As der Schwerter

23. Oktober 2008

Über dieses Projekt

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Der neueste Artikel vom  23. April  2014 (bitte auf das Bild klicken)

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“Viele Lichtjahre vom Mainstream entfernt dringt As der Schwerter in Galaxien vor, die nie ein Gutmensch zuvor gesehen hat.”

Warum “As der Schwerter”? (bitte auf das Bild klicken)

„As der Schwerter“ ist ein Archiv von politischen Aufsätzen zu den Themen Islamkritik, Judaismuskritik und Kritik an allen anderen für den Fortbestand der europäischstämmigen Zivilisation schädlichen Ideologien; über Patriotismus, weißen Nationalismus und Rassefragen. Es gibt eine große Anzahl Übersetzungen von Fjordman-Essays sowie Übersetzungen von Texten vieler anderer fremdsprachiger Autoren und auch auf deutsch erschienene Artikel.

Wir sind rechts und judaismuskritisch, und das ist auch gut so!

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Weitere Informationen (bitte auf die Bilder klicken)

TEXTE der AdS AUTOREN (bitte auf das Bild klicken)

Da wir festgestellt haben, daß sogar Stammlesern häufig ältere Artikel unbekannt sind, was darauf hindeutet, daß die Links zu unseren Archivseiten (in der rechten Randleiste, gleich unterhalb der Rubrik „Neueste Kommentare“) gern übersehen werden, seien sie hier zusätzlich präsentiert:

Texte von AdS-Autoren und den Freunden von AdS
Alphabetisch aufgelistete Links zu Artikeln von Barbarossa, Deep Roots, Dunkler Phönix, Eisvogel, Herse, Kairos, Osimandia, Schattenkoenig/Thatcher, Skeptizissimus, Sternbald, Thomas, Uodal und Urodelus;

Artikel deutschprachiger Autoren (ohne AdS & Freunde)
Hier findet ihr, ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren geordnet, Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Texten deutschprachiger Autoren außer vom AdS-Team und seinen Freunden;

Liste der Übersetzungen (ohne Fjordman)
Hier sind Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Artikeln fremdsprachiger Autoren aufgeführt (mit Ausnahme Fjordmans, dem das nachstehend verlinkte Archiv gewidmet ist), und zwar nicht nur von uns übersetzte Texte, sondern auch solche, die in deutscher Übersetzung in diversen Online- und Druckpublikationen erschienen sind und von uns bloß übernommen wurden.
Ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren, und bei jedem Autor chronologisch nach Erscheinungsdatum des fremdsprachigen Originaltextes.

Liste aller übersetzten Fjordman-Essays auf AdS, chronologisch nach Erscheinungsdatum der Originalessays geordnet

Schaut einfach öfter mal rein in unsere Bibliothek; insgesamt sind da schon 924 Beiträge (Stand 3. Januar 2014) zu finden!

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Leser, die in ihren Kommentaren Links einfügen wollen, die nur als Wort oder Wortfolge erscheinen, können hierfür das Werkzeug

<a href=”http://mywebsite.com”>Mein Titel</a>

verwenden. Hierbei wird der Bereich zwischen den Anführungszeichen durch den kompletten URL des einzustellenden Links ersetzt und “Mein Titel” mit dem Wortlaut überschrieben, der dann sichtbar sein soll. Auf der Seite

http://noreferer.de/

kann man Links erzeugen, bei denen die Zielseite nicht erkennen kann, von welcher Seite der Zugriff kam, die IP-Adresse desjenigen, der auf den Link klickt, wird dadurch nicht verborgen, der Seitenbetreiber kann lediglich nicht erkennen, dass es sich bei ihm um einen AdS-Leser handelt und er wird auch nicht darauf aufmerksam, dass es uns überhaupt gibt. Hier wird der Bereich zwischen dem Fragezeichen und dem zweiten Anführungszeichen mit dem URL des Ziels überschrieben.

Wer möchte, dass bei seinem Zugriff auf eine Seite seine IP nicht angezeigt wird, muss entweder das Tor-Projektoder so genannte Proxys nutzen, die es in kostenpflichtiger und kostenfreier – sehr langsamer – Variante gibt. Freie Varianten sind zum Beispiel http://www.vtunnel.com/ oder http://www.hidemyass.com/

Solche Vorsichtsmaßnahmen werden leider immer notwendiger (siehe z. B. Heimlich, still und leise: Attacke auf das freie Internet von Osimandia) <

23. April 2014

Staatlicher Kindesmissbrauch und Multikultimusik

von Dunkler Phoenix

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Meist schafft man es ja, sich als kalter Analytiker zu betätigen, der mit Sachverstand und offenen Augen, aber ohne heiße Wut im Herzen die Zustände analysiert. Aber manchmal geht das nicht. Nämlich dann, wenn diese Dreckschweine sich an unseren Kindern zu schaffen machen! Und – das dürfen wir leider nicht vergessen – das machen sie zu Tausenden und Millionen jeden Tag.

Ich habe über diese Riesenschweinerei  auch schon mal geschrieben.

