters hat kein anderes Medium diese Wirkung. Nicht einmal Computerspiele. Alles, was eine aktive Teilnahme erfordert, erfordert folglich eine Betrachtung, und Betrachtung erfordert Persönlichkeit und Individualität. Und während sowohl Betrachtung als auch Genuß – den Strahl anzusehen und an ihm entlangzublicken – notwendige Denkweisen sind, muß man sich dessen bewußt sein, daß jede die andere benötigt, um ein Ganzes zu sein. Um völlig am Strahl entlangzuschauen, muß man es aufgeben, ihn anzusehen – man muß logischere und rationalere Bewertung aufgeben, um sich ganz im Erlebnis zu verlieren.

Genauso wie es uns Elizabeth Whitcombe in ihrem Essay Warum Musik? Ein Blick auf Kunst und Propaganda bezüglich der Propagandawirkung von Musik rät, müssen wir auch bei anderen Formen der Unterhaltung wie Film und Fernsehen auf das aufpassen, was dadurch in unsere Köpfe kommt.

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19. Mai 2015

Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie

Jack Bauer schießt das Raumschiff Enterprise ab

Von Deep Roots

Nun liegt er endlich vor – der Teil unserer Reihe „Star Dreck“, mit dessen Grundidee das Ganze überhaupt angefangen hat und von dem sich der Name der Artikelfolge ableitete (und es ist wegen des Umfangs ein Dreiteiler geworden). Als ich mir ca. 2009 bis Anfang 2010 wieder einmal die Serie „Babylon 5“ angesehen hatte, sind mir darin mit meinem schon etwas geschärften nationalen Bewußtsein bereits die darin enthaltenen JNWO-Propagandaelemente aufgefallen, die ich früher noch nicht bemerkt hatte. Daraufhin habe ich mir die komplette Star-Trek-Serie „Deep Space Nine“, die mir von den modernen Serien des Trekiversums am besten gefallen hatte, noch einmal mit dem Vorsatz durchgeschaut, dabei von Anfang an bewußt auf solche Propaganda zu achten und Beobachtungen mitzunotieren. Daraus entstand zunächst die Idee, einen Artikel mit dem Titel „Star Dreck“ zu schreiben, in dem der multikulturalistische, antirassistische, antinationale, feministische und weißenfeindliche Propagandadreck, der uns in den Serien des Star-Trek-Franchise sowie in anderen Serien und Filmen mittels Stars als „Impfköder“ verabreicht wird, behandelt werden sollte. In einem Austausch darüber kamen Kairos und ich zu dem Schluß, daß es aufgrund des stofflichen Umfangs besser wäre, eine in loser Folge erscheinende Artikelreihe mit diesem Sammeltitel zu machen, deren Beiträge einzelnen Serien, Filmen oder Unterthemen gewidmet sein sollten.

Nach der „Deep Space Nine“-Retrospektive nahm ich mir in gleicher Weise die Originalserie „Raumschiff Enterprise“ vor, die in meiner Jugendzeit eine meiner vorrangigsten Kultserien gewesen war. Daß sie mich damals so beeindruckt hatte, lag unter anderem auch daran, daß sie zu jener Zeit noch beinahe zeitgenössisch war und neben Gerry Andersons später entstandener Serie UFO von der Machart her den Maßstab in Sachen Science-Fiction-Serien darstellte. Etwas in dieser Dimension Angelegtes gab es damals und noch eine ganze Weile danach nicht.

„Der Weltraum: Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit 400 Mann Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist.“

„Der Weltraum: Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit 400 Mann Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist.“

02b TOS1x00e The Cage

Planetenlandschaft in „The Cage“, später in der Serie wiederverwendet im Zweiteiler „Talos IV – tabu“.

 

Vor dem Wiederansehen hatte ich noch erwartet, daß „Raumschiff Enterprise“ propagandistisch bloß ein milder Vorläufer späterer Serien wie „Die nächste Generation“ und „Deep Space Nine“ gewesen sei, aber mit meiner inzwischen erlangten „Hexensicht“ bezüglich der NWO-Agenda stellte ich schnell fest, daß auch hier bereits ordentlich Propaganda verabreicht worden war, wenn auch dem angepaßt, was man damals dem Publikum zumuten konnte. Wenn man bedenkt, daß die drei Staffeln des ursprünglichen „Star Trek“ in den Jahren 1966 bis 1969 veröffentlicht wurden – also großteils noch in der Prä-68er-Ära -, dann erkennt man, wie revolutionär diese Serie zu ihrer Zeit war.

