As der Schwerter

23. Oktober 2008

Über dieses Projekt

Filed under: Allgemein — Kairos @ 00:00

Der neueste Artikel vom 29. Oktober 2014

(bitte auf das Bild klicken)

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“Viele Lichtjahre vom Mainstream entfernt dringt As der Schwerter in Galaxien vor, die nie ein Gutmensch zuvor gesehen hat.”

Warum “As der Schwerter”? (bitte auf das Bild klicken)

„As der Schwerter“ ist ein Archiv von politischen Aufsätzen zu den Themen Islamkritik, Judaismuskritik und Kritik an allen anderen für den Fortbestand der europäischstämmigen Zivilisation schädlichen Ideologien; über Patriotismus, weißen Nationalismus und Rassefragen. Es gibt eine große Anzahl Übersetzungen von Fjordman-Essays sowie Übersetzungen von Texten vieler anderer fremdsprachiger Autoren und auch auf deutsch erschienene Artikel.

Wir sind rechts und judaismuskritisch, und das ist auch gut so!

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Weitere Informationen (bitte auf die Bilder klicken)

TEXTE der AdS AUTOREN (bitte auf das Bild klicken)

Da wir festgestellt haben, daß sogar Stammlesern häufig ältere Artikel unbekannt sind, was darauf hindeutet, daß die Links zu unseren Archivseiten (in der rechten Randleiste, gleich unterhalb der Rubrik „Neueste Kommentare“) gern übersehen werden, seien sie hier zusätzlich präsentiert:

Texte von AdS-Autoren und den Freunden von AdS

Alphabetisch aufgelistete Links zu Artikeln von Barbarossa, Deep Roots, Dunkler Phönix, Eisvogel, Herse, Kairos, Osimandia, Schattenkoenig/Thatcher, Skeptizissimus, Sternbald, Thomas, Uodal und Urodelus;

Artikel deutschprachiger Autoren (ohne AdS & Freunde)

Hier findet ihr, ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren geordnet, Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Texten deutschprachiger Autoren außer vom AdS-Team und seinen Freunden;

Liste der Übersetzungen (ohne Fjordman)

Hier sind Links zu sämtlichen bei uns erschienenen Artikeln fremdsprachiger Autoren aufgeführt (mit Ausnahme Fjordmans, dem das nachstehend verlinkte Archiv gewidmet ist), und zwar nicht nur von uns übersetzte Texte, sondern auch solche, die in deutscher Übersetzung in diversen Online- und Druckpublikationen erschienen sind und von uns bloß übernommen wurden.

Ebenfalls alphabetisch nach Nachnamen der Autoren, und bei jedem Autor chronologisch nach Erscheinungsdatum des fremdsprachigen Originaltextes.

Liste aller übersetzten Fjordman-Essays auf AdS, chronologisch nach Erscheinungsdatum der Originalessays geordnet

Schaut einfach öfter mal rein in unsere Bibliothek; insgesamt sind da schon 924 Beiträge (Stand 3. Januar 2014) zu finden!

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Leser, die in ihren Kommentaren Links einfügen wollen, die nur als Wort oder Wortfolge erscheinen, können hierfür das Werkzeug

<a href=”http://mywebsite.com”>Mein Titel</a>

verwenden. Hierbei wird der Bereich zwischen den Anführungszeichen durch den kompletten URL des einzustellenden Links ersetzt und “Mein Titel” mit dem Wortlaut überschrieben, der dann sichtbar sein soll. Auf der Seite

http://noreferer.de/

kann man Links erzeugen, bei denen die Zielseite nicht erkennen kann, von welcher Seite der Zugriff kam, die IP-Adresse desjenigen, der auf den Link klickt, wird dadurch nicht verborgen, der Seitenbetreiber kann lediglich nicht erkennen, dass es sich bei ihm um einen AdS-Leser handelt und er wird auch nicht darauf aufmerksam, dass es uns überhaupt gibt. Hier wird der Bereich zwischen dem Fragezeichen und dem zweiten Anführungszeichen mit dem URL des Ziels überschrieben.

Wer möchte, dass bei seinem Zugriff auf eine Seite seine IP nicht angezeigt wird, muss entweder das Tor-Projektoder so genannte Proxys nutzen, die es in kostenpflichtiger und kostenfreier – sehr langsamer – Variante gibt. Freie Varianten sind zum Beispiel http://www.vtunnel.com/ oder http://www.hidemyass.com/

Solche Vorsichtsmaßnahmen werden leider immer notwendiger (siehe z. B. Heimlich, still und leise: Attacke auf das freie Internet von Osimandia) <

29. Oktober 2014

Holunder: Früchte vom Baum der Seelen

Holunder

Von Miriam Wiegele (Illustrationen: Andreas Posselt), aus „Servus in Stadt & Land“, Ausgabe September 2014. (Online-Quelle: hier auf NORD-LICHT.)

Weiße Schneeflocken-Blüten im Frühjahr, blauschwarze Beeren jetzt, zur Erntezeit. Wie keine andere Heilpflanze verkörpert der Holunder in seinem Wesen Neubeginn und Ende.

Groß ist die Begeisterung der Menschen für den Holunder, wenn er blüht, verbinden wir dies doch mit der Zeit, wo der Frühling alle Pflanzen strahlen lässt. Jetzt leuchten seine schwarzvioletten Früchte von den Sträuchern und erinnern uns mit ihrer Farbe daran, dass bald wieder die dunkle Zeit kommt.

Früher wuchs in jedem Bauernhof ein Hollerstrauch. Der Schwarze Holunder folgte dem Menschen überall hin, als wollte er von ihm adoptiert, gehegt und gepflegt werden. Man könnte ihn in der Sprache der Botaniker als eine anthropochore Pflanze bezeichnen, also (aus dem Altgriechischen abgeleitet) als eine Pflanze, „die mit dem Menschen tanzt“.

Diesen Hofholunder betrachtete man als Sippenbaum, als Baum, in dem die Seelen der Ahnen wohnten und so wie die Frau Holle, die ebenfalls in diesem Baum saß, die Familie vor Unglück und Schaden schützten.

Frau Holle oder Holda nannte man diese Göttin und war der Meinung, dass ihr Name den gleichen Ursprung wie die noch heute gebräuchlichen Worte wie hold oder Huld habe und dass auch der Name des Holunders daher stammt.

Die Sprachwissenschaft bezweifelt dies allerdings. Der Name stammt ihrer Meinung nach von den alten indogermanischen Wortwurzeln für „schwarzer Baum“. Dennoch wurde der Baum in ganz Nordeuropa mit Hochachtung als „Frau Holler“ angesprochen.

