As der Schwerter

23. Oktober 2008

Über dieses Projekt

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Der neueste Artikel vom 9. Februar 2016:

Der scheue Sturm

Leseempfehlung im Hinblick auf den 2. Februar (Mariä Lichtmeß nach dem christlichen Feiertagskalender, Imbolc nach dem heidnisch-keltischen):

Imbolc: Das Fest zum Beginn der hellen Jahreshälfte

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“Viele Lichtjahre vom Mainstream entfernt dringt As der Schwerter in Galaxien vor, die nie ein Gutmensch zuvor gesehen hat.”

Warum “As der Schwerter”? (bitte auf das Bild klicken)

„As der Schwerter“ ist ein Archiv von politischen Aufsätzen zu den Themen Islamkritik, Judaismuskritik und Kritik an allen anderen für den Fortbestand der europäischstämmigen Zivilisation schädlichen Ideologien; über Patriotismus, weißen Nationalismus und Rassefragen. Es gibt eine große Anzahl Übersetzungen von Fjordman-Essays sowie Übersetzungen von Texten vieler anderer fremdsprachiger Autoren und auch auf deutsch erschienene Artikel.

Wir sind rechts und judaismuskritisch, und das ist auch gut so!

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Weitere Informationen (bitte auf die Bilder klicken)

THEMATISCHE LISTE der Artikel (auf das Bild klicken):

TEXTE der AdS AUTOREN (bitte auf das Bild klicken)

Gravatare

Da wir festgestellt haben, daß sogar Stammlesern häufig ältere Artikel unbekannt sind, was darauf hindeutet, daß die Links zu unseren Archivseiten (in der rechten Randleiste, gleich unterhalb der Rubrik „Neueste Kommentare“) gern übersehen werden, seien sie hier zusätzlich präsentiert:

Texte von AdS-Autoren und den Freunden von AdS

Alphabetisch aufgelistete Links zu Artikeln von Barbarossa, Deep Roots, Dunkler Phönix, Eisvogel, Herse, Kairos, Lichtschwert, Lucifex, Osimandia, Schattenkoenig/Thatcher, Skeptizissimus, Sternbald, Thomas, Uodal und Urodelus;

Artikel deutschprachiger Autoren (ohne AdS & Freunde)

Hier findet ihr, ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren geordnet, Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Texten deutschprachiger Autoren außer vom AdS-Team und seinen Freunden;

Liste der Übersetzungen (ohne Fjordman)

Hier sind Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Artikeln fremdsprachiger Autoren aufgeführt (mit Ausnahme Fjordmans, dem das nachstehend verlinkte Archiv gewidmet ist), und zwar nicht nur von uns übersetzte Texte, sondern auch solche, die in deutscher Übersetzung in diversen Online- und Druckpublikationen erschienen sind und von uns bloß übernommen wurden.

Ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren, und bei jedem Autor chronologisch nach Erscheinungsdatum des fremdsprachigen Originaltextes.

Liste aller übersetzten Fjordman-Essays auf AdS, chronologisch nach Erscheinungsdatum der Originalessays geordnet

Schaut einfach öfter mal rein in unsere Bibliothek; insgesamt sind da schon UNGLAUBLICHE 1200 Beiträge (Stand: 19. Oktober 2015) zu finden!

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Leser, die in ihren Kommentaren Links einfügen wollen, die nur als Wort oder Wortfolge erscheinen, können hierfür das Werkzeug

<a href=”http://mywebsite.com”>Mein Titel</a>

verwenden. Hierbei wird der Bereich zwischen den Anführungszeichen durch den kompletten URL des einzustellenden Links ersetzt und “Mein Titel” mit dem Wortlaut überschrieben, der dann sichtbar sein soll. Auf der Seite

http://noreferer.de/

kann man Links erzeugen, bei denen die Zielseite nicht erkennen kann, von welcher Seite der Zugriff kam, die IP-Adresse desjenigen, der auf den Link klickt, wird dadurch nicht verborgen, der Seitenbetreiber kann lediglich nicht erkennen, dass es sich bei ihm um einen AdS-Leser handelt und er wird auch nicht darauf aufmerksam, dass es uns überhaupt gibt. Hier wird der Bereich zwischen dem Fragezeichen und dem zweiten Anführungszeichen mit dem URL des Ziels überschrieben.

Wer möchte, dass bei seinem Zugriff auf eine Seite seine IP nicht angezeigt wird, muss entweder das Tor-Projektoder so genannte Proxys nutzen, die es in kostenpflichtiger und kostenfreier – sehr langsamer – Variante gibt. Freie Varianten sind zum Beispiel http://www.vtunnel.com/ oder http://www.hidemyass.com/

Solche Vorsichtsmaßnahmen werden leider immer notwendiger (siehe z. B. Heimlich, still und leise: Attacke auf das freie Internet von Osimandia). Und da für die Zukunft ein weiter verschärfter Bekämpfungsdruck seitens des Systems gegen Dissidenten zu befürchten ist, sei hier an diesen Artikel erinnert, der bei uns vor einem Jahr anläßlich der vorübergehenden Suspendierung von “NORD-Licht” und “Morgenwacht” erschienen ist, und in dem erläutert wird, was von uns im Falle einer Sperre von “As der Schwerter” zu erwarten ist und was nicht, und wo mögliche Nottreffs sind:

Wenn das Imperium zurückgeschlagen hat

„Oh verdammt, was jetzt?“

„Oh verdammt, was jetzt?“

9. Februar 2016

Der scheue Sturm

 

Ja, wo war er denn, der Sturm?

Nur ein paar Windböen, ansonsten heiter bis wolkig. Ausgerechnet in Köln findet der Umzug statt, aber nicht im direkt daneben liegenden Düsseldorf?

Da hat man wohl die knappen Polizeikräfte in Köln zusammengezogen, symbolisch ein „wir machen es trotz Silvester“ veranstaltet, während man sich in Wahrheit nicht getraute, einfach normal zu feiern?!

Keine Meldungen in den MSM über Sturmschäden in den „betroffenen Regionen.“ Und bisher auch keine „besorgten Bürger“ die rumtwittern, dass ja gar kein Sturm kam.

Im Zweifelsfall kann beschwichtigt werden: Meteorologen können sich auch schon mal irren, im Grunde tun sie das ständig.

Keinerlei Terrorgefahr in Deutschland, schlaft weiter!

(In Kürze wieder mehr von mir, ich arbeite mit Hochdruck an einem großen Projekt)

6. Februar 2016

Der Triumph der Schönheit

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Triumph of Beauty erschien am 30. Januar 2016 auf Kevin Alfred Stroms Essay-Seite auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum.

„IHR HABT EURE VERNUNFT VERLOREN und den falschen Weg genommen. Ihr habt Lügen für die Wahrheit und Hässlichkeit für Schönheit gehalten… . Ich will euch nicht verstehen.“ Das sagte der russische Dramatiker Anton Tschechow (Bild) vor mehr als einem Jahrhundert. Seine Aussage trifft auf unsere Zeit noch mehr zu als auf seine.

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Die unmenschlichen Rechtecke aus Beton und Glas, die heute als Architektur durchgehen, sind hässlich, hässlicher als Labyrinthe für Laborratten. Sie tun dem Geist des europäischen Menschen das an, was ein drei Meter langer Käfig einem Wolf antut. Es gab eine Zeit, als unsere besten Wohnhäuser und öffentlichen Gebäude etwas über unsere Seelen ausdrückten. Obwohl wir damals in Dollars gemessen viel ärmer waren, wurden Zeit und Mühe aufgewendet, und unendliche Sorgfalt wurde angewandt, sodaß unsere Kultur und unser Geist in jedem Stein, jedem Gesimse, jeder Säule, jedem Fenster durchschimmerte. Es gab eine Zeit, als die Schönheit lebte.

http://nationalvanguard.org/audio/ADV%202016-0130sr.mp3

Frank Harris sagte: „Die Bewunderung von Schönheit ist der höchste Impuls in unserer Menschlichkeit.“

Was haben wir heute mit diesem höchsten Impuls getan? Heute nehmen wir die Schönheit des menschlichen Körpers, das, was uns das Großartigste und Heiligste sein sollte, und benutzen und mißbrauchen es, um verzerrte, entwürdigende Bilder auf tausend Millionen Seiten der rohesten, widerlichsten und hässlichsten Pornographie, sogar interrassischen Pornographie, zu erzeugen und dabei zahllose Leben zu ruinieren.

„Die Bewunderung von Schönheit ist der höchste Impuls in unserer Menschlichkeit.“ Was lehren wir nun unsere jungen Leute zu bewundern? Wir vergeben Preise – einen, der ironischerweise und vielleicht nicht zufällig sogar „National Vanguard“ Award genannt wird, womit unser ehrenwerter Name für einen unehrenhaften Zweck gestohlen wird – an eine homosexuelle Frau, um sie für ihre Perversion und ihre Verbreitung dieser Perversion an andere zu belohnen. Wir überschütten einen Mann mit Ehren, der sich seine Genitalien abschnitt und seinen vernarbten und verstümmelten Körper in Frauenkleider hüllt und sich fälschlicherweise zu einer Frau erklärt. Dies ist keine Bewunderung von Schönheit. Dies ist nicht der höchste Impuls in unserer Menschlichkeit. Dies ist eine kranke, von Juden herbeigeführte Anbetung von allem, das krank, deformiert, verdreht und hässlich ist.

Thoreau dachte, daß Schönheit von dem höheren und moralisch entwickelteren Typ von menschlichem Wesen wahrgenommen wird und nicht vom niedrigeren und sagte: „Die Wahrnehmung von Schönheit ist eine moralische Prüfung.“

Nietzsche sagte uns: „Aber der Schönheit Stimme redet leise: sie schleicht sich nur in die aufgewecktesten Seelen.“

Der große Mathematiker Henri Poincaré sah eine direkte Verbindung zwischen der Wahrnehmung von Schönheit und dem Streben nach wissenschaftlicher Wahrheit. Er sagte: „Der Wissenschaftler studiert die Natur nicht, weil sie nützlich ist; er studiert sie, weil er Freude an ihr hat, und er hat Freude an ihr, weil sie schön ist. Wenn die Natur nicht schön wäre, wäre sie es nicht wert, etwas über sie zu wissen, und wenn die Natur es nicht wert wäre, etwas über sie zu wissen, dann wäre das Leben nicht lebenswert.“

Der Erfinder und Futurist Buckminster Fuller sah wie Poincaré Schönheit in der dem Universum innewohnenden Struktur, die bei der Lösung wissenschaftlicher und technischer Probleme enthüllt wurde. Er sagte uns: „Wenn die Lösung nicht schön ist, dann weiß ich, daß sie falsch ist.“

Emerson erkannte, daß die Ideale der Schönheit in uns liegen und sagte: „Auch wenn wir die ganze Welt bereisen, um das Schöne zu finden, müssen wir es in uns tragen, oder wir finden es nicht.“

Nirgendwo ist der Krieg gegen die Schönheit offensichtlicher als im Bereich der Kunst.

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2. Februar 2016

Häusliche Ökonomie, Teil 5

Abbott Handerson Thayer, 1849–1921, „Virgin Enthroned," 1891

Abbott Handerson Thayer, 1849–1921, „Virgin Enthroned,” 1891

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Home Economics, Part 5 erschien am 3. Juni 2011 auf Counter-Currents Publishing. Dieser fünfteilige Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

Zuvor erschienen: Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4

Teil 5 von 5

10. Absichtliche Erosion der männlichen Rolle durch den Feminismus

Zu diesen wesenhaften männlichen Nachteilen am modernen Arbeitsplatz müssen jene hinzugefügt werden, die direkt vom Feminismus geschaffen wurden.

Der britische Philosoph C. E. M. Joad charakterisierte einst die kulturelle Dekadenz als „ein Zeichen der Tendenz des Menschen, seine Position im Universum mißzuverstehen, eine erhabenere Sicht auf seinen Status und seine Aussichten einzunehmen, als die Tatsachen rechtfertigen, und die Führung seiner Gesellschaften und die Planung seiner Zukunft auf der Grundlage dieses Mißverständnisses vorzunehmen.“ [14] Den Feminismus könnte man in diesem Licht nützlicherweise als die Dekadenz der europäischen Frauenschaft sehen. Es kann nur solch ein Größenwahn gewesen sein, der Frauen ohne Erfahrung in der Welt der Industrie dazu verleitete, ihr „Recht“ auf eine Karriere zu behaupten – womit in Wirklichkeit eine leichte und erfolgreiche Karriere gemeint ist. Sie stellten sich vor, wie sie mit auf Mahagonischreibtische hochgelegten Füßen katzbuckelnden männlichen Untergebenen Befehle zubellen und dafür mit fetten Gehaltsschecks und Prestige belohnt werden.