Jetzt zitiere  ich aus dem Lehrplan Sachkunde für Schulen in Nordthein Westfalen (die Eltern, die in den Knast gingen, weil ihr Kind nicht am Sexunterricht teilnehmen wollten, kamen aus dem Städtchen Münster (NRW), in dem auch die Tatorte mit Jan-Josef Liefers spielen):

„2.4 Mensch und Gemeinschaft Dieser Bereich des Sachunterrichts trägt in besonderer Weise dazu bei, den Erziehungsauftrag der Grundschule umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen die Einstellungen und Verhaltensweisen, die für ein friedliches und verträgliches Zusammenleben benötigt werden. Für das Zusammenleben von Menschen und für die Entwicklung tragfähiger sozialer Beziehungen in Gruppen und Gemeinschaften sind verlässliche soziale Regelungen, Vereinbarungen und Verhaltensweisen, aber auch Möglichkeiten der Partizipation erforderlich. Voraussetzung dafür ist eine achtsame und wertschätzende Haltung sich selbst und anderen gegenüber, die auch eine positive Einstellung zum eigenen Körper und zur Sexualität mit einschließt. In diesem Zusammenhang ist eine differenzierte Wahrnehmung der eigenen Gefühle notwendig. Sie hilft auch bei der Entwicklung von Verfahren und Mustern, um Konflikte angemessen austragen zu können. Einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Respekt und Toleranz gegenüber anderen Personen und Gruppen leistet die kritische Auseinandersetzung mit Rollenerwartungen und Rollenverhalten von Jungen und Mädchen, Männern und Frauen.“

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20. April 2014

Aktuelles und Skurriles – heute: Ostern

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von Dunkler Phoenix

 

Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte.

 

la_resurreccion

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WAS IST DAS?

Na?

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Das ist die päpstliche Audienzhalle! Wer hat´s gewusst? Wer hat´s schon mal gesehen?

Die päpstliche Audienzhalle wird bestimmt von dem 20m breiten Kunstwerk “La ressurezione” von Pericle Fazzini. Der schreibt über sein Werk:

„Ich entschloss mich, die Auferstehung Christi in einem großen Olivenhain darzustellen, jenem friedlichen Ort seiner letzten Gebete. Christus steigt aus einem Krater auf, den eine Atombombe aufgerissen hat: eine grausame Explosion, ein Strudel der Gewalt und Energie.“

Olivenhain und Atombombe, alles klar?

 

Schönes Hasenfest, ihr Opfas! 

 

 

 

 

 

18. April 2014

Brian Boru’s March: die tausendjährige Melodie

Ursprünglich veröffentlicht auf NORD-LICHT:

Von Lichtschwert.

Am Karfreitag des Jahres 1014 (damals war das der 23. April) fiel der irische König Brian Boru, der erste Hochkönig Irlands und zuvor einer der 150 irischen Lokalkönige, zusammen mit einem seiner Söhne in der Schlacht von Clontarf gegen den rebellierenden König von Leinster und mit diesem verbündete Wikinger. Es gibt viele verschiedene Legenden dazu, wie Brian getötet wurde, vom Tod im Kampf Mann gegen Mann bis zu seiner Ermordung durch den fliehenden Wikinger-Söldner Brodir.

Die bekannteste Legende um Brian Boru besagt, daß die irischen Barden an seinem Grab drei Tage und Nächte lang das gleiche Stück gespielt haben sollen, den Brian Boru’s March.
Seine zahlreichen Nachkommen, die er mit seinen vier Ehefrauen und dreißig Konkubinen gezeugt hatte, nannten sich fürderhin die O’Briens.

Original ansehen noch 203 Wörter

17. April 2014

Schrecken beim Prozeß zur Vergewaltigung im Central Park

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Von einem unbekannten Autor im Instauration Magazine, übersetzt von Deep Roots. Originaltitel: „Horrors at the Central Park Rape Trial“, Seite 15 – 16 der Ausgabe Instauration November 1990 (PDF).

Es erforderte zehn Tage lange Überlegungen, aber ein Geschworenengericht verurteilte die ersten drei Angeklagten im bekannten Fall der Joggerin im Central Park. Diese waren die schlimmsten der jungen Schläger, alle schwarz oder Hispanics, die es im April 1989 mit „wilding“ in die Schlagzeilen schafften.

Sie schlugen mindestens zwei andere Opfer in unprovozierten Angriffen bewußtlos, aber sie sparten ihre schlimmste Bösartigkeit für die 30jährige weiße Investmentbankangestellte auf, die so töricht war, nachts allein in New Yorks Central Park joggen zu gehen.

Sie griffen sie mit Fäusten, Ziegeln und einem Stahlrohr an, probierten ihre Messer an ihr aus, vergewaltigten sie wiederholt und ließen sie als tot zurück. Während sie in die Nacht davonrannten, tanzten sie einen Jig um ihren Körper und schwenkten Kleidungsstücke von ihr wie Trophäen über ihren Köpfen. Zu der Zeit, als die Joggerin gefunden wurde, hatte sie zwei Drittel ihres Blutes verloren, und ihre Körpertemperatur war auf 80 Grad [Fahrenheit] gefallen. Sie war so schrecklich zugerichtet, daß ihr Freund sie nur wegen eines Rings erkannte, den sie trug. Die Ärzte waren überzeugt, daß sie sterben würde.

Ein Jahr später ist die Joggerin nach einer wundersamen Erholung wieder an der Arbeit bei Salomon Brothers, ist aber dauerhaft vernarbt, ohne Geruchssinn, hat Anfälle von doppeltem Sehen und nur teilweise einen Gleichgewichtssinn. Und gnädigerweise erinnert sie sich an nichts von der tatsächlichen Vergewaltigung selbst.