Der Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl ist diplomatischerweise der Meinung, dass der schwarze Baum auch der Baum der schwarzen Göttin ist, denn Frau Holle war bei den Kelten die Erdmutter, die Schwarze Göttin.

Die Holle zeigt sich im Lauf des Jahres in zwei Gestalten: als Lichtjungfrau Brigid zu Beginn des Jahres und als Totengöttin Frau Percht im Winter.

Diese zwei Seiten findet man auch beim Holunder, der im Jahreslauf sein Erscheinungsbild eindrucksvoll wechselt. Im Frühjahr zeigt er Blüten, so weiß und filigran wie Schneeflocken, die, wenn sie verblüht sind und zu Boden fallen, wie eine Schneedecke dort liegen. Im Herbst trägt der Holunder fast schwarze Beeren, deren Saft lang anhaltend und dunkel färbt wie Pech.

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26. Oktober 2014

Zum österreichischen Nationalfeiertag 2014: „A Land zum Lebn“, trotz Patriotismusvernaderern

Plätte auf Hallstättersee

Von Deep Roots.

Am Freitag, dem 24. Oktober 2014 erschien in der “Kronen-Zeitung” eine Kolumne von Mathias Grilj, der mir schon länger als gutmenschelnder, feministischer Vielfaltspinsel verhasst ist. Titel: “Heimatkitsch? Und wie gern!”

Gleich im ersten Absatz lieferte Grilj eine Aussage, die meinem Frühstückskaffee beim Blutdrucksteigern geholfen hat und zum bevorstehenden Nationaltag ungefähr so paßte wie Eselpisse zu Sachertorte:

“Bei jedem kollektiven Stolz kann ich nur den Kopf schütteln. Stolz kann man nur auf Leistung sein. Herkunft ist Zufall. Aber wenn du es hinkriegst, dass es Menschen, die dir lieb sind, gut geht, Frau und Kind und Alten und den anderen, dann sei gern stolz darauf! Wenn es dir gelingt, ein Mensch zu sein. Natürlich auch auf einen Salto rückwärts, hepp! Aber auf Nationalität sind nur Versager stolz.”

Zum Beweis füge ich dieses Stück Zersetzungspropaganda als Scan an:

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24. Oktober 2014

Was man alles aus .38-Special-Revolvern verschießen kann

Getestete Ersatzpatronen für 38 Special

Die getesteten Patronen von links nach rechts: .38 Special (HP), .38 Special (Blei-Rundkopf), .38 Special (Wadcutter), .38 Long Colt, .38 Short Colt, .380 C.F., .38 Smith & Wesson, .38 Automatic, .38 Super Auto. (Die Patrone .38 Super Auto wurde wegen des hohen Gasdrucks aus einem .357-Magnum-Revolver statt aus dem .38 Special verschossen.)

Von Thomas Hartl, aus Heft 6/1985 des „Schweizer Waffen-Magazins“. [Online-Quelle: hier auf Cernunnos' Insel.]

Hatten wir in SWM 3/85 untersucht, welche „Ersatzpatronen“ aus gängigen 9 mm Para-Pistolen verschossen werden können, so wollen wir uns diesmal mit der Verwendung von Ersatzmunition anderer Nennkaliber in .38 Special-Revolvern befassen.

Revolver im Kaliber .38 Special gehören bei uns zu den beliebtesten und deshalb am meisten verbreiteten Privatwaffen. Für unsere Untersuchungen wählten wir einen Smith & Wesson-Revolver Modell 10-6 mit einer Lauflänge von 4“ (ca. 100 mm). Diese Lauflänge wird von den Käufern am öftesten gewählt.

Smith & Wesson Modell 10-6

Der für unsere Schießversuche hauptsächlich verwendete Smith & Wesson-Revolver Modell 10-6.

Selbstverständlich hätten wir vom ebenfalls beliebten Kaliber .357 Magnum oder gar vom Kaliber .357 Maximum ausgehen können; diese Waffen sind jedoch weniger verbreitet als solche im Kaliber .38 Special.* Und Waffen im Kaliber .357 Maximum sind bis heute nur wenige verkauft worden.

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21. Oktober 2014

Der freie Markt und Einwanderung: Zwei Gedankenspiele

Das englische Original von Ted Sallis ist am 16. Oktober 2014 unter dem Titel The Free Market & Immigration: Two Thought Experiments auf Counter Currents erschienen. Bilder und Übersetzung von Osimandia.

Weil er sich auf Deutschland bezieht und ich es sehr aufschlussreich finde, wie über die Einwanderungspolitik der BRD in US-Medien berichtet wird, habe ich den Artikel von Brenda Walker, auf den Ted Sallis gleich zu Anfang verlinkt,  ebenfalls übersetzt und durch Einrückung im Kasten kenntlich gemacht.  Er ist am 13. September 2014 unter dem Titel Germany Welcomes Immigrants to “Spur Economic Growth” bei Vdare erschienen.  Das Zitat aus der Washington Times ist im grau unterlegten Kasten kenntlich gemacht, die Verweise und das Foto der Journalistin darin stammen nicht aus dem Original sondern wurden bei der Übersetzung hinzugefügt.

Befürworter des freien Marktes und von offenen Grenzen sowie Masseneinwanderung müssen über diese Geschichte erfreut sein:

Deutschland heißt Einwanderer willkommen, um “das Wirtschaftswachstum anzukurbeln”
von Brenda Walker, Vdare

Migranten: Kinder spielen in einer türkischen Nachbarschaft in Duisburg, Deutschland. Das Land braucht Einwanderer, um in den Ruhestand tretende Arbeitskräfte zu ersetzen, insbesondere solche mit Hochschulabschlüssen.

Migranten: Kinder spielen in einem türkischen Wohnviertel in Duisburg, Deutschland. Das Land braucht Einwanderer, um in den Ruhestand tretende Arbeitskräfte zu ersetzen, insbesondere solche mit akademischen Abschlüssen.

Die Titelstory der Washington Times vom vergangenen Freitag wird mit

“Deutsche verkaufen ihre eigene Version des amerikanischen Traums”

angekündigt und enthält u.a. das nebenstehende Foto der neuen Vielfalt.