Das praktische Ergebnis der lauten Verkündung, daß Karrieren nun für Talente geöffnet werden, besteht darin, wie Studenten der „Bürgerrechtsbewegung“ wissen, daß riesige Horden ehemals zufriedener Mittelmäßiger sich für talentiert zu halten beginnen. Wenn sie in ihren Bemühungen scheitern, fühlen sie sich betrogen, nehmen an, daß jemand anders schuld sein muß, und rufen nach Bestrafung.

Die leichtgläubigen Frauen, die auf Drängen der Feministinnen ins Erwerbsleben eintraten, entdeckten schnell, daß es ihnen nicht sehr gefiel (trotz der oben aufgezählten weiblichen Vorteile). Die Arbeit stellte sich als… nun, eine Menge Arbeit heraus. Ihre Reaktion auf die gebrochenen Versprechungen des Feminismus bestand jedoch nicht darin, den Ideologinnen vorzuwerfen, daß sie sie gemacht oder sie dazu gebracht hatten, an sie zu glauben; sie bestand darin, Männern die Schuld zu geben. Männer mußten einfach die Arbeitswelt umkonstruieren, bis Frauen sie „erfüllend“ fanden. Und der Feminismus sollte wieder die Richtung weisen. (Eine der größten Stärken der Bewegung ist diese Fähigkeit gewesen, politisch von ihren eigenen Fehlschlägen zu profitieren.)

Es wäre schwierig, die Zahl der Gesetze und Vorschriften zu berechnen, die in den letzten drei Jahrzehnten im Hinblick auf die Bequemlichkeit arbeitender Frauen verkündet wurden. Und obwohl Feministinnen die Vorschläge formuliert haben, sind es großteils Männer, die sie eingeführt und durchgesetzt haben – ohne Zweifel in der heiteren Zuversicht, daß die neuen Regeln nur gegen schlechte Männer benutzt werden konnten. Aber ich fürchte, Frauen sind keine Ausnahme von der Regel, daß Macht korrumpiert, und wenige von ihnen zögern, die neuartigen rechtlichen Schutzbestimmungen in dem Moment in Waffen zu verwandeln, wo sie spüren, daß es zu ihrem persönlichen Vorteil sein könnte.

An meinem eigenen Arbeitsplatz sind Plakate gut sichtbar ausgehängt, die Frauen über eine gebührenfreie Nummer informieren, die sie anrufen können, falls ihnen irgendetwas nicht gefällt, das ein männlicher Mitarbeiter tut oder sagt. Es gibt offensichtlich keine äquivalente Nummer für Männer; aber selbst wenn es eine gäbe, ist es nicht schwer zu sehen, welches Geschlecht mehr dazu neigt, sich zu beklagen. Andere Plakate warnen Männer davor, irgendwelche Kritik, selbst beiläufig und informell, über die Arbeitsleistung einer Frau zu äußern.

Jeder weiß, was vorgeht, aber niemand sagt etwas. Die Frauen haben alle die Geschichten über die 6 Millionen Dollar teuren Streitvergleichszahlungen wegen Belästigung gelesen und rechnen sich aus, daß das besser ist, als für 17 Dollar die Stunde zu arbeiten. Sie halten ihre Augen offen nach Gelegenheiten. Der durchschnittliche Konzernmanager wird ohne zu zögern einen anderen männlichen Angestellten verraten (und selbstzufrieden als Verteidiger der Frauenschaft posieren, der Unrecht zugefügt wurde), um einen Prozeß zu vermeiden, und sowohl männliche als auch weibliche Angestellte wissen es.

„Geschlechtergleichstellungsziele“, direkte Bevorzugungen für Frauen bei Einstellungen und Beförderungen, werden von Konzernen aufgestellt, um zu vermeiden, von der EEOC [Equal Employment Opportunity Commission – Kommission für Chancengleichheit am Arbeitsplatz] vor Gericht gezerrt zu werden. Die öffentliche Vorspiegelung ist, daß Frauen am Arbeitsplatz vordringen; in Wirklichkeit werden sie künstlich auf den Rücken von Männern hochgehievt. Einer der meiner Meinung nach widerlichsten Aspekte der Situation ist die zuckersüße Rhetorik, die überall benutzt wird, um eine Realität der Einschüchterung, Feigheit und Ungerechtigkeit zu verdecken.

Die Feministinnen haben zweifellos große Fortschritte zur Erreichung ihrer wirtschaftlichen Ziele gemacht. Die Löhne von ganzjährig beschäftigten männlichen Vollzeitarbeitern sind in den Vereinigten Staaten seit 1973 flach geblieben. In diesem Jahr betrugen die Löhne vollzeitarbeitender Frauen 57 Prozent von denen der Männer; um 2005 „verdienten“ sie (sozusagen) 77 Prozent so viel wie Männer. [15] Die Männer brauchen dieses Geld natürlich, um Familien zu gründen oder zu erhalten; die Frauen nicht.

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Häusliche Ökonomie, Teil 4

Arnold Böcklin, „Vita Somnium Breve," 1888

Arnold Böcklin, „Vita Somnium Breve,” 1888

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Home Economics, Part 4 erschien am 2. Juni 2011 auf Counter-Currents Publishing. Dieser fünfteilige Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

Zuvor erschienen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Teil 4 von 5

7. Konsequenzen der „unbegrenzten Wahlmöglichkeit“

Zu den meisten linken Utopien gehört der Genuß all der Vorteile enggestrickter Gemeinschaften, während man nichts von den Kosten an individueller Freiheit bezahlt, die solche Gemeinschaften erfordern. Dementsprechend schlagen Feministinnen vor, Frauen von „häuslicher Fronarbeit“ zu befreien und diese durch uneingeschränkte persönliche Wahlfreiheit zu ersetzen. Aber die Fronarbeit der Ehe und deren Pflichten sind ganz offensichtlich die unverzichtbare Grundlage der Familie, des Modells und der Quelle jeder echten Gemeinschaft.

Es ist wahr, daß es selbst bei der Ehe ein gewisses Maß an freier Wahlmöglichkeit gibt: eine Frau kann wählen, ob und in gewissem Ausmaß wen sie heiraten wird. Aber sobald eine Frau ihre Wahl trifft, indem sie das Gelübde ablegt und den Bund eingeht, hat sie eben dadurch keine Wahl mehr (so wie man nicht einen Kuchen essen und zugleich behalten kann). In anderen Worten, die Ehe ist ein nicht rückzahlbares Einwegticket. Ihr Ehemann ist ihre Wahl, selbst falls er sie schließlich auf bestimmte Arten verärgert, so wie es alle sterblichen Ehemänner zwangsläufig tun müssen. Wenn eine Frau sich ihre Partnerwahl für immer offenhält, nennt man das „Altjüngferlichkeit“.

Letztendlich ruhen die Fantasien des Feminismus und der sexuellen Befreiung auf einer metaphysischen Verwirrung, die man die Verabsolutierung der Wahlfreiheit nennen könnte. Die Illusion ist die, daß man der Gesellschaft irgendwie befehlen könnte, Frauen Wahlfreiheit zu ermöglichen, ohne dadurch ihre zukünftigen Optionen zu vermindern. Geburtenkontrolle, Abtreibung, die Entstigmatisierung von unehelichem Geschlechtsverkehr und Lesbentum, das „Recht“ auf eine Karriere, willkürliche und einseitige Scheidung – all diese sind gegenüber Frauen als Wege zur Erweiterung ihrer Wahlmöglichkeiten beworben worden.

Nun, ich bin dafür, Frauen all die Wahlmöglichkeiten zu geben, die sie verkraften können. (Gegenwärtig denke ich, daß sie eher mehr als das haben.) Aber eine sorgfältige Analyse wird offenbaren, daß der Begriff unterschiedliche und teils widersprüchliche Bedeutungen hat, die nicht in jedem Zusammenhang gleichermaßen anwendbar sein mögen. Wahlmöglichkeit ist keine einzelne Sache, die unbegrenzt ohne Preis erweitert werden kann, und es kann gezeigt werden, daß ein trügerisches Mehr davon in einem Bereich die Verringerung der eigenen Möglichkeiten in einem anderen nach sich zieht.

Ein völlig legitimer Sinn des Auswählens ist zu tun, was man möchte. Wenn wir zum Beispiel ersucht werden, eine Geschmacksrichtung von Eiscreme auszuwählen, dann ist alles, was gemeint ist, eine Entscheidung darüber, was uns im Moment am angenehmsten wäre. Dies deshalb, weil die Alternative zwischen Schokolade oder Erdbeere keine tiefen, langfristigen Konsequenzen beinhaltet. Aber nicht alle Entscheidungen können so sein.

Bedenken Sie zum Beispiel die Berufswahl eines jungen Mannes. Einer der Zauber der Jugend ist, daß sie eine Zeit ist, in der die Möglichkeit die Wirklichkeit überschattet. Man könnte ein Gehirnchirurg werden, oder ein Bergsteiger, oder ein Dichter, oder ein Staatsmann, oder ein Mönch. Es ist natürlich und gut, wenn Jungen von all dem Verschiedenen träumen, das sie werden könnten, aber solche Tagträume können eine gefährliche Illusion züchten: daß dort, wo immer noch alles möglich ist, alles möglich sein wird. Das trifft nur im Fall trivialer und belangloser Angelegenheiten zu. Es ist möglich, alle 31 Geschmacksrichtungen von Baskin-Robbins an 31 aufeinanderfolgenden Tagen durchzukosten. Aber es ist nicht möglich, ein Gehirnchirurg und ein Bergsteiger und ein Dichter und ein Staatsmann und ein Mönch zu werden. Ein Mann, der das versucht, wird nur in allen seinen Bestrebungen scheitern. Der Grund dafür ist natürlich, daß wichtige Unternehmungen sehr viel Zeit und Einsatz erfordern, aber die Männer, die sie unternehmen, sterblich sind.

Für jede Möglichkeit, die wir verwirklichen, wird es hundert geben, die wir für immer unverwirklicht lassen müssen; für jeden Weg, für den wir uns entscheiden, wird es hundert geben, die wir für immer aufgeben müssen. Die Notwendigkeit, in diesem Sinne eine Wahl zu treffen, ist das, was dem menschlichen Leben viel von seiner Ernsthaftigkeit und Schmerzlichkeit gibt. Diejenigen, die von einer Sache zur anderen treiben, unfähig, zu einer Entscheidung zu kommen oder irgendetwas von dem zu vollenden, was sie begonnen haben, enthüllen dadurch, daß sie eine wesentliche Wahrheit über das Menschsein nicht begreifen. Sie sind wie Kinder, die nicht erwachsen werden wollen.

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Häusliche Ökonomie, Teil 3

Königin Viktoria beim Spinnen von Wolle

Königin Viktoria beim Spinnen von Wolle

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Home Economics, Part 3 erschien am 1. Juni 2011 auf Counter-Currents Publishing. Dieser fünfteilige Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

Zuvor erschienen: Teil 1 und Teil 2

Teil 3 von 5

5. Keine Eigentumsrechte innerhalb der traditionellen Familie

Die Versorgung durch den Mann ist vielleicht als Anpassung früher Hominiden an die widrigeren klimatischen Bedingungen entstanden, auf die sie bei der Migration aus Afrika stießen. Bis zum heutigen Tag bleibt die weibliche Nahrungsproduktion im Großteil von Schwarzafrika die Regel. Das harschere Klima Europas, insbesondere in dessen nördlicheren Regionen, ist es, das die männliche körperliche Stärke und Voraussicht erfordert, zusammen mit ihrem weiblichen Gegenstück: die intensivere Pflege der Kinder.

Laut einem Artikel, der kürzlich in Current Anthropology veröffentlicht wurde, könnte die bessere Nutzung der Arbeitsteilung nach Geschlechtern sogar das gewesen sein, was den modernen Menschen den entscheidenden Konkurrenzvorteil gegenüber den Neandertalern gab. [7] Ich möchte nicht zuviel Gewicht auf eine im Entstehen begriffene und möglicherweise nicht überprüfbare Theorie legen. Aber seit vielen Jahren sind Kritiker des Feminismus routinemäßig als Neandertaler und Höhlenmenschen abgetan worden. Es wäre eine befriedigende Rechtfertigung für uns, sollte es sich herausstellen, daß die primitiveren Vorgänger des Menschen in Wirklichkeit wegen „Gleichheit am Arbeitsplatz“ ausstarben. (Es ist auch amüsant darüber nachzudenken, wie es unseren verhätschelten Feministinnen in der „feindlichen Arbeitsumwelt“ der mittleren Altsteinzeit ergangen wäre.)