Das Verfahren gegen die Angeklagten, die nur gefaßt wurden, weil sie danach in der selben Nacht weitere Übeltaten begingen, wurde in eines der widerlichsten Schauspiele von schwarzem Rassismus seit vielen Jahren verwandelt. Alles außer der Wahrheit wurde unter New Yorker Schwarzen weithin geglaubt: daß die Joggerin im Park war, um Drogen zu kaufen, daß es ihr Freund war, der sie vergewaltigte, daß sie gar nicht geschlagen oder vergewaltigt worden sei, und daß die vernarbte, taumelnde Frau, die bei dem Prozeß aussagte, eine Schauspielerin sei. Was immer wirklich passiert war, die Schwarzen fantasierten, daß die lieben Jungen, die vor Gericht standen, die vorverurteilten Opfer eines Justizsystems der weißen Vorherrschaft waren. An jedem Tag des Prozesses schrie eine Meute lauter, widerlicher Schwarzer jedem in Hörweite Beleidigungen und weit hergeholte Theorien zu.

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14. April 2014

Von Bäumen und ihren Bewohnern

2008 Carpentersville, Illinois, USA:

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Eines Morgens verließ Linda Ramirez-Sliwinski, eine Delegierte des damaligen Senators Obama, ihr Haus und sah zwei Jungs im Geäst eines kleinen Magnolienbaums. Weil sie besorgt war, die Jungs könnten runterfallen und weil sie auch das Bäumchen beschädigten, forderte Frau Ramirez-Sliwinski sie auf, runterzukommen. Als der Vater der Kinder meinte, das ginge sie nichts an, antwortete sie ihm, der Baum sei nicht dazu da, um wie die Affen in ihm rumzuturnen.

Daraufhin rief die Mutter der Kinder die Polizei. Folge: 75 Dollar Ordnungsstrafe und erzwungener Rücktritt als Delegierte. Die Kinder waren nämlich schwarz.

….1 Jahr später…..


2009 Zoo, Dresden, Deutschland:

Der kleine Obeke (kurzzeitig: Obama) im Dresdner Zoo und ein erwachsener Artgenosse in seinem natürlichen Habitat

Links: Der kleine Obeke (kurzzeitig: Obama) im Dresdner Zoo/ Rechts: ein erwachsener Artgenosse in seinem natürlichen Habitat

Der Dresdner Zoo hatte einem neugeborenen Mandrilläffchen den Namen “Obama” gegeben. Die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) nahm Anstoß daran und forderte die Umbenennung des Äffchens. Eine solche Namensgebung sei rassistisch. “Es ist eine Katastrophe”, sagte der ISD-Vorsitzende Tahir Della am Freitag zur englischsprachigen deutschen Internet-Seite “The Local”. “Schwarze Menschen werden immer wieder mit Vergleichen aus dem Tierreich und der Primitivität konfrontiert.”

Zoodirektor Karl-Heinz Ukena beeilte sich, sich in einer Email für die  “Irritation,  die der Name ausgelöst haben könnte” zu entschuldigen,  jeglichen Rassismus weit von sich zu weisen und seiner Wertschätzung für Barack Obama Ausdruck zu verleihen. Eine Namensänderung wurde aber zunächst nicht vorgenommen.  Doch der Herr Beschwerdeführer mahnte, “die Sache ernst zu nehmen” und beharrte auf einer Umbenennung. Das Äffchen heißt mittlerweile “Obeke”. Die Beurteilung, ob diese Namenswahl wirklich weniger rassistisch ist, möge der geneigte Leser selbst vornehmen.

…. 5 Jahre später…..

2014 Oranienplatz, Berlin, Deutschland:

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Plusdeutsche Menschenrechtlerin bei der Bereicherung unserer Gesellschaft

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13. April 2014

Hört die Signale: Zwangskollektivierung, Kulakenvernichtung, Holodomor

Die Bauern in der Ukraine reagieren auf die Zwangskollektivierung mit einem Anbaustreik. Stalin bestraft sie mit einer Hungerblockade: Alle vorhandenen Lebensmittel werden requiriert, und den Menschen wird gleichzeitig verboten, das Land zu verlassen, um etwa in die Städte zu ziehen. Die Folge ist eine Hungersnot, der Anfang der dreißiger Jahre schätzungsweise 10 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Die Menschen brachen auf der Straße zusammen und starben vor Hunger.

Die Bauern in der Ukraine reagieren auf die Zwangskollektivierung mit einem Anbaustreik. Stalin bestraft sie mit einer Hungerblockade: Alle vorhandenen Lebensmittel werden requiriert, und den Menschen wird gleichzeitig verboten, das Land zu verlassen, um etwa in die Städte zu ziehen. Die Folge ist eine Hungersnot, der Anfang der dreißiger Jahre schätzungsweise 10 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Die Menschen brachen auf der Straße zusammen und starben vor Hunger.

Von Hugo Portisch; Auszug aus seinem Buch „Hört die Signale: Aufstieg und Fall des Sowjetkommunismus“ (Verlag Kremayr & Scheriau, Wien 1991; Bestellnummer 01990 1), entstanden in Zusammenarbeit mit dem ORF als Ergänzung zu dessen Fernsehdokumentation „Hört die Signale“.

Die Zwangskollektivierung

Als hätte Trotzki den Text geschrieben: Das ZK-Plenum bezeichnet die Splitterung der Landwirtschaft als die Hauptursache für die unzureichende Getreideproduktion. Für den im Fünfjahresplan vorgesehenen raschen Aufbau einer eigenen sowjetischen Großindustrie müßten bedeutend mehr Devisen aufgebracht werden, als dies mit den gegenwärtigen Getreideexporten möglich sei. Will man die Getreideproduktion steigern, müsse man in der Landwirtschaft von der Bauernwirtschaft zur Großproduktion übergehen. Die Einzelbauern sollten sich – freiwillig – zu Kollektivwirtschaften zusammenschließen, zu Kolchosen, in die die Bauern auch ihr persönliches Eigentum, ihre Geräte und ihren Viehbestand einzubringen hätten. Die Felder würden zu großen Anbauflächen zusammengefaßt, die sich für den Einsatz mit Traktoren und Mähmaschinen eignen würden. Zentrale Maschinen- und Traktorenstationen würden den Kolchosen diese Geräte zur Verfügung stellen.