Die Schilderung ist vertraut: viele einheimische Deutsche treten in den Ruhestand und die Geschäftswelt braucht mehr Arbeitsbienen, um die Jobs zu erledigen. Doch wenigstens sieht sich Deutschland nach Fachkräften um, die in der Lage sind, etwas zu einer modernen Volkswirtschaft beizutragen, anstatt Millionen aus der Dritten Welt ins Land zu lassen, die geradewegs und für immer auf die  Unterschicht zusteuern, wie Amerika das macht.

Und doch ist auch Deuschland nicht dagegen gefeit, seinen technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt der gleichen Transformation mit Robotern und Computern zu unterziehen, wie das in diesem Land [USA] geschieht. Die Arbeitslosigkeit ist in den vergangenen Monaten zur Überraschung der Wirtschaftsfachleute gestiegen, was möglicherweise einen “Schluckauf” darstellt oder Teil eines Trends ist, der durch gestiegene Effizienz beeinflusst wird. So ist vielleicht die optimale Zahl von eingewanderten Fachkräften geringer als die Eliten glauben.

Das deutsche Volk ist nicht voll und ganz begeistert von der Einwanderung. Thilo Sarrazins 2010 erschienenes Buch “Deutschland schafft sich ab”, in dem die Einwanderung von Moslems kritisiert wird, wurde zu einem Riesenbestseller, weil es ausdrückte, was viele Leute dachten.

Es kommt wenig überraschend, dass in dem Maß, wie ihre Anzahl in Deuschland steigt, Moslems sich immer unverschämter benehmen – ganz allgemein gegen die Redefreiheit protestieren, sich der kulturellen Assimilation widersetzen und feindselige Megamoscheen bauen. In Berlin gibt es No-go-Zonen, in die sich die deutsche Polizei nur zögerlich wagt, weil Allahs lokale Gangster sagen, dass dort die Regeln der Scharia herrschen.

Doch ungeachtet dessen predigt die deutsche Regierung das Evangelium von “Vielfalt ist unsere Stärke” und rollt den roten Teppich für immer mehr Einwanderer aus, einschließlich eines Wettbewerbs “Erfolg durch Vielfalt”, bei dem Firmen preisgekrönt werden, die keine Deutschen einstellen.

Deutschland öffnet seine Tore für Einwanderer, um die Wirtschaft anzuregen
Washington Times, 11. September 2014
Einwanderungspolitik hilft, gegen die alternde Bevölkerung, geringe Geburtenrate und zurückgehende Arbeitnehmerschaft anzugehen.

BERLIN - Als Marie Duness-Rose, 39, vor 10 Jahren von Bulgarien nach Deutschland einwanderte, ließ sie, wie sie sagte, viel  zurück. Aber jetzt hat sie einen akademischen Abschluss in Management und betreibt in einem beliebten Stadtteil Berlins ein gutgehendes Bistro, in dem sie Balkanspezialitäten serviert.

Sie ist nur eine von 6,2 Millionen nichtdeutscher Bürger im Land und eine von ungefähr 15 Millionen – oder 19 Prozent der Gesamtbevölkerung – die keine ethnischen Deutschen sind.

Dieser Prozentsatz ist einer der höchsten Einwandereranteile in allen europäischen Ländern, und es wird nicht erwartet, dass er in absehbarer Zeit sinkt. Letzten Monat stellte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fest, dass Deutschland nach den USA das zweitbeliebteste Ziel für Einwanderer weltweit ist.

Anders als in anderen Ländern mit großen Einwandererzahlen wollen Deutschlands Regierung und Industrie, dass das so bleibt.

“Die Zahlen sind großartige Neuigkeiten für die deutsche Wirtschaft” sagte Oliver Koppel, Senior Economist vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.

Das liegt daran, dass Deutschland eine der ältesten Bevölkerungen der Welt und Europas zweitniedrigste Geburtenrate nach Monaco hat. “Das Land braucht Einwanderer, um in den Ruhestand tretende Arbeitskräfte zu ersetzen,”  sagte Herr Koppel und fügte hinzu, dass es in Deutschland 1 Million offene Stellen gäbe, von denen ein Viertel einen Universitätsabschluss erfordern würden.

“Diese Lücke stellt eine Bedrohung für die deutsche Wirtschaft dar, weil Firmen sich zur Umsiedlung entschließen können, wenn sie ihre offenen Stellen nicht besetzen können” sagte er. “Ich weiß von mehreren Firmen, die auf der Suche nach mehr Arbeitskräften nach Österreich übersiedelten.”

Analysten schätzen, dass der Arbeitskräftemangel Deutschland jetzt schon 40 Milliarden Dollar pro Jahr kostet. Und Demographen warnen, dass Deutschlands arbeitende Bevölkerung über die nächsten zwei Jahrzehnte um 6,5 Millionen sinken wird – ein Rückgang, der dem Verlust jedes einzelnen Arbeitnehmers in Bayern, einem von Deutschlands reichsten Bundesländern, entspricht.

Mit diesen Zahlen konfrontiert hat die deutsche Regierung anerkannt, dass das Land von Einwanderern abhängig ist, um die Bevölkerung und das langfristige Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten. 2013 sagte Kanzlerin Angela Merkel, dass Deutschland ein “Einwanderungsland” werden muss und dass die “zunehmende Vielfalt auch Bereicherung bedeutet”.

Seither hat Deutschland – während Anti-Einwanderungs-Politiker in Frankreich und Großbritannien Wahlerfolge erzielten – um hochqualifizierte ausländische Fachkräfte geworben und wetteifert um qualifizierte Ausländer. Die Regierung hat verschiedene Arten von Arbeitsvisa für Einwanderer geschaffen und Neuankömmlinge werden mit deutschen Integrations- und Sprachkursen willkommen geheißen.

Die Regierung hat sogar mit ihrer “Make it in Germany”-Kampagne ihre eigene Form des amerikanischen Traums erschaffen. Im Jahr 2012 eingeführt lockt diese Onlineplattform nichtdeutschsprechende Fachkräfte mit der Aussicht auf eine lukrative Zukunft an. In jüngerer Zeit hat die Regierung Mit Vielfalt zum Erfolg” eingerichtet –  einen Wettbewerb, der Unternehmen belohnt, die ihre Belegschaft internationalisiert haben.

Der Einwanderungszustrom ist jedoch nicht ausschließlich ein Ergebnis von Regierungsinitiativen. Deutschland profitiert auch von der Instabilität im Ausland, insbesondere in Europa.

Junge Spanier und Italiener strömen seit der Finanzkrise 2008 und der darauffolgenden europäischen Schuldenkrise in das mitteleuropäische Land. Und seit Januar sind Bulgaren und Rumänen, die seither das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU haben, auf dem Weg zu der stärksten Wirtschaft des Kontinents und bleiben – geradeso wie Frau Duness-Rose.