Obwohl als Reaktion auf schwierige natürliche Bedingungen entstanden, überlebte die Praxis der Versorgung durch den Mann bis in die Zeit der verringerten Knappheit nach dem Ende der letzten Eiszeit und des Aufkommens der seßhaften Landwirtschaft. Dies ist es, was erstmals Kapitalansammlung ermöglichte, eine wesentliche Voraussetzung der Zivilisation. Wir hatten in der Tat Glück, daß die Männer des alten Mesopotamien keine Feministinnen um sich hatten, die sie davon überzeugten, daß es „sexistisch“ sei, ihren Ehefrauen Eigentumsrechte zu verweigern. Diejenigen, die den Reichtum erzeugen, haben eine bessere Vorstellung von dessen Wert als jene, die von anderen erhalten werden. Es ist zweifelhaft, ob die Zivilisation hätte entstehen können, wenn die Frauen die Kontrolle über die prähistorischen Kassenschlüssel gehabt hätten.

Wenige Dinge erzeugen mehr feministischen Zorn als dieses traditionelle Fehlen weiblicher Eigentumsrechte innerhalb der Familie. Solch rückblickende Empörung ist jedoch bloß ein weiteres Beispiel der Mißverständnisse, die daraus entstehen können, daß man keinen harschen wirtschaftlichen Realitäten ins Auge zu schauen braucht.

Der Vater hatte in seiner Rolle als Versorger eine Pflicht, den Besitz seiner Familie zum langfristigen Nutzen der Familie als Ganzes (natürlich einschließlich seiner Ehefrau) zu verwalten. Das Recht eines Mannes auf die Kontrolle der Zuteilung des Wohlstandes, den er selbst produziert hat, war im Grunde an diese Verpflichtung geknüpft. Feministinnen nehmen wie üblich nur die Rechte des Mannes wahr und nicht die Verantwortlichkeiten, aus denen sie sich ableiteten.

Die Geschlechter haben sich seit der Jungsteinzeit nicht viel verändert, auch wenn unsere Vorstellungen von „Rechten“ sich geändert haben. Sogar heute kann man Männer mit sechsstelligen Gehältern finden, die nicht aus der Verschuldung herauskommen können. Sie leben nicht über ihre Verhältnisse; ihre Ehefrauen tun es. In Schopenhauers Worten: „Frauen denken, daß Männer Geld verdienen sollen, damit sie es ausgeben können.“ Eines der traditionellen Ziele bei der Erziehung von Töchtern ist es gewesen, sie von genau dieser „natürlichen“ weiblichen Denkweise abzubringen.

Die Folgen dessen, daß man das nicht tut, kann man in jüngsten Entwicklungen in Europa sehen. 1999 hat eine Politikerin der britischen Labour Party Pläne angekündigt, „Arbeitgeber zu zwingen, die Löhne von Männern auf die Bankkonten ihrer Ehefrauen einzuzahlen… Ehefrauen werden die alleinige Verfügungsgewalt darüber haben, ob sie die Löhne ihrer Ehemänner direkt empfangen wollen oder nicht.“ [8] Währenddessen ist in Deutschland ein Gesetz vorgeschlagen worden, das „Ehemännern vorschreiben würde, ihren Ehefrauen Taschengeld zu zahlen. Nichtbezahlung von Taschengeld… könnte zur Folge haben, daß der Rechtsverletzer vor das Familiengericht gezerrt und zur Zahlung angewiesen wird.“ [9]

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Häusliche Ökonomie, Teil 2

Jan van Eyck, „Die Arnolfini-Hochzeit“, 1434

Jan van Eyck, „Die Arnolfini-Hochzeit“, 1434

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Home Economics, Part 2 erschien am 31. Mai 2011 auf Counter-Currents Publishing. Dieser fünfteilige Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

Zuvor erschienen: Häusliche Ökonomie, Teil 1

Teil 2 von 5

3. Die moderne Vernachlässigung der wirtschaftlichen Seite der Ehe

Nachdem im ersten Abschnitt kurz die beiden Hauptarten untersucht wurden, auf die der Feminismus die frühere Position der Wertschätzung untergraben hat, die die Frauen in unserer Zivilisation genossen, lassen Sie uns mit der Betrachtung dessen fortfahren, wie diese Position früher gewahrt wurde.

Die Grundlage des Systems, fundamentaler als das Ideal der Ritterlichkeit, war die Institution der Ehe. Die strengstmögliche Erfüllung der Bedingungen der Ehe durch Frauen ist offensichtlich notwendig, bevor Männer glauben gemacht werden können, daß Frauen ätherisch reine, von Natur aus monogame Wesen sind, die sich selbstlos dem Wohl ihrer Familien in einer Weise widmen, die irdische, lusterfüllte Männer nicht begreifen können.

Die traditionelle Sexualmoral kann recht einfach zusammengefaßt werden: Männer und (besonders) Frauen haben eine gewisse Wahlfreiheit bei der Entscheidung, ob oder wen sie heiraten, aber sie haben nicht die Freiheit, für sich selbst zu entscheiden, was eine Ehe ist. In anderen Worten, wir unterwerfen uns der Ehe, die eine zeitlose Institution ist; wir passen sie nicht unseren Vorlieben an.

Was ist also eine Ehe? Ich definiere sie als eine lebenslange sexuelle und wirtschaftliche Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau. [1] In der Ehe pflegen ein Mann und eine Frau eine ausschließliche sexuelle Beziehung, die (in den meisten Fällen) Kinder von anerkannter Vaterschaft hervorbringt, und sie teilen ihre produktiven Fähigkeiten im Hinblick auf das Aufziehen ihrer Kinder; und diese beiden Dinge tun sie für die Dauer ihres natürlichen Lebens zusammen.

Im Gegensatz zu den oberflächlichen Ansichten vieler Menschen, insbesondere Frauen, ist eine Hochzeit nicht das definierende Attribut der Ehe: sie ist bloß eine Zeremonie, die normalerweise den Eintritt eines Paares in die Ehe kennzeichnet. Der einzige wesentliche Zweck einer Hochzeit ist die Bestätigung der Vaterschaft, die öffentliche Erklärung, wer der vermutliche Vater der zukünftigen Kinder der Frau ist.

Beim Eintritt in die Ehe ist Sex die starke Hand der Frau. Im frühen Erwachsenenalter, wenn Menschen sich normalerweise fortpflanzen, ist der männliche Geschlechtstrieb unvergleichlich stärker als der weibliche, und das Schamgefühl oder die Züchtigkeit der Frau am Höhepunkt. Deshalb sind beim Paarungstanz hauptsächlich die Frauen diejenigen, die die Wahl treffen. Aber der Mann ist von Natur aus die wirtschaftlich stärkere Partei. So wie die Natur die Frauen zu den Gebärerinnen und Pflegerinnen der Kinder gemacht hat, machte sie die Männer zu den hauptsächlichen Versorgern von Familien.

Allgemeiner Wohlstand, weiblicher Karrierismus und Einstellungsbevorzugung für Frauen erodieren alle die natürliche Stärke des Mannes. Weiters läuft die moderne Überbetonung des Sex und die entsprechende Vernachlässigung der wirtschaftlichen Seite der Ehe auf einen Fokus auf die natürliche Stärke der Frau hinaus statt auf jene des Mannes: die sexuelle Revolution hat die Position des Mannes nicht gestärkt, wie sie allgemein angepriesen wird, sondern sie untergraben.

Lassen Sie mich ein Beispiel für die typische moderne Nichtbetrachtung der Ehe vom wirtschaftlichen Standpunkt aus geben. Westliche Journalisten wie die heutigen Propagandisten gegen den „Islamofaschismus“ behaupten häufig, daß die Polygamie moralisch verwerflich sei, weil sie „Frauen erniedrigt“. Typischerweise bieten sie keine Erklärung dafür und betrachten das Ganze als selbstverständlich. Aber es ist nur der relative Wohlstand unserer Gesellschaft, der das so erscheinen läßt. Tatsächliche polygame Gesellschaften tendieren dazu, von allgemeiner Armut gekennzeichnet zu sein, wobei der Großteil des Reichtums in wenigen männlichen Händen konzentriert ist. Eine Frau in einer solchen Gesellschaft steht normalerweise nicht vor der Alternative zweier ansonsten vergleichbarer Freier, von denen einer ihr treu sein und der andere einen Harem haben wird. Ihre Wahl wird wahrscheinlich die sein, ihr Schicksal entweder an jenes eines mittellosen Mannes binden zu lassen oder leidlich von einem reichen oder mächtigen Mann erhalten zu werden, dessen Aufmerksamkeiten sie teilen wird müssen.

Es ist keineswegs selbstverständlich, daß westliche Frauen die Möglichkeit der formalen Polygamie ablehnen würden, wenn sie von den Umständen zu solch einer Wahl gezwungen würden; unsere gegenwärtige informelle Polygamie ist in Wirklichkeit weit mehr ein Produkt ihrer Entscheidungen als jener der Männer. In Wirklichkeit ist die Funktion der Monogamie wirtschaftlich gesehen gar nicht die Verbesserung der Bedingungen für Frauen, sondern vielmehr die Sicherstellung, daß relativ arme Männer Kinder zeugen können.

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Häusliche Ökonomie, Teil 1

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Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Home Economics, Part 1 erschien am 30. Mai 2011 auf Counter-Currents Publishing. Dieser fünfteilige Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

Teil 1 von 5

1. Zwei gegensätzliche Vorstellungen von der weiblichen Würde

Eines der Kennzeichen der westlichen Zivilisation ist der ungewöhnlich hohe Status, den sie den Frauen eingeräumt hat. Dies ist oft dem Einfluß des Christentums zugeschrieben worden, das bestimmte typisch weibliche Tugenden (Gnade, Demut) mehr schätzt, als es die heidnische Gesellschaft getan hat. Aber Tacitus hatte bereits den Respekt, der weiblichen Meinungen gezollt wurde, als typisch für die heidnischen germanischen Stämme seiner Zeit hervorgehoben. Manche glauben, daß die Achtung, die Frauen gezollt wird, eine Widerspiegelung der Bedingungen im alten Nordeuropa ist, wo die Kernfamilie statt der erweiterten Familie die wichtigere Wirtschaftseinheit war. Aber wie auch immer sie entstanden sein mag, so ist die Stellung der Frauen in unserer Zivilisation in jüngerer Zeit durch wirtschaftliche Entwicklungen und durch die feministische Bewegung erodiert worden. Der vorliegende Essay zielt darauf ab zu erläutern, wie dies geschehen ist, und für die Notwendigkeit der Umkehrung des Prozesses zu argumentieren.

Viel Verwirrung gibt es hinsichtlich des feministischen Angriffs auf den Status der Frauen, weil die feministische Bewegung sich gegenüber Außenseitern – gewöhnlich mit Erfolg – immer als Bemühung zur Verbesserung dieses Status präsentiert hat. Feministinnen behaupten, wie wir alle wissen, daß Frauen rechtmäßig den Männern „gleichgestellt“ sind und ein „ebenes Spielfeld“ verdienen, um darauf mit ihnen zu konkurrieren. In unserer Zeit gibt es selten eine Person, deren Vorstellungen über die Ansprüche von Frauen völlig unbeeinflußt von diesen Schlagworten bleiben; das gilt sogar für viele, die sich für Gegner des Feminismus halten. Zum Beispiel glauben bestimmte Möchtegern-Verteidiger der westlichen Zivilisation, daß der Islam hauptsächlich deswegen eine Gefahr für uns darstellt, weil er die „Gleichheit der Geschlechter“ nicht akzeptiert. Tatsächlich lassen sie es manchmal so klingen, als hätten sie nichts gegen den Islam, wenn moslemische Mädchen nur die Freiheit hätten, Miniröcke zu tragen, in die Armee einzutreten und sich von ihren Ehemännern scheiden zu lassen. Oder viele in der wachsenden Väterbewegung wiederum beschreiben ihr Ziel als die Einführung „wahrer“ Gleichheit statt der Zurückgewinnung ihrer traditionellen Rolle als Familienoberhäupter. Ich habe sogar Konservative gekannt, die jungen Zuhörern ernstlich versichern, daß die Idee der Geschlechtergleichheit aus dem Christentum zu uns kommt – eine grausamere Lästerung des Glaubens, als Voltaire oder Nietzsche sie sich jemals vorstellten. Der Extremfall solcher Verwirrung ist bei „Mainstream“-Konservativen wie William Kristol zu finden, der mit der Begründung gegen den Feminismus zu sein behauptet, daß dessen exotischere Manifestationen „die jüngsten Gewinne der Frauen bedrohen“: in anderen Worten, das Problem mit dem Feminismus sei, daß er den Feminismus gefährdet. Es ist schwierig, eine Bewegung zu bekämpfen, deren Grundprämissen man akzeptiert.