Unausgesprochenes Vorbild für die Anbaumethoden sind die Großfarmen in den USA: mit verhältnismäßig geringem Personalaufwand werden dort durch intensiven Maschineneinsatz große Ernteerträge erzielt. Das müßte auch in der Sowjetunion zu erreichen sein.

Das Konzept ist einleuchtend. Selbst die Bestimmungen zu seiner Verwirklichung scheinen erträglich: Nur Bauern, die das freiwillig tun, sich also von der Zielsetzung motivieren lassen, sollen in Kolchosen zusammengeschlossen werden. Doch die Praxis sieht wieder einmal ganz anders aus. Die Kollektivierung wird mit einem Schlag Bestandteil der Ideologie, und damit ist kaum noch Freiwilligkeit zugelassen. Parteiaktivisten, Komsomolzen und selbst Rotarmisten werden eingesetzt, um in einer Propagandakampagne größten Ausmaßes die Bauern in die Kollektivierung zu treiben. In den Dörfern werden Propagandareden gehalten, werden Versprechen abgegeben, wird eine helle, reiche Zukunft für alle geschildert.

Wer dennoch nicht bereit ist, sein Stück Land aufzugeben und mit seinem Besitz in die Kolchose einzuziehen, der wird zunächst beschimpft, dann bedroht und schließlich vor die Wahl gestellt, für die Kolchose zu unterschreiben oder das Dorf zu verlassen. Von Freiwilligkeit ist nicht mehr die Rede. Bald geht man einen Schritt weiter. Die größeren Bauern – nach mittel- und westeuropäischen Begriffen sind es Kleinstproduzenten – werden beschuldigt, sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert zu haben. Sie, die mit ihrem Fleiß und ihrer Produktion das Rückgrat der Neuen Ökonomischen Politik gebildet haben, werden nun wieder als Klassenfeinde eingestuft. Als solche dürfen diese Kulaken nicht einmal mehr den Kolchosen beitreten, sie werden entschädigungslos enteignet. Auch ihr gesamter privater Besitz wird ihnen weggenommen, meist werden sie unter Anleitung der Parteifunktionäre von den übrigen Dorfbewohnern geplündert. Unter der Anschuldigung, dem Staat Steuern entzogen zu haben, werden die Kulaken festgenommen und zu Hunderttausenden in die Zwangsarbeitslager deportiert. Die meisten von ihnen haben nicht überlebt.

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11. April 2014

Das „Schwarzbuch des Kommunismus“ über den Holodomor in der Ukraine

Lasar Kaganowitsch, jüdischer Volkskommissar der Sowjetunion und einer der Hauptbetreiber des Holodomor (Bild nicht aus dem „Schwarzbuch“).

Lasar Kaganowitsch, jüdischer Volkskommissar der Sowjetunion und einer der Hauptbetreiber des Holodomor (Bild nicht aus dem „Schwarzbuch“).

Aus „Das Schwarzbuch des Kommunismus: Unterdrückung, Verbrechen und Terror“ von Stéphane Courtois und Co-Autoren, deutsche Ausgabe 1999, ISBN 3-492,-04176-0; hier zitierter Abschnitt: „Die Große Hungersnot“, S. 178 – 188. Die Bilder im Text stammen aus dem Buch.

Die Große Hungersnot

Zu den „weißen Flecken“ der sowjetischen Geschichte zählte lange Zeit die große Hungersnot von 1932/33, die nach heute allgemein anerkannten Quellen mehr als sechs Millionen Opfer forderte.222 Diese Katastrophe ist jedoch nicht vergleichbar mit den anderen Hungersnöten, die das zaristische Rußland in regelmäßigen Abständen heimsuchten. Denn sie war eine direkte Folge des neuen „militär-feudalistischen“ Wirtschaftssystems der Bauernschaft – so der Ausdruck des bolschewistischen Funktionärs und Stalingegners Nikolai Bucharin -, das während der Zwangskollektivierung aufgebaut worden war, und verdeutlichte auf tragische Weise den ungeheuren sozialen Rückschritt, der mit dem Angriff der sowjetischen Macht auf die Bauern Ende der zwanziger Jahre einherging.

Im Gegensatz zur Hungersnot von 1921/22, welche die sowjetischen Behörden nicht zuletzt durch ihre Appelle an die internationalen Hilfsorganisationen zugegeben hatten, war die von 1932/33 vom Regime immer geleugnet, und die wenigen Stimmen, die im Ausland die Aufmerksamkeit auf diese Tragödie lenkten, mit starker Propaganda übertönt worden. Aufgebauschte „Berichte“ haben dabei noch beträchtlich geholfen, so etwa der des französischen Abgeordneten Édouard Herriot, des Führers der Radikalen, der im Sommer 1933 auf einer Reise in die Ukraine von den vielen Gemüsegärten der Kolchosen schwärmte, alle „wunderbar bewässert und gepflegt“, und von den „wirklich bewundernswerten Ernten“. Daraus folgerte er mit unumstößlicher Überzeugung: „Ich habe die Ukraine durchquert und kann nur bestätigen, daß ich sie wie einen Garten mit vollem Ertrag erlebt habe.“223 Diese Verblendung ist zum einen auf die gigantische Inszenieerung der GPU zurückzuführen, die für die ausländischen Gäste eine Reiseroute voller Musterkolchosen und vorbildlicher Kindergärten ausgearbeitet hatte. Für diese Verblendung gab es aber auch politische Gründe: besonders die damalige französische Regierung war mit Blick auf das mit der Machtübernahme Adolf Hitlers bedrohlicher gewordene Deutschland darauf bedacht, den sich abzeichnenden Annäherungsprozeß mit der Sowjetunion nicht zu stören.