“Ich hatte gute Freunde in Sofia [Bulgariens Hauptstadt]. Ich hatte eine Eigentumswohnung und meine Familie in der Nähe,” sagte sie, “Aber es gab einfach keine Aussichten auf einen Arbeitsplatz, deshalb zog ich um. Ich mag wegen wegen der Arbeit gekommen sein, aber ich bin geblieben, weil ich mich zu Hause fühlte und immer noch fühle.”

Sie freut sich auch, dass sie Landsleute von sich einstellen kann, um in ihrem Betrieb zu arbeiten.

“Ich habe in der Tat zwei junge Männer aus Bulgarien, die in meinem Restaurant arbeiten,” sagte Frau Duness-Rose. “Ich freue mich, dass ich ihnen helfen kann, obwohl ich festgestellt habe, dass manche Leute, die in mein Restaurant zum Essen kommen, Bemerkungen darüber gemacht haben, wie viele Bulgaren heute in Berlin arbeiten.”

Das liegt daran, dass der Bedarf der deutschen Wirtschaft nach Einwanderern die gesellschaftlichen Spannungen zwischen Deutschen und Neuankömmlingen nicht verringert hat.

Während des Wirtschaftswunders in den 1950er und 1960er Jahren kamen viele Ausländer als Gastarbeiter nach Deutschland – Arbeitskräfte, die nur vorübergehend bleiben sollten. Es wurden nur wenige Anstrengungen unternommen, sie zu integrieren, und 1973 hat die Regierung einen offiziellen Anwerbestopp für ausländische Arbeitskräfte verfügt.

Aber viele ließen sich nieder. Etwa ein Viertel aller Ausländer in Deutschland sind die Nachkommen und Familien von türkischen Gastarbeitern. Die türkische Gemeinschaft nimmt voll am Wirtschaftsleben teil. Gleichzeitig ist sie  Hauptzielscheibe der Antieinwanderer-Stimmung, die manchmal auch in Fremdenfeindlichkeit umschlägt.

Zwischen 2000 und 2006 ließ eine rassisch motivierte Mordserie von einer kleinen Gruppe von Neonazis 10 Menschen tot zurück – acht davon ethnische Türken. 2010 schrieb Thilo Sarrazin,  deutscher Politiker und ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, ein Buch, in dem er behauptet, Moslems und die Unterschicht würden Deutschlands Niedergang herbeiführen. Es war Deutschlands größter Bestseller seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

In jüngerer Zeit hat die schiere Anzahl von Einwanderern aus Osteuropa Klagen hervorgerufen.

Die deutsche Regierung versucht, hart gegenüber EU-Bürgern durchzugreifen, die nur in das Land kommen, um Sozialleistungen zu beziehen. Gemäß einem kürzlichen Bericht der Regierung bezogen Bürger anderer EU-Länder im Jahr 2013 Hartz-IV-Sozialleistungen in Höhe von 2,23 Milliarden Dollar von insgesamt 43,3 Milliarden Dollar.

Mittlerweile bricht regelmäßig Unruhe über Einwanderer aus. 2013 gab es Demonstrationen gegen 1.000 Roma, die in einem Hochhaus im westlichen Deutschland lebten. Die rechtsextreme Partei NPD machte bei den Wahlen letztes Jahr Werbung mit dem Wahlwerbespruch “Geld für die Oma statt für Sinti und Roma” (Sinti bezieht sich auf eine Untergruppe der Roma, der traditionell umherziehenden Leute, die abfällig Zigeuner genannt werden.)

Dieser Wahlwerbespruch spiegelt eine weitgehend überholte Sichtweise von Ausländern in Deutschland wider. Über Jahre hinweg hat das Land die Einwanderungsdebatte als eine humanitäre Angelegenheit geführt, als eine, die sich auf Asylbewerber und Flüchtlinge konzentrierte.

“Die grundlegende Idee war, dass wir Deutsche anderen helfen, indem wir ihnen erlauben, hier zu leben,” sagte Stephan Sievert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung.

Frau Merkels Akzeptanz von Einwanderung wirkt auf eine andere Denkweise hin: Sie hofft, dass Einwanderung auch als wirtschafliche Selbsthilfe verstanden wird. Dieses Jahr wurde unter ihrer Koalitionsregierung ein Gesetz verabschiedet, das es jungen Deutschen ausländischer Herkunft erlaubt, zwei Pässe zu haben, ein Schritt, der insbesondere der großen türkischen Gemeinde zugute kommt.

“Der Wandel in der Haltung ist wirklich eindrucksvoll” sagte Herr Sievert. “Die Leute verstehen jetzt, dass wir Einwanderung brauchen, während Einwanderung zuvor als eine humanitäre Angelegenheit angesehen wurde, die Deutschland Geld kostet. Sie wird jetzt als wirtschaftliche Angelegenheit gesehen, die Deutschland zugute kommt.”

Und doch glaubt Herr Sievert nicht, dass der derzeitige Zustrom von Einwanderern die Lücke auf Deutschlands Arbeitsmarkt füllen wird. Fast 70 Prozent der Einwanderer nach Deutschland kommen aus anderen EU-Mitgliedsstataten. Er sagte, das könne so nicht für immer weitergehen.

“Viele Länder in Europa haben mit geringen Geburtenraten zu kämpfen,” sagte er. “Wir können daher auf lange Sicht nicht hoffen, dass wir unsere eigene alternde Bevölkerung nur mit anderen Europäern ersetzen können.”

Frau Duness-Rose ist ein Paradebeispiel dafür. Sie traf ihren lettischen Ehemann in Deutschland. Das Paar hatte jedoch niemals Kinder.

“Wir haben dafür zu hart gearbeitet,” sagte sie.

Der Artikel aus der Washington Times ist von der Deutschen Nele Mailin Obermueller (Foto links) , der Gewinnerin des

Der Artikel aus der Washington Times ist von der Deutschen Nele  Obermueller (Foto links) , der Gewinnerin des International Development Journalism Wettbewerbs des Guardian im Jahr 2012,  eine  “talentierte” Journalistin, die  Sinti für eine Untergruppe der Roma hält und für jede Äußerung das Wort “sagte/said” benutzt – 12 Mal in dem kurzen Artikel!

(weiter mit dem eigentlichen Artikel von Ted Sallis:)

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18. Oktober 2014

Todesvektor: Ebola und Afrika

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original Vector of Death: Ebola and Africa (nach einer Radiosendung von American Dissident Voices vom 11. Oktober 2014) erschien am 11. Oktober 2014 in Kevin Alfred Stroms Essays.