In Wirklichkeit ist die hohe Stellung der Frauen in unserer Zivilisation nicht nur viel älter als die feministische Ideologie, sondern ist auch logisch unvereinbar mit ihr. Um zu verstehen, warum, muß man zwei Punkte im Kopf behalten:
1) der traditionelle Status der Frauen war mit Erwartungen an ihr Verhalten verbunden – an die Erfüllung der Pflichten ihrer Stellung; und 2) nahm er qualitative Unterschiede und Komplementarität (statt „fairen Wettbewerb“) zwischen den Geschlechtern an.

Zum ersten Punkt: strenggenommen waren es nie die Frauen als solche, die hohen Status genossen, sondern vielmehr die ihnen eigenen sozialen Rollen – hauptsächlich jene der Ehefrau und Mutter. Weiblich (oder männlich) geboren zu sein, ist bloß eine natürliche Tatsache ohne innewohnende moralische Bedeutung, aber zur Ausfüllung einer sozialen Rolle gehört Bemühung und oft Opferbringen. Dementsprechend war der Respekt, der Frauen gezollt wurde, kein bedingungsloses Geburtsrecht; er war Frauen vorbehalten, die ihre weiblichen Verpflichtungen erfüllten.

Unter jenen Verpflichtungen war eheliche Treue von höchster Wichtigkeit: so sehr, daß in unserer Sprache allgemeine Begriffe wie Tugend und Moral oft benutzt wurden, um spezifisch die sexuelle Treue von Frauen zu bezeichnen. Das liegt nicht an irrationaler Prüderie, wie es sich die Apostel der sexuellen Befreiung vorstellten, sondern an der Anerkenntnis, daß alles, was nötig ist, um eine Rasse und Zivilisation zu zerstören, die Weigerung von deren Frauen ist, treue Ehefrauen und Mütter zu sein.

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30. Januar 2016

Der gefährlichste Artikel seit Beginn der “Flüchtlingskrise”

Der folgende Facebook Post, der angeblich auf dem Profil des Arztes „Raphaele Lindemann“ veröffentlicht wurde (Quelle) ist argumentativ stringent, rhetorisch versiert und emotional anrührend.

Ich weiß nicht, ob er tatsächlich von einem echten Arzt aufgrund echter Erfahrungen beim Behandeln von Flüchtlingen verfasst wurde oder ob es ein Fake ist, das ist aber wie immer nur zweitrangig.

Hauptsächlich geht es mir darum, dass dieser Text so wirkungsvoll auf unsere emotionalen Trigger drückt, dass sogar ich selbst als ausgewiesener Bösemensch zeitweise in den Bann gezogen war (genauer gesagt bis ungefähr zur Hälfte des Briefes, vgl. unten).

Ich möchte die Leser bitten, den Brief zunächst unvoreingenommen als die Meinungsäußerung eines Einzelnen zu lesen.

Meine Analyse folgt darunter.

Liebe Leute,

nach nun fast vier Wochen im Erstaufnahmelager, finde ich endlich mal die Zeit ein paar Zeilen zur wirklichen Situation vor Ort zu schreiben und diese in Absprache mit der Camp-Leitung hier zu veröffentlichen.
In der aufgeheizten Stimmung zwischen allen politischen Lagern können ein paar Fakten aus erster Hand nicht schaden. Ich habe mir vorgenommen, diesen Bericht möglichst neutral zu verfassen. Das ist mir allerdings aufgrund der erschütternden Realität nicht g…elungen und am Ende ist doch die Polemik und meine eigene Meinung mit mir durchgegangen…aber das wird man ja wohl noch sagen dürfen…

Ich bin zur Zeit als Arzt für die medizinische Erstversorgung der neu in Deutschland ankommenden Flüchtlinge zuständig. Diese findet nahezu vor jedem weiteren Schritt statt. Also vor der Registrierung (inkl. Fingerabdrücke und Foto!), der Versorgung mit gespendeter (Marken-)Kleidung, der Möglichkeit sich zu duschen, etwas zu essen oder der Verteilung auf das restliche Bundesgebiet etc. Das heißt im Klartext, dass man hier einen Eindruck in Reinform über die tatsächliche Situation der ankommenden Flüchtlinge erhält.

Dieser Eindruck ist pur und absolut ungefiltert. Ich kann Euch versichern, dass es absolut unmöglich ist, z.B. einen Fuß mit Erfrierungen zu versorgen, der über 500km in kaputten Schuhen, mit nassen Strümpfen durch den Winter marschiert ist und dabei durch eine „naive rosarote Gutmenschbrille“ zu schauen. Oder einen 4 Wochen alten Säugling in feuchter Kleidung mit Lungenentzündung zu behandeln, der zusammen mit einem Einjährigen und einer Vierjährigen, ganz alleine von der Mutter über das Mittelmeer, über Griechenland bis hier her geschafft wurde und sich dann den Vorwurf der Weltfremdheit anzuhören. Das hier ist die Welt! Und das hier ist sehr real und nirgends „rosarot“! Der Vater der 3 Kinder kam übrigens in Syrien ums Leben.

Diese Menschen kommen in einem absolut desolaten und erbarmungswürdigen Zustand hier an. Sicher wird es manchen erstaunen, dass es sich nicht zu 90% um junge, gesunde Männer handelt. Das hat das Wanken der Nachzugsreglung erfolgreich zum Schlechteren gewendet. Ich sehe pro Schicht etwa 300-500 Flüchtlinge. Mindestens 40% davon sind KINDER! Es gibt Familien, es gibt Alte und ja – es gibt auch junge Männer. Warum auch nicht? Allen gemein ist, dass sie absolut entkräftet und fertig sind. Ich habe bisher nie so viel Elend und Verzweiflung auf einem Haufen gesehen.
Neulich haben wir zum Beispiel eine Frau versorgt, deren Beine komplett verbrannt waren. Keine Ahnung wie sie es überhaupt bis zu uns geschafft hat. Wir haben allein eine halbe Stunde gebraucht, um die festgeklebten, schmutzigen und stinkenden Verbände von den vereiterten Wunden zu lösen. Da war aber kein Klagen und da war keine Anspruchshaltung. Diese Frau hat Dankbarkeit ausgestrahlt, weil sie endlich in Sicherheit ist und sich jemand um sie kümmert. Selbstverständlich ist sie nur ein Beispiel. Und selbstverständlich lassen sich mit Sicherheit auch Arschlöcher unter den Flüchtenden finden – wovon wir selbstverständlich schon genug unter den Eingeborenen haben.

Übrigens haben die Flüchtenden natürlich ihre Smartphones dabei. „Die“ haben vorher nicht in der Steinzeit gelebt und sind aus irgendwelchen Buschhütten und Höhlen gekrochen. Und vielen ist es zunächst wichtiger ihre Handys aufzuladen, als etwas zu Essen zu bekommen. Und dreimal dürft ihr raten warum? Was habe ich als erstes gemacht, als ich, bequem mit meinem Auto, trotz Glatteis, sicher im 500 km von zu Hause entfernten Camp angekommen bin?
Dass sie ein Lebenszeichen an die Lieben schicken zu wollen, wird diesen Menschen allerdings regelhaft zum Vorwurf gemacht und als Beleg für die fehlende Hilfsbedürftigkeit gesehen. Mit Verlaub – das ist weltfremd und obendrein arschig! Als würde es eine Pflicht geben, sich vor einer Flucht in Lumpen zu hüllen und bloß alle Wertgegenstände zurück zu lassen – inklusive der einzigen Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zu den Angehörigen in Form eines Telefons.

In der aktuellen Situation müssen wir uns verdeutlichen, welchen Selbstanspruch wir an unsere Kultur haben. Natürlich könnten wir die Grenzen dicht machen und so tun als wäre Merkel an allem Elend dieser Welt schuld. Aber glaubt denn wirklich irgendwer damit wäre das Problem gelöst? Ich höre hier im Lager durchgehend weinende Kinder. Und ich weiß, dass sie dann halt vor unseren Grenzen weinen würden. Würden wir damit unsere Zivilisation retten? Nur weil wir es dann nicht mehr sehen und im Fernsehen einfach bequem umschalten können? Es zeugt schon von einer bemerkenswerten Moralvorstellung, wenn man auf fb das Elend eines gequälten Hundes anprangert und gleichzeitig sehenden Auges all diese Menschen vor unseren Grenzen krepieren lassen will – und wenn es nur durch Unterlassung ist. Ob das ein schützenswertes Abendland ist?

Natürlich müssen Lösungen vor Ort gefunden werden. Und natürlich können wir nicht die ganze Welt aufnehmen. Aber löst man einen Konflikt auf der Welt indem man gegen Flüchtlinge wettert und dumpf der Kanzlerin Verrat am Volk vorwirft? Sieht so die Rettung der Welt aus? Wo bleiben die wirklich konstruktiven Vorschläge und Initiativen der ach so besorgten Bürger?

Durch ihr „wir schaffen das“ hatte ich zum ersten Mal so was wie Respekt und Anerkennung für die Kanzlerin übrig. Weil sie ohne mit der Wimper zu zucken ihre politische Karriere riskiert hat, um eben jene Menschen nicht vor unseren Grenzen krepieren zu lassen und sie die enorme Herausforderung angenommen hat anstatt ihr übliches Teflonspiel des Aussitzens zu treiben. Und nie hat jemand behauptet, dass es eine leichte Herausforderung wäre. Und sind wir doch mal ehrlich: Wer von all den Hetzern ist denn WIRKLICH so arm, dass er befürchten muss durch die Flüchtlinge plötzlich weniger vom deutschen Wohlstandskuchen abzubekommen? Ist bisher WIRKLICH jemand deshalb ärmer geworden? Ist WIRKLICH jemand deshalb aus seiner Wohnung geflogen? Ist WIRKLICH jemand von einem bösen Asylanten aufgegessen worden? Und damit meine ich nicht denjenigen, der einen kennt, dessen Großcousine einen Nachbarn hat blabla.
Und Nein! Ich möchte nicht „so was“ wie in Köln gutheißen und bin sehr wohl für Sicherheit und Ordnung und eine härtere Bestrafung bei Gewaltdelikten jeglicher Couleur. Übrigens war ich schon bekennender Feminist als der Großteil der jetzigen „Frauenrechtler“ noch fröhlich Tittensprüche gemacht haben.
Was sich für Deutschland in erster Linie durch den Flüchtlingsstrom geändert hat, ist die Tatsache, dass wir zum ersten Mal eins zu eins mitbekommen, was in den armen Ländern dieser Welt absolut üblich ist: Wir nehmen Flüchtlinge im großen Maßstab auf und beweisen dadurch Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und sind bereit wenigstens einen kleinen Teil der Zeche zu zahlen, die die westliche Welt mit ihrer Außen- und Wirtschaftspolitik arrogant hat anschreiben lassen.
Damit sage ich ausdrücklich nicht, dass ruhig jeder hier her kommen soll und machen kann was er will. Natürlich fordere ich Integrationswille und Verfassungstreue ein – aber auch und vor allem von meinen eigenen Landsleuten! Schließlich hätten die schon seit ihrer Geburt die Chance gehabt humanistische Werte zu lernen. Und nicht selten profitieren sie schon viel länger als die Flüchtlinge von unserem Sozialstaat…