DIE ORIGINALSERIE: „RAUMSCHIFF ENTERPRISE“

Die allererste Brücke der Enterprise im ersten, erst lange nach dem Ende der Serie erstmals veröffentlichten Pilotfilm „The Cage“ mit Captain Christopher Pike (Jeffrey Hunter, links im Kommandantenstuhl), Mr. Spock (stehend hinter ihm) und Majel Barrett als Erster Offizier (am Pult).

Die allererste Brücke der Enterprise im ersten, erst lange nach dem Ende der Serie erstmals veröffentlichten Pilotfilm „The Cage“ mit Captain Christopher Pike (Jeffrey Hunter, links im Kommandantenstuhl), Mr. Spock (stehend hinter ihm) und Majel Barrett als Erster Offizier (am Pult).

Anfang der 1960er-Jahre verfaßte Gene Roddenberry ein Konzept für eine Fernsehserie, die den Aufbruch der Menschheit zu den Sternen anhand der Abenteuer einer Raumschiffsbesatzung darstellen sollte, und legte es Oscar Katz, dem Produktionschef der Firma Desilu, vor. Dieser war begeistert und ging mit ihm zusammen zu mehreren Fernsehsendern, um für dieses Projekt zu werben. NBC zeigte Interesse und gab vier verschiedene Drehbuchentwürfe in Auftrag, von denen einer – „The Cage“ – für einen 1964 gedrehten Pilotfilm ausgewählt wurde. Darin spielte noch Jeffrey Hunter den Kommandanten, und es kamen nur zwei der später so bekannten Seriendarsteller vor: Leonard Nimoy als Mr. Spock und Majel Barrett, hier noch brünett, als Erster Offizier.

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16. Mai 2015

Das Havamal: des Hohen Lied

Frolich Havamal

Aus der Älteren Edda, hier in der von Dr. Manfred Stange überarbeiteten Übersetzung des deutschen Philologen und Dichters Karl Simrock aus dem Jahr 1851. Mit „dem Hohen“ ist Odin gemeint, der hier Ratschläge erteilt und von seinen Erfahrungen erzählt. (Online hier auf Nord-Licht gefunden, mit ergänzenden Anmerkungen von Lichtschwert)

1. Teil

1) Der Ausgänge halber, bevor du eingehst,
Stelle dich sicher,
Denn ungewiß ist, wo Widersacher
Im Hause halten.

2) Heil dem Geber! Der Gast ist gekommen:
Wo soll er sitzen?
Atemlos ist, der unterwegs
Sein Geschäft besorgen soll.

3) Wärme wünscht, der vom Wege kommt
Mit erkaltetem Knie;
Mit Kost und Kleidern erquicke den Wandrer,
Der über Felsen fuhr.

4) Wasser bedarf, der Bewirtung sucht,
Ein Handtuch und holde Nötigung.
Mit guter Begegnung erlangt man vom Gast
Wort und Wiedervergeltung.

5) Witz bedarf man auf weiter Reise;
Daheim hat man Nachsicht.
Zum Augengespött wird der Unwissende,
Der bei Sinnigen sitzt.

6) Doch steife sich niemand auf seinen Verstand,
Acht hab er immer.
Wer klug und wortkarg zum Wirte kommt
Schadet sich selten:
Denn festern Freund als kluge Vorsicht
Mag der Mann nicht haben.

7) Vorsichtiger Mann, der zum Mahle kommt,
Schweigt lauschend still.
Mit Ohren horcht er, mit Augen späht er,
Und forscht zuvor verständig.

8) Selig ist, der sich erwirbt
Lob und guten Leumund.
Unser Eigentum ist doch ungewiß
In des andern Brust.

9) Selig ist, wer selbst sich mag
Im Leben löblich raten,
Denn übler Rat wird oft dem Mann
Aus des andern Brust.

10) Nicht beßre Bürde bringt man auf Reisen
Als Wissen und Weisheit.
So frommt das Gold in der Fremde nicht,
In der Not ist nichts so nütze.

11) Nicht üblern Begleiter gibt es auf Reisen
Als Betrunkenheit ist,
Und nicht so gut als so mancher glaubt
Ist Äl den Erdensöhnen,
Denn umso minder, je mehr man trinkt,
Hat man seiner Sinne Macht.

12) Der Vergessenheit Reiher überrauscht Gelage
Und stiehlt Besinnung.
Des Vogels Gefieder befing auch mich
In Gunnlöds Haus und Gehege.

13) Trunken ward ich und übertrunken
In des schlauen Fialars Felsen.
Trunk mag taugen, wenn man ungetrübt
Sich den Sinn bewahrt.

14) Schweigsam und vorsichtig sei des Fürsten Sohn
Und kühn im Kampf.
Heiter und wohlgemut erweise sich jeder
Bis zum Todestag.