Wie AIDS kommt Ebola aus Afrika zu uns. Und Afrika – spezifisch Guinea, Sierra Leone und Liberia – macht nun den schlimmsten aufgezeichneten Ausbruch von Ebola in der gesamten bekannten Geschichte durch, größer als alle anderen Ausbrüche zusammengenommen. Etwa 4.000 sind dort gestorben, und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informiert uns: „Ebola hat sich jetzt in den Hauptstädten aller drei am schlimmsten betroffenen Länder festgesetzt und beschleunigt sich an fast allen Schauplätzen.“ In anderen Worten, die Eindämmung ist gescheitert. Man glaubt, daß etwa 9.000 infiziert sind – aber erinnern Sie sich, dies ist Afrika. Die Zahl der Infizierten, die nicht bekannt sind und/oder keine Behandlung suchen, ist wahrscheinlich viel größer.

Der WHO-Vizechef erklärte, daß die Situation deutlich schlimmer sei als vor 13 Tagen und sagte: „Die Seuche hat sich in den Hauptstädten festgesetzt, 70 % der befallenen Menschen sterben definitiv an dieser Krankheit, und sie beschleunigt sich…“

Wie bei AIDS sind die Prognosen düster, wenn man sich Ebola zuzieht. Die Sterblichkeitsrate lag bei früheren, milderen Ausbrüchen zwischen 40 und 90 Prozent, daher ist es nicht so ausnahmslos tödlich wie AIDS – aber der Tod kommt viel schneller und braucht für gewöhnlich nur Wochen statt Jahre. Und es ist ein entsetzlicher Tod: massive Blutungen treten auf, wenn der Virus die Blutgefäße und das Nervensystem angreift, wobei massive mehrfache Organversagen gleichzeitig stattfinden. Und es gibt sehr wenig, das die medizinische Wissenschaft tun kann, um einem zu helfen: Es gibt keinen geprüften Impfstoff, und all die neuen Behandlungen, die verabreicht werden – in den seltenen Fällen, wo überhaupt welche verabreicht werden – sind als experimentell eingestuft und haben im Grunde keine Auswirkung auf die Todesrate gehabt. Das medizinische Personal in den Gefahrengut-Schutzanzügen sorgt großteils nur für Isolation und Hydratation und wenig sonst. Der Ausbruch begann Anfang dieses Jahres, aber volle 40 Prozent der Todesfälle hat es in den letzten drei Wochen gegeben. Laut dem Futuristen Ole Peter Galaasen vom Newsletter Plausible Futures würde ein Schlimmstfallszenario bis zum Jahresende Millionen Fälle zur Folge haben.

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16. Oktober 2014

Der Schuss durch die Tasche

H-J Signer Manteltaschenschuss

Hans-Jörg Signer bei unseren Versuchen mit Schüssen durch die Manteltasche.

Von Peter Ernst Grimm und Hans-Jörg Signer, aus Heft 7-1984 des „Schweizer Waffen-Magazins“. [Online-Quelle: hier auf Cernunnos' Insel.]

In Filmen und Kriminalromanen gehört der Schuss durch die Mantel- oder Jackentasche zum Stamminventar. Doch wie funktioniert das in Wirklichkeit? Wir haben es ausprobiert.

Eine Erkenntnis: Die Szene, in welcher der Bösewicht sein Opfer mit ein paar Schüssen durch die Mantel- oder Veston- (zu deutsch: Jackett-, österreichisch: Sakko-)tasche abknallt und dann unauffällig weggeht, ist absoluter Blödsinn. Der Mantel oder Veston, durch dessen Tasche geschossen wurde, sieht nach dem Schuss aus, als ob der Besitzer sein Kleidungsstück aus einem Bärengraben zurückerobert hätte. Anstelle des erwarteten kalibergroßen Löchleins klafft nach einem einzigen Schuss ein handflächengroßes, mit heraushängenden Futter- und Einlagefetzen garniertes Loch im Gewand, das den Eindruck erweckt, dem Schützen wäre der Tascheninhalt explodiert.

Jackentaschenschuss

Ein Schuss durch die Tasche eines Manchester-Vestons.

Um mit einem Schuss durch die Tasche zu treffen, muss man den Lauf zumindest in die Horizontale bringen und aus der Hüfte schießen. Das geht höchstens bei einem Schuss durch eine Vestontasche unauffällig. Probiert man es aus einer Manteltasche, sieht man aus wie ein Batman-Verschnitt, der zum Start die Flügel lüftet.

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13. Oktober 2014

Skandal im Schulbezirk

skandalDie Erörterung ist - so Wikipedia - neben der Interpretation literarischer Texte die wichtigste Form des Schulaufsatzes. In einer Erörterung soll ein eigener Standpunkt zu einer Fragestellung gefunden und argumentativ dargelegt werden.

Wir alle können uns wohl noch aus längst vergangenen Schultagen an solche Aufsätze erinnern, doch auch im sonnenverwöhnten Kalifornien werden Schüler auf diese Weise an die Fähigkeit herangeführt, das Für und Wider zu einem gewissen Sachverhalt gegeneinander abzuwägen, um dann zu einem Schluss zu kommen und diesen  zu begründen.

Als schönes Beispiel für ein Thema einer textgebundenen Erörterung könnte man sich die Fragestellung vorstellen, ob ein bestimmtes historisches Ereignis tatsächlich stattgefunden hat oder ob es sich dabei um eine Propagandalüge zum Zwecke der finanziellen Gewinnerzielung und anderer Vorteile handelt. Den Schülern würden als Textmaterial verschiedene Quellen vorgelegt, anhand derer sie frei und nach eigenem Ermessen  zu ihrem Schluss kommen könnten.

Genau das hat der augenscheinlich sehr “bunte” südkalifornische Rialto-Schulbezirk im Frühjahr 2014 getan – nach eigenen Aussagen, um das kritische Denkvermögen der Schüler zu fördern. Das historische Ereignis, zu dem sich Achtklässler in einer Erörterung Gedanken machen sollten, war eines aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs im fernen Europa; dazu wurden den Schülern Ausdrucke von “drei glaubwürdigen Internetquellen” vorgegeben, eine davon von einer “Holocaustleugnerseite”.