Klar muss sich auch „der Islam“ bewegen, möglicherweise eine Reformation durchlaufen, um unseren Lebensstil und die Regeln unseres Zusammenlebens bedingungslos in unserem Land zu akzeptieren. Aber sowas passiert doch nicht indem man alle Flüchtlinge nach Möglichkeit in Ghettos sperrt und die Türen zur gesellschaftlichen Teilhabe tunlichst geschlossen hält. Ein Blick in die Pariser Vororte sollte eigentlich ausreichen um zu erkennen wohin das dann führt. Und ja – dann werden all die Hetzer recht behalten.
Natürlich ist es verlogen, die radikalen Formen des Islam zu tadeln und zu bekämpfen, während man gleichzeitig z.B. mit den Saudis fröhlich Geschäfte macht ohne irgend eine Form des politischen Drucks aufzubauen. Ist ja nicht so, dass es nicht saudisches Geld wäre, welches weltweit Hassprediger mit extremsten Auslegungen des Islam finanziert.
Unabhängig von der moralischen Verpflichtung Menschen in Not zu helfen, verstehe ich einfach nicht, warum die große Chance dieser Flüchtlingswelle nicht erkannt wird. Noch vor wenigen Monaten war die größte Gefahr für unser christliches Abendland das Fortpflanzungsverhalten der Deutschen. In 30 Jahren ist unser Sozialstaat und unser Rentensystem am Ende. Deutschland überaltert. 2060 wird jeder dritte Deutsche über 65 Jahre alt sein. Jeder Zweite ist dann mindestens 51. Aktuell haben wir 49 Millionen Erwerbstätige im Alter zwischen 20 und 64. Im Jahr 2060 werden es nach aktueller Entwicklung nur noch 34 Millionen sein. Diese 34 Millionen müssen dann nicht nur unsere Rente zahlen, sie müssen auch unser gesamtes Gemeinwesen am Laufen halten, dafür sorgen, dass wir satt sind und es warm haben und uns im Zweifel auch den Hintern abwischen und uns das Erbrochene aus dem Gesicht waschen. Außerdem müssen sie natürlich weiterhin innovativ und produktiv sein, damit die Wirtschaftsmacht Deutschland auf dem Parkett des internationalen Markts nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwindet und sich unsere Kinder und Enkel den Luxus der Altenbetreuung überhaupt leisten können, bei immer mehr zu stopfenden Greisenmäulern.
Wer glaubt, er könne dem Dilemma 2060 durch früheres Versterben entgehen muss leider enttäuscht werden: Schon 2035 werden wir fast 8 Millionen Menschen weniger im Erwerbsalter haben. Ich möchte an dieser Stelle daran erinnern, dass wir schon heute – also mit 8 Millionen Erwerbstätigen mehr – über knappe Rentenkassen und ein späteres Renteneintrittsalter diskutieren müssen und man ohne private Vorsorge real von Altersarmut bedroht ist.
Und genau jetzt hat ein weltweiter Exodus begonnen, der ohne jedes Anwerben den wichtigsten Zukunftsrohstoff überhaupt zu hunderttausenden in unser Land schwemmt: Menschen im erwerbs- und zeugungsfähigen Alter.
Natürlich bin ich kein Depp und ich weiß genau, dass wir es hier nicht mit einer Schwemme an Fachkräften zu tun haben (wobei es unter den Flüchtenden sehr wohl auch Fachkräfte gibt. Ich habe schon so einige im Lager getroffen.) und es riesige kulturelle Unterschiede gibt (die sich übrigens auch immer mehr in unserem eigenen Volk kristallisieren). Deshalb schrieb ich auch ROHstoff.
Jetzt können wir folgendes tun: Entweder wir kasernieren und isolieren die Neuankömmlinge, zeigen ihnen die kalte Schulter, fördern die Ghettobildung und versuchen sie schnell wieder abzuschieben und weg zu jagen, oder aber wir fangen an in etwas größeren zeitlichen Dimensionen zu denken.

Fast jeder von uns hatte doch in der Grundschule irgend ein asiatisches Kind sitzen – oder? Diese Kinder waren die ersten in Deutschland geborenen Nachkommen der mit offenen Armen importierten asiatischen Krankenschwestern im großen Pflegenotstand der 60er und 70er Jahre. Enorm viele dieser Kinder sind heute staatstragende DEUTSCHE: Politiker, Richter und Anwälte, Pfleger, Ingenieure, Geschäftsleute, Lehrer und Professoren und auch einige meiner ärztlichen Kollegen gehören dazu.
Das war funktionierende Integration durch frühe Förderung und Bildung. Investition in die Zukunft. Und genau diesen Schritt jetzt zu wiederholen wäre doch eine riesen Chance um diesen Rohstoff – die Kinder der jetzigen Zuwanderer – zu nutzen. Wenn wir uns das leisten wollen. Oder geht es am Ende etwa doch nur um Neid und eine reine Blutlinie?
Für den Neid möchte ich dann nochmal an den erquicklichen Sachverhalt erinnern, dass 62 Personen so viel besitzen wie die Hälfte der Erdbevölkerung. Ich warte noch immer auf den Aufschrei der Empörung und den Futterneid diesbezüglich, den man ja regelhaft gegen die ärmsten der Armen kultiviert.

Vielleicht noch ein kleiner „Gimmick“ zum Abschluss:
Letzte Nacht hatten wir unter vielen, vielen anderen Einzelschicksalen eine junge Schwangere im Lager, die keine Kindsbewegungen mehr gespürt hat. Sie sorgte sich, dass durch das lange Treiben im Mittelmeer – nachdem der Schleuserkutter gekentert war – nun auch ihr letztes Kind gestorben sei. Ihre zwei anderen Kinder sind bereits auf der Flucht im Meer ertrunken weil sie keine Kraft mehr hatte….So eine Sozialschmarotzerin aber auch!

Menschen leiden und sterben. Jetzt. Und wir können das verhindern. Wir schaffen das „wink“-Emoticon

P.S.: Ich habe nirgendwo das Wort „Nazi“ benutzt. Wer sich trotzdem als ein solcher hingestellt fühlen möchte – bitte sehr: Du Nazi!

Die meisten mit der Analyse von Texten vertrauteren Leser werden ungefähr an der gleichen Stelle wie ich gestutzt haben. Viele andere werden von Anfang bis Ende ein Gefühl totaler Ablehnung gegenüber dem Autor und dem Gesagten verspürt haben, ohne genau benennen zu können, wo der Autor sich widerspricht (denn zunächst scheint es, selbst wenn man anderer Meinung ist als er, dass er seinen Standpunkt sehr gut vertritt). Wieder andere werden sich wenigstens stellenweise gedacht haben, dass er doch zumindest hier Recht hat.

Ich glaube, dass die verschiedenen Wirkungsweisen auf verschiedene Menschen, die dieser Text hat, sehr gut kalkuliert sind. Wenn es wirklich ein Text ist, den ein echter Mensch aus reiner Wut und ohne die Absicht, politische Propaganda zu verbreiten, geschrieben hat, dann ziehe ich meinen Hut vor seinen rhetorischen Fähigkeiten – und verfluche ihn gleichzeitig für seine grenzenlos debile Naivität!

Gehen wir ans Werk:

Liebe Leute,

(obwohl eindeutig klar wird, dass er sich an die Deutschen richtet, schreibt er nicht „liebe Landsleute“ – ein erster Hinweis!)

nach nun fast vier Wochen im Erstaufnahmelager, finde ich endlich mal die Zeit ein paar Zeilen zur wirklichen Situation vor Ort zu schreiben und diese in Absprache mit der Camp-Leitung hier zu veröffentlichen.

(in Absprache mit der Camp- Leitung – noch ein Hinweis!)


In der aufgeheizten Stimmung zwischen allen politischen Lagern können ein paar Fakten aus erster Hand nicht schaden.

Das ist geradezu genial formuliert! Dass die Stimmung aufgeheizt ist, wird niemand bezweifeln, aber die meisten werden es beklagen, der Autor erweckt aber hier durch die mit „ein paar“ abgeschwächten „Fakten aus erster Hand“, die „nicht schaden“ könnten, den Eindruck, als wenn die hitzige Stimmung und die Debatten im realitätsfernen Niemandsland stattfänden und kein Deutscher außer ihm jemals einen Flüchtlings von Nahem gesehen hätte.

Ich habe mir vorgenommen, diesen Bericht möglichst neutral zu verfassen. Das ist mir allerdings aufgrund der erschütternden Realität nicht gelungen und am Ende ist doch die Polemik und meine eigene Meinung mit mir durchgegangen…aber das wird man ja wohl noch sagen dürfen…

Wir haben den Text ja schon einmal gelesen und wissen daher, dass der gar nicht so überaus emotional und verstörend ist, wie hier angekündigt, sondern, wenn auch nicht sachlich- neutral, so zumindest aber nachvollziehbar und ohne Kraftausdrücke. Das hat den altmodischen Charme einer nicht mehr ganz so jungen Dame, die sich bei Tisch für ihr schlechtes Benehmen entschuldigt, weil sie ein wenig über die Ungeschicklichkeit des Kellners kichern musste. Dann der unvermeidliche Bezug auf die angeblich in der BRD real existierende Freiheit der Meinungsäußerung (genauso hatte sich die Tage ein muslimischer Autor geäußert, der wegen Köln den „Dorf- Islam“ verdammte).

Ich bin zur Zeit als Arzt für die medizinische Erstversorgung der neu in Deutschland ankommenden Flüchtlinge zuständig.

Okay. Wäre mal interessant zu wissen, wie man an so einen Job kommt.

Diese findet nahezu vor jedem weiteren Schritt statt. Also vor der Registrierung (inkl. Fingerabdrücke und Foto!),

Ja, sicher…

der Versorgung mit gespendeter (Marken-)Kleidung, der Möglichkeit sich zu duschen, etwas zu essen oder der Verteilung auf das restliche Bundesgebiet etc. Das heißt im Klartext, dass man hier einen Eindruck in Reinform über die tatsächliche Situation der ankommenden Flüchtlinge erhält.

Die Leute in Spielfeld aber auch…

Dieser Eindruck ist pur und absolut ungefiltert.

Wieder genial! Er tut so, als könne er uns quasi „direkt“ mitnehmen und die Realität zeigen und wischt damit Überlegungen wie „das ist einfach ein Facebook- Post unter vielen“ oder „das könnte jeder geschrieben haben“ vom Tisch.

Ich kann Euch versichern, dass es absolut unmöglich ist, z.B. einen Fuß mit Erfrierungen zu versorgen, der über 500km in kaputten Schuhen, mit nassen Strümpfen durch den Winter marschiert ist und dabei durch eine „naive rosarote Gutmenschbrille“ zu schauen. Oder einen 4 Wochen alten Säugling in feuchter Kleidung mit Lungenentzündung zu behandeln, der zusammen mit einem Einjährigen und einer Vierjährigen, ganz alleine von der Mutter über das Mittelmeer, über Griechenland bis hier her geschafft wurde und sich dann den Vorwurf der Weltfremdheit anzuhören. Das hier ist die Welt! Und das hier ist sehr real und nirgends „rosarot“! Der Vater der 3 Kinder kam übrigens in Syrien ums Leben.

Da sind sie, die erwähnten „Trigger“, ihr werdet sie bemerkt haben! Übrigens ist es sehr wohl möglich, einen Fuß mit Erfrierungen zu behandeln und dabei durch eine naive rosa Brille zu schauen, ja, ein „Bösemensch“ hätte den Job im Erstaufnahmelager wahrscheinlich gar nicht erst angenommen.

Diese Menschen kommen in einem absolut desolaten und erbarmungswürdigen Zustand hier an.

„Diese Menschen“ kann ich nicht mehr hören und lesen! Und ich wäre wahrscheinlich auch nicht 100% leistungsfähig, nachdem ich zu Fuß nach Kairo gelatscht wäre. Vor allem fahren in die Richtung keine Reisebusse…

Sicher wird es manchen erstaunen, dass es sich nicht zu 90% um junge, gesunde Männer handelt. Das hat das Wanken der Nachzugsreglung erfolgreich zum Schlechteren gewendet. Ich sehe pro Schicht etwa 300-500 Flüchtlinge. Mindestens 40% davon sind KINDER! Es gibt Familien, es gibt Alte und ja – es gibt auch junge Männer. Warum auch nicht?

Weil deren Pflicht eigentlich darin bestünde, die Fluchtgründe in ihren Heimatländern zu beseitigen.

Allen gemein ist, dass sie absolut entkräftet und fertig sind. Ich habe bisher nie so viel Elend und Verzweiflung auf einem Haufen gesehen.

Kein Kommentar…


Neulich haben wir zum Beispiel eine Frau versorgt, deren Beine komplett verbrannt waren. Keine Ahnung wie sie es überhaupt bis zu uns geschafft hat. Wir haben allein eine halbe Stunde gebraucht, um die festgeklebten, schmutzigen und stinkenden Verbände von den vereiterten Wunden zu lösen. Da war aber kein Klagen und da war keine Anspruchshaltung. Diese Frau hat Dankbarkeit ausgestrahlt, weil sie endlich in Sicherheit ist und sich jemand um sie kümmert.