15) Der unwerte Mann meint ewig zu leben,
Wenn er vor Gefechten flieht.
Das Alter gönnt ihm doch endlich nicht Frieden,
Obwohl der Speer ihn spart.

16) Der Tölpel glotzt, wenn er zum Gastmahl kommt,
Murmelnd sitzt er und mault.
Hat er sein Teil getrunken hernach,
So sieht man, welchen Sinns er ist.

17) Der weiß allein, der weit gereist ist,
Und hat vieles erfahren,
Welchen Witzes jeglicher waltet,
Wofern ihm selbst der Sinn nicht fehlt.

18) Lange zum Becher nur, doch leer’ ihn mit Maß,
Sprich gut oder schweig.
Niemand wird es ein Laster nennen,
Wenn du früh zur Ruhe fährst.

19) Der gierige Schlemmer, vergißt er der Tischzucht,
Schlingt sich schwere Krankheit an;
Oft wirkt Verspottung, wenn er zu Weisen kommt,
Törichtem Mann sein Magen.

20) Selbst Herden wissen, wann zur Heimkehr Zeit ist,
Und gehen vom Grase willig;
Der Unkluge kennt allein nicht
Seines Magens Maß.

21) Der Armselige, Übelgesinnte
Hohnlacht über alles
Und weiß doch selbst nicht, was er wissen sollte,
Daß er nicht fehlerfrei ist.

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12. Mai 2015

Warum Musik? Ein Blick auf Kunst und Propaganda

Anne Vallayer-Coster, „Attributes of Music“, 1770

Anne Vallayer-Coster, „Attributes of Music“, 1770

Von Elizabeth Whitcombe, übersetzt von Deep Roots. Das Original Why Music? A Look at Art & Propaganda erschien im November 2009 in Ab Aeterno bzw. am 14. November 2013 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Musik kann unsere Emotionen und die Qualität unserer Urteile beeinflussen.

Unsere Emotionen spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie wir Überlegungen anstellen. Wenn wir emotional aus dem Gleichgewicht sind, werden wir nicht so effektiv überlegen können. Musik ist die Kunstform, die am meisten dazu in der Lage ist, uns vom kritischen Denken abzubringen.

Unsere Gehirne haben eine plastische Eigenschaft – die Schaltkreise, die wir mehr benutzen, werden stärker, jene, die wir weniger benutzen, verkümmern. Die Eigenschaften der Musik, die man hört, und die Art, wie man sie hört, beeinflussen die Fähigkeit zum Treffen von Entscheidungen.

Wegen dieser Eigenschaften ist die Musik immer ein attraktives Propagandamittel gewesen. Die Überzeugungskraft der Musik steht im Zentrum von Platos Argument für die Zensierung der Künste.[1]

Was gibt also der Musik ihre Macht? Die Natur hat uns dafür geschaffen, nach Schönheit zu suchen, und die Musik nützt unsere Hilfsmittel, mit denen wir sie finden.

Musik und das sich entwickelnde Gehirn

Musik besteht aus geordneten Tönen. Unsere Ohren fangen Vibrationen in der Umwelt um uns auf. Die Vibrationen werden im Innenohr in elektrische Impulse umgewandelt und in den Informationsverarbeitungskanal unseres Gehirns geschickt.

Millionen elektrischer Pulse werden jede Sekunde ins Zentralnervensystem geleitet. Eine Ballung von Nervenzellen, die retikuläres Aktivierungssystem (RAS) genannt wird, muß auswählen, welche Pulse interessant genug für den Geist sind, um auf sie zu achten.

Das RAS wird insbesondere von geordneten akustischen Takten und Rhythmus angezogen. Ein regelmäßiger Rhythmus kann die Aufmerksamkeit des Gehirns so sehr absorbieren, daß andere automatische Systeme von dem Takt mitgerissen werden – zum Beispiel unbewußtes Fußklopfen, Auf- und Abbewegen des Kopfes und dergleichen.

Musik ist ein Weg, um Gruppenaufmerksamkeit zu fokussieren: von Gottesdiensten über militärische Märsche bis zu Trommelkreisen. Ein starker Takt scheint Menschen zu Anstrengungen zu treiben, die ansonsten extrem schwierig wären. In seinem Buch The Influence of Music on Behaviour von 1927 merkt Charles Diserens an, wie Musikhörer in manchen Fällen dabei so in Anspruch genommen werden, daß sie in einen tranceartigen Zustand eintreten.[2] Ein modernes Beispiel wäre die Energie einer Menschenmenge bei einem Konzert. Musik hat ein riesiges Potential zur Schaffung einer Menschenmasse.