Nachdem die Aufgabe “in der Öffentlichkeit” bekannt geworden und Missfallen ausgelöst hatte, behauptete der unter Druck geratene Schulbezirk zunächst, keiner der rund 2.000 Schüler sei zu dem Schluss gekommen, das Ereignis habe nicht stattgefunden oder sei übertrieben dargestellt worden. Diese Behauptung stellte sich bei näherer Überprüfung jedoch als unwahr heraus. Tatsächlich waren “Dutzende von” Vierzehnjährigen zu einem ganz anderen Schluss gekommen und – dem nicht genug – hatten dafür sogar von ihren Lehrern gute Noten bekommen sowie auch Beurteilungen der Art:

Du hast das Beweismaterial sehr gut dazu benutzt, Deine Ansicht zu untermauern. (more…)

11. Oktober 2014

Was leisten Kleinkaliberpatronen?

Kleinkaliberpatronen

Die getesteten Kleinkaliberpatronen, von links nach rechts: Eley Standard, Remington Standard, RWS Match, RWS High Velocity (HP), Winchester Super (HP), CCI Stinger (HP), Remington Yellow Jacket (HP), Winchester Xpediter (HP)

Von Marcel Geering, aus Heft 10-1984 des „Schweizer Waffen-Magazins“.  [Online-Quelle: hier auf Cernunnos' Insel.]

Bei der Bezeichnung von 22er Randfeuerpatronen herrscht einige Verwirrung. Im schweizerischen Sprachgebrauch werden Kleinkaliberpatronen im allgemeinen als „Flobertpatronen“ bezeichnet. Das ist aber falsch. Daher zuerst ein paar kurze Anmerkungen zur Geschichte der Kleinkaliberpatronen.

Erfinder der KK-Patronen ist ein Franzose, Nicholas Flobert (1819 – 1894), der 1845 eine 6-mm-Randfeuerpatrone mit Rundkugelgeschoss patentieren ließ. Diese Patrone wurde in der Folge in kleinen Pistolen und Gewehren, hauptsächlich in Schießbuden, verwendet. Sie wird heute noch gefertigt unter der Bezeichnung Flobert-Rundkugelpatrone.

Durch Verlängerung der Hülse und Beifügung einer Treibladung wurde aus der Flobert-Patrone die Patrone .22 short, welche u. a. im S&W-Revolver Mod. I (1857) Verwendung fand.

.22 long rifle

Um 1888 kam bereits die Patrone .22 long rifle oder auf deutsch .22 lfB (lang für Büchse) auf den Markt. Als erste produzierte die Firma Remington 1930 eine Hochgeschwindigkeitspatrone .22 LR HV (Long Rifle High Velocity).

1959 kam die Winchester Rimfire Magnum dazu, die bei weitem stärkste .22er-Randfeuerpatrone. Sie wird hauptsächlich von Jägern für den Abschuss von Kleinwild verwendet und soll im Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht näher behandelt werden.

Als letzte Entwicklung auf dem Gebiet der Kleinkaliberpatronen kam 1977 die CCI-Stinger-Patrone auf den Markt. In der Gesamtlänge entspricht sie der .22 LR. Die Hülse ist rund 2 mm länger, das Geschoss dafür etwas kürzer und leichter. Gemäß Fabrikangaben soll sie eine um ca. 25 % höhere Geschoßgeschwindigkeit und ca. 20 % mehr Energie als die .22 LR-Hochgeschwindigkeitspatronen bringen. Remington und Winchester folgten mit ähnlichen Entwicklungen (Yellow Jacket und Xpediter), wobei das Winchesterprodukt bereits wieder aus dem Sortiment genommen wurde.

Die oben erwähnten Patronen sind heute im Fachhandel erhältlich. Im Verlaufe der Zeit sind aber noch weitere .22er-Randfeuerpatronen entwickelt worden. Im Buch „Cartridges of the World“ von Frank Barnes, aus welchem die aufgeführten geschichtlichen Daten stammen, sind elf verschiedene .22er-Randfeuerpatronen aufgeführt.

Die Auswahl der für die nachfolgenden Tests verwendeten Patronen bereitete einiges Kopfzerbrechen. Alle Fabrikate in allen Ausführungen konnten beim besten Willen nicht getestet werden. Falls Sie deshalb Ihre bevorzugte Patrone nicht aufgelistet finden, heißt dies keineswegs, dass diese schlechter als andere ist. Berücksichtigt wurden bei der Auswahl hauptsächlich Patronen, die in größeren Fachgeschäften stets auf Lager sind.

Bei der Auswahl der Testwaffen wurde darauf geachtet, dass alle üblichen Lauflängen vertreten sind. Die Geschoßgeschwindigkeit wurde auf eine mittlere Distanz von 3 Metern mit 10-Schuss-Serien ermittelt. Zum Präzisionstest wurden mit allen Patronen 10-Schuss-Schussbilder auf 25 Meter mit einer Pistole Ruger Mk 1 ab Schießmaschine geschossen.

Testergebnisse

Im Verlaufe der Tests wurden einige interessante Feststellungen gemacht:

● Während der Prüfungen wurden rund 500 Schuss der von uns ausgewählten Patronen aus sieben verschiedenen Waffen verschossen. Es trat kein einziger Zündversager durch fehlerhafte Munition auf. Dies deckt sich mit der Erfahrung von Sportschützen, die –zigtausend KK-Patronen aus ihren Sportpistolen verschossen haben. Insbesondere deutsche Patronen weisen einen Qualitätsstandard auf, der nahe an den von Zentralfeuermunition herankommt.

● Die Patrone heißt nicht von ungefähr „lang für Büchse“. Volle Leistung wird nur in langen Läufen entwickelt. Unter 6“ resp. 150 mm Lauflänge nimmt die V0 massiv ab. Ebenso wird die Pulververbrennung unregelmäßig (große Geschwindigkeitsdifferenzen), und der Rückstoßimpuls ist dadurch Schwankungen unterworfen. Das kann bei kleinen Selbstladepistolen leicht zu Störungen führen.

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7. Oktober 2014

Gegen die Anpassung an den Mainstream

Das englische Original von Ted Sallis  ist unter dem Titel Against Mainstreaming am 29. September 2014 bei Counter Currents erschienen.  Titelbild, Übersetzung, Nachwort und Karikaturen von Osimandia.

mainstream_anpassung

Einige in der “Bewegung” – einschließlich einiger “Intellektueller der Bewegung” – verfechten das Konzept der “Anpassung an den Mainstream” und führen Frankreichs Front National (FN) als bewährtes Musterbeispiel dafür an. Schließlich  sagt der FN, wie es scheint und wie diese Denkfabrikanten der “Bewegung” berichten, dieser Tage, dass es egal sei, wenn die Franzosen zu einer Minderheit unter der Bevölkerung Frankreichs werden.