Trigger!

Selbstverständlich ist sie nur ein Beispiel. Und selbstverständlich lassen sich mit Sicherheit auch Arschlöcher unter den Flüchtenden finden – wovon wir selbstverständlich schon genug unter den Eingeborenen haben.

Hier geht es los mit der völlig irreführenden Argumentation. Selbst wenn all unsere Landsleute gemeingefährliche Proleten wären, die man mit ein wenig Propaganda vom Stammtisch weg zum wilden Mob formen könnte, der gierig Hexen verbrennt, dann wäre das immer noch UNSER VOLK!

Auf der anderen Seite gehörten die Fluchtilanten auch dann nicht zu uns, wenn sie alle wahre Heilige wären!

Übrigens haben die Flüchtenden natürlich ihre Smartphones dabei. „Die“ haben vorher nicht in der Steinzeit gelebt und sind aus irgendwelchen Buschhütten und Höhlen gekrochen. Und vielen ist es zunächst wichtiger ihre Handys aufzuladen, als etwas zu Essen zu bekommen. Und dreimal dürft ihr raten warum? Was habe ich als erstes gemacht, als ich, bequem mit meinem Auto, trotz Glatteis, sicher im 500 km von zu Hause entfernten Camp angekommen bin?
Dass sie ein Lebenszeichen an die Lieben schicken zu wollen, wird diesen Menschen allerdings regelhaft zum Vorwurf gemacht und als Beleg für die fehlende Hilfsbedürftigkeit gesehen. Mit Verlaub – das ist weltfremd und obendrein arschig! Als würde es eine Pflicht geben, sich vor einer Flucht in Lumpen zu hüllen und bloß alle Wertgegenstände zurück zu lassen – inklusive der einzigen Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zu den Angehörigen in Form eines Telefons.

Das hat nun mehrere Aspekte: Der wichtigste scheint mir die Frage zu sein, warum die denn alle „ihre Lieben“ im Kriegsgebiet, aus dem sie unbedingt fliehen mussten, zurücklassen, um dann mit denen zu telefonieren. Der zweitwichtigste ist, dass Smartphones nicht nur zum „nach Hause telefonieren“ eingesetzt werden. Meine Kritik an den Smartphones der Flüchtlinge ist nicht, dass sie welche besitzen, sondern dass man sie damit ausstattet – und das garantiert nicht aus Menschenliebe, sondern um sie kontrollieren und koordinieren zu können!

In der aktuellen Situation müssen wir uns verdeutlichen, welchen Selbstanspruch wir an unsere Kultur haben.

Platitüde…

Natürlich könnten wir die Grenzen dicht machen und so tun als wäre Merkel an allem Elend dieser Welt schuld.

Wieder genial! Gezielte Kritik an der von ihr vorgenommenen Öffnung der Grenzen wird hingestellt, als schiebe man ihr den Schwarzen Peter zu, weil man eben einen Sündenbock bräuchte.

Aber glaubt denn wirklich irgendwer damit wäre das Problem gelöst? Ich höre hier im Lager durchgehend weinende Kinder. Und ich weiß, dass sie dann halt vor unseren Grenzen weinen würden.

Echt jetzt?

Würden wir damit unsere Zivilisation retten?

Ja!

Nur weil wir es dann nicht mehr sehen und im Fernsehen einfach bequem umschalten können?

Trigger! Wer will sich schon sagen lassen, dass er vor dem Elend die Augen verschließt und lieber das Dschungelcamp ansieht…

Es zeugt schon von einer bemerkenswerten Moralvorstellung, wenn man auf fb das Elend eines gequälten Hundes anprangert und gleichzeitig sehenden Auges all diese Menschen vor unseren Grenzen krepieren lassen will – und wenn es nur durch Unterlassung ist. Ob das ein schützenswertes Abendland ist?

Hilfe! Spätestens hier ist der Punkt, wo der Schreiber zwar leider die meisten Durchschnittsleser am meisten beeindrucken wird, uns aber verlieren muss. Er verbreitet hier im Subtext die Vorstellung, unsere Kultur und unsere Zivilisation wären von uns Europäern getrennte Dinge, die man unabhängig von ihren menschlichen Trägern schützen, erhalten und schätzen könnte. Auch der Vergleich mit dem Hund wird wirken, ist aber bei Nahem betrachtet zum Kotzen und die selbe Leier wie das Entwerten nachbarschaftlicher Hilfe, weil in Indien Kinder sterben.

Natürlich müssen Lösungen vor Ort gefunden werden. Und natürlich können wir nicht die ganze Welt aufnehmen. Aber löst man einen Konflikt auf der Welt indem man gegen Flüchtlinge wettert und dumpf der Kanzlerin Verrat am Volk vorwirft? Sieht so die Rettung der Welt aus? Wo bleiben die wirklich konstruktiven Vorschläge und Initiativen der ach so besorgten Bürger?

Wieder genial! Wir sollen jetzt, nachdem Merkel und co die Invasoren einfach zu Millionen ins Land gelassen haben „wirklich konstruktive“ Vorschläge machen! Der Vorwurf des Volksverrates ist natürlich „dumpf“ und wird im Zusammenhang mit dem „Wettern“ gegen Flüchtlinge genannt. Dass Merkels Handlungen Verbrechen gegen die europäischen Völker und sogar einen Bruch des BRD- Grundgesetzes darstellen ist anscheinend egal. Außerdem ist das Ziel der Kritik an Merkel nicht, Konflikte auf der Welt zu lösen. Die Konflikte in Syrien und co gehen uns nichts an, wir müsen die nicht lösen – wir müssen uns um unsere Situation hier kümmern!

Durch ihr „wir schaffen das“ hatte ich zum ersten Mal so was wie Respekt und Anerkennung für die Kanzlerin übrig.

Kotz, Würg!

Weil sie ohne mit der Wimper zu zucken ihre politische Karriere riskiert hat, um eben jene Menschen nicht vor unseren Grenzen krepieren zu lassen und sie die enorme Herausforderung angenommen hat anstatt ihr übliches Teflonspiel des Aussitzens zu treiben.

Wenn dieses Biest die Fluchtilanten nicht persönlich eingeladen hätte, wenn es keine von der BRD, Israel den USA und unzähligen NGOs organisierte Hilfe bei der „Flucht“ geben würde, dann kämen die gar nicht bis „vor unsere Grenzen“, sondern höchstens bis in die Türkei.

Und nie hat jemand behauptet, dass es eine leichte Herausforderung wäre. Und sind wir doch mal ehrlich: Wer von all den Hetzern ist denn WIRKLICH so arm, dass er befürchten muss durch die Flüchtlinge plötzlich weniger vom deutschen Wohlstandskuchen abzubekommen?

JEDER EINZELNE!

Ist bisher WIRKLICH jemand deshalb ärmer geworden? Ist WIRKLICH jemand deshalb aus seiner Wohnung geflogen?

Ja, die Berichte, dass Kommunen Mieter aus ihren Wohnungen geworfen haben, um Platz für Fluchtis zu haben, häuften sich im Oktober und November. Klar kann man auch die anzweifeln…

Ist WIRKLICH jemand von einem bösen Asylanten aufgegessen worden?

Nein, aber bedroht, ausgeraubt, begrabscht und vergewaltigt worden sind dann doch einige.

Und damit meine ich nicht denjenigen, der einen kennt, dessen Großcousine einen Nachbarn hat blabla.

Ja, blabla, genau so gut kann ich die herzanrührende Geschichte dieses Arztes anzweifeln!


Und Nein! Ich möchte nicht „so was“ wie in Köln gutheißen und bin sehr wohl für Sicherheit und Ordnung und eine härtere Bestrafung bei Gewaltdelikten jeglicher Couleur. Übrigens war ich schon bekennender Feminist als der Großteil der jetzigen „Frauenrechtler“ noch fröhlich Tittensprüche gemacht haben.

Das ist ein Standardspruch von Medienhuren „nach Köln“ geworden. Den hat der Autor also entweder von eben jenen übernommen oder sich hiermit als eine von ihnen entlarvt.

Zum Mitschreiben: Es besteht ein großer Unterschied zwischen „Feminismus“ und „Frauenrechten“ und dem Versuch Frauen zu schützen. Tatsächlich sorgen Feminismus und Frauenrechte dafür, dass Frauen weniger und weniger geschützt werden. Eine Frau, die es mit dem „Feminismus“ ernst meint, muss ihrem Partner, wenn nachts um drei die Wohnungstür eingetreten wird, sagen „Schatz, bleib ruhig liegen, ich kümmere mich darum!“


Was sich für Deutschland in erster Linie durch den Flüchtlingsstrom geändert hat, ist die Tatsache, dass wir zum ersten Mal eins zu eins mitbekommen, was in den armen Ländern dieser Welt absolut üblich ist: Wir nehmen Flüchtlinge im großen Maßstab auf und beweisen dadurch Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und sind bereit wenigstens einen kleinen Teil der Zeche zu zahlen, die die westliche Welt mit ihrer Außen- und Wirtschaftspolitik arrogant hat anschreiben lassen.

Ich finde es ab dieser Stelle wirklich ekelhaft, aber einen Großteil unserer Landsleute wird er damit ansprechen.


Damit sage ich ausdrücklich nicht, dass ruhig jeder hier her kommen soll und machen kann was er will. Natürlich fordere ich Integrationswille und Verfassungstreue ein – aber auch und vor allem von meinen eigenen Landsleuten! Schließlich hätten die schon seit ihrer Geburt die Chance gehabt humanistische Werte zu lernen. Und nicht selten profitieren sie schon viel länger als die Flüchtlinge von unserem Sozialstaat…

Odin, hilf!

Es geht einen Scheiß um „Integrationswillen“ und „Verfassungstreue“, im Gegenteil, ich will überhaupt nicht, dass die Flüchtlinge sich integrieren und wenn es ECHTE Flüchtlinge wären, dann würden sie das auch nicht wollen, sondern möglichst schnell wieder nach Hause!

Und noch einmal: Von den eigenen Landsleuten kann man keinen Integrationswillen und keine Gesinnungsbeweise verlangen. Denen gehört dieses Land. Es ist scheißegal, ob sie „humanistische Werte“ vertreten oder geistig behindert sind, sie sind Deutsche.

Klar muss sich auch „der Islam“ bewegen, möglicherweise eine Reformation durchlaufen, um unseren Lebensstil und die Regeln unseres Zusammenlebens bedingungslos in unserem Land zu akzeptieren.

Noch schnell gerettet, unseren Lebensstil muss „der Islam“ also nur in „unserem Land“ bedingungslos akzeptieren…

Aber sowas passiert doch nicht indem man alle Flüchtlinge nach Möglichkeit in Ghettos sperrt und die Türen zur gesellschaftlichen Teilhabe tunlichst geschlossen hält.

Nö, das ist in Hinblick auf „den Islam“ auch zweitrangig, wo die Fluchtilanten untergebracht sind, haben wir doch mindestens acht Millionen Moslems in Deutschland, die keinen Flüchtlingsstatus haben!

Ein Blick in die Pariser Vororte sollte eigentlich ausreichen um zu erkennen wohin das dann führt. Und ja – dann werden all die Hetzer recht behalten.

Das höre ich auch immer wieder, dass diese fiesen Franzosen so rassistisch und ausgrenzend seien und die deswegen auch so viele Probleme mit ihren Arabern hätten. Muss ich das auseinanderpflücken? Ich glaube nicht!


Natürlich ist es verlogen, die radikalen Formen des Islam zu tadeln und zu bekämpfen, während man gleichzeitig z.B. mit den Saudis fröhlich Geschäfte macht ohne irgend eine Form des politischen Drucks aufzubauen. Ist ja nicht so, dass es nicht saudisches Geld wäre, welches weltweit Hassprediger mit extremsten Auslegungen des Islam finanziert.

Wer ist denn jetzt „man“? Ich kann die radikalen Formen des Islams tadeln, so viel ich will, ich mache keine Geschäfte mit den Saudis!


Unabhängig von der moralischen Verpflichtung Menschen in Not zu helfen, verstehe ich einfach nicht, warum die große Chance dieser Flüchtlingswelle nicht erkannt wird.