Eine Folge des Bürgerkrieges und der bolschewistischen Agrarpolitik: An der Wolga wütet eine schreckliche Hungersnot, die zwischen 1921 und 1922 fünf Millionen Menschen das Leben kostet – die ersten Opfer sind die Kinder.

Eine Folge des Bürgerkrieges und der bolschewistischen Agrarpolitik: An der Wolga wütet eine schreckliche Hungersnot, die zwischen 1921 und 1922 fünf Millionen Menschen das Leben kostet – die ersten Opfer sind die Kinder.

Trotzdem hatten vor allem in Deutschland und Italien eine ganze Reihe maßgeblicher Politiker erstaunlich genaue Kenntnisse von der Hungersnot der Jahre 1932 und 1933. Die kürzlich von dem italienischen Historiker Andrea Graziosi224 entdeckten und veröffentlichten Berichte der in Charkow, Odessa und Noworossisk diensttuenden italienischen Diplomaten bewiesen, daß Mussolini, der diese Texte sorgfältig las, über die Situation genau im Bilde war, auch wenn er es für seine antikommunistische Propaganda nicht ausnützte. Im Gegenteil, im Sommer 1933 kam es zunächst zum Abschluß eines italienisch-sowjetischen Handelsvertrags, dem später noch ein Freundschafts- und Nichtangriffspakt folgte. Geleugnet oder der Staatsräson geopfert, setzte sich die Wahrheit über die Hungersnot, obwohl sie in einigen auflagenschwachen Publikationen von im Ausland sitzenden ukrainischen Organisationen zur Sprache gekommen war, erst ab der zweiten Hälfte der achtziger Jahre allmählich durch, als Folge einer Reihe von veröffentlichten Arbeiten und Forschungsberichten sowohl von westlichen Historikern als auch von Forschern der ehemaligen Sowjetunion.

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6. April 2014

Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 2

Lionel Nathan de Rothschild, 1808 – 1879 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Lionel Nathan de Rothschild, 1808 – 1879 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Free to Cheat: “Jewish Emancipation” and the Anglo-Jewish Cousinhood, Part 2 erschien am 29. August 2012 im Occidental Observer.
Zuvor erschienen: Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation” und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 1.

Die Cousinhood auf der Weltbühne

1847 hatte Londons jüdische Gemeinde eine Erklärung für die Öffentlichkeit produziert, die betonte, daß die Wahl von Lionel de Rothschild nichts weiter als die Wahl eines weiteren Politikers bedeuten würde, der für „das Wohl der Nation und den Wohlstand dieses Landes“ arbeiten würde. [33] Jedoch sollten spätere Handlungen von Mitgliedern der Cousinhood, die Sitze in der Legislative und in der Regierung eingenommen hatten, Grund zum Nachdenken darüber geben, welche Nation genau gemeint war. David Feldman hatte enthüllt, daß der Eintritt in die Legislative eine größere jüdische Mitwirkung an der Verwaltung des British Empire ermöglichte, und daß die Cousinhood in eine Reihe finanzieller und politischer Skandale verwickelt war, denen „familiäre und religiöse Verbindungen“, „Profitstreben“ und Versuche zur „Beeinflussung kolonialer Angelegenheiten, wenn sie meinte, daß [globale] jüdische Interessen auf dem Spiel standen“ zugrunde lagen. [34]

Um 1900 hatte die Cousinhood sich durch einen Prozeß der ethnischen und familiären Netzwerkerei viele der bedeutendsten administrativen Positionen im Empire gesichert. Feldman merkt an, daß die Familie Nathan allein sich bis zu diesem Datum die Positionen des Gouverneurs der Goldküste, Hongkongs und Natals gesichert hatte, des Generalstaatsanwalts und Obersten Richters in Trinidad, des Privatsekretärs des Vizekönigs von Indien, des amtsführenden Chefsekretärs des Gouverneurs von Ostbengalen und Assam und des Generalpostmeisters von Bengalen. [35] Im Parlament war Lionel Abrahams permanenter assistierender Staatssekretär des India Office und arbeitete unter seinem Cousin Edwin Montagu, der damals parlamentarischer Staatssekretär für Indien war. [36]