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10. Mai 2015

Muttertag

Filed under: AdS-Autoren,Osimandia (A) — Deep Roots @ 17:48
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Ursprünglich veröffentlicht auf As der Schwerter:

Denk es!

Mutter-und-Kind

Wenn deine Mutter alt geworden
Und älter du geworden bist,
Wenn ihr, was früher leicht und mühlos
Nunmehr zur Last geworden ist,

deko1

Wenn ihre lieben, treuen Augen
Nicht mehr, wie einst, ins Leben seh’n,
Wenn ihre müd’ geword’nen Füße
Sie nicht mehr tragen woll’n beim Geh’n,

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Dann reiche ihr den Arm zur Stütze,
Geleite sie mit froher Lust;
Die Stunde kommt, da du sie weinend
Zum letzten Gang begleiten mußt!

deko1

Und fragt sie dich, so gib ihr Antwort,
Und fragt sie wieder, sprich auch du!
Und fragt sie nochmals, steh’ ihr Rede,
Nicht ungestüm, in sanfter Ruh’!

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Und kann sie dich nicht recht versteh’n,
Erklär’ ihr alles froh bewegt;
Die Stunde kommt, die bitt’re Stunde,
Da dich ihr Mund nach nichts mehr frägt.

 

Es gibt immer wieder Zufälle, die etwas zu Tage fördern, was Jahrzehnte lang verborgen geblieben ist. Im alten Gebetbuch einer Holsterhausener Familie flog beim…

Original ansehen noch 61 Wörter

8. Mai 2015

70 Jahre “Befreiung”

8_mai_2015Heuer möchte ich etwas Persönliches zu diesem Themenkomplex schreiben, etwas, das viele von uns fühlen, aber nicht gut in Worte fassen können, einen Umstand, der unseren gesamten Kampf bedroht.

Für diejenigen, die sich vielleicht erst in das Thema einlesen müssen und diejenigen, die sich das alles noch einmal antun wollen, habe ich unten einige Links zu Artikeln und Videos eingefügt.

Für alle anderen habe ich eine befreiende Botschaft: Ihr müsst da nicht noch einmal durch!

Ich habe neulich meinen Birthelm aus dem Regal geholt und wollte die ganzen (über tausend) Seiten noch einmal lesen. Nach dem Rechtsteil kommt ja der erste Geschichtsteil mit den Beschreibungen der polnischen Verbrechen gegen die deutsche Minderheit. Schon da habe ich abbrechen müssen.

Ich krieg das einfach nicht noch einmal hin!

Und das Gute ist: Ich muss es auch nicht. Wer einmal den Blitz gesehen hat, vergisst das nie wieder.

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6. Mai 2015

Die Afrikanisierung Amerikas

Dieser Feiernde ist hocherfreut, als die strafrechtliche Anklage der Polizisten von Baltimore verkündet wird.

Dieser Feiernde ist hocherfreut, als die strafrechtliche Anklage der Polizisten von Baltimore verkündet wird.

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original Africanizing America erschien am 2. Mai 2015 in Kevin Alfred Stroms Essays, auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Tag.

ICH ERINNERE MICH AN BALTIMORE. Wie wir alle in den letzten paar Tagen gesehen haben, ist Baltimore – das Baltimore, das wir kannten – tot. Die Flammen mögen zu der Zeit, wo Sie dies lesen, erloschen sein, aber sie werden hundertfach zurückkehren. Baltimore ist tot. Lang lebe also Baltimore – das heißt, das Baltimore der Erinnerung; und das Baltimore der Lektionen, die wir bald lernen müssen, andernfalls wir selbst sterben.

Ich erinnere mich an die sonnenbeschienenen, saubergefegten Straßen dort, die jahrhundertealten Reihenhäuser, so alt wie Poes Raven, und die fleißigen, bescheidenen, kultivierten und ehrenwerten Leute, die dort lebten. Ich erinnere mich an den Handwerker, der unter einer lauten doppelten Straßenüberführung wohnte, und seine Leidenschaft für klassische Cadillacs. Ich erinnere mich an die weißen ethnischen Enklaven und ihre Häuschen und ihre idyllischen, schwach beleuchteten Tavernen in alten, abgenutzten – aber sicheren, freundlichen und gut gepflegten – Vierteln. Ich erinnere mich an die majestätische Architektur und die skurrile Wirkung des Uhrturms im Renaissancestil, dessen Ziffern durch Buchstaben ersetzt wurden, die „Bromo Seltzer“ ergeben.