Jetzt schnappt die Falle zu! Ein Friedhofshauch weht um die Ecke…

Noch vor wenigen Monaten war die größte Gefahr für unser christliches Abendland das Fortpflanzungsverhalten der Deutschen. In 30 Jahren ist unser Sozialstaat und unser Rentensystem am Ende. Deutschland überaltert. 2060 wird jeder dritte Deutsche über 65 Jahre alt sein. Jeder Zweite ist dann mindestens 51. Aktuell haben wir 49 Millionen Erwerbstätige im Alter zwischen 20 und 64. Im Jahr 2060 werden es nach aktueller Entwicklung nur noch 34 Millionen sein. Diese 34 Millionen müssen dann nicht nur unsere Rente zahlen, sie müssen auch unser gesamtes Gemeinwesen am Laufen halten, dafür sorgen, dass wir satt sind und es warm haben und uns im Zweifel auch den Hintern abwischen und uns das Erbrochene aus dem Gesicht waschen.

Die Flüchtlinge werden sich NICHT um unsere Alten kümmern!

Außerdem müssen sie natürlich weiterhin innovativ und produktiv sein, damit die Wirtschaftsmacht Deutschland auf dem Parkett des internationalen Markts nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwindet und sich unsere Kinder und Enkel den Luxus der Altenbetreuung überhaupt leisten können, bei immer mehr zu stopfenden Greisenmäulern.

Das ist Unsinn!


Wer glaubt, er könne dem Dilemma 2060 durch früheres Versterben entgehen muss leider enttäuscht werden: Schon 2035 werden wir fast 8 Millionen Menschen weniger im Erwerbsalter haben. Ich möchte an dieser Stelle daran erinnern, dass wir schon heute – also mit 8 Millionen Erwerbstätigen mehr – über knappe Rentenkassen und ein späteres Renteneintrittsalter diskutieren müssen und man ohne private Vorsorge real von Altersarmut bedroht ist.

Das ist ja schon fast lustig! Nicht nur, dass die knappen Kassen mitnichten an der demographischen Verteilung liegen, sondern daran, dass fremde Mächte unseren Wohlstand abschöpfen (sonst würden wir alle, ich habe das oft erwähnt, geradezu im Reichtum schwimmen!), man denkt doch jetzt auch schon wieder über ein höheres Rentenalter nach UM DIE FLUCHTIS ZU FINANZIEREN!!!


Und genau jetzt hat ein weltweiter Exodus begonnen, der ohne jedes Anwerben den wichtigsten Zukunftsrohstoff überhaupt zu hunderttausenden in unser Land schwemmt: Menschen im erwerbs- und zeugungsfähigen Alter.

Juhu! Endlich!


Natürlich bin ich kein Depp und ich weiß genau, dass wir es hier nicht mit einer Schwemme an Fachkräften zu tun haben (wobei es unter den Flüchtenden sehr wohl auch Fachkräfte gibt. Ich habe schon so einige im Lager getroffen.) und es riesige kulturelle Unterschiede gibt (die sich übrigens auch immer mehr in unserem eigenen Volk kristallisieren). Deshalb schrieb ich auch ROHstoff.
Jetzt können wir folgendes tun: Entweder wir kasernieren und isolieren die Neuankömmlinge, zeigen ihnen die kalte Schulter, fördern die Ghettobildung und versuchen sie schnell wieder abzuschieben und weg zu jagen, oder aber wir fangen an in etwas größeren zeitlichen Dimensionen zu denken

Fast jeder von uns hatte doch in der Grundschule irgend ein asiatisches Kind sitzen – oder? Diese Kinder waren die ersten in Deutschland geborenen Nachkommen der mit offenen Armen importierten asiatischen Krankenschwestern im großen Pflegenotstand der 60er und 70er Jahre. Enorm viele dieser Kinder sind heute staatstragende DEUTSCHE: Politiker, Richter und Anwälte, Pfleger, Ingenieure, Geschäftsleute, Lehrer und Professoren und auch einige meiner ärztlichen Kollegen gehören dazu.

Jetzt hat er sie alle im Sack!

Gegen Asiaten kann ja nun wirklich keiner was haben und alle kennen sie, die supergut integrierten Kampfchinesen, die deutscher sind als jeder Gartenzwerg.

Zum Mitschreiben: Das sind KEINE Deutschen!!!


Das war funktionierende Integration durch frühe Förderung und Bildung. Investition in die Zukunft.

Hat bei den Türken ja auch super geklappt…

Und genau diesen Schritt jetzt zu wiederholen wäre doch eine riesen Chance um diesen Rohstoff – die Kinder der jetzigen Zuwanderer – zu nutzen. Wenn wir uns das leisten wollen.

Es kostet also doch etwas, ja?!

Oder geht es am Ende etwa doch nur um Neid und eine reine Blutlinie?

Da ist sie, die „reine Blutlinie“! Adolf Nazi, das Lebensborn- Projekt und hünenhafte blonde SS- Offiziere, welche die ganze Zeit am Bühnenrand gewartet haben, erleben nun ihren Auftritt.

Wenn wir Millionen Fremde aufnehmen, dann sterben wir als Volk aus! Dann mögen sich in 20 Jahren die Bewohner Deutschlands noch „Deutsche“ nennen, sie werden es aber nicht mehr sein! Geht es um die „reine Blutlinie“? Um NICHTS ANDERES kann es uns gehen, wenn wir ÜBERLEBEN wollen.


Für den Neid möchte ich dann nochmal an den erquicklichen Sachverhalt erinnern, dass 62 Personen so viel besitzen wie die Hälfte der Erdbevölkerung. Ich warte noch immer auf den Aufschrei der Empörung und den Futterneid diesbezüglich, den man ja regelhaft gegen die ärmsten der Armen kultiviert.

Schachmatt! Da kann nun keiner mehr was sagen, oder?! Ich mache es trotzdem: Was, wenn es genau diese 62 Leute und ihre Helfershelfer sind, welche die Völker der Welt mit der Waffe der Massenimmigration vernichten – und zwar nicht nur uns Deutsche und die europäischen Völker, sondern die Völker des Orients und Afrikas „en passant“ gleich mit!

Vielleicht noch ein kleiner „Gimmick“ zum Abschluss:
Letzte Nacht hatten wir unter vielen, vielen anderen Einzelschicksalen eine junge Schwangere im Lager, die keine Kindsbewegungen mehr gespürt hat. Sie sorgte sich, dass durch das lange Treiben im Mittelmeer – nachdem der Schleuserkutter gekentert war – nun auch ihr letztes Kind gestorben sei. Ihre zwei anderen Kinder sind bereits auf der Flucht im Meer ertrunken weil sie keine Kraft mehr hatte….So eine Sozialschmarotzerin aber auch!

Zum Abschluss noch einmal ein heftiger Trigger – und wir werden im Unklaren gelassen, ob das Kind nun lebt oder gestorben ist. Mit voller Absicht!

Menschen leiden und sterben. Jetzt. Und wir können das verhindern. Wir schaffen das „wink“-Emoticon

P.S.: Ich habe nirgendwo das Wort „Nazi“ benutzt. Wer sich trotzdem als ein solcher hingestellt fühlen möchte – bitte sehr: Du Nazi!

Stimmt, das Wort „Nazi“ ist nicht gefallen, aber implizit strotzt dieser Text nur so von dumpfester Nazikeulerei!

Nun wird klar, warum es nicht genügt, ein wenig über Ausländergewalt zu philosophieren und „kriminelle Ausländer raus“ zu fordern! Das bringt überhaupt nichts!

Das deutsche Volk steht vor dem Untergang. Eine demographische Krise würden wir überstehen, selbst wenn es Generationen dauern würde (aber aus diversen Gründen, z.B. weil man ohne Ausländer merken würde, dass immer weniger Deutsche da sind, aber auch weil vor allem die Materialisten, Kommunisten und Feministen kinderlos bleiben, würde eine Generation wohl reichen), aber eine Flutung mit fremder DNS überstehen wir nicht. Die Frage, ob die Invasoren unsere Kultur bewahren, das Grundgesetz hochhalten und unsere Sprache sprechen oder ob sie eine Theokratie einführen, arabisch sprechen und Ungläubige auf dem Marktplatz köpfen würden, ist REIN AKADEMISCHER NATUR.

Es ist völlig egal, wie das ausgeht – WIR SIND DANN AUSGELÖSCHT!

Ich weiß, dass ich damit den meisten Lesern nichts Neues schildere, aber wir müssen lernen, solchen „Argumentationen“ wie diesem Brief rasch und argumentativ schlüssig zu begegnen.

Ein Wort zum Abschluss: Seit ich vor einigen Stunden auf diesen Brief gestoßen bin, ist die Vermutung, dass der Brief ein Fake ist, erdacht von einem Thinktank oder von bezahlten Schlapphüten, um eine ganz bestimmte Agenda unters Volk zu bringen, größer und größer geworden, bis er mit dem Beenden dieses Artikels zu einer ziemlichen Gewissheit geworden ist.

Alleine, dass die MSM diesen Brief, der „rein zufällig“ große Beachtung bei FB gefunden hat, thematisieren, ist ein weiterer Hinweis.

Eine Argumentation gegen diesen Brief sollte also aus zwei Teilen bestehen: Erstens ist das meiste, das in dem Brief steht, falsch, zweitens ist es kein Erlebnisbericht, sondern ein zu Propagandazwecken entworfener Fake!

Sollte es diesen Arzt entgegen meiner Vermutung wirklich geben und er diesen Brief aus ehrlichen Motiven geschrieben haben, sei ihm nahegelegt sich die Auswirkungen seiner als „Chance“ betitelten Dystopie genau auszumalen!

Und jedem Leser, bei dem die eingesetzten Trigger gewirkt haben, sei noch einmal mit auf den Weg gegeben:

Du bist nicht dafür verantwortlich, dass die Menschen in anderen Teilen der Welt leiden! Du bist nich verantwortlich für die Kriege der USA und der NATO! Du bist nich verantwortlich für die Scheiße, die Merkel und co verzapfen! Du bist nicht verantwortlich, wenn Kinder in Afrika und Indien verhungern!

Jeder Mensch hat das Recht sein Leben mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten, auch gegen Widerstand.

Jedes Volk hat das Recht, seine Existenz mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten, auch gegen Widerstand.

Auch wir Deutschen!

28. Januar 2016

Israel unterstützt offiziell die Invasion aus der Dritten Welt

Israels frostiger Empfang für Asylwerber

Israels frostiger Empfang für Asylwerber

Von Rosemary Pennington, übersetzt von Deep Roots. Das Original Israel Officially Aids Third World Invasion erschien am 4. Dezember 2015 auf National Vanguard und davor am 22. November 2015 auf The New Observer.

DIE ISRAELISCHE REGIERUNG unterstützt aktiv die Drittweltinvasion Europas – während sie gleichzeitig sicherstellt, daß keine „Flüchtlinge“ aus der Dritten Welt nach Israel einreisen, und diejenigen, die es tun, werden ohne Prozeß in Lager gesperrt und deportiert.

Die schockierende israelische Heuchelei wird offenkundig, wenn zwei kürzliche Nachrichtenberichte verglichen werden: einer in der New York Times mit dem Titel „Israel’s Chilly Reception for Asylum Seekers“ („Israels frostiger Empfang für Asylwerber“) vom 31. Oktober 2015 und ein anderer im israelischen Nachrichtendienst Israel21c mit dem Titel „To the refugees it doesn’t matter that we’re Israeli“ („Den Flüchtlingen ist es egal, daß wir Israelis sind“) vom 20. September 2015.

„ISRAEL21c spricht mit Freiwilligen von IsraAID, die Tausenden Flüchtlingen helfen, oft aus feindlichen Ländern wie Syrien und Irak, die durch Griechenland und über die serbische Grenze strömen.“

„ISRAEL21c spricht mit Freiwilligen von IsraAID, die Tausenden Flüchtlingen helfen, oft aus feindlichen Ländern wie Syrien und Irak, die durch Griechenland und über die serbische Grenze strömen.“

Der Artikel des Nachrichtendienstes Israel21c (eingerichtet vom ehemaligen Leiter von einer der prominentesten jüdischen Lobbies in Amerika, dem American Israel Political Action Committee AIPAC) enthüllt, daß die offizielle israelische Hilfsagentur IsraAID „Dutzende“ hauptberuflicher Mitarbeiter entlang der griechischen Küste und weiter im Inland stationiert hat.

Ihre einzige Aufgabe ist es, den an Land kommenden Invasoren aus der Dritten Welt materielle Hilfe und Unterstützung zu geben und ihnen weiter nach Deutschland zu helfen, enthüllt der Artikel.