Die ersten Anzeichen dafür, daß die Cousinhood für globale ethnische Interessen arbeitete, kamen in den frühen 1890ern. Die Cousinhood, insbesondere die Familien Montagu und Cohen, war in diesem gesamten Jahrzehnt entscheidend bei der Bildung und Führung des Russo-Jewish Committee, und als Zweig der zuvor erwähnten Anglo-Jewish Association operierte das Committee auch unter den wachsamen Augen der Montefiore und Rothschilds. [37] Leser meiner früheren Arbeit über die „Pogrome“ in Rußland werden über die sehr bedeutende Rolle des Russo-Jewish Committee bei der Sensationalisierung und verzerrten Darstellung der Ereignisse in Rußland und seine Versuche zur Unterdrückung genauer Berichte über jene Ereignisse Bescheid wissen. Eingeständnisse dieses raffinierten Betruges sind in der etablierten Forschung selten, obwohl die Wahrheit etwas Ausdruck unter einer kleinen Zahl nichtjüdischer Wissenschaftler gefunden hat. Zum Beispiel hat Katherine Knox die Geschichte von Juden, die vor Pogromen fliehen, als „klassische Mythologie“ bezeichnet, und nach genauer Untersuchung der Herkunft der „Flüchtlinge“ konnte Knox erklären, daß Millionen von Migranten aus Gebieten kamen, die völlig unberührt von irgendeiner Form von Unruhen waren. [38] Obwohl die Finanzierung russischer Juden durch die Cousinhood über das Russo-Jewish Committee als Hilfe verkleidet erfolgte, hat noch kein Historiker beweisen können, daß diese Finanzierung in irgendeiner anderen Weise benutzt wurde oder überhaupt hätte benutzt werden sollen als zur Förderung von Massenmigration. Daher war es die Finanzierung durch die Cousinhood, die das anzapfte, was Lionel Gartner „das biologische Reservoir für des gesamte jüdische Volk” nannte, und die mit der Hilfe der von Louis Marshall vom American Jewish Committee geführten reichen amerikanischen Juden (siehe hier an verschiedenen Stellen) „den Anstieg des amerikanischen Judentums von 260.000 im Jahr 1880 auf 1.704.000 1907 und 3.197.000 1915“ herbeiführte. [39] Und natürlich ist es schwer, sich ohne diese enorme zahlenmäßige Zunahme vorzustellen, daß sich ein AIPAC oder eine ADL hätte entwickeln können, die etwas anderes als ein lautstarkes Ärgernis gewesen wäre – aber ich verliere mich in den „was wäre, wenns“…

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4. April 2014

Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 1

Benjamin Disraeli, der jüdische Premierminister Großbritanniens im Jahr 1868 sowie von 1874 - 1880  (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Benjamin Disraeli, der jüdische Premierminister Großbritanniens im Jahr 1868 sowie von 1874 – 1880 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Free to Cheat: “Jewish Emancipation” and the Anglo-Jewish Cousinhood, Part 1 erschien am 27. August 2012 im Occidental Observer.

„Menschen denken, wie es treffend gesagt worden ist, in Herden; man wird sehen, daß sie in Herden verrückt werden, während sie nur langsam und einer nach dem anderen wieder zu Sinnen kommen.“
Charles Mackay, 1841 [1]

Kurz nach seiner Wahl ins Parlament im Jahr 1830 schrieb Thomas Babington Macaulay (1800 – 1859), ein berühmter Historiker und einer von Britanniens führenden Literaten, sich die Aufhebung der jüdischen „bürgerlichen Einschränkungen“ in Britannien auf die Fahne. Mit einer Reihe von Reden war Macaulay entscheidend behilflich beim Betreiben der Forderung, Juden im Parlament sitzen zu lassen, und sein Artikel Civil Disabilities of the Jews vom Januar 1831 hatte eine „bedeutende Wirkung auf die öffentliche Meinung.“ [2] Bekennende Juden, die zu der Zeit in Britannien wohnten, konnten keine Sitze im Unterhaus einnehmen, weil man, bevor man im Parlament saß, einen christlichen Eid ablegen mußte. Zusätzlich waren Juden „ausgeschlossen von Kronämtern, von Körperschaften und vom Großteil der [akademischen] Berufe, bei denen der Zugang von religiösen Eiden, Prüfungen und Erklärungen starrte.“ [3] Sogar das Einbürgerungsgesetz von 1753, das im Ausland geborenen Juden die Staatsbürgerschaft gewährte, war nach verbreiteter Erregung im Volk und einer alles durchdringenden Atmosphäre des Argwohns und Mißtrauens gegen Juden im Allgemeinen und insbesondere gegen ausländische Juden aufgehoben worden. [4] Ursula Henriques erklärt, daß „die Juden still geblieben waren” wegen der entschlossenen Ablehnung des britischen Volkes gegenüber der Mitwirkung von Juden im britischen politischen Leben seit ihrer Wiederaufnahme im 17. Jahrhundert. [5]

Nachdem sie jedoch Auftrieb durch die Gewährung politischer Emanzipation für protestantische Andersgläubige und Katholiken in den Jahren 1828 und 1829 erhalten hatten, begannen britische Juden für ihre eigene „Emanzipation“ zu agitieren, und diese Agitation wurde in großem Ausmaß von Thomas Macauley verstärkt und angeführt. Innerhalb von dreißig Jahren hatte die britische Elite kapituliert; nicht nur waren alle christlichen Eide abgeschafft worden, sondern es saßen auch sechs nicht konvertierte Juden im Unterhaus. Innerhalb von fünfzig Jahren hatte Britannien sechzehn jüdische Parlamentsabgeordnete und einen jüdischen Premierminister, der eine Doktrin der jüdischen rassischen Überlegenheit verfocht – Benjamin Disraeli; und unter Disraeli sollte Britannien eine Außenpolitik verfolgen, die in großem Ausmaß von dem diktiert wurde, was der zukünftige Premierminister William Gladstone „jüdische Sympathien“ nannte. [6] Zu dieser Außenpolitik sollte eine Unterstützung der Osmanen gehören, die freundlich gegenüber Juden waren und Christen in Bulgarien massakrierten. Und dazu sollte die Kriegführung gegen die Buren in einer Aktion gehören, die für jüdische Bergbauoperationen in Südafrika höchst vorteilhaft war. [7] Wie und warum fand solch eine dramatische Veränderung der Umstände statt? Und wie hat die anglo-jüdische Elite Britannien seinen Akt der „Gerechtigkeit“ vergolten?