Ich erinnere mich der rassebewußten Weißen der deutschen und italienischen und mittel- und osteuropäischen Gemeinschaften dort. Ich erinnere mich der Polkamusik mit deutschen Ansagen, die jahrelang jedes Wochenende auf einem Radiosender von Baltimore gespielt wurde. Ich erinnere mich an den Moderator des italienischen Musikprogramms, für den ich in damals in den 1980ern immer die Technik erledigte – und ich erinnere mich, wie ich dort oft bei Veranstaltungen der italoamerikanischen Gemeinschaft warm willkommen geheißen wurde und sogar einmal dem Sänger Aurelio Fierro begegnete.

Und Baltimore war die Stadt von H. L. Mencken und Edgar Allan Poe.

Erst vor ein paar Monaten stahl irgend jemand, wahrscheinlich ein Junkie, wahrscheinlich ein Kongoide, bis auf eine alle der Plaketten am H.L.-Mencken-Brunnen dort – Plaketten, die an seine großartigen literarischen Werke und sein großartiges Magazin The American Mercury erinnerten. (An einem milden Sommertag in meiner Jugend ging ich an diesem Brunnen vorbei,) Ein paar der Plaketten hat man wiedererlangt, aber der Rest ist sicherlich für immer verschwunden, als Altmetall eingeschmolzen von Händlern, die wissen, daß sie nicht zu viele Fragen stellen sollten. So gehen die Denkmäler unserer Zivilisation dahin, die erhabene Erinnerung an einen erhabenen Mann unserer Rasse – eingeschmolzen für einen Fünfzig-Dollar-Sack Heroin.

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4. Mai 2015

Die Milliarden Israels – jüdische Gauner und internationale Bänker

die_milliarden_israelsDas französische Original mit dem Titel LES MILLIARDS D’ISRAËL, Escrocs juifs et financiers internationaux – Entretien avec Jérôme Bourbon ist am 23. Oktober auf Hervé Ryssen – l’esprit francais  erschienen. Es handelt sich dabei um ein Interview von Jérôme Bourbon mit Hervé Ryssen, das am 9. Oktober 2014 in der Wochenzeitschrift Rivarol erschienen ist. Bilder und Links wurden bei der Übersetzung eingefügt. Übersetzt von Osimandia.

Jérôme Bourbon: Guten Tag Hervé Ryssen. Sie haben gerade Ihr neues Buch … jüdische Gauner… veröffentlicht. Wieder einmal legen Sie den Finger in die Wunde, wie man so schön sagt.

Hervé Ryssen: Ich möchte zunächst einmal alle meine Leser von Rivarol begrüßen. Ich habe nicht vergessen, dass Rivarol (zusammen mit Réfléchir et Agir) die einzige Zeitschrift gewesen ist, die mich vom Anfang im Jahr 2005 an unterstützt hat. Die Studie, die ich heute veröffentlicht habe, war notwendig. Ich habe das Thema der großen Gaunereien bereits in meinem Buch über die “jüdische Mafia” vom Juni 2008 gestreift, aber die Rekorde auf diesem Gebiet hören nicht auf, gebrochen zu werden, und zwar in einem Ausmaß, das die vorangehenden Affären wie aus einem anderen Zeitalter stammend erscheinen lässt.

Jérôme Bourbon: Inzwischen hat sich die Affäre Madoff ereignet…

Hervé Ryssen: Ja, unter anderem. Madoff ist der Meister der größten Gaunerei aller Zeiten, denn es handelt sich dabei um 20 Milliarden Euro, die verschwunden sind (50 Milliarden, wenn man die Zinsen miteinrechnet, die ausgeschüttet hätten werden müssen). Nach der Festnahme Madoffs im Dezember 2008 haben sich alle unfeinen Goyim wie zum Beispiel ich gefreut, dass zahlreiche gemeinnützige jüdische Vereinigungen dabei auch Federn lassen mussten. Der Filmproduzent Steven Spielberg mit seinen Propagandafilmen (Indiana Jones, Schindlers Liste, Der Soldat James Ryan usw.) gab vor, schwere Verluste erlitten zu haben. Fünf Jahre später konnte man erkennen, dass der ganze Medienzirkus zu nichts weiter gedient hatte, als dazu, dem Goy Sand in die Augen zu streuen, um seinen Zorn abzulenken. Dank der Untersuchungen, die durchgeführt wurden, um die Opfer zu entschädigen, weiß man heute, wer die wahren Profiteure dieser gigantischen Pyramidenspielgaunerei waren. Na los, raten Sie mal! Ich gebe Ihnen einen Hinweis: Es sind keine Bretonen und auch keine Katholiken!

Jérôme Bourbon: Man hat im Gegenzug nicht viel über die großen Mittelsmänner bei der Gaunerei mit der CO2-Steuer gesprochen. Die Journalisten haben sich bezüglich dieser Affäre sehr diskret verhalten.