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26. Januar 2016

Geht es um Israel?

orthodoxe Juden

Ein Gastbeitrag von reinigungskraft. (Bild von Deep Roots eingefügt.)

Der Theorie nach soll dieses Jahr für ein erscheinen des Messias der Juden in Frage kommen.

Was wäre, wenn er tatsächlich kommen würde?
Er würde ein auserwähltes Volk antreffen, das sich wieder mal nicht an die Gebote hält. Aus dem zweiten Testament fallen mir besonders zwei Gebote ein, deren Nichteinhaltung damals von Propheten bemängelt wurde:

1. Die Einzigartigkeit des Judengottes. Insbesondere das Verbot von Götzendiensten.
2. Die Rassentrennung zwischen Juden und Goyim. Dem alten Testament nach, haben sich immer wieder zu viele Juden in Mischehen mit Goyim vermehrt. Besonders der Prophet Esra hat sich mit dieser Gebotsverletzung beschäftigt.

Also: in der heutigen Situation kommt der Messias. Er sieht Mischehen. Er sieht Moscheen und Kirchen in Israel. Eine davon auf dem Tempelberg. Er sieht Araber in der Verwaltung des Judenstaats. Er wird nicht zufrieden sein mit den Juden.

Einige Monate bleiben ihnen, um diese Situation zu ändern. Einfach ist es nicht. Wenn man die Al-Aqsa-Moschee und Millionen Araber aus Israel entfernen wollte, dann bräuchte man schon eine andere Welt als wir sie heute noch sehen.
Es wäre einfacher, wenn die weißen Länder zuvor selber Araber aus ihren Ländern entfernen oder das zumindest versuchen.
Ein blutiger Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten würde dabei helfen, ein geeignetes Muslimbild (für Weiße und Juden) zu erstellen (gewalttätige, unberechenbare Menschen, vor denen man Angst haben muss) und die Kräfte in der islamischen Welt zu schwächen und abzulenken. Eine Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee bietet ein zeitweises Versöhnungpotential zwischen echten Muslimen verschiedener Glaubensrichtungen. Um so schlimmer würde es unter Muslimen empfunden werden, wenn gelenkte Muslime ein Aufeinanderzugehen ausnützen würden, um auf nichtakzeptable Weise überzogene Vorteile für die eigene Glaubenrichtung zu erzielen.

Die Revolutionierung der islamischen Welt der letzten Jahre hat sicher ausreichend Gelegenheit gegeben potentiell wirksame Strukturen zu unterwandern oder durch koschere Alternativen zu ersetzen. Zu ISIS und dem schnellen Namenswechsel nach IS, gibt es die Theorie, dass ersterer Name niemals für die Öffentlichkeit gedacht war und von Israel Secret Intelligence Service kommt.

Eine Reaktion weißer Länder auf muslimische Minderheiten hätte auch eine toleranzfördernde Wirkung auf israelische Maßnahmen zur Vertreibung von Christen. Wenn wir Muslime aus angeblich christlichen Ländern schmeissen, dann kann man den Israelis nicht mehr mit so gutem Gewissen eine Entfernung von Christen aus dem jüdischen Land vorwerfen.

Eine Ausbreitung von Binnenkriegen zunächst außerhalb Israels, hätte auch den Effekt, dass die Einwanderung von Juden nach Israel gesteigert würde. Bei einer etwa zeitgleichen Konflikteskalation wäre der Effekt schwächer. Juden, die Probleme mit koscheren Nationalisten in Israel haben, werden diese erst recht gegenüber koscheren Nationalisten in Europa haben.

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24. Januar 2016

Das Problem mit Tommy

Tommy Robinson

Tommy Robinson

Von Francis Carr Begbie, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Trouble with Tommy erschien am 11. Januar 2016 im „Occidental Observer“. (Anm. d. Ü.: die vielen Permalinks im Original habe ich hier bis auf Ausnahmen wieder nicht übernommen; bei Interesse bitte dort nachschauen.)

So auffallend wie das anfängliche Schweigen zu den Ausschreitungen von Köln war auch die Geschwindigkeit bemerkenswert, mit der der Medienboykott plötzlich zu bröckeln und zu fallen schien. Jene Medienunternehmen, die üblicherweise so schnell wegschauten, schienen plötzlich ihre üblichen Zensurreflexe abzuschütteln und berichteten die Geschichte richtig. Ein Teil davon war legitim. Die Geschichte war einfach zu groß, um sie zu verleugnen, das Verhalten der Behörden zu ungeschickt und die Macht der sozialen Medien zu stark (trotz Facebooks hektischer Bemühungen, Kommentare zu zensieren).

Der Rücktritt des Polizeichefs, das unhöfliche Verhalten der Kölner Bürgermeisterin und die köstliche Verlegenheit von Angela Merkel sollten uns nicht gegenüber einer übergeordneten Wahrscheinlichkeit blind machen; daß für manche Leute alles nach Plan läuft. Unterhalb des „Refugees Welcome“-Schwindels gibt es eine bewußte Strategie, daß eine Gesellschaft aus unterschiedlichen Populationen, die einander an die Kehlen gehen, völlig im Einklang mit den Ambitionen unserer feindlichen Elite ist. Ein eingeschüchtertes, demoralisiertes Volk ist ja leicht zu beherrschen.

All das soll nicht die Nützlichkeit der jüngsten Ereignisse für die Steigerung des weißen Rassebewußtseins schlechtmachen. Alles, was die Spannung erhöht, ist zu begrüßen. Aber es gibt sinistre feindliche Elitekräfte, die uns mit dem Denken weit voraus sind, und man kann das in den Wurzeln der im Entstehen begriffenen antidschihadistischen Organisation PEGIDA genausogut sehen wie irgendwo sonst.

Denn obwohl sie als „rechtsextrem“ und „neo-nazistisch“ verdammt wird, ist PEGIDA erklärtermaßen rasseblind und weit davon entfernt, eine Bewegung der weißen Selbstverteidigung zu sein. Die Fahne Israels sticht bei jeder Demonstration hervor, und PEGIDAs Symbol ist stolz „anti-Nazi“ zu sein.

Aber während es eine Menge Juden gibt, die PEGIDA unterstützen, verdammen die Stimmen der jüdischen Gemeinschaften sie dennoch – was geht hier also vor? In Wirklichkeit ist es ein Kennzeichen dafür, daß jüdische Anliegen die Grenzen der Political Correctness definieren.

Bei Pegidas pro-jüdischer Terminologie geht es weniger um die Rekrutierung von Juden – die weit weniger als 0,2 % von Deutschlands Bevölkerung ausmachen – und mehr darum, ihre Rücksicht auf die Grenzen der deutschen Political Correctness kundzutun. Für manche PEGIDA-Unterstützer ist judenfreundliches Auftreten ein Weg, um ihre radikale Ideologie reinzuwaschen, erläuterte Nathan Gelbart, der Deutschland-Vorsitzende von Keren Hayesod, der zionistischen Geldbeschaffungsorganisation. („Why Are Jews Supporting a German Right-Wing Movement?“)

Dies soll nicht heißen, daß Rasserealisten nicht bei Märschen oder Demonstrationen von PEGIDA mitmachen sollten. Es soll nur heißen, daß wir nicht naiv bezüglich der Kräfte sein sollten, die hier am Werk sind. Counterjihad ist nicht dasselbe wie weißer Widerstand. Diejenigen, die sagen, das Problem sei dieses mysteriöse unidentifizierte Leiden namens „radikaler Islam“, stimmen oft stillschweigend zu, daß nichts falsch ist an Masseneinwanderung und erzwungener Assimilierung, solange die Moslems sich zu benehmen lernen. Erz-Neocon Daniel Pipes ist ein gutes Beispiel.

Tatsächlich könnte man behaupten, daß die Counterjihad-Bewegung in ihrer breitesten Definition heute eine der stärksten Elitekräfte in der Politik ist und weit über die krude Moslemhetzerei von solchen wie Pamela Geller hinausreicht. Sie reicht von westlichen Führern wie David Cameron bis mindestens zu einigen der Massenmedien. Niemand verkörpert dieses Paradox besser als Tommy Robinson, der bei der Pressekonferenz anläßlich der Neugründung der britischen PEGIDA auftrat und das Gesicht der Bewegung bei der nächsten Demonstration der Gruppe am 6. Februar in Birmingham sein wird.

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20. Januar 2016

Die jüdischen „Schindlers“

Von Francis Carr Begbie, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Jewish „Schindlers“ erschien am 1. Dezember 2015 im „Occidental Observer“.
(Anmerkung des Übersetzers: Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, mir die URLs zu den 33 im Originaltext enthaltenen Permalinks zu holen, um sie in der Übersetzung einzubauen [Wordpress läßt die frühere bequeme Methode per copy + paste nicht mehr zu]. Wer Interesse daran hat, möge hierfür bitte den Originalartikel auf TOO aufsuchen.)

Jetzt, wo die Jahreszeit des guten Willens bevorsteht, ist nun die Zeit, wo die Gedanken vieler Menschen sich der Hilfe für andere zuwenden – und manche gerissene Unternehmer haben schnell begriffen, daß im Chaos der erzwungenen Migration von „syrischen Flüchtlingen“ in den Westen riesige Geldsummen zu verdienen sind.

Die Krise bietet eine fast unwiderstehliche Kombination ausnützbarer Elemente – Bilder von leidenden Kindern, Chaos bei Regierungen und Gesetzeshütern und eine gutgläubige Öffentlichkeit, die bereit zu sein scheint, alles zu glauben.

Aber was anders ist, ist der Auftritt einer neuen Sorte von jüdischen Online-Unternehmern – der jüdischen „Schindlers“, die sich als selbstlose Retter nichtjüdischer Flüchtlinge darstellen, ebenso wie der originale Oskar Schindler Juden gerettet haben soll.

Einer der schillerndsten ist ein in Florida ansässiger Philanthrop und Ex-Knacki namens Yank Barry, der seine Millionen mit der Herstellung von „Fleischersatz“ aus Soja und der Belieferung der anspruchslosen Küchen in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen, Strafanstalten und dergleichen verdiente. (Barrys Geburtsname ist Gerald Falovich. Yank ist die Kurzform für Yankel, seinen jiddischen Namen.)

Barry hat Millionen in sein eigenes persönliches Rettungsprojekt in Bulgarien investiert, indem er Flüchtlinge auf dem Weg nach Westen verköstigte und in Herbergen und Hotels unterbrachte. Seine Philanthropie brachte ihm letztes Jahr Nominierungen für einen Friedensnobelpreis durch drei US-Kongreßabgeordnete ein.

Sie führte auch zu einer Flut positiver Publizität. In Britannien nannte ihn der in jüdischem Besitz befindliche Daily Express den „jüdischen Schindler“, und er behauptet, daß die Vereinten Nationen seine Bemühungen befürwortet hätten. Er sagte der Jerusalem Post letztes Jahr, daß es ihm gelungen sei, „Oskar Schindler zu übertreffen, der 1200 Juden rettete“. Reuters hat auch über seine Expansionspläne berichtet. Er hat eine beneidenswerte Medienplattform, von der aus er sich ausführlich zur Flüchtlingskrise äußern und Schweden auf Bloomberg TV (Bulgarien) dafür kritisieren kann, daß es kein Heim für palästinensische Flüchtlinge zur Verfügung stellt.

Aber all dies ist weit von seinem früheren Leben entfernt. 1982 wurde der ehemalige Sänger und Schallplattenproduzent in einem schrecklichen Unterwelt-Erpressungsfall zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Barry erzählte Larry King später, daß er kokainsüchtig sei, daß aber seine Haft ihm dabei geholfen hätte, seinem Leben eine Wende zu geben.

Die Beschreibung „verurteilter Straftäter mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität“ sieht in niemandes Lebenslauf gut aus, aber Yank Barry kam mit Vitapro wieder auf die Beine, und auch mit einem Nahrungsergänzungsmittel namens Propectin, das nahezu wundersame Heilungseigenschaften zu haben scheint und anscheinend speziell an die schwarze Gemeinschaft vermarktet wird.

Seit 2013 sind seine Wohltätigkeitsbemühungen für Flüchtlinge in Bulgarien und anderswo von seiner Wohltätigkeitsorganisation durchgeführt worden, der „Global Village Champions Foundation“ – Motto: „Sich’s gut gehen lassen, indem man Gutes tut“ – die wie seine Firmen für Sojabohnen und Nahrungszusatzmittel auf den Bahamas ansässig ist. Prominente liehen seinen Bemühungen gerne ihre Namen.

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