Kehren wir zuerst für einen Moment zu Macaulay zurück. Eine gründliche Untersuchung seines Lebens enthüllt keine jüdische Abstammung und keine eindeutigen Verbindungen zu Juden. Als Sohn eines schottischen Kolonialgouverneurs und Abolitionisten erscheint Macaulay auf den ersten Blick als eine Art knieweicher liberaler Idealist, und zusätzlich scheint er sehr wenig Wissen über jüdische Geschichte oder Kultur gehabt zu haben. Er sah die jüdische Agitation um Zugang zur Regierung als hauptsächlich religiöse Frage und nahm die Juden nach seinen eigenen Worten als „Opfer von Intoleranz” wahr. [8] Macaulay war auf seine Kenntnis der griechischen Literatur stolz [9], und doch können wir uns nur wünschen, daß er mehr Zeit für seine griechische Philosophie verwendet hätte, insbesondere auf jene von Plato, der „jene, die Gerechtigkeit durch Ängstlichkeit oder Dummheit praktizieren“ verdammte und meinte: „wenn die Gerechtigkeit nicht gut für den Gerechten ist, dann begehen Moralisten, die sie als Tugend empfehlen, einen Betrug.“ [10]

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2. April 2014

Potential

peak potential

Von Greg Johnson, übersetzt von Richard. Das Original On Potential erschien am 27. Februar 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right (Titelbild von Richard)

 

Mein lieber X,

Ich bin zu jung, um Dir „väterliche“ Ratschläge zu erteilen, und Du zu alt, um dies zu begrüßen; dennoch müssen wir solche persönlichen Hindernisse zurückstellen und uns auf die harsche Realität Deiner Lage konzentrieren und auf die Wahrheit in dem, was ich zu sagen habe.

Du bist Ende 30, und Du bist mit Deinem Leben nicht zufrieden. Du fühlst, dass Du Dein Potential nicht ausgeschöpft hast, dass Du gemessen an Deiner Zeit und Deinem Aufwand wenig vorzuweisen hast – und Du hast recht. Ich will Deine Erfolge, die Du ohne Frage vorzuweisen hast, nicht schmählern, und Du solltest es auch nicht. Dennoch wissen wir beide, dass Du mehr hättest erreichen können, und diese Erkenntnis macht Dir zu schaffen.

Ich habe dies bei vielen jungen Männern in Deinem Alter erlebt. Ich würde es beinahe ein Generationenproblem nennen, jedoch erstreckt es sich vom Ende der Generation X zum Beginn der Milleniums-Generation, was ungefähr die Geburtenjahrgänge 1985-80 sind. Ich vermute, dass es zugenommen hat, seitdem mit jedem vergangenen Jahr junge weiße Männer sich ihrer schwindenden Möglichkeiten bewusst werden.
Es ist nur natürlich, die Jugend für ihr Potential zu loben, hat sie bisher doch noch keine Zeit gehabt, viel zu erreichen. Ein hoffnungsvoller junger Mann zu sein, ist jedoch kein Zustand von Dauer: Es ist die Natur aller Dinge, dass immer hoffnungsvollere, jüngere Männer Dir nachfolgen. Und so macht man sich – verständlicherweise – Gedanken über handfeste Erfolge, wenn die Zeit voranschreitet. Ungenutztes Potential ist für einen 20-Jährigen ein großes Lob, bei einem 30-Jährigen klingt es hohl und bei einem 40-Jährigen ist es lediglich ein Euphemismus für einen Verlierer.

Was ist Dein Potential? Potential ist, was Du tun kannst, was Du werden kannst. Potential ist mehr als nur eine abstrakte Möglichkeit oder bloße Vorstellung. Potential kann verwirklicht werden; ein Potential, welches nicht verwirklicht werden kann, ist kein Potential, es ist lediglich ein Traum. Potential ist die Möglichkeit eines Erfolgs. Mehr als das: Es ist die Potenz, die Befähigung etwas erfolgreich zu einem Ende zu führen. (more…)

30. März 2014

Kosmos, Kabbala und Käse

Die Entwicklung des Universums gemäß dem Standardmodell der Kosmologie (aus „Sterne und Weltraum“ 2-2014).

Die Entwicklung des Universums gemäß dem Standardmodell der Kosmologie (aus „Sterne und Weltraum“ 2-2014).

Von Deep Roots

Auf „Autarkes Rattelsdorf“ ist ein Artikel mit dem Titel „Die wahre Grundlage der Schulphysik“ erschienen, in dem behauptet wird, das gegenwärtige physikalische und kosmologische Weltbild sei nicht bloß ein „wissenschaftliches Irrgebäude“, sondern ein „religiöses System“ jüdischer Lügen, das bloß zurechtgebogen worden sei, um es so aussehen zu lassen, als hätte die Kabbala diese Aussagen bereits vor bis zu 2000 Jahren gemacht:

Die offiziellen Geschichtsbücher reden von einem Universum, das vor über 15 Milliarden Jahren durch einen Urknall entstanden sein soll. Man formulierte die Gravitationslehre, die Relativitätstheorie, die Quantentheorie, die String-Theorie usw.. Alles hoch wissenschaftlich denkt der uninformierte Leser, doch wer genauer hinsieht, kann die Lücken erkennen, die alle diese Theorien zum Einsturz bringen. Bisher konnte man das ganze physikalische Gebäude für einen Irrtum halten, der weiter und weiter aufgebaut wurde. Um eine unsinnige Theorie am Leben zu halten, wird eben eine neue unsinnige Theorie entwickelt, hauptsache die Fehler der alten Theorie müssen nicht zugegeben werden.