Egal! Was ist dann nicht egal? Verfassungspatriotismus? Kultur? Staatsbürgertum? “Französische Werte”?

Haben wir das nicht alles schon mal gehört? Ist nicht das Opfern von Prinzipien auf dem Altar der “Wählbarkeit” einer der Hauptgründe dafür, dass der “Konservativismus” in den USA vollkommen nutzlos geworden ist und die Republikaner weiße Interessen wieder und wieder und immer wieder verraten?

Doch diese Anpassung an den Mainstream, so erklären uns die Intellektuellen, ermöglicht es den wiedergeborenen Nationalisten, die Politik zu beeinflussen und die Debatte über wichtige Themen in den legitimen Bereich zu rücken. Ein Sieg von Le Pen im Jahr 2017 würde zu mehr “Redefreiheit” über Angelegenheiten von Rasse und Einwanderung führen. (Hat der FN Wahlkampf damit gemacht, Frankreichs Redeverbotsgesetze aufzuheben?) Hier haben wir einmal wieder die üblichen hoffnungsvollen Unterstellungen der “Bewegung”, die übliche “Gedankenleserei”, die üblichen Beteuerungen, dass öffentliche Aussagen nicht für bare Münze genommen werden sollten, sondern dass wir stattdessen Hypothesen, Glaubensinhalte, Annahmen, Hoffnungen und Fantasievorstellungen höher als eiskalte, realistische Fakten bewerten müssen. Seht doch! Wartet doch einfach ab! Indem er seine Botschaft dem Mainstream anpasst und die alte Kernideologie auf den Müll wirft, wird der FN wählbar werden (Meine Güte, sie ziehen sogar französische Juden an! Wie wunderbar!), und sie werden gewählt werden und dann werden die “Samthandschuhe” verschwinden und dann werden wir uns des Rassenproblems annehmen! Ihr müsst einfach nur abwarten!

Ich glaube nicht, dass Massenmobilisierung, ideologischer Eifer, Unterstützung durch Aktivisten, Verständigung über Meme und politische Grundsätze – im Wesenskern die gesamte Weltanschauung einer Partei oder Bewegung – wie ein Lichtschalter ein- und ausgeschalten oder wie eine Gangschaltung betätigt werden können. Wenn der FN Jahre damit verbringt, seine Unterstützer zu überzeugen, dass es ihm nicht um Rasse geht, dass französischer Nationalismus unabhängig von französischer Volkszugehörigkeit ist, wenn sie das verfassungspatriotische Argument predigen, dass Frankreich französisch bleiben kann, ohne dass Franzosen die Mehrheit stellen, wie realistisch ist es dann, dass sie eines Tages plötzlich eine Kehrtwendung machen und sagen:

“Überraschung! Wir haben euch reingelegt! Es geht doch um Rasse und jetzt…” (more…)

4. Oktober 2014

Haman: Erbe Amaleks

Haman Heir to Amalek

Von Rabbi Shraga Simmons, übersetzt von Deep Roots. Das Original Haman: Heir to Amalek erschien am 2. Februar 2003 auf der jüdischen Netzseite aish.com.

Haman: Erbe Amaleks

Amalek, die Nation, die das Böse personifizierte, beharrte darauf, daß es Gott in der Welt nicht gab und daß alles durch Zufall geschah.

„Denke daran, was Dir die Amalekiter taten auf dem Weg, als ihr aus Ägypten zogt: wie sie dich unterwegs angriffen und deine Nachzügler erschlugen, all die Schwachen, … als du müde und matt warst, und Gott nicht fürchteten.“ (Deut. 25:17-18) „Gott sagte zu Moses: Schreib diese Erinnerung in das Buch… daß ich sicherlich die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel auslöschen werde.“ (Exodus 17:14)

Jakob und Esau Zu keiner Zeit des jüdischen Jahres ist die Synagoge so „wild“ wie während der Lesung der Megillah: Jedesmal, wenn Hamans Name verlesen wird, bricht die versammelte Gemeinde in einen ohrenbetäubenden Chor von Purimratschen, klappernden Töpfen, Zündplättchenpistolen und Sirenen aus. Manche schreiben Hamans Namen auf die Sohle ihrer Schuhe und stampfen ihn aus. Andere schreiben ihn in Wachs und schmelzen ihn! Wer war Haman, und warum die Obsession, seinen Namen auszulöschen? Um zu verstehen, müssen wir in die Zeit von Jakob, unserem Vorvater, zurückgehen. Jakob hatte einen Zwillingsbruder, Esau, der ein lebenslanger Rivale war – so sehr, daß Esau danach strebte, Jakob zu töten (siehe Genesis 27:41). Der Midrasch sagt, daß Esau, als er alt wurde, seinen Enkel Amalek herbeirief und sagte: „Ich versuchte Jakob zu töten, war dazu aber nicht in der Lage. Nun vertraue ich dir und deinen Nachkommen die wichtige Mission an, Jakobs Nachkommen zu vernichten – das jüdische Volk. Führe diese Tat für mich aus. Sei unerbittlich und zeige keine Gnade.“ Getreu seiner Mission hat Amalek historisch versucht, die Juden zu vernichten. Zum Beispiel in Exodus 17:8 griff Amalek die Juden aus purem Hass an – Amalek lebte in einem fernen Land und stand unter keiner unmittelbaren Bedrohung. Was hat Amalek also mit Purim zu tun? Das Buch Esther (3:1) identifiziert Haman als den Nachkommen Agags, des Königs von Amalek. Hamans Wunsch, das jüdische Volk auszulöschen, war ein Ausdruck seiner seit langem bestehenden nationalen Tradition. Zufall versus Plan Dieser Konflikt ist viel tiefer als eine bloße „Rivalität unter Geschwistern“. Philosophisch stehen Amalek und das jüdische Volk an zwei entgegengesetzten Enden des Spektrums. Der Talmud erläutert: Was ist die Bedeutung der Redewendung „[Amalek] stieß („karcha“) auf euch…“ (Deut. 25:18)? Das hebräische Wort „karcha“ bedeutet wörtlich Zufall oder zufälliges Zusammentreffen. Amaleks gesamte Philosophie besagt, daß es keinen Plan oder keine Vorsehung in der Welt gibt. Alles ist willkürlich, von Zufall, Glück und Schicksal diktiert. Deshalb fährt der Vers fort: „Und [Amalek] fürchtete Gott nicht.“ (more…)

1. Oktober 2014

Amalek: Der ewige Feind des jüdischen Volkes

Gustave_Doré_Morte_Agag

Aus den Gesprächen des Lubawitscher Rebbe Menachem M. Schneerson, übersetzt von Deep Roots. Die von Eli Touger ins Englische übersetzte Fassung Amalek: The Perpetual Enemy of the Jewish People ist auf TheRebbe.org erschienen. (Das Titelbild „Der Tod Agags“ von Gustave Doré, das die Tötung Agags durch Samuel/Shmuel zeigt, wurde ebenso wie die Links im Text vom Übersetzer eingefügt.)