Hervé Ryssen: Das ist die größte Gaunerei der organisierten Bandenkriminalität aller Zeiten, denn dabei sind zwischen fünf und zehn Milliarden Euro aus den Kassen der wichtigsten europäischen Staaten gestohlen worden. In Frankreich hat sich das zwischen April 2008 und Juni 2009 abgespielt, bis dann die CO2-Steuer abgeschafft wurde. Um es kurz zu machen: Die Zertifikate wurden Unternehmen, die Abgase generieren (Elektrizitätswerke, Papierfabriken, Zementwerke usw.) zugeteilt; diejenigen, welche Umweltschutzanstrengungen unternahmen, konnten ihre Zertifikate an diejenigen verkaufen, welche die Umwelt mehr belasteten. Diese Zertifikate wurden von den Eierköpfen in Brüssel wie ein Rohstoff (vergleichbar Zink, Kupfer, Blei) betrachtet und damit der Mehrwertsteuer unterworfen. Um den Umweltaktivisten gefällig zu sein, wurde unterstellt, dass jeder engagierte Bürger sich einen Teil von diesem Markt aneignen könne. Somit genügte es, sich in das Verzeichnis einzuschreiben, und jeder Aushilfsjobber konnte diese Zertifikate auf dem europäischen Markt kaufen und verkaufen. In Dänemark genügt dafür eine Kopie des Personalausweises. So kam es, dass Myriaden von kleinen Schwindelfirmen mit Strohmännern an ihrer Spitze Zertifikate, die in Frankreich einschließlich Mehrwertsteuer verkauft wurden, innerhalb der Europäischen Union steuerfrei (Maastricht verpflichtet) gekauft und damit innerhalb weniger Minuten 20% Profit gemacht haben. Frankreich hat dadurch ungefähr zwei Milliarden Euro verloren, die sich heute auf Bankkonten in Israel wiederfinden dürften. (more…)

2. Mai 2015

Sturmabwehr: Die Attacke auf den Damm

Von Dunkler Phönix und Deep Roots.

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Einleitung: Die Hungerspiele

Die Buch- und Filmserie „The Hunger Games“ (dt. „die Tribute von Panem“) enthält einige Inhalte, die für uns interessant sein können.

Die Geschichte der Serie ist kurz erzählt: In der Zukunft ist von Amerika nur noch eine Hauptstadt, sowie zwölf eher ländlich organisierte „Distrikte“ übrig. Die Distrikte müssen die Hauptstadt mit allen möglichen Waren beliefern. Während die Bewohner der Hauptstadt in dekadentem Luxus leben, sind die der Distrikte mehr oder weniger Sklaven, die mit knappen Essensrationen, Gewalt und den „Hunger Games“ unter Kontrolle gehalten werden. Die Hungerspiele werden von je einem männlichen und weiblichen Jugendlichen aus allen Distrikten jährlich ausgetragen. Die 24 Teilnehmer werden in eine Arena verbracht, wo sie gegeneinander kämpfen, bis nur noch einer übrig ist.

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In der Arena liegen Waffen und Vorräte verteilt, es gibt aber auch Fallen, Tiere und Mutanten, die das „Spiel“ erschweren. Die Arena ist riesig, deswegen ist unklar wie die Veranstalter es schaffen, jede Szene zu filmen, die sich dort abspielt – aber natürlich wird alles live als Unterhaltung für die Leute in der Hauptstadt (und gleichzeitig als makabere Erinnerung, wer der Chef ist, an die Leute in den Distrikten) ausgestrahlt.

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Die Heldin Katniss Everdeen aus Distrikt 12 hat von ihrem verstorbenen Vater einige Survival- Fertigkeiten erlernt und geht illegalerweise im Wald jagen. Als ihre kleine Schwester an den Hungerspielen teilnehmen soll, meldet sie sich freiwillig, um an ihrer Stelle in die Arena zu gehen.

Im dritten Teil „Mockingjay“ kämpft Katniss als „Maskottchen“ des zerstört geglaubten Distriktes Nr. 13 und produziert Propagandafilme, um die Bewohner in den Distrikten dazu zu bringen, gegen die Hauptstadt in den Krieg zu ziehen.

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Genauer wollen und können wir den Inhalt der Bücher und Filme hier nicht wiedergeben, es wird klar, dass insbesondere die Themengebiete Survival, Unterdrückung und Propaganda für uns von Interesse sein können. Wir empfehlen das vorherige Lesen der Bücher (wenn man wenig Schlaf braucht, schafft man ein Buch pro Tag) und das folgende Schauen der Filme (den ersten Teil fanden wir nicht so gut umgesetzt, der zweite ist besser und der dritte, welcher die erste Hälfte des dritten Buches erzählt, ist ziemlich gut – ein vierter Film wird Ende 2015 folgen).