Doch nun wurde mir bewusst, dass wir es gar nicht mit einem wissenschaftlichen Irrgebäude zu tun haben, sondern mit einem religiösen System, das bereits 2000 Jahre alt ist. Hört sich das unglaublich an? Dann lest bitte diesen Artikel bis zum Ende und ihr werdet erkennen, was wirklich hinter den angeblich so wissenschaftlichen Lehren der modernen Physik steckt. Und dann wird auch klar werden, warum man mit wissenschaftlichen Argumenten keine Chance hat. Wir haben es mit einem religiösen System zu tun, das sich als Wissenschaft ausgibt.

Gleich vorweg: Mir fallen bei diesen Thesen genügend Pferdefüße ein, um damit eine kleine Pferdeherde als Sleipnir-Lookalikes auszustatten. Aber der Reihe nach – zunächst geht es einmal um den Urknall und das Alter des Universums:

Aus welchem Glaubenssystem kommt die Überzeugung, dass das Universum über 15 Milliarden Jahre alt ist? Diese Zeitangabe stammt aus der jüdischen Geheimlehre, der Kabbala:

“Nechunya ben HaKanah, ein Kabbalist aus dem 1.Jahrhundert, behauptete, dass man eine lange Zeit zwischen der Schöpfung des Universums und der Schöpfung des Menschen entziffern könnte, wenn man weiß, wie man die 42 Buchstaben des Namen Gottes anwendet. Er sagte das Alter des Universums sei 15,3 Milliarden Jahre, das ist die selbe Zeitangabe bei der die moderne Astrophysik gerade angekommen ist, und das 2000 Jahre früher.”

Nun beträgt das Alter des Universums nach derzeitigem Stand der „Schulphysik“ nicht 15,3 Milliarden Jahre, sondern 13,8 Milliarden (siehe Titelbild). Und zu diesem Wert ist man gelangt, indem man die kosmische Expansion zurückgerechnet hat, die anhand der Messung der Rotverschiebung des Lichtes von Galaxien durch den Doppler-Effekt ermittelt wurden. Seit der Entdeckung des Zusammenhangs zwischen dieser Rotverschiebung und der Verteilung der Galaxien durch Edwin Hubble im Jahr 1929 hat der auf diese Weise bestimmte Wert für das Alter des Universums je nach Stand der Beobachtungen ziemliche Veränderungen durchgemacht und variierte zwischen 8 bis 20 Milliarden Jahren. Parallel dazu wurde auch eine Zeitlang die Steady-State-Theorie diskutiert, wie sie unter anderem von Fred Hoyle vertreten wurde. Um diese Entwicklung nachzuzeichnen (und als Beweis, daß ich mir diese Angaben nicht aus den Fingern gesaugt habe), füge ich hier Beispiele aus diversen Büchern ein, zunächst aus dem rororo-Buch „Das Weltall“ von 1975 (David Bergamini, ISBN 3 499 18046 4):

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27. März 2014

Weiß es die Polizei wirklich nicht besser?

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Von Prof. DI Mag. Andreas O. Rippel, aus Heft 1/2012 der „IWÖ-Nachrichten“, einer Zeitschrift der „Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht in Österreich“ (IWÖ [siehe unsere Blogroll]), von der ich vor einer Weile eine Anzahl älterer Exemplare erhalten habe, die ich nach und nach für „As der Schwerter“ verwerten möchte (Titelbild von Osimandia).

Daß legale Waffen von manchen Polizisten in Privathaushalten abgelehnt werden, ist nichts Neues. Immer wieder hört man aus Polizeikreisen, daß privater Waffenbesitz nichts bringen würde, das Opfer würde sich nur selbst in Gefahr bringen. Der Täter würde dem Opfer die Waffen entreißen und gegen das Opfer einsetzen. Diese Sprüche hört man fast gebetsmühlenartig, warum dann aber die Polizei mit Waffen ausgerüstet ist, wird bereits nicht mehr erklärt.

Den „Vogel abgeschossen“ hat in dieser Anti-Waffenkampagne der Polizei nun der Präventivbeamte am Landeskriminalamt Oberösterreich Ewald Kronawitter. Nach der OÖ Krone vom 24.01.2012 warnt Kronawitter: „Man bringt sich mit einer Schußwaffe im Haus nur selbst in Gefahr.“ Das ist nichts Neues, solche Aussagen kennen wir zur Genüge.

IWÖ 1-2012 GI Ewald Kronawitter

Es kommt aber noch viel besser: „Denn wer seine Waffe gesetzeskonform verwahrt, der muß sie ohnehin getrennt von der Munition versperrt aufbewahren”, berichtet die OÖ Krone nach einem Interview mit Kronawitter.

Kronawitter: „Dann müßten Opfer – überspitzt formuliert – dem Einbrecher schon sagen, er soll sich bitte etwas gedulden, man müsse erst die Waffe holen und laden“, erklärt der Polizist (OÖ Krone 24.01.2012).

Interessant, nicht? Woher hat der Herr Präventivbeamte diese Weisheiten? Aus dem Studium des Waffengesetzes? Wohl nicht, denn da steht derartiges nicht einmal ansatzweise drinnen. Aus dem Studium der verschiedenen Waffengesetz-Durchführungsverordnungen? Wohl auch nicht, weil da steht so etwas ebenfalls nicht drinnen. Hat vielleicht die Waffengesetznovelle 2010 eine derartige Verschärfung gebracht? Nein, auch nicht. Auch in die Waffengesetznovelle 2010 wurde eine derartige – wohl auch völlig unsinnige und sinnlose Bestimmung – nicht aufgenommen.

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