AMALEK: DER EWIGE FEIND DES JÜDISCHEN VOLKES

Wiederkehrende Motive

Der Konflikt zwischen Haman und Mordechai, der zum Wunder von Purim führte, wurzelte in Ereignissen, die viele Jahrhunderte früher stattfanden. Haman führte seine Abstammung auf Agag, zurück, den König von Amalek. (1) Mordechai und Esther waren Nachkommen der königlichen Familie Shauls, des ersten Königs von Israel. Als die Juden Ägypten verließen, war Amalek die erste Nation, die sie angriff. Als Folge davon wurde den Juden befohlen (2): „Wenn G-tt euch von all euren Feinden befreien wird… löscht die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel aus.“

Mehrere Jahrhunderte später, nachdem Shaul zum König gekrönt wurde, befahl der Prophet Shmuel ihm so, G-ttes Befehl zu erfüllen: (3) „Zerschlage Amalek und zerstöre völlig alles, was ihm gehört. Und habe kein Mitleid mit ihm; töte Mann und Frau, Kleinkind und Säugling, Ochse und Schaf, Kamel und Esel.“

Shaul versammelte das jüdische Volk und führte Krieg gegen die Amalekiter, schlachtete die gesamte Nation ab und zerstörte ihren Besitz. Jedoch „hatte er Mitleid mit Agag und den erlesensten Schafen und Rindern…,“ (4) und brachte sie mit sich zurück. Shmuel tadelte Shaul hart dafür: „Weil du das Wort G-ttes zurückgewiesen hast, hat Er dich als König abgelehnt.“ (5) Obwohl Shmuel Agag dann tötete, konnte Agag in der Zeitspanne zwischen seiner Gefangennahme durch Shaul und seinem Tod ein Kind zeugen. Dieses Kind war der Vorfahre von Haman. (6)

Der Amalek in uns

Der Tanach ist kein bloßes Geschichtsbuch. Über seine Chronik vergangener Ereignisse hinaus versorgt er uns mit Einsichten, die unseren gegenwärtigen Dienst an G-tt verbessern können.

Obwohl der Name Amalek eine Nation bezeichnet, die tatsächlich existierte, beschreibt er auch einen Charakterzug in uns selbst. Genauso wie Amalek in direkter Gegnerschaft zum jüdischen Volk stand, widersetzt sich der von Amalek symbolisierte Wesenszug den Grundlagen unseres göttlichen Dienstes.

Der Midrasch (7) beschreibt die Natur dieses Wesenszugs in seinem Kommentar zu dem Vers (8) „Erinnert euch, was Amalek euch antat… als ihr aus Ägypten kamt, wie er auf euch unterwegs traf und all die Schwachen abschnitt, die hinter euch hertrotteten.“ Der Midrasch erläutert, daß das hebräische Wort lre („er stieß auf euch“) auch übersetzt werden kann als „er kühlte euch ab.“ Amalek repräsentiert die kalte Rationalität, die uns alles in Frage stellen läßt, was wir tun oder erleben. (9)

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29. September 2014

Schwedisch-jüdischer Dialog

Schwedisch-jüdischer "Dialog"

Schwedisch-jüdischer “Dialog”

Svensk Judisk Dialog (Schwedisch-Jüdischer Dialog) ist eine in Schweden ansässige jüdische Lobbyorganisation, gegründet von Yonathan Avner  Ben Yisrael, der auch ihr Vorsitzender ist.

Es scheint sich dabei um keine sehr alteingesessene oder große Organisation sondern vielmehr fast nur um ein Einmannunternehmen zu handeln, das ein bisschen “privat” wirkt.  Die Sprecherin bezeichnet SJD als “einzige pro-israelische Organisation in Skandinavien.”

Nun, das kann nicht ganz stimmen, da zumindest Paideia, für das auch Barabara Lerner-Spectre tätig ist, ebenfalls in Schweden aktiv ist. Auch der Jüdische Weltkongress und der Europäische Jüdische Kongress  haben schwedische Abteilungen (für andere skandinavische Länder habe ich nicht nachgesehen), und auch die  Medien befinden sich zu großen Teilen unter jüdischer Kontrolle.

Wie es aussieht, hat sich SJD bislang vor allem dadurch  hervorgetan, dass  Yonathan Avner ben Yisrael Dialoge mit Nichtschweden führt, zum Beispiel mit dem Israeli Dr. Mordechai Kedar oder mit den Herren David Rubin und Mudar Zahran. Möglicherweise zählt ja bei diesen Gesprächen  Herr Ben Yisrael als der schwedische Anteil.

Doch keine Regel ohne Ausnahme. Nachstehend veröffentlichen wir den übersetzten “Dialog”, in dem Herr Ben Yisrael Julia Kronlind, einer Politikerin der rechtspopulistischen Schwedendemokraten, “Empfehlungen” für das Parteiprogramm gibt.

Julia Kronlind (34)  ist seit 2010 Abgeordnete im schwedischen Parlament und dort Mitglied im Kommittee für Auswärtige Angelegenheiten, das sich mit Außen- und Entwicklungspolitik befasst. Sie ist außerdem gläubige Christin und Mitglied der Generalsynode.

Rein inhaltlich ist aus unserer Sicht nicht alles an diesen “Empfehlungen” verkehrt, zum Beispiel ist es tatsächlich nicht einzusehen, dass schwedische (oder auch andere europäische) Steuerzahler humanitäre Hilfen an die Palästinenser leisten. Die Art und Weise hingegen, in der die “Empfehlungen”  vorgebracht – und von Frau Kronlind  aufgenommen – werden, ist etwas befremdlich. Es entspricht nicht ganz der Vorstellung, die man sich so gemeinhin von einem “Dialog auf Augenhöhe” oder auch von einer “rechtspopulistischen Partei” macht, die antritt, für die Interessen der einheimischen Schweden einzustehen.

Doch urteilen Sie selbst:

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