Der Damm

In diesem Artikel geht es uns um die „Damm-Szene“ aus dem dritten Film der Reihe mit dem Titel: „Mockingjay Part I.“

Man kann sie hier ansehen:

https://youtube/0Y1EmA2CU04

(Es könnte für BRD-User Probleme geben, das Video anzusehen, Urheberrecht und so – den Tor-Browser oder ein ähnliches Programm nutzen oder die untenstehende Zusammenfassung lesen!).

Die eigentliche „Damm-Szene“ beginnt bei 2:00 min, wir empfehlen aber die ganzen viereinhalb Minuten anzusehen, weil die Szene filmisch sehr interessant ist:

• Katniss singt ein trauriges Lied, das ihr verstorbener Vater ihr beigebracht hat. Ihr Filmteam nimmt sie dabei ohne ihr Wissen auf, und das Militär von Distrikt 13 macht einen Propagandafilm daraus.
• Der (natürlich schwarze) Wissenschaftler „Beetie“ erklärt, dass er den Film in den Distrikten senden konnte, aber nicht in der Hauptstadt, weil deren Abwehrschirm zu stark ist (Erklärung, warum der Damm gestürmt wird).
• Nach einigen Streichersequenzen, die zu dem Lied passen, wird die Stimme von Katniss langsam ausgeblendet und man hört stattdessen einen Chor, der das Lied weitersingt. Dabei sieht man eine Menschenmenge in abgerissenen Klamotten langsam einen Hügel hinaufgehen, sie scheinen so etwas wie Särge zu tragen und das Lied von Katniss zu singen.
• Die Musik wird episch, man sieht die Großaufnahme des Damms. Plötzlich nehmen vier „Peacekeeper“ (Soldaten der Hauptstadt in weiß, gesichtslos, weil behelmt) auf der Hauptstraße des Damms Aufstellung und legen Maschinenpistolen an.
• Nun rennt die Menschenmenge (schätzungsweise fünfzig bis hundert Leute) über die Straße auf die Peacekeeper zu. Diese fangen sofort an, gezielte Salven auf die Rennenden zu feuern.
• Die Perspektive wechselt sehr schnell: Erst „steht“ der Zuschauer hinter den feuernden Soldaten, dann „rennt“ er mit dem Mob mit und sieht, wie links und rechts die „Kameraden“ fallen.
• Dann eine Großaufnahme, durch die man sieht, dass auf der anderen Seite des Damms simultan ein ähnlicher Angriff stattfindet.
• Angreifer, welche eine der Kisten tragen, werden niedergeschossen, andere nehmen die Kiste wieder auf und tragen sie weiter.
• Die Menschenmenge kommt bei den Soldaten an und rennt sie einfach um, die Kisten werden im Innern des Damms deponiert, die Bomben darin scharf gemacht, dann explodiert der Damm.
• Man sieht erst in Großaufnahme, wie in der Hauptstadt die Lichter ausgehen, dann befindet man sich in der sich ebenfalls verdunkelnden Villa des Präsidenten und kann seine Reaktion darauf beobachten.

Im Kontext des Films muss man natürlich auf der Seite der Stürmenden sein, die sich gegen die brutale Unterdrückung durch die Hauptstadt wehren (was auch der – kontextuell nachvollziehbare – Grund ist, dass sich die Angreifer nicht durch die Gewehrsalven und die sterbenden Kameraden von ihrem Vorhaben abbringen lassen).

Beim mehrmaligen Schauen der Szene fiel uns aber auf, dass wir mehr und mehr die Perspektive der „Peacekeeper“ einnahmen und uns fragten, wie denn in einer solchen (hypothetischen) Situation, wenn fünfzig bis hundert „Zombies“ (wie wir die Aufständischen in den anschließenden Diskussionen nannten) auf einen zulaufen, die eigenen Chancen stehen.

Also sind wir nach heißen theoretischen Diskussionen über die Szene die Sache wissenschaftlich angegangen und haben ein Experiment gestartet.

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30. April 2015

Beltane (Reblog)

Ursprünglich veröffentlicht auf As der Schwerter:

„The Council of Cernunnos“ von Emily Balivet

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Beltane oder Beltaine ist die anglisierte Schreibweise des altirischen Beltain (im modernen Irisch Bealtaine, im schottischen Gälisch Bealltainn), des gälischen Namens sowohl für den Monat Mai als auch für das Fest, das in der Nacht zum 1. Mai und am ersten Mai gefeiert wird.

Bealtaine war historisch ein gälisches Fest, das in Irland, Schottland und auf der Insel Man gefeiert wurde. Bealtaine und Samhain waren die führenden Endtermine des Kalenderjahres im mittelalterlichen Irland, obwohl das letztere Fest das bedeutendere war. Im Gegensatz zu Samhain ist Beltane aber ein fröhliches Fest, das im Zeichen der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Wachstums steht. Die Beltanefeierlichkeiten zum Frühlingsbeginn zeigen einige Analogien zu heutigen Traditionen wie „Tanz in den Mai“ oder das Osterfeuer. Auch der traditionelle Maibaum hat hier vermutlich seinen Ursprung: Die Kelten schmückten zu Beltane die Häuser und Ställe mit…

Original ansehen noch 1.442 Wörter

28. April 2015

Betreutes Flüchten – Willkommenskultur im Irrenhaus

Vor ein paar Tagen, als ich ein hier verlinktes Youtube-Video angesehen und nicht gleich danach das Fenster geschlossen habe, hat Youtube mir selbsttätig das nächste Video gezeigt, von dem die Software offenbar annahm, dass es mich interessieren könnte – das machen die neuerdings. Youtube hat sich geirrt, weil ich nie im Leben auf die Idee gekommen wäre, ein solches Video zu suchen, muss aber doch irgendwie etwas richtig gemacht haben, denn ich bin hängengeblieben und habe mir Land in Sicht – Flüchtlinge in Deutschland dann doch tatsächlich bis zum bitteren Ende der knappen Stunde angesehen, und zwar mit stetig wachsendem Grauen.

Ich bin ja nun wirklich nicht der überfließenden emotionalen Bewegtheit gegenüber fremdländischen so genannten “Flüchtlingen” verdächtig, aber was ich da gesehen habe, ließ sogar bei mir die eine oder andere Aufwallung von Mitgefühl aufkommen. Ich würde die von Gutmenschen bereitgestellte und aufgedrängte “Willkommenskultur” als Horrortrip durch die Psychohölle empfinden, den etwas weniger sensiblen Asylanten kommt es vermutlich nur wie eine Reise durch ein Irrenhaus vor, aus dem man sich möglichst schnell in Parallelgesellschaften flüchtet, bevor man noch im richtigen Irrenhaus landet. Das kann ihnen niemand verdenken – das Eindringen in unser Land hingegen schon, sie sind und bleiben feindliche Invasoren, die hier nichts verloren haben.

Weil sich erfahrungsgemäß kaum jemand so ein langes Video ansieht, habe ich die bezeichnendsten Passagen zitiert und kommentiert. Ich glaube, ich verspreche nicht zuviel, wenn ich allen Freunden – und insbesondere Freundinnen – des gepflegten Fremdschämens versichere, dass sie voll auf ihre Kosten kommen werden. Auch sollte sich niemand jemals wieder wie ein Unmensch vorkommen, wenn er sich für einen radikalen Aufnahmestopp sowie weitgehende Rückführungen ausspricht. Die wirklichen Unmenschen sehen ganz anders aus.

Die Reportage des Intellektuelloidensenders arte begleitet die Asylbewerber Farid aus dem Iran und Brian aus Kamerun durch das Irrenhaus der organisierten Willkommenskultur. Es beginnt damit, dass Farid und sein Bruder auf einer Landkarte zeigen, wie sie von Teheran über die sichere Türkei ins ebenfalls sichere Griechenland gelangt sind, wo sie den Schlepper befragten, welches Land er denn empfehlen könne. Da der Schlepper meinte, die Schweiz sei ein sehr schöner Ort, machten sie sich kurzerhand auf zum Flughafen, um dorthin zu fliegen. Aus nicht näher erläuterten Gründen sagte der Flugkapitän jedoch bei der Landung “Willkommen in Berlin”. Das fanden sie zunächst “interessant”, da sie zwar wussten, dass Berlin nicht in der Schweiz liegt sondern ein Ort ist, von dem aus ein gewisser Hitler über ein “Land voller Nazis” herrscht, das “nicht so gut” für Ausländer ist,  aber angeblich noch nicht mitbekommen hatten, dass besagter Herr Hitler bereits verstorben ist.

Sie bemerkten ihren Irrtum aber schnell (zum Glück fand offenbar gerade kein Bärgida-Spaziergang statt) und fanden dann Deutschland auch schön genug, sodass sich eine Weiterreise in die Schweiz erübrigte. Zur Ehrenrettung des iranischen Bildungssystems muss man allerdings anmerken, dass die Herren sich vor Lachen fast nicht mehr einkriegten, während sie ihr Reiseabenteuer zum Besten gaben. Das Lachen sollte aber zumindest Farid später noch vergehen.

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